Škoda über das Design des rein elektrischen ENYAQ iV

Škoda über das Design des rein elektrischen ENYAQ iV

Copyright Abbildung(en): Škoda

Wie wir bereits erfahren konnten, wird der neuen Enyaq iV dazu beitragen, dass der tschechische Autohersteller Škoda einen großen Schritt bei der Umsetzung seiner Elektromobilitätsstrategie macht. Als erstes Škoda Serienfahrzeug basiert das rein batterieelektrische SUV auf dem Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) des Volkswagen Konzerns. Antriebsseitig stehen für den Enyaq iV sowohl Heck- als auch Allradantrieb zur Wahl, außerdem sind drei Batteriegrößen und fünf Leistungsstufen verfügbar. Nun konnten wir zum Design des Stromers mehr erfahren.

Das Unternehmen gibt zu verstehen, dass man beim ENYAQ iV mit individuellen Design Selections auch beim Interieurdesign neue Wege gehen wird. Der Innenraum des ersten rein elektrischen SUV des tschechischen Automobilherstellers orientiert sich an modernen Wohnwelten. Diese sollen die bisherigen Ausstattungslinien ersetzen und sind von natürlichen, nachhaltig verarbeiteten und recycelten Materialien geprägt. Was entsprechend zum Ansatz der E-Mobilität passt.

Norbert Weber, Leiter Interieur Design bei ŠKODA, gibt beispielsweise zu verstehen, dass der Stromer vom langen Radstand der MEB-Plattform, der in Relation zu den Karosserieabmessungen ein äußerst großzügiges Platzangebot im Innenraum ermöglicht, profitiert. Des Weiteren trägt auch der ebene Boden ohne Mitteltunnel zu einem veränderten Raumgefühl bei, “Diese konzeptionelle Besonderheit haben wir genutzt, um den Innenraum optisch noch luftiger zu gestalten und das Raumgefühl noch großzügiger auszulegen. Das betrifft zum Beispiel die neue Instrumententafel, die in mehreren Ebenen angelegt ist”, so Weber weiter.

Insbesondere der Platzgewinn, durch den fehlenden Mitteltunnel, hat man sinnvoll genutzt, um eine zusätzliche Stauebene unterhalb der in mehreren Ebenen aufgebauten Mittelkonsole zu schaffen. Den Passagieren im Fond kommt der zusätzliche Platz im Fußraum vor dem mittleren Sitzplatz ebenso zugute wie die außergewöhnlich großzügige Beinfreiheit durch den langen Radstand. Ebenso wird der ENYAQ iV durch ein Kofferraumvolumen von 585 Litern für alltägliche Herausforderungen bestens gerüstet sein.

“Übersichtlich, luftig, innovativ und nachhaltig. Übersichtlich dank der leichten Konfigurierbarkeit der Design Selections und der Themenpakete, luftig aufgrund der großzügigen Platzverhältnisse und des sehr guten Raumgefühls. Innovativ wegen Features wie dem 13 Zoll großen Zentralbildschirm und dem neuen Head-up-Display inklusive Augmented Reality und nachhaltig durch den Einsatz natürlicher und recycelter Materialien.” – Norbert Weber, Leiter Interieur Design bei ŠKODA, über das Interieurdesign des ENYAQ iV

Hinsichtlich der verwendeten Materialien erwähnt Weber zwei Beispiele, welche aufzeigen sollen, wie nachhaltig der Automobilhersteller denkt. So bestehen in einer Design Selection die Sitzbezüge beispielsweise zu 40 Prozent aus Schurwolle und tragen das Wollsiegel der Woolmark Company. Die restlichen 60 Prozent des Stoffs sind aus dem Polyester recycelter PET-Flaschen gefertigt. Diese Bezüge haben eine einzigartige Haptik und sorgen für ein angenehmes Sitzklima. Zudem habe man besonders nachhaltig produzierte Leder im Angebot, bei dem zum Gerben anstelle von Chemikalien teils ein Extrakt aus den Blättern des Olivenbaums zum Einsatz kommt.

Quelle: Škoda – Pressemitteilung vom 29. Juli 2020

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3 Antworten

  1. Der Informationswert dieses Artikels ist ja sehr überschaubar, viel Geschwurbel um Nebensächlichkeiten, nicht mal mit Fotos unterlegt (es muss ja unbedingt so lange wie möglich ein Geheimnis darum gemacht werden, um dann mit großem Tamtam zu verkünden: juhu, es ist ein Auto!). Ich bin immer wieder überrascht, wie diese Marktingstrategie des “Appetizing” offenbar auch heute noch funktioniert. Wie bei kleinen Kindern, die sich auf ein neues Spielzeug freuen!
    Wie wär’s mal mit nützlichen Informationen z.B. zu Kosten, Inspektionskosten, Gewährleistung, Energieverbrauch, Lade-Verlusten, Anhängelast etc???

  2. Die Motorentechnik wird sich an die des ID anlehnen. Anhängelast ähnlich . Ladeverluste sind 2% branchenüblich. Auch Skoda kann die Physik nicht überlisten.

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