Apple E-Auto sei keine Bedrohung: „Ich schlafe sehr ruhig“, so der BMW-CFO

Apple E-Auto sei keine Bedrohung: "Ich schlafe sehr ruhig", so BMW-CFO

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BMWs-Finanzvorstand (CFO) Nicolas Peter zeigt sich unbeeindruckt von Berichten, dass mit Apple der wertvollste Konzern der Welt ins Autogeschäft einsteigen könnte. „Ich schlafe sehr ruhig“, sagte Peter in einem Interview auf die Frage nach Apple. „Wettbewerb ist eine wunderbare Sache – er hilft, die anderen zu motivieren. Wir sind in einer sehr starken Position und wir wollen in einer führenden Position der Industrie bleiben.“ Ob der BMW-CFO die Lage richtig einschätzt ist fraglich.

Dennoch glaubt Peter, dass BMW gut aufgestellt sei, wenn es um das Thema Elektromobilität gehe. Zuletzt zeigte sich die BMW Gruppe sicher, dass man 2021 auf Tesla-Jagd gehen könne. Hierzu werde man die Produktion deutlich steigern und auch den BMW i4 früher als geplant in die Produktion überführen. Und dennoch kauft man es BMW nicht so ganz ab, da diese in den vergangenen Monaten vor allem durch den Absatz von PHEV-Modellen bei CO2-Vermeidung punkten konnten.

Die BMW Group hat ihre Palette an elektrifizierten Fahrzeugen (vollelektrisch und Plug-In-Hybride) inzwischen auf dreizehn Modelle erweitert, die in insgesamt 74 Märkten rund um den Globus verfügbar sind. Bis 2023 plant die BMW Group, ihre Fahrzeugpalette auf 25 elektrifizierte Fahrzeuge nahezu zu verdoppeln, dabei werden mehr als die Hälfte der Modelle vollelektrisch sein. Pläne, welche in die Tat umgesetzt werden wollen. Pläne auf die der Druck von außen weiter steigen könnte, sollte ein solche Unternehmen wie Apple es ernst meinen mit dem eigenen E-Fahrzeug.

Dennoch zeigt sich der CFO von BMW zuversichtlich, dass die deutschen Premiumhersteller vor allem durch ihre milliardenschweren Barreserven – aus höheren Renditen als Wettbewerber – am Markt profitieren können, um entsprechend in neue Technologien zu investieren. Hierbei verweist er auf Tesla, welches seinerseits auf Aktienverkäufe setzt, um die Barreserve zu steigern. Wobei die Marktbegleiter Daimler (Ausgliederung der Lkw-Sparte) und Volkswagen (angeblicher Börsengang von Porsche) ähnliche Wege wie Tesla einschlagen, um weitere Geldmittel sicherzustellen.

Für BMW stehe allerdings fest, dass man auf absehbare Zeit weiterhin Autos mit Verbrennungsmotor sowie Elektroversionen produzieren werde, sagte Peter, auch wenn Konkurrenten wie General Motors, Ford und Volvo Enddaten für den Verkauf von Fahrzeugen setzen, die mit Benzin oder Diesel betrieben werden. „Wir müssen in der Lage sein, mit dem Markt zu gehen“, sagte Peter. „Es gibt Ankündigungen links, rechts und in der Mitte, und ich denke, das Wichtigste ist, dass wir in der Lage sind, auf die Kundennachfrage zu reagieren.“

Quelle: EuropeAutoNews – BMW CFO brushes off Apple car threat: ‚I sleep very peacefully‘

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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diesselben dummen Kommentare konnte man damals bei Nokia auch hören Ergebnis ist bekannt
(wer glaubt nach 2025 noch Verbrenner verkaufen zu können ha nicht verstanden was eine Disrution ist)

Eine Disruption, das dürftest du gemeint haben, ist nicht das, was wir gerade sehen. Es ist nur eine große Produktionsumstellung. Disruption meint ja Unterbrechung im Sinne einer Zerstörung klassischer Geschäftsmodelle oder Technologien. Und damit die Zerstörung der Unternehmen, die in dem Markt klassisch arbeiten.

Es ist aber immer noch ein Auto und es wird offenbar als Produkt weiterhin an Einzelpersonen oder Firmen verkauft. Tesla ist da besonders wenig kreativ. Sie haben nicht einmal ein gescheites Leasingmodell, geschweige denn Ideen, wie man mit Großkunden umgeht oder mit Carsharing/Mietmodellen. Vielmehr lernen sie jetzt, Chassisteile zu gießen und sind da sehr stolz drauf – mehr Industrie 1.0 geht fast nicht.

Dass das Elektroauto null disruptiv ist, sieht man übrigens auch daran, dass z.B. der träge VW Konzern die Hürde locker genommen hat. Aber es wird Verlierer geben. Die Japaner scheinen mir in Schockstarre gefallen zu sein und BMW hat offenbar auch noch nichts gemerkt.

insoweit schon, als dass man für den Elektroantrieb andere Fachkräfte braucht und ein generelles Umdenken, durch alle Strukturen des Unternehmens! Da bedeutet eigentlich müsste man mindestens 20.000 Mitarbeiter kündigen und dafür andere einstellen. Man kann keinen Spezialisten für Verbrenner zum Spezialisten für BEV machen, der Benzinduft blockiert sein Hirn, das kann nicht frei denken, er geht nur in Verteidigungshaltung, da er sein Leben dem Verbrennungsmotor gewittmet hat und aus seiner Sicht tut man ihm jetzt Unrecht das kaputt zu machen.
Und schlimmer noch, wenn das auch die Meinung des Vorstandes ist…

Es gibt Aspekte, die wird ein BMW besser machen, keine Frage, aber das Gesamtpaket und der Preis wird beim Kunden entschieden, der kann nur das Kaufen was angeboten wird. Wenn es 5 Jahre dauert bis BMW das richtige im Angebot hat, dann wirds schwer, sehr schwer. Und am Ende entschiedet ob man damit auch noch Geld verdient oder nur verbrennt.

„[Bei Tesla] lernen sie jetzt, Chassisteile zu gießen und sind da sehr stolz drauf – mehr Industrie 1.0 geht fast nicht.“

Könntest Du bitte mal kurz erläutern, was Du mit „gießen“ meinst bzw. welchen Stand von »Industrie x.0« die drei „Großen“ BMW/MB/VW denn darin realisiert haben?

Casting, gießen. Das ist ne Produktionsmethode. Pressen oder fräsen wären Alternativen. Tesla glaubt jetzt daran und investiert groß rein. Industrie 2.0, die gerne mit Verbundsteuerung 4.0 genannt wird, wäre 3D Druck oder CNC. Die großen drei nutzen etablierte Produktionsmethoden, aber forschen da nicht groß dran herum, sondern gehen opportunistisch vor, weil Skaleneffekte der Großserie Effekte durch Methodenwahl meist überlagern.

An den Oberlehrer:
Disruption muß überhaupt nicht nur im wirtschaftlichen Sinn gebraucht werden, sondern kann z.B. auch im technologischen Bereich den Wandel von Verbrenner zum BEV beschreiben.
Somit wäre Tesla diesbezüglich 100% disruptiv ein Plugin hingegen nur eine Brückentechnologie, da eine sofortige Abkehr vom Verbrenner wirtschaftlicher Suizid wäre.

Wartet mal ab, wie die Gewinnmargen der alten OEMs ab dem Zeitpunkt einbrechen, wenn kein Verbrenner mehr gebaut wird – aber Ersatzteilversorgung der auslaufenden Verbrenner, Plugins und sogar e-Golfs noch die nächsten 10-20 Jahre geliefert werden sollen.
Das wird Bitter!

Ich antworte trotzdem, weil ich deinen Unsinn nicht stehen lassen kann. Ich habe beschrieben, was Disruption ist. Technologiewechsel habe ich erwähnt. Aber eben ein disruptiver, to disrupt – unterbrechen. Man kann nicht mehr weitermachen als etablierter Hersteller. Können sie! Ist nichts anderes als damals die Hinwendung zum Dieselmotor.

Ersatzteile für Verbrenner? Werden sie zukünftig vermutlich zum horrenden Preis 3D on demand drucken lassen. Kostet die gar nichts und erspart die Lagerhaltung. Gibt übrigens keine generelle Pflicht, Ersatzteile vorzuhalten. Dürftest du von Tesla wissen, die sich da auch evil verhalten…

Natürlich ist der E-Antrieb disruptiv.
Genauso wie die Digitalfotografie nach der Analogen.
Die Digitaltechnik nach der Analogen in der Musikproduktion und im Playback.
Verbrennerantriebe sind bald obsolet.
Es ist dabei völlig egal ob es das ganze Fahrzeug oder nur den Antrieb betrifft.
To disrupt sth. trifft es am besten etwas zum erliegen bringen.
Genau das passiert gerade.Der E-Antrieb bringt durch seine Andersartigkeit
und die gewünschten Eigenschaften den Verbrennerantrieb zum erliegen, macht ihn überflüssig und löst ihn ab.
Daran ändern auch keine hingebogenen akademischen Erklärungsversuche etwas.

Es geht nicht um den eAntrieb sondern um autonomes fahren im Sinne einer Softwareplattform. Das disruptive Moment ist die Verlagerung der Wertschöpfung beim Auto auf die IT Plattform – mit der bei erfolgreichen IT Unternehmen möglichen extrem hohen Margen. Da so ein autonom fahrendes Auto quasi rund um die Uhr Personen befördern kann werden sehr viel weniger Menschen bedarf an einem persönlichen Auto haben (das 95% der Zeit rumsteht).

die Hersteller der Auto „Hardware“ haben wenig zu lachen, nur wenige werden überleben

Nur mit dieser Zukunftsprognose ist der astronomische Börsenwert von Tesla erklärbar. Ob es so kommt steht in den Sternen

Wenn ich CEO von BMW wäre, würde ich mir auch weniger um das Apple K Sorgen machen aber da gibt es ja noch einige andere Konkurrenten aus den USA – und die müssen nicht bis 2030 ihre Verbrenner Flotte abbauen. Falls dieBundesregierung nach den Wahlen wahrscheinlich die Pluginhybridprämie streicht, werden sich die Halden der deutschen OEMs nicht nur mit verbrennen füllen.
Volvo hat es offensichtlich verstanden zwei der drei deutschen OEMs offensichtlich noch gar nicht.
Aber bis das Kartenhaus zusammenbricht, hat der BMW CEO seine Schäfchen ja bereits im Trockenen.

Dass er schläft, glaube ich ihm sofort.
Unglücklich dabei ist nur, dass er in relevanter Position in einem Großunternehmen schläft. Und nicht gemerkt hat, dass sich der Markt gedreht hat. Da ist die Taktik, sich nach dem Winde, also der Kundennachfrage, zu drehen, völlig unangebracht.

Produktion braucht Vorläufe und dass sich bei der Elektromobilität die Zellen und die Elektronik als knappes Gut herausstellen, war schon vor Jahren verraten. Z.B. hatte VW 2017 noch unter Greis Müller die großen Lieferverträge, z.B. mit CATL eingetütet, die erst nach vier Jahren, also dieses Jahr, anfangen wirksam zu werden. Da würde ich dann mal zu gerne wissen, wie BMW vier weitere Jahre überbrückt, wenn sie demnächst merken, dass die meisten Kunden keinen Verbrenner mehr kaufen werden.

Ich vermute, BMW orientiert sich an Mercedes, die aktuell an reinen BEV auch noch kein großes Angebot haben. Aber da unterliegt BMW einem Irrtum: Sie sehen nur die Spitze des Eisbergs. Tatsächlich hat Mercedes eine reine Elektroplattform, sie haben die 800V Technik und sie haben einen Fahrplan mit relevanten Modellen und Produktionsstätten, die demnächst den Markt erobern werden. Sie haben alles vorbestellt und die Werke umgebaut. Das ist so überzeugend, dass sie indessen ohne Not über einen vorzeitigen Ausstieg aus der Verbrennertechnik philosophieren.

Dass er schläft, glaube ich ihm sofort.

made my day =D

Ich versteh das einfach nicht, der Zipse sagt so in etwa, dass Tesla ist bald wieder bedeutungslos und jetzt fängt er hier noch an, dass er vor Apple keine Angst hat.
Das mag sein, aber das zu sagen ist ist einfach sowas von unsympathisch und überheblich, das ist nicht schön.

Was ich erstaunlich finde, wenn man den i4 so ansieht, dann scheint das ja eher aus der Not gebohren zu sein, es ist ein umgebauter Verbrenner, der hätte sofort mit dem aktuellen 3er vor zwei Jahren (!!!) auf den Markt kommen müssen. In der Presse hatte man das vor einigen Jahren vermutet / gehofft, dass es so sein wird, aber es ist nicht so es gibt keinen elektrischen 3er. Mal sehen was der i4 kann und ob der dann auch so teuer wird wie es der Name vermuten lässt.

Last edited 1 Monat zuvor by BEV

Genau – siehe auch iX3 mit Karderntunnel anstatt einem Frunk

„Karderntunnel“ geht unter den Seealpen hindurch? 😉

Ich sag’s mal für den deutschen Markt:
-zig Millionen werden weiterhin Verbrennerautos kaufen wollen in den nächsten 5-10 Jahren. Und jeder CEO eines großen deutschen Automobilunternehmen gehörte folglich geschasst, wenn er dies nicht bei seiner Produktpolitik berücksichtigen würde.

Mag sein, aber wir merken auch, dass sich das Rad plötzlich viel schneller geht, wer nicht das richtige Angebot hat, kann dann schnell unten durch sein.
die verbrennen von heute kann man auch in 10 Jahren noch fahren, aber neue Typen zulassen könnte schon in wenigen Jahren ein Problem sein

Ich sag‘s mal für den Weltmarkt:
zig Millionen werden weiterhin Telefone mit Tasten kaufen in den nächsten 5-10 Jahren
Und jeder CEO der so blind / arrogant war:
RIP

Putziger Nachname: Powerwall 🙂

Homage an den Energiespeicher von Tesla, der uns über die „Dunkelflaute“ hilft und im Falle eines Blackout sehr nützlich ist 😉

der Deutsche Automarkt ist viel zu unbedeutend (2-3%) als das es sich die Deutschen Autobauer es sich leisten können nach 2025 noch viele Verbrenner zu produzieren sie werden da höchsten noch die Restposten der vorh. verbrenner kaufen können. sie dürfen nicht vergessen derzeit werden für E-Autos Mondpreise verlangt um den Verbrennerverkauf nicht jetzt komplett einbrechen zu lassen und nicht vergessen die Batteriepreise sinken derzeit um rund 12-16% pro Jahr das wird genauso sein wie bei den Smart-TV die waren vor gar nicht mal so langer Zeit sündhaft teuer (55″ Zoll über 2500 Euro jetzt für unter 500 Euro zu bekommen)

Wird man denn in Osteuropa/Russland, in Südeuropa, in Mittel- und Südamerika, in weiten Teilen Asiens, in weiten Teilen Nordamerikas/Kanadas/Australiens.. in den nächsten 5-10 Jahren eine wirklich starke BEV-Nachfrage haben? Hmmm.

Nun Russland hat angekündigt bis Ende 2021 1000 Elektrobusse in Moskau zu nutzen
aktuell sollen es schon um die 300 sein die im Betrieb sind in vielen Ländern der Welt wird schon vile getan im Bereich der E-Mobilität. übrigens in Indien gibt es ab 2032 ein Zulassungsverbot für neue Verbrenner, dürfen dann nur noch E-Fahtzeuge zugelassen werden. deutschland ist hier nihct der vorreiter wie man der Bevölkerung immer weismachen will genauso wenig wie beim Ausbau der erneurbaren energien fällt Deutschland immer weiter zurück

Ich glaube manchmal, dass vielleicht eigentlich „DIE Weltmarke schlechthin“ es am besten einschätzt und sich entsprechend am breitesten aufstellt: Toyota. Die sind wirklich „überall“ in der Welt vertreten und behalten entsprechend die große Breite der Märkte im Blick. Sie werden auch elektrischer, dies manchmal zu langsam, wie ich finde. Aber sie sehen eben auch den weiteren Bedarf für Verbrenner in vielen Teilen der Welt. Schaumama in 5-10 Jahren, wie sich die Situation darstellen wird weltweit.

Auf die Ankündigung von Zulassungsverboten in manchen Staaten in 10, 15,.. Jahren „gebe ich nicht viel“. Bis dahin fließt noch viel Wasser die großen Ströme dieser Welt hinunter. Regierungen und politische Richtungen und Schwerpunkte kommen und gehen und Prioritäten werden wieder verändert usw. Man erlebt es ja immer wieder, dass auch gewichtige Entscheidungen dabei revidiert werden, Termine werden hinausgeschoben etc. Leider so.

Das er gut schlafen kann, zeigt das eigentliche Problem auf. Traurig aber wahr.

Aber wie lange kann er noch gut schlafen? Sobald die mit gemischtem Antrieb, sowie normale Verbrenner abgelöst werden, sollte man ein E Programm haben.

Diese Manager gehen dann mir einer millionen abfindung ion die Rente und die Mitarbeiter müssen die Fehlentscheidungen dann aussbaden war schon immer so (siehe auch die Bankenkrise)

Der Kollege hat sein geld schon gemacht und kann sich falls er es verkackt hat
mit einem fetten bankkonto vom Acker machen.
der grössenwahn hält bei den typen auch wenn sie versagt haben.
Das selbe wie in der Politik.

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