Audi stellt Innenraum-Konzept des Q4 e-tron vor

Audi-Elektroauto-Q4-e-tron-Innenraum-Cockpit

Copyright Abbildung(en): Audi

Willkommen an Bord: Im neuen Audi Q4 e-tron sollen Fahrer und Passagiere „völlig neue Dimensionen“ erleben, so der Hersteller in einer aktuellen Mitteilung. Das Raumangebot des elektrisch angetriebenen Kompakt-SUV sollen die heutigen Klassengrenzen bei Weitem übertreffen und Platz auf dem Niveau der Oberklasse bieten. Auch das Anzeigenkonzept erschließt laut Audi eine neue Größenordnung: Das Augmented Reality Head-up-Display verbindet die reale und die virtuelle Welt miteinander, das MMI-Display wartet mit bis zu 11,6 Zoll Diagonale (optional gegen Jahresende) auf. Auch die neue Lenkrad-Generation mit Touch-Bedienung stehe für den Zukunftskurs des neuen Stromers. Bei den Ablagen punktet der Audi Q4 e-tron mit rund 25 Litern Gesamtvolumen. Das luftige und progressive Interieurdesign soll die neue Technik-Ära erlebbar machen, so der Hersteller.

Mit dem Q4 e-tron will Audi einen echten Allrounder bieten. Mit gut 4,6 Meter Länge, 1,9 Meter Breite und 1,6 Meter Höhe reiht sich der kommende Stromer bei den Außenabmessungen ins Segment der größeren Kompakt-SUV ein. Die Architektur des Modularen E-Antriebsbaukastens (MEB), auf dem der kompakte E-SUV von Audi basiert, ermögliche jedoch eine völlig neue Raumaufteilung. Der vordere Überhang misst lediglich 86 Zentimeter, der Radstand beträgt dafür großzügige 2,76 Meter – noch mehr als im mittleren SUV-Segment. Der Innenraum, der sich daraus ergibt, sei mit 1,83 Meter sogar ähnlich lang wie bei einem großen Oberklasse-SUV.

Die Insassen genießen demnach ein großzügiges Raumangebot, auch weil statt eines Mitteltunnels nur eine flache Stufe existiert. Die Sitzposition in Reihe zwei ist fast sieben Zentimeter höher als vorne, dennoch bleibe viel Kopfraum und eine „geradezu luxuriöse“ Kniefreiheit, wie der Hersteller anpreist.

Ablagen in Hülle und Fülle

Als Allrounder und Familienauto gibt Audi dem Q4 e-tron ein großzügiges Angebot an Ablagen mit auf dem Weg – inklusive Handschuhfach addieren sie sich auf 24,8 Liter Volumen. Die Mittelkonsole integriert zwei Cupholder, ein 4,4 Liter großes Staufach mit Deckel, zwei (optional vier) USB-C-Buchsen und auf Wunsch die Audi phone box für das Handy. In allen vier Türverkleidungen gibt es Einschübe für Flaschen bis 1 Liter Volumen, die weit oben im vorderen Bereich der Armauflage liegen und damit ergonomisch sehr gut erreichbar sein sollen.

Audi-Elektroauto-Q4-e-tron-Innenraum-Cockpit-Kofferraum
Audi

Im Kofferraum des Q4 e-tron kommen 520 Liter Gepäck unter. Durch Umklappen der im Verhältnis 40:20:40 geteilten Lehnen entsteht eine nahezu ebene Fläche, mit dachhoher Beladung stehen 1490 Liter zur Verfügung. Das entspricht dem Niveau des nächsthöheren SUV-Segments.

Volldigital auf vier Ebenen: das Bedienkonzept

Wie in all seinen Modellen setzt Audi auch im Q4 e-tron auf ein volldigitales Bedien- und Anzeigekonzept mit flacher Menüstruktur. Es umfasst vier Ebenen: das digitale Kombiinstrument beziehungsweise das Audi virtual cockpit für den Fahrer, das zentrale MMI touch-Display, die natürliche Sprachsteuerung sowie das optionale Augmented Reality Head-up-Display.

Neue Dimension: das Augmented Reality Head-up-Display

Mit dem optionalen Augmented Reality Head-up-Display im Q4 e-tron will Audi einen großen Schritt in der Anzeige-Technologie vollführen. Es spiegelt in zwei voneinander getrennten Ebenen – dem Status- und dem Augmented Reality (AR)-Bereich – wichtige Informationen über die Windschutzscheibe. Die Hinweise einiger Assistenzsysteme, die Abbiegepfeile der Navigation sowie ihre Start- und Zielpunkte werden als Inhalte des AR-Bereichs an der jeweils richtigen Stelle optisch über die reale Außenwelt gelegt und dynamisch dargestellt. Sie erscheinen virtuell schwebend in einem physikalischen Abstand von etwa zehn Metern zum Fahrer, situativ scheinen sie teilweise noch deutlich weiter vor ihm zu liegen. Die Anzeigen sollen blitzschnell erfassbar sein, ohne den Fahrer zu irritieren oder abzulenken. Besonders bei schlechten Sichtverhältnissen sollen sie eine große Hilfe darstellen.

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Audi

Das Sichtfenster (Field of View) für die AR-Inhalte entspricht aus der Fahrerperspektive einer Diagonale von etwa 70 Zoll. Unter ihm liegt ein flaches Nahbereichsfenster, der sogenannte Statusbereich. Er zeigt das gefahrene Tempo, die Verkehrszeichen sowie die Assistenz- und Navigationssymbole als statische Anzeigen, sie scheinen zirka drei Meter vor dem Fahrer zu schweben.

Navigation: die Drohne fliegt voraus

Bei der Navigation könne das Augmented Reality Head-up-Display seine Stärken besonders eindrucksvoll ausspielen. Auf der Straße zeigt die sogenannte Drohne – ein schwebender Pfeil – den nächsten Aktionspunkt auf der Route an. Sie verhält sich dynamisch: Vor einer Kreuzung beispielsweise kündigt zunächst der schwebende Pfeil das Abbiegemanöver an, bevor ein animierter Pfeil zielgenau in die Straße weist. Geht es danach geradeaus weiter, fliegt die Drohne voraus und verschwindet, um rechtzeitig vor dem nächsten Aktionspunkt wieder zu erscheinen. Im unteren Fenster des Nahbereichs ist die Distanz zur Abbiegestelle in Metern zu sehen.

Auch wenn der Fahrer den Adaptiven Fahrassistent aktiviert hat, der das Auto in der Mitte der Spur führt, unterstützt ihn das Augmented Reality Head-up-Display mit optischen Hinweisen. Sobald sich der Audi Q4 e-tron ohne zu blinken einer Begrenzungslinie nähert, überlagert die Spurverlassenswarnung die reale Fahrbahnmarkierung mit einer roten Linie. Ein anderes Beispiel ist die Regelung auf ein vorausfahrendes Fahrzeug: Ist sie aktiv, wird das Auto im Display mit einem farbigen Streifen markiert – dadurch könne der Fahrer den Status des Adaptiven Fahrassistent beziehungsweise des Adaptiven Geschwindigkeitsassistent ablenkungsfrei erfassen. Eine rote Markierung und ein Warnsymbol erscheinen dann, wenn der Adaptive Fahrassistent den Fahrer auffordert, seine Aufmerksamkeit nachzuweisen.

Drei Varianten: das digitale Cockpit

Das serienmäßige digitale Kombiinstrument misst in der Diagonale 10,25 Zoll und wird über das Multifunktionslenkrad bedient. Das Powermeter, das im Display neben dem Tachometer liegt, fasst alle wichtigen Informationen über den Antrieb zusammen, von der Leistung über den Ladezustand der Batterie in Prozent bis zur Rekuperation. Die erste Optionsstufe ist das Audi virtual cockpit. Es integriert die Navigationskarte sowie die Infotainment-Bedienung und lässt sich zwischen zwei Ansichten umschalten. Als Topversion gibt es das Audi virtual cockpit plus. Es bietet die Layouts „classic“, „sport“ und „e-tron“, bei dem das Powermeter die Hauptrolle spielt. Viele Anzeigen lassen sich hier über das MMI frei konfigurieren.

Das MMI touch-Display mit akustischem Feedback hat 10,1 Zoll Diagonale und eine Auflösung von 1540 x 720 Pixeln. Standardmäßig ist es als MMI Radio plus mit DAB-Empfang konfiguriert und dient zur Steuerung des Infotainments und einiger Komfortfunktionen, zudem ermöglicht es die Texteingabe per Handschrift. In der optionalen großen Ausführung wartet das Display mit 11,6 Zoll Diagonale und 1764 x 824 Pixeln Auflösung auf. Es ist das bislang größte Display im Audi-Programm und soll Ende des Jahres erhältlich sein.

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Audi

Als dritte Bedienebene im Audi Q4 e-tron steht die natürliche Sprachsteuerung zur Verfügung, die mit dem Keyword „Hey Audi“ aktiviert werde. Sie verstehe viele Eingaben und Anfragen auch in Alltagssprache, etwa „Wo ist das nächste Restaurant?“. Wenn die MMI Navigation plus an Bord ist, erfolgt der Abgleich in vielen Fällen online.

Progressiv und luftig: das Interieurdesign

Die neue Technik-Ära, in die die Ingolstädter gestartet sind, werde auch im Innenraum des Q4 e-tron erlebbar, teilt der Hersteller mit. Die Instrumententafel präsentiere sich „in progressiver Eleganz“ und unterstreiche das luftige Raumgefühl. Im Q4 e-tron übernehmen die Bedien- und Anzeigeeinheiten Audi zufolge mehr denn je auch die Funktion von Designelementen. Das digitale Instrument für den Fahrer sei wie ein Diamant zwischen zwei Volumina eingebettet – einem kurzen auf der linken Seite, der einen Luftausströmer einschließt, und einem langen auf der rechten Seite. Er reicht bis zur Beifahrertür und integriert weitere Luftdüsen. Vor ihm steht, „clean und leicht wirkend“, das zentrale MMI touch-Display im Raum. Es ist zum Fahrer hin geneigt und soll ergonomisch gut erreichbar sein.

Eine schlanke Dekoreinlage liegt oberhalb des Displays und verbindet es mit der Instrumententafel. Für die Oberfläche der Blende stehen Materialien wie offenporiges Lindenholz, Aluminium in zwei verschiedenen Ausführungen und Kunststoff zur Wahl. Kurz nach dem Marktstart ist die Dekoreinlage beim Interieur S line auch mit einem technischen Hybridgewebe erhältlich, das teilweise aus Rezyklatmaterial gefertigt ist. Abgestimmt zum Dekor sind die weiteren Konturen der Instrumententafel – die sogenannten Akzentflächen – je nach Ausstattungspaket in verschiedenen Silber- und Grautönen gehalten.

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Audi

Die markanteste verläuft horizontal – sie teilt die Instrumententafel in zwei Zonen und trägt ein markantes e-tron-Badge. Gleich unter ihr liegt, ebenfalls zum Fahrer orientiert, die Bedieneinheit der Klimatisierung. Darunter streckt sich eine große Bedieninsel in Black-Panel-Optik in den Raum. Sie trägt den kompakten Shifter für die Wahl der Fahrstufen, einen kapazitiven Lautstärke-Drehregler, die Start-Stop-Taste, den Warnblinkschalter und die Taste für Audi drive select. Ergänzend gibt es Tasten für weitere Funktionen, die als fugenlose Touch-Flächen in Black-Panel-Optik gestaltet und weiß hinterleuchtet sind.

Hohe Sicherheit: die vorderen Sitze

Die vorderen Sitze im Q4 e-tron repräsentieren laut Audi den neuesten Stand der Sicherheitstechnik. Bei einem Seitencrash entfaltet sich neben den seitlichen Airbags zusätzlich der sogenannte Center-Airbag aus der rechten Wange des Fahrersitzes, damit Fahrer und Beifahrer nicht zusammenstoßen. Eine Sitzheizung, eine elektrische Einstellung und eine elektrische Lendenwirbelstütze gibt es auf Wunsch. Die Sitze sind in einer Basis- und einer Sportversion mit optisch integrierter Kopfstütze – und optional mit Rautensteppung – erhältlich.

Bei den Innenraumfarben können sich die Kunden zwischen Schwarz, Stahlgrau, Santosbraun oder Pergamentbeige entscheiden. Zu den insgesamt neun Ausstattungspaketen gehört auch ein Nahtpaket. Fünf Pakete sind für die Basisversion erhältlich, die vier anderen für das Interieur S line. Bei den traditionellen Bezugs-Materialien besteht die Wahl zwischen einem Leder-/Kunstleder-Mix und dem edlen Leder Feinnappa. Eine weitere, neuartige Variante ist die Kombination aus Kunstleder und dem Microfasermaterial Dinamica. Es sieht wie Veloursleder aus und fühlt sich auch so an, wird jedoch zu 45 Prozent aus recyceltem Polyester hergestellt, das beispielsweise aus Textilien und PET-Flaschen stammt.

Audi-Elektroauto-Q4-e-tron-Innenraum-Cockpit-Sitze
Audi

Eine weitere Option für das Interieur S line ist der Bezug Puls, ebenfalls im Zusammenspiel mit Kunstleder. Auch hier kommen Sekundärrohstoffe zum Einsatz: Bis zu 50 Prozent des verwendeten Textils bestehen aus recycelten PET-Flaschen, die in einem aufwendigen Verfahren zu Garn verarbeitet werden. Das Resultat ist ein Material, das optisch und haptisch gleiche Qualitätsstandards wie ein klassischer Textilbezug erreicht. In einer Sitzgarnitur für den Q4 e-tron werden 26 ehemalige Kunststoffflaschen à 1,5 Liter einer neuen Bestimmung zugeführt.

Audi gibt Strom: der Q4 e-tron startet in ein dynamisches Marktsegment

Die Elektro-Offensive von Audi nimmt weiter Fahrt auf: Der Q4 e-tron folgt auf die großen SUV-Modelle e-tron und e-tron Sportback sowie auf den sportlichen e-tron GT. In der Elektrifizierungsstrategie der Marke spiele der Q4 e-tron eine zentrale Rolle, da er in einem besonders attraktiven und schnell wachsenden Marktsegment startet, der Klasse der kompakten SUV.

Quelle: Audi – Pressemitteilung vom 09.03.2021

Über den Autor

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Puh, da ziehen sie ganz schön die Premium-Karte. Billig auf der MEB runtergeschraubt und dann außen scharfe Kante und nen Premium-Innenraum. Das wird richtig bitter für das Model Y….

ich vermute, dass sich in dieser Größenklasse das gleiche abspielen wird wie im Premium Segment in dem der klassische e-tron die ms und mx vom Tisch wischte.
In dieser Preiskategorie wird sehr viel Wert auf Individualisierung und Ambiente gelegt und das Simpel-Erscheinungsbild der Teslas erschöpft sich.
Irgendwann ist es mit den Monster-Displays wie es mit den Flachbildschirmen und Handys schon ist: Groß ist Hartz4.
Über vmax und amax kann man ab einem gewissen Punkt sowieso nur grinsen: Poserkram und Energie- bzw Reichweitenvernichtung.

Es erscheint mir im Gegensatz zu Herrn Meier und zu David eher ein wenig armselig, wenn ich im 2 Tages Rhythmus Pressemeldungen herausgeben muß, in denen die Anzahl der Cupholder und die Möglichkeit „sogar 1 Liter Flaschen“ fassen zu können als Premiuminnenraum anpreisen werden muß.
Mal sehen wie sich wirklich relevante Fahrleistungen auf die Audi bei den Verbrennern bisher immer hingewiesen hat gegen ein Model S Plaid posisitionieren.
Ich persönlich freue mich mehr auf das Autonome Fahren und schaue dann lieber einen Film auf Netflix, als auf ein Headup-Display, daß mir dann mit eingeblendeten roten Linien anzeigt, daß ich im Begriff bin die Fahrbahn zu verlassen – es gibt dazu aber sicherlich auch einen premium Warnton aus der Verbrennerabteilung von Audi.
Aber jeder, wie er mag – oder kann 🙂

Grins. Ich denke langsam, dass (mit zwei ’s‘) man sich als Teslafanatiker langsam zurücknehmen sollte. Tesla muss sich ganz sicher etwas einfallen lassen, wenn es nicht in absehbarer Zeit nur noch eine Randnotiz im Automobilbau darstellen will.
‚Autofahren ist nicht nur Software‘ und das ist absolut das Einzige, was Tesla kann. Ansonsten zum Gähnen langweilige Optik, im Innenraum noch schlimmer als außen, nasse Kofferräume u.v.m. – ehrliche Teslafahrer berichten dies in zig YouTube Videos.
Und: Bis wir einen Film beim Autofahren ansehen können, werden noch ein paar Jahre vergehen. Auch könnte ich mir vorstellen, dass ich für lange Stecken dann doch lieber gemütlich in der 1. Klasse der DB einen Film schaue oder ein Buch lese, weil ich kein Auto auf der Tesla S Ebene mehr besitzen werde, sondern ein oder zwei Kfz in der Größe ID3, mit HeadUp Display und ohne Filmgucken, für den Alltag.

Was mich interessiert, was kommt denn noch von Audi? Die Motoren wurden früher ja von Audi entwickelt. Nun kommt sicher immer ein Containerschiff aus China stellt die Container hier ab mit den E Motoren und die werden dann in die Audis, BMWs, Mercedes und alle andern Firmen verbaut. Super! Und mit den Akkus genau so. Ja,ja Vorsprung durch Technik, Wahnsinn. Da gab es ja in der DDR noch mehr Auswahl :-).

Was ich vergas, auch wenn es nicht Audi betrifft! Was macht dann eigentlich BMW in Zukunft? Bayrisches Motoren Werk, darf man es ja wohl nicht mehr nennen, oder?

Dingolfing ist meines Wissens nach in Bayern 😉

Das Geheimnis heißt vertikale Integration – zu deutsch: Du mußt dein Zeug selber entwickeln und bauen / programmieren.

Immerhin das hat der VW Konzern ja von Tesla gelernt – und hat jetzt tausende Software- Ingenieure angeheuert – dann klappt das ja in Richtung 2026 mit der Software wieder besser.

Das einzige Problem bei dieser zu späten
Erkenntnis ist halt: Tesla wartet nicht auf VW sondern entwickelt fleißig weiter – und hat in der Zwischenzeit viel Zeit sich um die Spaltmaße zu kümmern, die für gewisse deutsche Käufer ja das wichtigste Kriterium beim Autokauf zu sein scheint.

Wenn ich so viel Geld auf den Tisch lege für einen Tesla, sollte es auch schon alles passen. Ich finde es traurig, wenn ein Dacia für 10000 Euro dies besser kann.

Schau Dir mal das Model 3 aus China an und dazu ein paar Meinungen von internationalen Fahrzeugexperten, die nicht im deutschen Bias verfangen sind (Meier, David etc)
Solche Qualität und besser erwartet man aus Grünheide – und dann bin ich mal auf die Argumente der oben genannten Herren gespannt.
Wahrscheinlich sagen Sie dann, daß die Qualität der Nähte der deutschen Ledersitze besser ist als die von Tesla.

Alberner Kommentar.
Die elektrischen Komponenten, allemal der E-Motor mit seinen zusammengesetzten Handyakkus, sind Primitivtechnik (ich provoziere hier ganz bewusst ). Ein ‚Auto‘ ist viel mehr als das. Das gilt allemal für Tesla.Tesla kann neben eben dieser Primitivtechnik nur Software. Das war’s dann aber auch.

Sorry, gemeint war natürlich der Akku, nicht der Motor. Kann den Text nicht mehr korrigieren.

Macht nix….der Text ist trotzdem … naja.

Es geht hier nun einmal nicht mehr um die „Schmiedetechnick“ der Motoren, und ned bös sein der Schei.. mit den Spaltmassen interessiert eigentlich, ausgenommen in Piefkonien und Ösiland, keine Sau. Das Fahrwerk, die Bremsen? Die Komponenten werden schon seit Jahrzehnten zugekauft (z.B.: Brembo, Monroe,…). Übrigens auch von den amerikanischen und koreanischen E-Auto-Herstellern verbaut.

Wenn man von E-Mobilität spricht, dann geht’s um die Akkus (Ladezyklen, Reichweite und Lebensdauer…die Reichweite ergibt sich dann aus dem Luftwiderstand, der Akku-Größe und…) die E-Motoren (…Effektivität, Standfestigkeit, Kraft) und vor allem der Software. Die ist eigentlich das Um- und Auf eines E-Autos – die steuert nämlich auch die Akku-/Motorentechnik.
Wenn ich mich dann auch noch aus einem ID.3 aussperren kann weil der Schlüssel von der Software nicht mehr erkannt wird, oder aber das Navi spinnt, ich keine Ladesäulen auf mein Display bekomme und dann mir die Ladepunkte aus dem Finger saugen muss (alles über Youtube zu verfolgen) – sind das dann wirkliche Probleme.
Da brunz‘ ich auf die Spaltmaße!!!
Und wirklich jeder E-Autohersteller, ausgenommen Wolfsburg, kriegt die Software halbwegs hin. Und da rede ich noch nicht einmal von Tesla, schau‘ dir einmal die Koreaner an, oder die Franzosen,…

Tesla spielt da sowieso in einer komplett anderen Liga, bis jetzt.
Und es wird wahrscheinlich noch Jahre dauern bis die „großkopferte“ deutsche Autoindustrie da gleichziehen wird können.

Das Cockpit jedenfalls gefällt mir viel, viel besser als all die „nachträglich aufgeschraubten iPads“ bei VW ID, bei Tesla, Mercedes und anderen. Top.

Hat Audi das erst auf englisch verfasst und dann ins Deutsche übersetzen lassen?
„Physikalischer Abstand“ gibt’s im Deutschen nicht, höchstens „physischen“.

Das üblich grosskotzige Auweh Marketing BlaBla. Besonders augenfällig: Einen 4,6 Meter Panzer als Kompakt SUV zu bezeichnen. Preislich wird sich das Ding wie gehabt in den üblichen „PremiumRecyceltesPETSpaltmassOptimum“ Sphären bewegen.
Kann man also getrost vergessen.

Nun mal langsam. Die Bezeichnung ‚Panzer‘ für ein Auto dieser Länge ist ebenso albern wie ‚Kompaktsuv‘. Und ‚groß‘ ist ein Auto dieser Länge wohl nicht wirklich.

Nice, aber für Freunde von schicken Kompaktwagen ist dieser nicht nachlassende SUV Hype schon ziemlich frustrierend.

wo bleibt denn mal ein elektrischer A3 oder A4 ?

Wow, auch dies wird wieder ein tolles Auto. Und das, was ich von meinem Auto sehe, wenn ich es fahre, ist kein großer Fernseher und ein flaches, über die ganze Fahrzeugbreite verlaufendes, Brett, sondern eine Augenweide.
ICH bin aber nicht mehr bereit, für ein Fahrzeug, das meine Frau und/oder ich allenfalls ein paar wenige mal im Jahr über eine längere Strecke bewegen, so viel Geld zu investieren. Diese Kiste wird, gut ausgestattet, von Mitte der 60.000.- € aufwärts liegen. Für dieses Geld kann jede Autofirma, außer Tesla , gute und schöne Autos bauen.

Schönheit liegt bekanntlich stets im Auge des Betrachters, was gut ist nicht. Ich denke mal dass Sie wie wohl viele hier noch nie einen Tesla von innen gesehen geschweige denn einen gefahren haben. Ich bin von BMW auf Tesla umgestiegen und empfehle jedem die Scheuklappen abzulegen und sich eine objektive Sichtweise anzueignen. E-Autos kann Tesla immer noch am besten, E-Tron hin oder her.

Wahrlich ein Mobil fürs Volk. Wer sich das kauft, hat entweder zu viel Geld oder nicht alle Tassen im Schrank. Unser Skodahändler hat letzten Monat 17 E-Kona zugelassen. Tageszulassungen. Das ist dann der E-Boom, von dem wir überall lesen.

Auch Skoda möchte der Muttergesellschaft halt zu den doch so tollen Verkaufszahlen in Europa verhelfen 😉
So wird die Strafzahlung 2021 weniger hoch.
Leider hilft das den internationalen Verkäufen nicht.
Mal sehen was in Summe 2021 am 31. Dezember unter dem Strich steht.
Solange noch jeder Tesla verkauft wird, soll der VW Konzern gerne die Bedürfnisse der deutschen Käufer bedienen – mit so vielen Fahrzeugen wie möglich – die blockieren dann alle schon mal keinen Supercharger;-)

Lenkrad ist hässlich ,wie aus den 60Jahre!!!

@quaster.. 17 Kona… würde sagen läuft. Ist immerhin einer mehr wie Tesla mit 16 Einheiten im Januar Holland

… diesers spoilerartig geneigte Schalttableau sieht aber furchtbar aus. Kann man dessen Funktionen nicht ins Lenkrad integrieren? …

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