VW ID.3: Der Akku-Käfer – Erste Eindrücke des VW Stromers

VW ID.3: Der Akku-Käfer - Erste Eindrücke des VW Stromers

Copyright Abbildung(en): Volkswagen AG

Eine wundersame Wendung der Geschichte darf man das schon nennen: Nach gut 130 Jahren Zeit und viel (Brenn-)Raum soll das Automobil sich jetzt bitte schnell zu seinen Anfängen weiterentwickeln: Richtung Elektroantrieb. So jedenfalls hat es die Politik verfügt. Die Zukunft gehört Plus und Minus.

Dieser Idee hat sich auch VW verschrieben. Nach einigem Zögern, aber nun mit umso mehr Marktmacht. Dabei hat Spannung im Konzern durchaus Tradition. Tüftelte doch der spätere Käfer-Konstrukteur Ferdinand Porsche zu Beginn seiner Karriere eifrig an Elektroautos, ehe er sich ab 1934 dem achtern verbauten Boxer des Volkswagens zuwandte.

Und so ist der ID.3 eine Rückbesinnung: Kraft aus Batterien, Heckmotor, Heckantrieb. Vor allem aber erschwinglich. Ein Akku-Käfer. Mit ähnlich großer Bedeutung. Er muss VW erfolgreich in die Ära der E-Mobilität fahren – und gleichzeitig braucht die Technologie den Schub der Masse. Am ID.3 wird sich erweisen, ob wir morgen noch mit Kolben unterwegs sind – oder doch mit Wicklung. Und entweder wird er ein Flop oder eine Legende. Mit einer solchen Last muss man als Auto erst mal fertig werden.

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Ähnliches kennt man vom Golf. Okay, der erste sah auch nicht nach Mythos aus und gab doch einer ganzen Generation den Namen – aber wer eine Ikone auf die Räder stellen will, hätte sich außen ein bisschen mehr trauen dürfen. Wo Linien nicht mehr Motorblock oder Tank folgen müssen, hätte die Fantasie freie Fahrt. Eigentlich. Am Ende ist es trotz Dachspoiler und Diffusor-Heck viel Golf und kein bisschen Käfer. Das Ganze in Grau, Steingrau, Blaugrau, Weiß, Silber und Türkis. Der Geschmack der Masse.

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Mehr Mut hatten die Entwickler unter dem Blech. Das Interieur ist ebenso futuristisch wie die Bedienung. Gesteuert wird per Lenkrad und Zehn-Zoll-Touchscreen, Infos lassen sich scheinbar dreidimensional in den Blick projizieren, und wer mag, kann mit dem ID.3 sprechen. Dass man die Fahrstufen einlegt, als drehe man an der Cockpit-Ecke einen großen Zündschlüssel, erfordert Gewöhnung – dafür kommuniziert der ID.3 per LED-Band unter dem Scheibenrand. Lässt Licht in die Abbiegerichtung laufen, leuchtet rot, wenn Bremsen Not täte, zeigt blinkend Anrufe und weitet sich grün mit dem Akku-Stand beim Laden. Ist halt kein gewöhnliches Auto mehr.

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Noch etwas beschert die E-Architektur: Platz. Sogar in zweiter Reihe. Für ähnlich viel Freiraum müsste man sonst Passat fahren. Der Vorteil, wenn die Batterie flach im Boden liegt und der permanent erregte Synchronmotor unterm Kofferraum. Große Fahrer freut’s – und sportliche gleich mit. Was wäre für gutes Handling besser als ein tiefer Schwerpunkt? Zudem steckt der ID.3 Einiges weg: 385 Liter hinterm Gestühl – bei flacher Lehne fast 1,3 Kubikmeter.

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Den Unterschied machen Leistung und Batterie. Der ID.3 Pro Performance (ab 35 575 Euro) bietet bei 58 kWh und 204 PS bis zu 426 km Reichweite (WLTP). Der ID.3 Pro S (ab 40 937 Euro) kommt bei identischer Power, aber 77 kWh auf fast 550 Kilometer. Von den Preisen gehen noch 9480 Euro Brutto-Förderung ab – da finden sich für Verbrenner kaum noch Argumente. Eine Version mit 146 PS und kleinerer Batterie folgt später.

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Für alle, die immer noch zweifeln: Elektrisch fahren macht Laune. Der ID.3 geht ab wie Wutz (unter acht Sekunden auf Tempo 100), schnürt zügigst über Land und schafft auf der Autobahn locker sein Limit von 160. Zum Neigen neigt er dabei erfreulich wenig, allein dafür hat sich die aufwändige Fünf-Lenker-Hinterachse schon gelohnt. Und dass 1,7 Tonnen in flotten Passagen Richtung Tangente drängen, liegt mit an den Reifen, die zwar beeindruckende 18 bis 20 Zoll messen, standesgemäß jedoch auf geringen Rollwiderstand getrimmt sind und nicht auf maximalen Grip. Kurvenraub ist aber auch nicht die Kernkompetenz eines ID.3. Das Kürzel dafür heißt GTI.

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Zumal weiter kommt, wer wenig düst. An die 550 offiziellen Kilometer reicht man zwar nicht heran, gute 400 aber sind ohne Schleichfahrt drin. Hängt ja davon ab, wie viele man wieder sammelt. Bis zum Stillstand indes verzögert der ID.3 nicht von alleine, die letzten Meter wollen per Pedal gebremst sein. Apropos: Hinten sitzen Käfer-getreu Trommeln. Hört sich altmodisch an, bringt aber Vorteile bei Gewicht, Platz – und die Beläge halten ein Autoleben, verspricht VW. Vorne hat’s Scheiben – und weil die Räder dort bloß lenken, aber nicht treiben, reichen 10,20 Meter für eine Wende.

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Zwei Kreisläufe sorgen dafür, dass es Zellen, E-Motor und Elektronik wohltemperiert haben. Doch egal, wie man surrt und säuselt – irgendwann ist der Akku leer. Am Schnellader saugt der ID.3 in 30 Minuten Gleichstrom für gut 350 Kilometer Strecke, an der heimischen Wallbox (ab 388 Euro) dauert die volle Ladung bis zu siebeneinhalb Stunden, und unterwegs gewährt der Ladeservice „We Charge“ den Zugang zu mehr als 150 000 Ladepunkten in Europa. VW gibt acht Jahre Garantie auf die Batterie (bis 160 000 Kilometer und 70 Prozent Effizienz).

Es könnte also alles schön sein in Wolfsburg. Doch weil erstmals zwei Zentralrechner die Arbeit diverser Steuergeräte verrichten, kämpft der Vorzeige-VW mit Software-Problemen. Wegen der CO2-Vorgaben müssen die Autos aber bis Jahresende in den Markt – und so gibt es diverse Funktionen wie das erweiterte Head-up-Display oder die Park-Automatik erst ab Dezember. Dieser „Flash“ setzt noch einen Besuch in der Werkstatt voraus, spätere Updates sollen dann per Mobilfunk eingespielt werden. Womöglich springt da sogar noch etwas mehr Reichweite heraus. Für ungewöhnlich hält Elektro-Vorstand Thomas Ulbrich die Verzögerung jedenfalls nicht. „Bei einem Smartphone“, sagt er, „ist das völlig normal.“

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Bereits jetzt serienmäßig hält der ID.3 Tempo und Spur, optional gibt’s jede Menge zusätzliche Hilfe – bis hin zum Eco-Assistenten, der nach Navi-Daten und Verkehrszeichen rät, wann man den Fuß vom rechten Pedal nehmen sollte. LED-Licht ist ebenfalls ab Werk verbaut, auf Wunsch auch in der Matrix-Version, bei der es zur Begrüßung eine Art Augenaufschlag gibt.

Ganz viel Ton gibt’s auch: Egal, was man tut. Weil nicht mehr ausreichend Mechanik da ist, die selbst Geräusche machen könnte. Sogar das Tick-Tack des Blinkers darf gedimmt sein – welches Brummen hätte es noch zu bezwingen? Sogar nach außen lässt der ID.3 zur Sicherheit von sich hören.

Vielleicht der Klang der Zukunft.

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Ich kann schon die Teslafanboys jaulen hören wie schlecht der ID3 ist…

und ich höre schon die VW Fangirls alles schönreden 😉

und die Zoe-Fans und die Freunde von Kia/Hyundai

wir müssen uns daran gewöhnen, dass VW polarisiert und das die VW-Hasser die mediale Dominanz haben.

Ich habe mich für einen Tesla M3 entschieden, wünsche aber VW viel Erfolg mit der id Platform! Wenn die SW mitspielt und das Auto so funktioniert wie geplant wird das sicherlich ein großer Erfolg. Ich wünsche das dem Standort Deutschland und deshalb besonders, weil es in meiner unmittelbaren Nähe ist.

@Alexander
Ich habe mich als Tesla Fahrer seit 9 Jahren stets nur positiv über VW und den ID.3 geäussert und hoffe, dass der ID.3 zum Grosserfolg weltweit wird, denn er besetzt ein Segment, das es in der Elektromobilität bisher so fast noch nicht gibt. Der ID.3 und auch seine Nachfolger sollen eine wichtige Ergänzung zu Tesla S/X/Y/3, Kona, Polestar2, XPeng usw. usf werden.

Der ID.3 wird auch einen wichtigen Beitrag zum Klima leisten. In diesem Sinne VIEL ERFOLG ID.3 .

Mit Ihrem Kommentar über die „jaulenden Teslafanboys“ haben Sie einfach nur die Nummer 2 auf dem Rücken.

Über optischen Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, aber ich vermute für den Preis von über 35 Tsd. € hat VW eine enorme Konkurrenz und bei den Mitbewerbern ist der Kunde kein „Digitales“-Versuchskaninchen ! Ich würde mir das sehr genau überlegen zum jetzigen Zeitpunkt den ID3 zu kaufen …

Wir brauchen nicht zu jaulen, dass könnt ihr seit Jahren viel besser. Der Tesla kann dies nicht der Tesla kann das nicht, wenn wir mal Elektroautos bauen kann Tesla einpacken, Tesla verbrennt Geld, Tesla Autos brennen bla bla bla. Und jetzt willst du uns jaulen hören? Wegen eines VW Käfer? Träum weiter.

schön geschriebener Beitrag.
Danke dafür.

schade finde ich dass VW kein Statement abgibt, also einfach mal ein Kracher raushaut.
426 km sind völlig unrealistisch m.M. nach…
man wird wohl irgendwo bei 330-360 km Reichweite rauskommen was jetzt nicht gerade der Brüller ist, das kann die Zoe bereits seit längerem.
Und das zu dem Preis von mehr als 30tsd Euro…

450-500 km müssen drin sein für einen preis unter 25 tsd Euro ohne Förderung.
Nun ja, die Ladeleistung ist okay, den Kracher brachte nur Porsche.
Also dass es nicht geht im VW Konzern kann mir keiner sagen.

Top wäre gewesen die Batterie und die Ladetechnik des Porsche und dann wäre der Preis okay.

Dennoch find ich den ID3 optisch und technisch wirklich gut gelungen. Da ist halt noch viel Luft nach Oben .

Somit ist das ein schönes Auto mit dem die neuen Besitzer sicher Spaß haben werden.
Ich bleib bei meinem 3 Jahre alten Ioniq der mich 28tsd Euro gekostet hat mit eff. 200 km Reichweite als Schnitt das ganze Jahr über und warte auf ein besseres Preis/Leistungsverhältnis der Automobilbranche (ID3 Bestellung storniert).

es bleibt spannend

Nachtrag:
Gerne lass ich mich eines besseren Belehren dass die errechneten 13,6 kWh/ 100km Verbrauch annähernd stimmen nach dem neuen WLTP 😉

Ich kann mir vorstellen, dass man die 13-14kWh/100km erfahren kann. Beim eGolf kommt man da ja schon hin im Frühling/Sommer, dann sollte das der ID3 wohl auch packen. Nur (wie bei jedem E-Auto) nicht auf der Autobahn, wo die Reichweite nunmal zählt. Den Luftwiderstand kann letzlich kein Autobauer aushebeln. Das hilft alles nichts. Die Kochen alle nur mit Wasser, es steht und fällt mir der Akku Kapaziät. Und solange Akkus noch recht teuer und schwer sind kann man da für 30-50T€ keine Wunder erwarten. Dummerweise werden die dicken Akkus Richtung 100kWh fast immer in SUVs eingebaut die dann die Reichweite durch Bauweise und den höheren Luftwiderstand auffressen.
Bei Youtube gibt es ja schon die ersten, die Tests mit der 1st Edition machen durften. Bei 130km/h und um die 20kWh/100km auf der Autobahn kommt man mit der 58kWh Batterie wohl gut 250-280km weit. Mit der 77kWh Version rein rechnerisch 350-380km. Bei „Top-speed“ genehmigt er sich dann schon 30kWh/100km und die Reichweite schmilzt dahin.

Beim Laden bekommt der ID3 ja zumindest einen 11kW AC Lader, hat erstaunlicherweise auch nicht jedes Auto. Im Schnitt scheint er DC von 10-80% auf rund 80kW zu kommen (100kW im Peak).

Der Preis bleibt natürlich nach wie vor happig für ein Auto in Golf Größe.

Und wieder keine gescheite AHK und keine Zuglast. Und keine 230V-Steckdose für den Einsatz in-the-middle-of-nowhere, von einem richtigen PV-Pufferspeicher ganz zu schweigen. So wirklich verstanden haben die VW-Ingenieure wohl noch nicht, dass man mit einer E-Autobatterie mehr machen kann als nur durch die Gegend fahren: „(Kunden-)Vogel friss oder stirb!“

Wofür braucht man in einem Kompaktauto der Golf-Klasse eine 230 V Steckdose? So ziemlich alles an aktueller Elektronik lässt sich viel einfacher über die vorhandenen USB-C Anschlüsse betreiben/laden.
Und auch die AHK ist in dieser Fahrzeugklasse ein völliger Exot. Wer wirklich was ziehen will, greift eben zum ID.4 / Enyaq.

Orinoco hat durchaus Recht, schon mal was von bi-direktionaler Ladetechnik oder Schwarmspeicherung gehört ? Es gibt Dinge in der neuen Form der Mobilität, da kann man schon mal seine Scheuklappen etwas weiter aufstellen ! Beispielsweise verfügt der kleine I-Miev, C-Cero oder Ion bereits ab Jahrgang 2o18 über die Möglichkeit des bi-direktionalen Ladens, und das bei einem Bruttopreis von lediglich um die 23 Tsd. €.
Lasst uns einfach mal etwas träumen …

Wenn du ahk und Zuglast brauchst, dann einfach nur auf den ID.4 warten. Wird noch dieses Jahr vorgestellt.
Aber dann fehlt dir bestimmt der Klopapierrollenhalter.

Und 230 Volt hat niemand .. was soll das jammern

VW wird es niemals richtig machen

Hallo Egon, da kann man nur zustimmen. VW kann es niemals richtig machen – das haben sie also mit unserer Kanzlerin gemeinsam!
Trotzdem ein tolles Auto!

Als PV Pufferspeicher kann man, wie jedes BEV, den id.3 verwenden, nur nicht wieder zurückholen. Dazu muss sich die Akkutechnik bezüglich maximale Ladeanzahl noch weiterentwickeln. Tesla arbeitet ja, auch deshalb, an der 1,6 Mil. km Batterie. Dann wird V2G sinnvoll!
Ansonsten finde ich deinen Beitrag ganz schön Agro!

Wenn man mal die ganzen Tests der letzten Tage Revue passieren lässt, dann scheint der ID.3 genau das richtige Auto für genau den richtigen Zeitpunkt geworden zu sein.

Leise, hervorragend funktionierende Software, gutes Ladeverhalten, geringer Verbrauch, Wendigkeit, knappe Außenmaße bei viel Innenraum, preislich gut aufgestellt, vernünftige Ausstattungspakete, akkupakete für jeden Wunsch ..

irgendjemand schrieb: nirgendwo absolute Spitze aber ein richtig rundes Paket

Ich sehe es genau so

Die übrigen Wünsche: AHK, Dachlast, Innenraumambiente ..
dafür werden in wenigen Wochen/Monaten ID.4/Skoda und Audi sorgen.

Ich habe einige VW und Audi Verbrenner besessen und meine Abneigung ist über die Jahre durch die starken Qualitätsschwankingen und das einhergehende schlechter werdende Kulanz verhalten gewachsen. Der Dieselbetrug war nur das I-Tüpfelchen. Ich glaube, VW ist das Opfer der negativen Allianz von Politik, schlechten Management und seiner Größe geworden. Das hat sich bis heute nicht geändert. Die ID’s sind halt durch und durch „Volkswagen“ ohne Esprit und das gewisse Etwas. Ich gehöre wahrscheinlich zur falschen Zielgruppe. Tesla und die vielen Chinesen (Nio, XPeng, Aiways) sind interessanter. Und den Sonos Sion nicht vergessen, welcher hoffentlich bald kommt.

Rein kognitiv sind deine Emotionen erkennbar aber du solltest überlegen ob sie – alleine gegen VW gerichtet – so berechtigt sind.
Ich habe mit VW gute bis sehr gute Erfahrungen gemacht und bei anderen Unternehmen in der Regel schlechte. Allerdings habe ich nicht alle pkw-Konzerne durch.
Ich glaube, dass deine VW-Abneigung in diesem Umfang einer sachlichen Grundlage entbehrt.

Glaubst du, dass VW sonst der größte Pkw-Konzern der Welt geworden wäre und trotz nox noch ist?

Immer schön ruhig bleiben ja? VW ist schon mal weder der grösste noch der wertvollste Autobauer. Wenn Du nur positive Erfahrungen mit denen gemacht hast ist das deine Sicht. Ich dagegen habe nach etlichen negativen Erfahrungen den Stecker gezogen. Ich habe Mühe mit der Vorstellung, dass sich das mit dem ID.3 grundlegend geändert hat. Bei VW steht mMn nicht der Kunde im Zentrum sondern der Konzergewinn.

Auch als Tesla-Fahrer (M3-LR-AWD) werde ich den ID.3 nicht schlecht reden. (Fast) jedes BEV ist besser als ein ICE oder PHEV.
Und dass VW gute Mainstream-Autos bauen kann, ist klar. Ich wünsche ihm und seinen Käufern alles Gute.

VW bleibt VW. Ich hatte noch nie einen. Warum? Langweiliger Einheitsbrei oder einfach Billigkopie von Audi. Nein VW hat’s bei mir nie in die engere Wahl geschafft. Auch dieser hochgelobte Innovations Kracher lässt meine Schulter zucken. Heckantrieb hatte ich mal mit einem BMW – hab ich nach dem ersten Winter entsorgt. Nein. VW verbreitet einfach eintönige Langeweile. Aber Hut ab VW will den turn arround schaffen. Dazu wünsche ich viel Glück.
Der Golf hat ja schon gezeigt, dass sich Langeweile gut verkaufen lässt. Schade ist, dass man noch immer spürt, dass VW nur widerwillig neues Entwickeln will. Die Abgasschnüffler trauern noch dem Stillstand hinterher. Wer innovativ sein will, muss arbeiten und dieser Kulturwechsel scheint noch immer extrinsisch verankert zu sein. Aktuell gibt es sehr viel Innovation, sehr viel erprobtes und bewährtes mit Strom-ausserhalb VW. Wer jetzt einen ID3 kauft ist kein early adaptor sondern schlicht ein Versuchskaninchen. Bei der Elektromobilität kann VW zumindest so viele Abgasabschaltvorrichtungen wie möglich einbauen. Es wird niemanden stören. Es lebe VW-aber kommt mir nicht ins Haus.

Große Emotion – gemischt ein bisschen mit Info-Häppchen und einem großen Haufen Buzzword- Bingo.
Hast du das auf einer Motivationsseminar eines Mikrofasertuch-Strukturvertriebs gelernt.

Es geht hier um die Vorstellung des ID.3 und erster Erfahrungsberichte.
Deine höchstpersönlichen Probleme solltest du besser in einer Gruppentherapie aufarbeiten.

Ich liebe die langweiligen VWs.

Schade warum nur Archivbilder ?
Durfte man keine Fotos vom gefahrenen machen ?
Nun das Auto ist definitiv nicht meins. Wer hat sich dieses durcheinander im Innenraum ausgedacht. Das passt ja nichts zusammen.
Gut bei VW ist natürlich alles ein Feature und ein Meilenstein im Automobilbau. Ja sogar die Trommelbremse hinten hat man eindrucksvoll als Feature verkauft. Schade ist auch das ein als E Auto konzipiertes Fahrzeug Nutzlast verliert wenn man den großen Akku wählt !?
Während man anderen Herstellern noch Jahre nachtritt vergisst man bei VW sehr schnell. Um es mit VW’s Anwältin zu sagen „ist doch kein Schaden entstanden“ Kommentar zum Dieselskandal der Anwältin. Nun ich fahre ein anderes E Auto. Schon einige Jahre. Wichtig ist eines zu Fahren, sonst wird das nichts mit Decarbonisierung. Also ID3 fahre und bewähre Dich. Dann werden wir sehen.

Bravo VW, soll doch mal endlich einer sagen. Der mit dem 58 er AKKU liegt genau da wo künftig der grösste Mark entsteht. Scheint ein tolles Auto zu sein. Endlich wieder mal einer in der Mittelklasse mit Hinterradantrieb. Stellt diese Argumente heraus, kein Gelenkwellenverschleiss wie die Fronttriebler. Beeindruckende Motoren – und Ladetechnik so werden auch verhältnismässig kleinere Autos zu Langstreckenläufer. VW, bitte die Preise im Schach halten, dann kommt der Erfolg.

„Wo Linien nicht mehr Motorblock oder Tank folgen müssen, hätte die Fantasie freie Fahrt. Eigentlich.“
Was soll die Fantasie denn machen? Irgendwie müssen da ja noch Menschen drin sitzen können.

Wie viele andere Tesla Fahrer hier wünsche ich VW viel Erfolg mit dem ID3 – ist eventuell ja auch die einzige deutsche Automarke die das jahr 2025 erleben wird!

Jetzt ist die EU gefordert und ein europaweites Zulassungs- und Fahrverbot für Diesel sollte angedacht werden…

Dem kann ich nur beipflichten. Ich bin seit 9 Jahren Teslafahrer und habe so wie Tesla auch immer gehofft, dass Andere in der Welt den Ball von Tesla aufnehmen und BEV’s bauen und siehe da VW scheint das ebenfalls geschaft zu haben und ich kann dabei VW nur beglückwünschen. Ich hoffe, der ID.3 wird überall auf der Welt ein Grosserfolg. Ich sehe, den ID.3 als wichtige Ergänzung zu Tesla Model S/X/Y/3.

Der ID.3 wird hoffentlich BMW, Mercedes ua. endlich zum Handeln zwingen. Go ID.3 GO und viel Mut.

Genau das denke ich auch. Wichtig ist einzig und allein, dass die Mobilität sauberer und effizienter wird. Das geht nur über gute bezahlbare Autos. Tesla hat es vorgemacht und andere sind dabei es noch besser zu machen.

Ich wünsche VW viel Erfolg mit dem I.D.3. Was mich persönlich betrifft, werde ich diesen nicht kaufen. Ich fahre zwar seit über 30 Jahren hauptsächlich VW, habe aber als 2. und 3. Wagen auch andere Fabrikate gehabt, auch asiatische, aber das Ding ist mir einfach zu hässlich. Dazu noch die grau, grau und grau Farben die VW neben dem komischen Grün anbietet…… Nein Danke! Meinen gelben VW Beetle tausche ich nicht gegen so eine graue Maus ein und wenn diese noch so hipp sein soll.

Lustig, der ID3 als Ergänzung für Tesla. Ist doch jetzt schon klar, dass VW spätestens in 1,5 Jahren wesentlich mehr BEVs verkaufen wird. Für Tesla wirds keine Absatzsteigerungen mehr geben in Zukunft. Sie sind und bleiben ein Nischenhersteller.

Zitat: „Für Tesla wirds keine Absatzsteigerungen mehr geben in Zukunft. Sie sind und bleiben ein Nischenhersteller.“
Du solltest deine Glaskugel dringend beim Verkäufer reklamieren und fachmännisch! prüfen (lassen), ob die offenkundig falschen Vorhersagen womöglich Teil eines weltweiten Glaskugel-Betrugssystems sind?!
Im Gegensatz zu deiner Spekulation sehe ich da draußen in der Realität 3 (i.W: Drei) große Fabrik-Erweiterungen/-Neubauten entstehen: Shanghai/Berlin/Austin — ja, selbst in Austin (Texas) fahren schon die Bagger! Hauptwachstumspfad aktuell Model Y.

Seien Sie vorsichtig mit der Realität à la Tesla. Wenn man die Protz-Sprache von Tesla mal hinterfragt, wird man feststellen, dass die grossen Automobilhersteller wie VW oder Hyundai in einer einzigen ’normalen‘ Autofabrik weit mehr Fahrzeuge fertigen als Musk in seinen heutigen und angekündigten ‚Gigafactories‘ zusammen. Dann sieht die Realität so aus, dass Tesla ein Nischenhersteller ist und auch noch nach mehreren Jahren von sensationellem Wachstum immer noch ein Nischenhersteller sein wird. In Europa ist übrigens Tesla schon heute bei den reinen BEVs hinter VW auf Rang 3 und bei allen Elektrischen auf Rang 6.
p.s.: die Fahrzeuge von Tesla sind ja auch für eine Nische; der europäische Otto Normalverbraucher braucht und will sowas nicht.

Was zum Geier hast Du für Probleme? Hat dir Tesla etwas weggenommen oder warum pöbelst du gegen die Marke? Kauf ein Elektroauto von VW und lass uns in Ruhe mit deiner Krankhaften Eifersucht. Ist ja grauenhaft solche gifteleien.

Der Bericht scheint mir etwas VW-lastig aber informativ. Wie man auf den Vergleich zum Tesla kommt ist mir nicht klar. Der ID3 ist ein PW mit worin man Sitzen kann. Der Tesla ist ein Liegestuhl. Jedem das seine. Ein Vergleich des ID3 mit dem Hyundai Kona electric oder dem Kia e Niro scheint mir naheliegender zu sein.

Wie man auf den Vergleich zum Tesla kommt ist mir nicht klar. Der ID3 ist ein PW worin man Sitzen kann. Der Tesla ist ein Liegestuhl. Jedem das seine. Ein Vergleich des ID3 mit dem Hyundai Kona electric oder dem Kia e Niro scheint mir naheliegender zu sein.

Ein Liegestuhl? Wahnsinn auf was für Ausdrücke die Tesa Neider schon zurückgreifen müssen um ihre tollen Fachkenntnisse zu dokumentieren. Was soll das?

Ob man künftig auch noch mit Kolbenmotoren unterwegs sein wird? Dies hängt einzig und allein von der Erweiterung und Vereinfachung der Ladeinfrastruktur zusammen. Im Schweizerbergort DAVOS können bereits alle Ladesäulen mit jeder Kreditkarte bedient werden. Nicht nur während dem WEF.

so sehe ich das auch! Mir ist es unbegreiflich, dass es solch einen Wildwuchs von Ladern und deren Bezahlung geben muss. Wo bleibt der Standard?
Zudem warte ich sehnlichst darauf Batterien/Akkus wie beim Akkuschrauber etc. einfach wechseln zu können. Solche Ladeparks sind immer noch Exoten oder nur reine Theorie.
Ich denke, solange das Laden für ca 300km noch 30Minuten oder länger dauert, wird das Elektrofahrzeug weiterhin nicht die kritische Masse erreichen.
Alles macht natürlich nur Sinn wenn der Strom ökologisch hergestellt wird!
By the way, wieso müssen die Autos 150KW und mehr haben, wenn sie aktuell sinnvoll nur um die 130 km/h fahren sollten? Wenn ich eine Beschleunigung wie bei einem Sportwagen haben möchte, ok, aber sonst?
Geringere Leistung heißt auch mehr Reichweite!
Also ich bleib am Ball.

Was sollen den diese ewigen Meckereien einiger Kommentatoren in diesem Forum. Wichtig ist doch nur, das die Elektromobilität mal wieder durch ein weiteres Massen-Modell ergänzt wird. Auch ich bin Tesla-Freund, habe ihn oft gefahren und bin dann nach mehrern langen Norwegenaufenthalten zum BEV gekommen. Als Rentnerehepaar war der Tesla zu groß. Die Zoe begleitet uns nun seit 3 Jahren ohne Probleme, macht Spaß und hat noch keine Batterieverlust-Probleme. Wen ich an der Ampel einen BMW stehen lasse und dieser dann wutentbrannt mit 70 km/h adn 100m weiter an mir vorbeizieht ( in der Stadt!) weis ich, warum ich mir den Luxus E-Auto leiste.
Also liebe Freunde der Elektromobilität. Nicht nur meckern, detailverliebt irgenwelche Mängel sediert, sondern jedes neue Modell willkommen heissen…, egal von welchem Hersteller. Es dient alles der Idee. Und kaufen muss man ja nur das Auto, welches einem zusagt.

Stimme Ihnen zu 100% zu. Sehr gut formuliert.

Super! Besser hätte man es nicht schreiben können.

GeneralVW. Für mehr Reichweit brauchts Du keinen schwächeren Motor. Dies geschieht elektrisch im ECO-Modus. 400 Km Reichweite werden heute zum Stand der Technik. Schnellader haben bereits heute PV Anlagen in der Nähe. Für einen ausgiebigen Kaffeehalt, alle 400 Km, solltest du Zeit nehmen…….Batteriewechsel wird überflüssig, dies überlassen wir den Chinesen.

Sehr viele Automobilisten werden sich die Häufigkeit, die Dauer und die Ortswahl ihres „Kaffeehalts“ auf Langstrecken nicht vom Auto diktieren lassen wollen. Deshalb sehe ich dort bzw. diesbezüglich nicht den dominierenden Einsatzbereich der BEV in den kommenden Jahren.
Aber als Zweitwagen und im Kurz- und Mittelstreckenverkehr natürlich durchaus und allein das bietet ja schon Potential für zweistellige Millionenzahl von Fahrzeugkäufen in den 2020ern. Jedem Tierchen sein Pläsierchen.

Ich fahre seit 45 Jahren Auto inkl. viel Langstrecke und habe noch nie an einer Autobahnraststätte oder -autohof Kaffeepause gemacht und werde es auch in Zukunft nicht tun. 5 Kilometer abseits im Dorfgasthof ist allemal zu präferieren.

In Zukunft werden Sie bei diesem und jedem Dorfgasthof ebenfalls eine gratis Ladestation vorfinden.
Beispiel: Hotel/Restaurant Bierhäusle in der Nähe von Freiburg im Breisgau und ein klein wenig abseits der Autobahn Karlsruhe – Basel.
Sie gewinnen nicht nur an Lebensqualität sondern fördern aktive Hotels/Restaurants, die im Allgemeinen auch auch nachhaltige Qualität beim Essen schauen. Und schon haben wir 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen.
Übrigens es lohnt sich mal auf dieser Webseite nachzuschauen: http://www.chargehotels.com/

Dieter, Schnelladen kann man auch schon in der Prärie. In vielen Ortschaften hat s Lidl s zum gratis und schnell laden. Nach jeden 400 Km muss es auch nicht immer schnell sein. Ueber Nacht reicht schon mal ein 220 er Stecker den es sogar in den Alpen bei jeder Scheune und Gasthof gibt.

Ich bleibe dabei, wie mein Vater schon 1973 beim ersten VW Golf gesagt hatte: VW = Viele Wagnisse und der kaufte sich damals einen R5 von Renault. Hier bei dem ID3 sage ich auch schönes Auto. Nur: Es gibt zuviel bessere Konkurrenz, deren Entwicklungsabteilungen die letzten 10 Jahre nicht geschlafen haben. Mir gefällt der Opel Corsa E einfach besser im gleichen Preissegment. (ja ich weiss das ewige VW gegen Opel…) Für das gleiche Geld (oder etwas weniger) habe ich alles was ich zum Fahren in der Stadt oder mal über die BAB zu einem Freund 150 Km am WE brauche. Beim ID 3 ? Aufpreispflichtig und wenn schon, gleich bei Neuwagenbestellung!
Nicht nachher wenn es einem einfällt….

VW ist immerhin der erste deutsche Konzern der jetzt im grossen Stil in die elektrifizierten Massemodelle geht.
Teslas sind vom Modelltyp auf einer anderen Schiene und nicht im Konkurrenzverhältnis.
Ich verstehe hier die Diskussion eher nicht. Das kommt erst wenn Mittel und Oberklasse der
etablierten Verbrennerhersteller zu grossen Anteilen elektrifiziert werden.
Das Problem für die deutschen Hersteller liegt sicher nicht in der Qualität und der Innovationsleistung im bereich der neuen Fahrzeugklassen
sondern einerseits in der noch nicht weit genug entwickelten Ladeinfrastruktur und dem gigantisch überblähten
Personalapparat den man sich zu Zeiten der Verbrenner Marktführerschaft mit zukünftig nicht mehr realisierbaren Margen
plus dem für Verbrenner Systemnbedingten Wartungs – und Reparaturaufwand noch leisten konnte.
Da das zugegebenermassen einmalige Know How auf der klassischen Antriebsseite zukünftig keine grosse Rolle mehr spielen wird
muss der deutsche Automobilbau in Konkurrenz mit Billigprodukten vornehmlich aus dem asiatischen Raum gehen.
Einen relativ einfachen Elektroantrieb können viele bauen und in absehbarer Zeit vermutlich billig von Elektrokonzernen
wie Bosch ,Siemens und vergleichbaren ausländischen Produzenten billigst aus dem Regal zukaufen.
Auch die als das Know How Gold moderner hersteller wie Tesla gibt es irgentwann als Billigramsch per Mausklick zu bestellen.
Vielleicht wird das E-Auto der Zukunft ein reines Billignutzprodukt vom Staubsaugerhersteller oder noch erweitert
von stylischen Hipsterhersteller wie Apple Google etc. mit der technik vom Staubsaugerhersteller.
Ob es den ambitionierten spezialisierten Automobilbau von heute in 20-30 Jahren so noch gibt weiss heute niemand.

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