Tesla enthüllt Model S Plaid: 840 km Reichweite, 320 km/h Höchstgeschwindigkeit, 0 auf 100 km/h in unter 2,1 Sekunden

Tesla enthüllt Model S Plaid: 840 km Reichweite, 320 km/h Höchstgeschwindigkeit, 0 auf 100 km/h in unter 2 Sekunden

Copyright Abbildung(en): Symbolbild | Andrei Kholmov / Shutterstock.com

Bereits im September vergangenen Jahres konnten wir berichten, dass auf der Laguna Seca-Rennstrecke mit einem modifizierten Tesla Model S der Rundenrekord gebrochen wurde. Ein neuer “Plaid”-Antriebsstrang in Verbindung mit einem neuen Chassis-Prototypen hat zum Erfolg des Model S auf der Strecke beigetragen. Schon damals wurde gemutmaßt, dass der “Plaid”-Antriebsstrang Einzug in die Serien-Modelle halten soll. Ein Jahr später ist es nun soweit.

Dabei war die Rede davon, dass der “Plaid”-Antriebsstrang oberhalb des “Ludicrous”-Antriebsstrang platziert wird. Was nun auch geschehen ist. Im Rahmen des Battery-Day von Tesla enthüllte der Tesla-CEO Elon Musk die neue leistungsstärkste Version seiner Flaggschiff-Limousine. Das Elektroauto wird eine Reichweite von über 840 Kilometer, eine Höchstgeschwindigkeit von über 320 km/h und eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in weniger als 2,1 Sekunden aufweisen.

Mit dem gestrigen Tag hat das Tesla das Fahrzeug – oder zumindest die Spezifikationen des Model S Plaid – vollständig enthüllt und die Bestellmöglichkeiten dafür geöffnet. Es ist bereits im deutschen Online-Shop ab 139.990 Euro vorzufinden. Dafür gibt es ab Ende 2021 die höchste Beschleunigung aller Zeiten von 0 auf 100 km/h und über die Viertelmeile, wie Tesla zu verstehen gibt. Von 0 auf 100 km/h geht es in unter 2,1 s, die Viertelmeile wird in unter 9,0 s absolviert, dank Dreimotor-Allradantrieb.

Musk gab zu verstehen, dass Tesla am vergangenen Wochenende den Model S Plaid-Prototypen auf die Rennstrecke von Laguna Seca zurück gebracht habe. Dabei erzielte dieser eine Rundenzeit von 1:30 Minuten. Im vergangenen Jahr drehte Tesla mit dem Prototyp des Model S Plaid eine Runde in 1:36.55. Anfang dieses Monats schlug Lucid die Zeit des vergangenen Jahres mit dem Prototyp seiner eigenen Top-Performance-Version des Lucid Air mit einer Zeit von 1:33 Minuten. Scheint so, als habe Tesla wieder die Führung inne.

Die Zeiten in denen Tesla zumindest das Model S mehr aus “sentimentalen Gründen als alles andere” produziere dürfte mit dem Tesla Model S Plaid nun auch vorbei sein. Oder!?

Quelle: Tesla / electrek.co – Tesla unveils Model S Plaid: 520+ miles, 200 mph, and 0-60mph in less than 2s

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Nein. Denn wer will so ein Auto? Niemand hierzulande, der es sich leisten kann. Das Fahrzeug selbst ist in die Jahre gekommen, ist optisch nie attraktiv gewesen. Für die Heckpassagiere ist der hohe Fahrzeugboden unangenehm. Für den Fahrer sind die Features nicht attraktiv, es fehlt Apple Car Play/Android Auto und ein Head-Up Display. Augmented Reality wäre nice. Das alles hat der Tesla nicht, dafür weichen Lack, der gerne Farbunterschiede und Flecken aufweist und der Innenraum ist einfach nicht Premium. Vor allem gibt es keinen vernünftigen Leasingdeal mit Kaufrecht, wie das die klassischen Händler anbieten.

Genau! Und das Auto darf maximal 5.000€ kosten, dabei muss aber noch die Prämie von 6.000€ abziehbar sein!!!

Ausserdem, was sind schon 835km Reichweite? Ich brauche mindestens 10.000km am Stück eine eingebaute Toilette und eine autonome Kaffeemaschine, die ungefragt erkennt, dass ich einen frischen Expresso oder Latte Macchiato haben möchte!
Für die Realität absolut ungeeignet!

Wieso willst du das Ding denn kaufen, wenn es so schlecht ist?

Bääääääääääm……… Alle Sportwagen Verbrenner im Arsch………. 🙂

Das muss sich erst noch zeigen. Auf einem kurzen Eine-Minute-Dreißig-Kurs mag dieser Tesla für eine Runde funktionieren. Doch das reicht beileibe nicht dem Anspruch der meisten Sportwagenkäufer-Klientel. Tesla hat es bisher nie geschafft, ein Auto auf die Beine zu stellen, das mehr als zwei Runden schnelle Gangart auf einem Rundkurs bewerkstelligen kann. Nicht ohne Grund gibt es die vor vielen Jahren angekündigte ElectricGT Meisterschaft mit Model S Rennwagen noch immer nicht, obwohl der Start für 2018 versprochen war. Sie bekommen die Temperaturen einfach nichtin den Griff. Aktuell kann die Rennserie als tot betrachtet werden, obwohl offizielle Stimmen wacker dementieren. Das Model S ist vieles, jedoch kein waschechter Sportwagen. Das ist ja auch einer der Gründe, weshalb Porsche nahezu beliebig viele Taycan verkaufen kann, trotz viel höheren Preis und einer mikrigen Reichweite von lediglich rund 300 Km – er ist vollgasfest bis die Batterie leer ist. Kein Drosseln, kein Überhitzen, nur reiner Sportwagenspaß – allerdings elektrisch. Ob es bei diesem Modell wirklich anders ist, wird sich zeigen. Bisherige Modelle waren nämlich ebenfalls nur auf dem Datenblatt erstaunlich.

Unterhalte dich mal mit einschlägigen Model S Fahrern … die werden dir sicherlich nicht beipflichten 😉

Ich fahre ein Model S 100D, der Service ist eine Katastrophe, – jedes mal wenn ich einsteige darf ich warten bis die Systeme hochfahren, toll! An den vorderen Türen dringt in der Waschstraße Wasser ein, lässt sich nicht ändern laut Tesla-Service, wenn man sich die Dichtungen anschaut bekommt man das Grauen. Der Wendekreis eines Sprinters ist besser. Ablageflächen fehlen. Bei 8 verbauten Kameras frage ich mich warum man eine 360° Einparkhilfe nicht hinkriegt. Der Autopilot macht ständig Phantom Bremsungen, das nervt.
Das was einfach toll ist: Die App, damit kann man wirklich alles einstellen. Ebenso die Ladeinfrastruktur in Kombination mit dem Navi, dadurch keinerlei Reichweitenangst, das macht Spaß.
Der E-Techniker (Elektrolurch)

@Jürgen
Herzlichen Dank für Ihren Beitrag. Sie sind einer von ganz wenigen Teslafahrern, die sich ihr Auto nicht schön reden. Wer sich ein wenig auf YouTube umsieht, weiß schon lange, dass Tesla keine guten Autos baut….
Mit dem neuen Tesla zeigt Musk m.E. sehr deutlich, dass er auch nicht die Absicht hat, sinnvolle Autos zu bauen. Er war schon immer auf völlig blödsinnige Superlative aus, was u.a. die Beschleunigung seiner Autos anging. Jetzt dreht er völlig durch. Im Beitrag steht:
„Das Elektroauto wird eine Reichweite von über 840 Kilometer, eine Höchstgeschwindigkeit von über 320 km/h und eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in weniger als 2,1 Sekunden aufweisen. Welch Schwachsinn. Mach mal, Elon- komm nach Deutschland (auf der ganzen Welt gibt es kein weiteres Land, in dem du noch ‚frei fahren‘ kannst) und fahre mit deinem Spielzeug zwischen Frankfurt und Darmstadt um zwei Uhr nachts im Kreis und schau, wie viele, besser wenige, Runden du drehen kannst, bis Dein Akku leer ist. Vermutlich wirst du ihn sogar abfackeln.
Krank.
Männer, kauft Euch einen Taycan, so ihr ein prall gefülltes Portemonnaie habt.

Man sollte immer ehrlich sein, ich hatte im Außendienst außer Porsche alle deutschen Hersteller unterm Hintern und kann, so glaube ich, mitreden was Strecken und Qualität der Fahrzeuge angeht. Tesla ist mein erster amerikanischer Wagen und heute muss ich sagen: Schade, dass Mercedes nicht mit Tesla weiter gearbeitet hat, dann würde bei Tesla die Qualität stimmen und Mercedes hätte weniger Existenzängste, davon bin ich überzeugt (Quelle: Biografie Tesla, PayPal, SpaceX und Insane Mode). Elon Musk ist positiv bekloppt und ein Spielkind was die Beschleunigungs-Orgie angeht, was dass soll, weiß ich auch nicht, zumal der Roadster kommt. Ein Model S mit weniger Leistung und dafür etwas mehr Reichweite und besserer Qualität wäre mir lieber. Und an Stephan Plümer: Genau richtig erkannt, Vollgas mit 600PS ist nicht mehr mit 15Litern auf 100km zu schaffen, aber dass vergessen die Hubraumfreaks gerne.
Der E-Techniker (Elektrolurch)

Bevor ich eine Plaidversion kaufe, nehme ich lieber einen Top ausgestatten Taycan 4S oder Turbo. Beim Plaid wird bei 180-200 km/h nach max. 10 Minuten auf der Autobahn die gelbe Anzeige aufleuchten und die Performance deutlich nachlassen, wie bei allen P Modellen. Unabhängig davon macht es sowieso keinen Sinn dauerhaft über 150 km/h mit einem E-Auto zu fahren. Ich hoffe die Antriebswellen sind komplett neu entwickelt worden, ansonsten kann man das Auto vergessen. Alle 10.000 km kann man die Antriebswellen tauschen.

Betreffend Service muss ich Jürgen zustimmen. Einem Auto dieser Preisklasse unwürdig.
Trotzdem möchte ich mein S 90D nicht mehr hergeben. Es macht Spass und die Vorteile überwiegen, auch nach 4 Jahren noch.

Ach es muss auch solche Autos geben. Von höherer Energiedichte würden ja auch kleine Autos wie mein Corsa-e profitieren. Von daher freue ich mich wenn Tesla da immer die Limits pushed.

Der Normalo-Tesla-Fahrer fährt im Alltag keine 320 kmh, sondern genießt dessen Umweltverträglichkeit bei um die 125 kmh.
Aber er schätzt die überirdische Dynamik beim Spurt, den Sportler in allen Alltagssituationen, die Geräuschlosigkeit und frische Luft ums Fahrzeug.
Er braucht keinen Poserlärm, dicke Auspuffblenden, Kühler wie Straßengullis, rasante Tanksstopps, schalterüberfrachtete Innenräume oder Spaltmassfetichismus.
Wer eMobil fährt mit ordentlicher Technik will nie mehr Verbrenner haben, und dazu gehört halt Tesla.

Wenn das der ‚Normalo-Teslafahrer‘ ist, den Sie beschreiben, verstehe ich HEUTE niemand mehr, der sich noch einen Tesla kauft. Der ID 4 von VW ist auf dem Markt, bald der ‚hübschere‘ Enyaq von Skoda. Die Kisten haben riesig Platz bei 4,60 m Länge und reisetaugliche Kofferräume. Darüber hinaus kosten die genannten Autos deutlich weniger als die Hälfte des Tesla S. Und Spaß machen auch andere- ich hatte gestern von Renault für sechs Stunden den Zoe, der vermutlich unseren Zweitwagen-Winzling Hyundai i10 ablösen wird. Das Auto braucht von Null auf Hundert die fast vierfache Zeit des Tesla, aber wenn man sein Ego ernsthaft mit Ampelstarts aufwerten muss- die kleine Kugel wird mit ihren 136 PS auf den ersten 50 Metern mit ziemlicher Sicherheit jeden Verbrenner-Porsche stehen lassen…. Wow! Ich wollte den Zoe gar nicht mehr zurück geben. EAuto fahren ist noch viel begeisternder, als ich mir das vorgestellt habe. Und, My Soul hat es angedeutet, man wird mit den Autos seinen Fahrstil ändern, auch wenn ich die Abriegelung des Zoe bei 140 etwas zu ‚früh‘ fand. Ich bin fast nur noch mit dem Gaspedal (Stichwort Recuperation) und dem Finger (Stichwort Tempomat) gefahren. Gaudi pur.
So, genug geschwätzt.

Noch x ich. Ich habe erade noch mal gegoogelt- der Tesla S ist wohl ’nur‘ 3 mal so schnell auf Hundert wie der Zoe .

Ein paar Schalter und Knöpfe wie im I pace wären schon ganz nett ….

Wenn mein täglicher Weg zur Arbeit 100km Rennstrecke wären, würde ich mir dafür sicher auch nen Porsche kaufen!
Mir wäre nur die Bezeichnung „Turbo“ ziemlich peinlich…

Reichweite Avantador 220km, bin selbst mal einen GL auf der Autobahn gefahren 110km halber Tank weg, Reichweite 240km?! … und schneller ist nun einmal schneller das war schon immer so kannst ja mal mit einem Dragsterfahrer sprechen und nach seiner „Reichweite“ fragen ;o)

Schick, keine Frage!
Aber eine vernünftige Mobilitätsalternative ist so ein Wagen ganz sicher nicht, ebenso wie Porsche Taycan. Mobilitätsalternativen zu den üblichen Verbrennern brauchen massenkompatible Fahrzeuge, eher wie VW ID.3.

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