ORA R1: Bald mit 310 km Reichweite, ab 7.800 Euro auf Europas Straße unterwegs?

Great Wall Motors ORA R1 E-Auto

Copyright Abbildung(en): Carrie Fereday / Shutterstock.com

Ende Dezember 2018 konnten wir berichten, dass das chinesische Unternehmen Great Wall Motors unter seiner Elektroautomarke ORA den ORA R1 auf die Straße bringen wird. Hinter der Bezeichnung ORA R1 verbirgt sich ein kleines Stadtauto, welches gerade einmal umgerechnet rund 7.800 Euro nach Förderungen kosten soll. Das Fahrzeug selbst soll über eine rein elektrische Reichweite von rund 310 Kilometer verfügen. Nun könnte es auch nach Europa kommen.

Einem Bericht von The Driven zufolge will Great Wall Motors auf der im Februar anstehenden Auto Expo das kleine E-Auto vorstellen. Nach Subventionen soll dies für Preise zwischen 7.800 und 10.100 Euro erhältlich sein. Mittlerweile wurde bekannt, dass man die Akkukapazität, ausgehend vom ersten Concept Car, von 33 kWh auf 35 kWh Kapazität erhöht hat. Dadurch soll eine Reichweite von bis zu 194 Meilen – ca. 310 Kilometer- erreicht werden. Wohlgemerkt nach dem NEFZ-Standard. Die tatsächliche reale Reichweite dürfte daher wahrscheinlich näher bei 150 Meilen – ca. 240 Kilometer – liegen.

Durch sein kompaktes Erscheinungsbild und den Einsatz in der Stadt reicht dem ORA R1 ein 35 kW (50 PS) E-Motor vollkommen aus. Man kann davon ausgehen, dass die Höchstgeschwindigkeit des ORA R1 auf etwa 100 km/h begrenzt wird, was für den angegebenen städtischen Zweck und die gelegentliche Fahrt auf der Autobahn vollkommen ausreichend erscheint.

Das Fahrzeug besitzt eine Garantie von drei Jahren oder 120.000 km für das gesamte Fahrzeug und eine Garantie von acht Jahren oder 150.000 km für Kernkomponenten. Stand heute ist der ORA R1 nur in China erhältlich. Soll aber künftig in Indien auf die Straße kommen. Des Weiteren stehen derzeit Überlegungen im Raum den ORA R1 auch in Europa auf die Straße zu bringen.

Quelle: EFahrer.com – 350km Reichweite für unter 8000€: China exportiert das billigste E-Auto der Welt

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22 Antworten

  1. Das ist für den Stadtverkehr ein Schritt in die richtige Richtung. Wer mehr will sollte teure deutsche Autos kaufen um damit über die Autobahn zu brettern.

    1. Vollkommen in Ordnung, muß man mal in natura gesehen haben. Hässlich oder nicht, der Mazda 121 war auch hässlich, alles hatte gelacht weil er so rund war. Heute sind alle Autos rundgelutscht.

      E Autos sollten in Großstädten Gesetz werden damit es mit der Luftqualität dort besser wird.

  2. Reine E-Autos , auch das oben genannte können und werden sich in DE nicht durchsetzen !

    1. Es fehlt die Infrastruktur mit genügend Ladepunkten , nicht jeder hat ein Haus mit eigener Garage und Stromanschluss / einen Firmenparkplatz .
    2. Es fehlt der einheitlicher Ladestecker ! Schau mal auf dem ATU Kundenparkplatz , da stehen Boxen um sein E-Auto aufzuladen mit 4 verschiedenen bunten Ladesteckern ! Und jetzt schau mal bei Mc Doof oder vor dem VEW gebäude , da gibt es Ladestationen mit nur einem Ladestecker !
    3. Es fehlt die Power um in Zukunft die Stromer überhaupt versorgen zu können , schon jetzt beziehen wir Stom ( unter aderem auch Atomstrom) aus Frankreich ,Dänemark und Schweden !
    4. Der Strom ist zu teuer und wird noch teurer , da die Braunkohlewerke in DE bald auch abgeschaltet werden sollen .
    5. Die oben genannte Reichweite ist bei optimalen bedingungen ( tagsüber bei mässiger Geschwindkeit , 20 grad und dicke Jacke , kein Radio kein Licht , nix an) .

    1. Torsten H. da gebe ich dir Recht…dieser ganze schwachsinn mit E Auto und abschalten der Kohlekraftwerke geht mir auf n Keks und könnte kotzen und deswegen kaufe ich vorläufig gar kein Auto mehr so lange bis die Strompreise nicht soweit sinken das sich das auch lohnt und was auch nicht passiert weil wir ja den Strom kaufen müssen, da sieht man mal wie behindert der deutsche geworden ist aber wichtig ist erstmal alles abschalten und selbst wenn mit einmal Hunderttausende von E Autos gekauft werden bricht das Stromnetz zusammen weil das gar nicht dafür ausgelegt ist.
      Fakt ist , es müssen alternativen her, so geht’s auf keinen Fall mehr und eure hässlichen Hybriden und E Autos könnt ihr euch sonst wo hin stecken.

  3. Super hoffentlich kommen solche Autos endlich nach Deutschland, für die Stadt ideal und endlich zu einen vernüftigen Preis, es muss nicht immer ein Auto zum angeben sein.

  4. Ich rede schon seit Jahrzehnten, die Verbrennungskutschen werden sich nicht durchsetzen.
    Warum?
    Die Fahrzeuge und deren Unterhalt sind viel zu teuer.
    Der Kraftstoff muss energieintensiv aus fernen Ländern, die ich vorher mit Kriegen gefügig gemacht habe, herangeschafft werden. Und dann gibt es das Zeug auch nur in Spezialgeschäften(Apotheken), die die Preise nach Gutdünken selbst bestimmen können.
    Der Kraftstoff ist giftig und feuergefährlich.
    Die Abgase stinken und sind giftig!
    Das ganze Konzept ist einfach Mist, ich behalte mein Pferd!
    Über Dampfkraft könnte man reden, da muss ich meine Kinder wenigstens nicht in wüste Eroberungskriege für das Öl schicken…..da glaub ich aber auch nicht wirklich daran, viel zu komplizierte Bedienung.

    1. Schon darüber nachgedacht wie die e Autos hergestellt werden???? Wieviel co2 dafür ausgestoßen wird? Wer das erz aus dem Loch holt für die Akkus? Und nein ich bin kein öko oder sonst was und auch keiner der Geld im Überfluss hat ich bin auch für alternative Kraftstoff aber bitte erst drüber nachdenken wie wo was gemacht wird und wer da wirklich drunter leidet und dein pony stößt auch co2 aus aber sagen wir auch keinem

  5. Will mal kurz aufräumen da du dich offensichtlich nicht wirklich mal mit dem Thema auseinander gesetzt hast. Schreibe das zwar gefühlt zum 100. Mal aber naja. Hier mal Fakten, die man leicht recherchieren kann:

    1. Ladestationen: Ja, da gibt es noch Bedarf und die Regierung muss in die Strümpfe kommen. Nichtsdesto trotz gibt es Deutschland weit über 17.000 Ladesäulen Stand 2019. Anfang 2018 waren es nicht einmal 7000 Stück. So viel zum Thema da tut sich nichts. Zum Vergleich: wir haben in Deutschland nicht rund 14.600 Tankstellen. Aber gerade in Großstädten und für Mieter muss sich was tun.
    2. Ladestecker: Leider größtes Zeugnis von vorher nicht mal ein Stück informiert. In Europa ist schon seit ich glaube über 10 Jahren Typ 2 für AC und CCS (Typ 2 mit zwei zusätzlichen Pins) für DC (Schnellladen) festgelegt.
    3. Der deutsche Stromverbrauch hat in den letzten 10 Jahren über 20TWh abgenommen. Das reicht für weit über 1 Million E-Autos. Falls du nach Alternativen fragst: Wasserstoff oder E-Fuels? Brauchen ein vielfaches des Stroms den du für ein reines Elektroauto mit Batterie brauchst. Das wird sich auch nicht ändern da Strom umgewandelt werden muss, wobei ein bedeutender Teil der Energie flöten geht. Wenn man also schon an der Strom Produktion für E-Autos zweifelt, reicht der dafür erst recht nicht. Weiter mit fossilen Kraftstoffen fahren? Erdöl wird schätzungsweise 2050 zur Neige gehen. Dann haben wir die über Millionen von Jahren gespeicherte Energie (daher heißt es ja fossile Energieträger) in vielleicht 150 Jahren verbrannt. Das sind nur noch 30 Jahre, also ungefähr die Zeitspanne vom Mauerfall bis jetzt.
    3. Heizen ist gerade in diesem Zusammenhang sowieso Quatsch weil Stadtauto. Die Batterie hat 33kWh. Wenn die Heizung mal 2kW zieht (typischer Heizlüfter) kann man also gut 15 Stunden mim warmen Auto sitzen.
    4. Wir haben 2019 45% des Stroms aus erneuerbaren Energien gewonnen. Dabei haben vor allem öfter Windkraftanlagen still gestanden, weil zu viel Strom produziert wurde. E-Autos werden zum Großteil nachts geladen, wo die Stromabnahme sehr gering ist. Netz Betreiber sind gefragt das zu managen. Das ganze ist ein Prozess der über Jahre läuft aber deswegen auch jetzt angegangen werden muss.
    4. Selbst bei unsren heutigen Strompreisen sind E-Autos im Unterhalt nachweislich billiger wie Verbrenner und das obwohl der Strom in Deutschland so teuer ist wie sonst nirgends. Wenn die Regierung das wirklich fördern wollte, sollte sie aber den Strom Preis senken, denn von den 30ct/kWh sind nur 5-6 ct die wirklich auf den Strom entfallen. Der Rest sind Steuern, Netzentgelte und Umlagen.

    1. danke…
      wenigstens einer der informiert ist und nicht den Schwachsinn der Saatsmedien glaubt…

      die Dummheit der Menschen zeigt mir immer wieder dass sie es eigentlich nicht wert sind als Rasse zu überleben.
      Umso mehr freut es mich wenn andere Menschen, trotz des Wissen, nach Veränderungen und Verbesserungen streben.

  6. Holzvergaser und Dampf-Antrieb haben sich nicht durchgesetzt. Das Holz würde genauso wenig reichen, wie die Steinkohle.

    Jetzt kommt halt Elektro.

    Klasse Konzept. Setzt sich durch.

    Und wem es nicht passt:

    Pech gehabt!

    Jährlich schließen in Deutschland mindestens 400 Tankstellen und werden rund 3.000 Zapfsäulen für Benzin und Diesel abgebaut.

    Für Android gibt es bald Apps für die Benzin-Schnüffler und Diesel-Junkies, für die Tankstellensuche und Aromaten für das Einschlafen.

  7. Also irgendwie erinnert mich die Optik von außen sehr stark an den Honda e.
    Hauptsächlich die Felgen und die Einlassung an der Front in weiß.
    Ansonsten sind Preis und Reichweite eine Kampfansage oder wären es i. Europa zumindest.

  8. Ja sicher,Thees und wer soll den noch behaupten City 4/5 plätzer Autos sollen nur 100 Km Reichweite brauchen. Den GTI von VW fuhr man auch nicht nur in der Stadt. So gross ist der Zoe auch und in der 400 Km Reichweite werden nun zusätzlich ein ganzes Heer von neuen E Autos auftauchen. Betr. Preis bin ich noch skeptisch, auch die Chinesen kochen nur mit Wasser.

  9. Als über 80jähriger möchte ich gerne wissen, was die Autos heute so teuer macht. Ein e-Auto müsste doch weit billiger kommen, als ein Verbrenner. Braucht ja kein Getriebe.

    1. Der Akkumulator!

      Von der Wartung müssten E-Autos auch wesentlich günstiger sein – kein Getriebe, Motor ist quasi wartungsfrei (eine Permanentmagnet-Synchronmaschine sollte in etwa so wartungsfrei wie eine klassische Drehstrom-Asynchromaschine sein – da kann eigentlich nur das Lager zum Problem werden, oder davor die Leistungselektronik von der Motoransteuerung).
      Der Akkumulator wird natürlich im Lebenszyklus auch ein Problem, da jeder Akku eine begrenzte Anzahl von Ladezyklen hat bzw. im Verlauf an Kapazität verliert.

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