Weltweit größtes E-Fahrzeug muss nicht geladen werden und spart 130 Tonnen CO2/Jahr ein

eMining AG / Andreas Sutter

Copyright Abbildung(en): eMining AG / Andreas Sutter

Elektrofahrzeuge müssen nicht gezwungenermaßen auf der Straße unterwegs sein. Zumindest beweist uns dies das größte Elektrofahrzeug weltweit, welches derzeit seinen Dienst in einem Steinbruch in Biel, in der Schweiz absolviert. Bei diesem handelt es sich um einen 110 Tonnen schweren Muldenkipper (voll beladen), welcher Kalk und Mergel von der Seite eines Berges zu einem fix installierten Transportsystem transportiert. Das Beste daran. Er muss nicht aufgeladen werden.

Möglich wird dies dadurch, dass im Rahmen der Rekuperation der Bremsenergie bei elektrischen Grossfahrzeugen extrem hohe Ladeströme anfallen. Die in den Batterien der Lithium Storage GmbH gespeicherte Energie wird für die Fahrt bergwärts eingesetzt und der Überschuss in das Stromnetz eingespeist.

Der 45 Tonnen schwere Muldenkipper muss zunächst 13 Prozent Steigung absolvieren, bevor er sich mit 65 Tonnen Kalk und Mergel beladen zur Abladestelle aufmachen kann. Mit mehr als dem Doppelten des Gewichts, das den Hügel hinuntergeht, nimmt das regenerative Bremssystem des Tieres mehr als genug Energie auf, um den Strom wieder aufzufüllen, die der eDumper verwendet hat.

Im Fahrzeug selbst ist eine 600 kWh-Batterie verbaut – ausreichend für sechs Tesla Model S in der größten Ausführung – dieser alleine bringt es auf etwas über vier Tonnen Gewicht. Nach Angaben von Kuhn Schweitz produziert der eDumper rund 20 Mal am Tag 200 kWh überschüssige Energie, was 77 Megawattstunden pro Jahr entspricht. Ein typischer Muldenkipper verbraucht zwischen 41.640 und 83.300 Liter Dieselkraftstoff pro Jahr. Das spart bis zu 130 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxidgas pro Jahr.

Quelle: edumper.ch

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112 Antworten

    1. Hierzu ein Hinweis der Dekra:

      “Der Kohlenstoffanteil im Kraftstoff bestimmt, wie viel CO2 bei der Verbrennung des Kraftstoffes entsteht. So werden bei der Verbrennung von einem Liter Benzin 2,37 kg CO2 freigesetzt und bei der Verbrennung der gleichen Menge Diesel 2,65 kg CO2.”

      Bei 50.000 Liter die im Jahr eingespart werden x 2,65 kg CO2 landet man somit bei 132.500 kg CO2 oder knapp 130 Tonnen CO2 die im Jahr eingespart werden.

      1. Wenn man bedenkt das CO2 nicht, sondern allein die Sonnenaktivitäten das Klima seit 4,3 Milliarden Jahren verändert vertreibt aber das fachsimpeln die Zeit bis zum nächsten Weltuntergang

        1. “behauptet”… das Wort, dass Sie suchen heißt “behauptet”.

          Denn dass über 40% des CO² in der Atmosphäre durch Verbrennung fossiler Energieträger dorthingekommen ist, und vor 150 Jahren noch nicht da war, ist unbestritten.

          Ebenso, dass CO² klimawirksam ist. Oder dass die Klimaerwärmung der letzten 60 Jahre um den Faktor 10 stärker war als jemals zuvor in den letzten 200.000 Jahren.

          Es sind eigentlich nur noch SUV-Fahrer, Kohle- und Ölfirmen und rechte Rattenfänger, die das weiterhin leugnen.

          1. “Behauptet” ist das Wort, dass in jedem Satz fehlt. Der Anstieg von 300 ppm auf 400 ppm sollen also mehr als 40% sein? Sogar das IPCC und die Bundesregierung sprechen von 3-4% antropogenen CO2. Schon peinlich.
            CO2 hatte nie etwas mit der Temperatur und damit dem Klima zu tun. Google “Temperatur CO2 600 Millionen Jahre”. Da es seit 1990 um ca 0,8° kälter geworden ist, können CO2 und Temperatur nicht zusammenhängen. Bereits 20 ppm CO2 absorbieren 90% der absorbierbaren Strahlung. Nochmal peinlich.

            Es sind nur Pseudowissenschaftler, Kriegsfreunde und andere linksgrüne Fanatiker, die die Realität leugnen.

          2. Co2 gab es schon immer du Depp. Und nicht erst seit 150 Jahren. Pflanzen können erst durch Co2 so richtig wachsen. Und Pflanzen gibt es nicht erst seit 150 Jahren! So stabil wie jetzt, ca. 500 Jahre war das Klima schon lange nicht. Davor hat es viel mehr geschwankt. Und steigt die Temperatur im Wasser durch Sonnenzyklus etc. Dann erst steigt der Co2 Wert. Da die Meere das Meiste Co2 binden! Außerdem brennen Weltweit Kohleflöze seit Jahrhunderten! Die entzünden sich von selbst! Indien und China ist übersäht mit brennenden Kohleflöze die unterirdisch und zum Teil Oberirdisch (ihre Gase aus dem Boden strömen) brennen. Das sind so viele wie die Pickel im Gesicht eines Pubertierenden! Also hör auf mit deinen Dummheiten! Co2 Illuminaten Pak! Ihr wollt uns nur die Wirtschaft und Freiheit nehmen.

          3. @ Andrea S.: Zu erst würde ich sehr gerne erfahren, was sie beruflich machen.

            Ich zitiere “Da es seit 1990 um ca 0,8° kälter geworden ist, können CO2 und Temperatur nicht zusammenhängen.”

            Da Sie sehr schön den Begriff Pseudowissenschaftler verwendet haben, würde ich (B. Sc. Technologymanagement, Spezialisierungsfach: Erneuerbare Energien) diese Aussage gerne wissenschaftlich prüfen:

            Sie sprechen von einem Zeitintervall von knapp 30 Jahren im Vergleich zur Erdgeschichte (vgl. Wikipedia: 4,6 Mrd. Jahre) und stellen unmittelbar danach die Hypothese (ohne Quellenangabe oder Recherche verschiedener Quellen) auf, dass Temperatur und CO2-Ausstoß nicht zusammenhängen können (ganz gleich von welchen Faktoren die Temperatur Ihrer Meinung nach abhängt, zumal ich keinerlei Wissen über Ihre Referenzen besitze), was noch viel witziger ist, als die Peinlichkeiten, die sie erwähnt haben. Darüberhinaus geht es um weitaus mehr als “nur” um die Globaltemperatur.

            Zusätzlich würde ich noch gerne erfahren, weshalb “Kriegsfreunde” für weniger CO2-Ausstoß sein sollten und welche “Linksgrünen” (falls dieser Begriff überhaupt legitim ist) denn Kriegsbefürwörter sind, da Sie schrieben “Kriegsfreunde und andere Linksgrüne Fanatiker”. Wissen Sie, was “links”, “grün” und “Krieg” bedeuten?

        2. Wenn man bedenkt, das völlige Physiklaien das Internet benutzen können, ohne auch nur eine einzige Formel lösen zu müssen, fragt man sich, warum die gleichen Laien, Wissenschaftler in der Frage des Klimawandels als Lügner hinstellen wollen.

          1. @Ron John Solver

            Der Klimawandel betrifft einige Fachbereiche mehr, als nur die Physik. Geografen sind ebenso Physiklaien, dennoch sollten zu erst diese zu Rat gezogen werden.

        3. Genau so ist es, Theobald Tiger!
          Mir geht die ganze CO2 Diskussion auch schön langsam auf die Nerven.
          Wovon will man damit eigentlich ablenken?

          Es wird so enden wie damals die Hysterie mit dem Waldsterben.
          Doch der deutsche Wald ist bis heute nicht gestorben.
          Von den Besserwissern die vor 20 Jahren so laut geschrienen haben, ist zum Glück nichts mehr zu hören.
          Die CO2 Hysterie wird auch eines Tages ein Ende haben!

          1. Tja, der Mensch ist das einzige Lebewesen, das in der Lage ist, etwas in der Hand zu halten, vor sich zu sehen und zu sagen: “Das gibt’s nicht”.

            Aber jedem seine Illusionen

          2. Der deutsche Wald ist nicht gestorben, weil mittlerweile jedes Auto einen Kat hat, kein verbleites Benzin mehr verfahren wird, nahezu die gesamte Schwerindustrie abgewickelt wurde und ein Großteils des Kraftwerksparks auf Atom – und später regenerative Energien umgestellt wurde (ließe sich noch fortsetzen). Schon die regelmäßigen Smog-Alarme in den 70ern verdrängt? Selbst für damalige Verhältnisse konnte man schon ziemlich genau deren Opferzahlen benennen.

          3. Hätte vor 20 Jahren, keiner geschrien, wäre unser Wald mit Sicherheit tot.
            Über die Grünen wurde auch diskutiert, aber wer hat zum Umdenken und Nachdenken vor allen Dingen aufgefordert. Es gibt nur 1 Erde und die gilt es zu retten, koste was es wolle!

          4. Und warum ist der deutsche Wald nicht gestorben? Weil wir Maßnahmen gegen das Waldsterben unternommen haben. Wiederaufforstungen, Durchforstung, Verminderung der Monokultur der Fichte. Darum ist der Wald nicht Tod.

          5. Also mein Freund ist Förster und ich kann versichern dass der Wald am sterben ist. Wenn man mal aufmerksam durch den Wald läuft sieht man es auch. Die letzten 2 Jahre sind große Teile der Fichten eingegangen. Zumeist durch Schädlinge und Pilze die ein leichtes Spiel haben da der Baum geschädigt ist. Zu warm und zu wenig Grundwasser. Buchdrucker. Rußeindwnkrankheit. Eschtriwbsterben usw die Förster wissen nicht mehr was sie noch anpflanzen sollen und die regelmäßigen Waldbrände tun ihr übriges…

      2. Was man dazu noch erwähnen sollte, weil es vielen nicht klar ist, weshalb 2,5 mal mehr Gewicht an CO2 aus dem Kraftstoffresultiert: Um ein Kilo Kraftstoff zu verbrennen werden ca. 13 bis 18 Kilogramm Luft zur Verbrennung dazugezogen (Kraftstoff/Luftgemisch). Bei Benzinern werden etwa 15% CO2 in den Abgasen gemessen 15% von 15 bis 16 Kilo Gemisch machen entsprechend 2,37 kg CO2 pro Kilo Kraftstoff.

          1. Was ist denn daran nicht klar? Die 21 % Sauerstoff in der Luft werden zu einem großteil in CO2 umgesetzt und der andere Teil wird in Kohlenstoffmonoxid bzw. Stickstoffoxide, etc. umgesetzt. Ein Motor produziert ja nicht nur reinen CO2. Folglich kommt man auf 15 % CO2 und nicht reine 21 % im Luftgemisch.

      3. Wenn 1 L Treibstoff weniger als 1kg wiegt (leichter als Wasser), wie kann dann 2kg CO2 enthalten sein?

        Volumen lässt sich komprimieren, aber nicht Masse!!!!

        Typische Öko Dummschwätzerei

          1. Der Autor des Ursprungsbeitrags schämt sich dann trotzdem nicht für seinen Kommentar, da er geistig viel zu limitiert ist um zu resignieren.

        1. xDDD Wo kommt das O2 in CO2 wohl her? Etwa aus dem Kraftstoff du Volldepp? Brennt Diesel vielleicht im Vakuum? Aber Luft wiegt ja nichts, gell? Oh Mann was für Behinderte hier was von “Dummschwätzerei” schreiben. Afd Wähler haben die umgekehrte Evolution bereits durchlaufen, fehlt nur noch das ihnen am ganzen Körper dichtes Fell wächst.

    2. Diesel verbrennt halt nicht ohne zugeführte Luft, darin ist u. a. Sauerstoff.
      Ein Kohlenstoff-Atom (C) verbindet sich mit zwei Sauerstoff-Atomen (O) . Somit entsteht ein größeres, schwereres Molekül: CO2. Die korrekte Rechnung der Verbrennung ist natürlich ein wenig umfangreicher.

      Eigentlich grundlegende Chemie-Kenntnisse. 😉

    3. Lösung:
      In Diesel ist garkein CO2 enthalten, sondern nur das C. Das O2 kommt bei der Verbrennung von außen hinzu! Sauerstoff ist zudem noch ca. 30% schwerer als Kohlenstoff.

    4. Nun ganz einfach es heißt ja CO2 als wir erinnern uns an den Chemieunterricht 1 Teil Kohlenstoff ( 40 Tonnen) und 2 Teile Sauerstoff (80 Tonnen). Ganz einfach.

      1. Naja, kleiner Denkfehler: 1 Mol C wiegt 12 Einheiten, 1 Mol Sauerstoff (O2) 32 Einheiten. Das 1:2 Umrehnen geht nicht so einfach. auf 1 t C kommen so 2,67 t O2.

    5. Es geht nicht um 40-80 Tonnen Diesel , sondern um 40000-80000 L Diesel. In einem Liter Diesel sind knapp 2,7 kg CO2 (nach der Verbrennung).
      Das kommt also schon hin.

      1. Das ist uninteressant – da die Last oben am Berg abgebaut wird und runter transportiert werden muss.

        Das Fahrzeug muss jeweils leer wieder hochfahren.

        1. Das trifft ja vermutlich aber nicht auf jedes Bergwerg o.Ä. zu, dass man nach dem beladen IMMER bergabwärts fährt. Dementsprechend wäre es interessant zu wissen, wie man aus dem Ansatz ein allgemein funktionierendes System machen kann.
          Ich denke sobald nicht bergab gefahren wird und dabei geladen werden kann, dann sieht das E-Fahrzeug unter Berücksichtigung der Stromerzeugung und Akkuherstellung/ entsorgung nicht mehr ganz so glanzvoll aus.
          Damit will ich nichts verteufeln. Das System aus dem Artikel ist super und funktioniert ja scheinbar im beschrieben Fall einwandfrei. Aber leider ist es nicht immer so einfach. Und sind wir mal ehrlich. 130t CO2 im Jahr sind zwar ein Anfang…aber wenn es dabei bleibt, ist das nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Da muss einfach mehr passieren. Und ich denke nicht, dass die E-Mobilität hier der richtige langfristige Ansatz ist.

          1. In diesem und ähnlichen Fällen ist es optimal! Wie wunderbar!
            Ein Dank an die Erfinder unnd diejenigen, die es produziert haben und einsetzen!
            Andere Situationen benötigen andere Technik.
            Deshalb ist an diesem e-Kipper überhaupt nichts zu kritisieren.

          2. Tja, wenn der LKW in einem anderen Bergwerk seine Last bergauf transportieren muss, dann muss er dafür halt den Überschuss-Strom verwenden, den der LKW im Artikel erzeugt ! In herkömmlichen Bergwerken würde jeder der beiden LKW 130 t CO2 erzeugen, mit E-Antrieb erzeugt der eine gar keines, sondern erzeugt zusätzliche elektrische Energie, die der andere wiederum für den Bergauf-Transport verwenden kann, evtl. braucht er noch etwas mehr, das dann in Anlagen der erneuerbaren Energieerzeugung produziert werden muss. So wird durch intelligente Technik jedenfalls massenhaft Energie und damit CO2 eingespart – und das ist nur ein Anwendungsfall von vielen, würde man alles durchprüfen, wo derzeit gedankenlos Kohle oder Öl verbraucht wird, so könnte man da sicher zahlreiche weitere Beispiele aufmachen. Möglich ist das durch E-Mobilität, wobei ich hier wirklich nicht sehe, was jetzt daran “nicht richtig” sein soll ?!?

    6. Ganz einfach: Aus 12 t Kohlenstoff (C) enstehen 44 t Kohlenstoffsioxid (CO2). Der im Diesel ebenfalls gebundene Wasserstoff (H) verbrennt zu H2O. Dabei entsteht aus 1 t H 9 t H2O (Wasser). Ganz einfach Chemie 7. Klasse.

    7. Hallo,

      Diesel und Benzin sind sogenannte Kohlenwasserstoffverbindungen, die aus Kohlenstoff (C) und Wasserstoff (H) in unterschiedlichen Anteilen bestehen. Diesel enthält pro Liter mehr Kohlenstoff (C) als Benzin. Sie fragen sich wahrscheinlich, warum aus 40-80t Diesel 130t CO2 – also mehr Masse – entstehen kann. Das liegt daran, dass der Sauerstoff (O) nicht im Kraftstoff, sondern in der Luft enthalten ist. Wird der Kraftstoff verbrannt, reagiert er mit dem Sauerstoff aus der Luft. Pro Kohlenstoffatom (C) werden zwei Sauerstoffatome (O) verbraucht, wobei die Verbindung CO2 entsteht.

      Ich möchte nicht zu sehr ausschweifen, aber Sauerstoffatome sind schwerer als Kohlenstoffatome. Ein Sauerstoffatom wiegt so viel wie 16/12 = 1,33 Kohlenstoffatome. Das heißt aus einem kg Kohlenstoff (C) entstehen beim Verbrennen 1kg + 2,66 kg = 3,66 kg CO2. Auch wenn 2,66kg dieser Verbindung aus der Luft stammen, so wurde aus dem unschädlichen Sauerstoff aus der Luft durch Verbrennung des Kohlenstoffs im Treibstoff das schädliche CO2.

      Nun habe ich ja erwähnt, dass Kraftstoffe Kohlenwasserstoffverbindungen sind. Was passiert mit dem Wasserstoff (H), der auch im Diesel und Benzin enthalten ist? Nun, der reagiert auch mit dem Sauerstoff aus der Luft, aber glücklicherweise zum allseits beliebtem Wasser (H2O). Ein Wasserstoffatom ist aber vieeeel leichter als ein Kohlenstoffatom, es wiegt nur ein Zwölftel dessen. Dadurch ist ein großer Anteil der Masse des Treibstoffs durch das Kohlenstoff bedingt.

      Liebe Grüße

      Michael

  1. Aber es ist kein “Pertetuum Mobile”

    Die Energie zum hinfahren zum Aufladeort ist doch
    bestimmt 1x geladen worden…. die Energie die der
    Schsufebagger der den belädt ist doch ni ht in der Technung drin….

    Trotzdem eine tolle Sache❤

    1. Nein, es ist kein Perpetuum Mobile. Und du hast das Prinzip nicht verstanden.

      Das Fahrzeug muss nicht vor der Hinfahrt geladen werden, es lädt sich auf der Rückfahrt selbst. Die Energie kommt aus der Lageenergie der Ladung. Wenn die Ladung auf eine niedrigere Höhe transportiert wird, hat sie hinterher weniger Lageenergie und diese Differenz wird beim Bergabfahren mit der Ladung über die Rekuperation in die Batterie des Fahrzeugs eingespeist.

      1. Ich glaube eher, du hast etwas nicht verstanden. Eher unwahrscheinlich, dass dieses Fahrzeug auf dem Berg ausgeliefert wurde. Also muss es mind. 1x geladen worden sein.

        1. Meinst du solche Fahrzeuge fahren über die Landstrasse und Autobahn zum Einsatzort?
          Wo ist das Problem wenn das Fahrzeug einmal geladen werden musste?

          1. Ich glaub ihr seid euch doch einig. Martin und der Denker wollten nur ganz genau sein. Ändert ja an der sehr sinnvollen Idee und Umsetzung nichts;)

    2. Ein Perpetuum Mobile ist es sowieso schonmal nicht.
      Die Energie kommt aus dem Höhenunterschied zwischen der Mine und dem Abladeplatz.
      Das ganze funktioniert also nur, weil das Material OBEN abgebaut wird und nach UNTEN transportiert wird.
      Die Idee ist aber schlichtweg genial die Topographie der Mine so auszunutzen. Das geht bestimmt mit vielen Steinbrüchen.

  2. Hört sich erstmal gut an. Es wäre dennoch interessant, wie die gesamte Bilanz zum Lebensende eines solchen Fahrzeugs aussieht, ansonsten hat eine “Momentaufnahme” kaum Bedeutung.

    Auch wenn Politik und Medien gerne darauf rumreiten, wäre es toll, wenn irgendwann begriffen wird, dass CO2 nicht der böse Wicht ist 😉

    Grüße

    Der Micha

    1. @ Micha: Über das konkrete Fahrzeug weiß ich zwar nichts, Elektrofahrzeuge generell scheinen aber deutlich längere Laufzeiten als normale Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor zu haben (Teslas mit 1 Million gefahrene km sind keine Seltenheit). Der Grund ist eine deutlich niedrigere Zahl von beweglichen Teilen und keine vom Motor verursachte Vibrationen. Ich würde daher davon ausgehen, dass sich das Fahrzeug sehr schnell amortisieren wird.

      Und doch, CO2 ist tatsächlich sehr schädlich für das Klima. Es ist zwar etwas Schade, wenn die Umweltprobleme nur auf CO2 reduziert werden. Es gibt auch weitere Klima-schädliche Gase, es gibt Artensterben, Meere sind überfischt und mit Müll verseucht, Microplastik findet man überall, Trinkwasservorräte gehe zur Neige oder sind durch Pestizide vergiftet und und und… Das heißt aber auf keinen Fall, dass CO2 harmlos wäre. Da könnten wir gleich anfangen zu diskutieren, ob die Erde rund oder flach sei…

      1. Hallo Dave,

        “Teslas mit 1 Million gefahrene km sind keine Seltenheit”.
        Hast du dann min. 2 Beispiele dafuer, damit wir dem Plural gerecht werden?

        Danke dir 🙂

        1. “Teslas mit 1 Million gefahrene km sind keine Seltenheit”

          Das mag schon stimmen, da wurden dann aber innerhalb der 8-Jährigen Garantiezeit bereits 5x der Motor, 2x die Batterie und ca. 20x die Türgriffe gewechselt. Aufgrund der Garantie bekommt man das nur nicht so mit.

          Das mag bei anderen Elektroautos besser aussehen aber bei Tesla ist das derzeit leider Realität.

        2. Sascha, einen Teslafahrer in dieser km Kategorie, den ich hier nicht beim Namen nennen werde, ist ein langjähriger Freund von mir.

          Ich bin in einem Tesla Club zu Hause, bin schon rund um die Welt mit dem Teil gefahren und kenne ein paar, welche die 300’000km Grenze mit demselben Motor schon überschritten haben und das in knapp 5-6 Jahren.

      2. CO2 in der (Atem-) Luft verändert deren chemische Reaktionsbereitschaft, was mit steigendem Anteil eben um den Exponenten (2) zunimmt und schafft so die Voraussetzung, dass sich weitere für den menschlichen Organismus schädliche Stoffe darin anreichern können. (Natürlich abhängig von deren lokalen Verfügbarkeiten – und die werden gerade im Straßenverkehr durch den Abrieb, die Russpartikel und die Stickoxide reichlich zur Verfügung gestellt)

    2. Nicht das CO² ist der böse. Und nicht Waffen töten Menschen. Menschen töten Menschen.
      Der Böse ist immer der Mensch.
      Ansonsten ist es völlig egal, ob das Ding mit Salatöl, Diesel oder Strom läuft.
      Es ist schlicht faszinierend, dass ein Transporter nur mit der Energie des Beladens, die ja sowieso angefallen wäre, betrieben werden kann und nebenbei noch Strom produziert.
      Wem auch immer das eingefallen ist, ist definitiv noch der Böse, sondern der Gute, aus Sicht der Öffentlichkeit, der Presse, der Marketing-Abteilung, des Controllers

  3. Batterien lassen sich nur schwer schnell laden. Das sieht man ja auch an die ladezeiten von Elektroautos. Fährt also so ein Fahrzeug wirklich lang genug bergab um tatsächlich die Batterien voll zu bekommen? Irgendwie ist mir das nicht ganz geheuer.

    1. Mike: Nein, in Wirklichkeit sind in solchen Fahrzeugen natürlich Atomreaktoren verbaut und 1x im Jahr kommt ein Reptiloid, um das Plutonium nachzuladen. Wer seinen Aluthut immer brav aufgesetzt hat, weiß das auch.

      1. @ Insi derwissen….

        Ich vermute, deine Alu-Mütze sitzt dir zu eng.

        Anstatt die Argumente aufzugreifen und, was du scheinbar nicht kannst, zu widerlegen, beledigst du und pöpelst wie ein spätpupertärer Teenager.

        Das, was da oben vorgestellt wird, ist per Definition ein perpetuum mobile.

        Und was haben wir – okay, in deinen Fall machen wir vielleicht eine Ausnahme, im Physikunterricht gelernt…? Das eine solche Konstruktion leider nicht zu realisieren ist.

        1. Nein, das vorgestellte Mobil ist in keinster Weise ein perpetuum mobile Es mag zunächst so wirken, aber die Lageenergie des transportierten Gesteins wird während der Bergabfahrt mittels der Motoren (die übrigens hier als Generatoren fungieren wenn sie das Fahrzeug bremsen) in elektrische Energie umgewandelt. Diese wird dann in die Stromspeicher geführt. Die Argumente mit niedrigen Ladeströmen sind altbacken, aktuelle Li-Ionen Zellen können mit ca 10 C geladen werden, deshalb sind die Ladezeiten heutiger E-Autos auch bei unter einer Stunde (vorausgesetzt die Ladesäule gibt es her). Desweiteren wäre es auch denkbar, für die höchsten Ströme bei der Bergabfahrt den Strom in Supercaps zwischenzuspeichern, die lassen sich problemlos binnen weniger Sekunden mit deutlich über 100 C laden (die Effizienz und die Energieverluste durch Hitze seien hier mal dahingestellt).

        2. Lieber MacBig,

          nein, es ist kein Perpetuum Mobile. Denn wie im Artikel beschrieben, lädt der eDumper beim Ankommen 65 Tonnen an Kalk etc. auf und dieses Gewicht erzeugt durch die Gravitation zusätzliche Energie in Form von Bewegungsenergie, die durch Rekuperation in die Batterie fließt. Nochmal kurz: Er fährt leer hoch und rollt voll wieder runter, ergo Energieerzeugung durch mehr Gewicht!

        3. Nein, es ist KEIN perpetuum mobile, weil es seine Energie aus der potentiellen Energie der Fracht gewinnt, die ja von oben nach unten geschafft wird. Genausogut kann man Wasser von oben nach unten schaffen und dabei eine Turbinenschaufel antreiben. Das ist kein perpetuum mobile, sondern nennt sich Wasserkraftwerk. Das Problem an der Sache ist, dass das Wasser, oder in diesem Fall die Steine, dann unten sind und ohne Energieeinsatz nicht wieder hochkommen. Aber genau das ist hier der Clou, denn das Steinkram muss garnicht wieder nach oben. Man könnte das Fahrzeug, weil es analog zu einem Wasserkraftwerk funktioniert, auch einfach Steinkraftwerk nennen. Aber “perpetuum mobile” hat hier nichts zu suchen, dann hast Du das Prinzip hier ganz verstanden. Geh nochmal in den von Dir zitierten Physikunterricht. 8 Klasse oder so, schätze ich.

  4. @Mike, Anscheinend sind die 200kWh auf einen ganzen Tag bezogen. Also z.B. pro Tag 15h fahren, dabei mit 20 Fahrten von 200kWh auf 400kWh aufladen, und dann abends 200 davon ins Netzt. Das würde zu den 77.000 kWh/Jahr passen.

    Das wäre moderat für die Batterie, der LKW fällt tagsüber beim Einsatz nicht aus und die Batterie macht es ein paar Jahre.

    1. 1. Frage:
      Hat jemand ein Berg zum abtragen (besten Kostenlos mit Straßenzugang)?
      2. Frage:
      Was kostet die Anschaffung vom Ungetüm und Bagger zum beladen?
      3.Frage:
      Was kostet die Wartung?
      4. Frage
      Wieviel bekommt man bei 200 kWh am Tag (bei 30 cent = 600€ oder?)
      5. Frage :
      Was kostet mich die Energie beim Einladen ?
      6. Frage:
      Wieviel macht man Gewinn über die Zeit ?
      7.Frage:
      Wer macht crowdfunding mit?

  5. Da müsst ihr aber auch mit hinschreiben wie viel CO2, bei der Herstellung der Batterien, an die Umwelt abgegeben wurde, dann erst dann ist es sinnvoll zu vergleichen ob es denn so umweltfreundlich ist…

      1. Natürlich auch aber ist bei weitem weniger. Bei einem normalen Pkw ist ein Diesel Fahrzeug schon 100.000 km gefahren wenn ein Elektroauto gerade erst frisch vom Band läuft.

      2. Mit Diesel hat das hier doch gar nichts zu tun, sondern mit der Herstellung des Fahrzeugs.

        Für 1 kWh in Lithium Ionen Akkus werden derzeit 100-200 kg co2 freigesetzt. Wenn wir den Mittelwert von 150 kg nehmen, hat das Fahrzeug nach einem Jahr seine Erstfreisetzung eingeholt. Sofern die Kiste also nicht jährlich kaputt geht, ist das sicherlich eine sehr gute Sache.

    1. Wenn doch nur mehr Leute im Chemie und Physikunterricht aufgepasst hätten, hätten wir heutzutage keine Klimawandel-leugner und Anti-Grüne-Verschwörungstheoretiker.

        1. Der Punkt ist, dass man gar nicht Chemie studiert haben muss, um diesen einfachen Sachverhalt zu verstehen. Ein paar einfache Grundkentnisse, die man selbst in der Hauptschule mitbekommt, würden schon ausreichen…

  6. Jetzt bitte noch die Batterie durch eine Oberleitung ersetzen, damit man die Batterie verkleinern oder gar ganz darauf verzichten kann, das Fahrzeug fährt eh sein ganzen Leben die selbe Strecke.

    1. Ein Perpetuum Mobile hat keinen Kalk der erst oben am Berg startet und dann unten ankommt und dabei POTENTIELLE LAGENERGIE in KINETISCHE ENERGIE und dann in ELEKTRISCHE ENERGIE umwandelt.

      Das lernt man, wenn man im Physikunterricht mal die Ohren und Augen aufmachen würde.

    2. Der Unterschied zum Perpetuum Mobile ist, dass dieses Ding voll beladen bergab fährt und leer wieder bergauf. Daher könnte die im Akku gespeicherte Energie von der Talfahrtfahrt gerade mal so ausreichen, um leer wieder bergauf zu kommen. Früher gab es Standseilbahnen mit Wasserballast. Der talfahrende Wagen wurde so lange mit Wasser befüllt, bis er schwerer war als der bergfahrende Wagen und hat diesen dann am Seil hinauf gezogen. An der Talstation wurde dann der Wassertank entleert, und das Spiel begann von neuem.

    3. Wärs ein Perpetuum Mobile, würde er seine Ladung auch wieder nach oben fahren. Macht er aber nicht. Er fährt voll runter und leer rauf. Die Lageenergie der Ladung wird bei jeder Fahrt zugeführt. Das ist so viel, dass am Tagesende sogar noch ein Energieüberschuss über bleibt.

      Ähnliches Prinzip wie bei einem Wasserkraftwerk, wo das Wasser auch nach unten läuft und eine Turbine antreibt. Nur, dass es hier statt Wasser Steine sind und auf Rädern nach unten rollen.

    1. Bist Du ein Troll? Das ist das gleiche Teil! Und die Erklärung im Text ist die gleiche wie hier. Die Gewichtsdaten unterscheiden sich leicht, aber das liegt vermutlich eher an unterschiedlichen Recherchen oder dass in diesem Steinbruch eben nur 110 Tonnen Gesamtgewicht erlaubt sind, weil es steiler ist oder der Befragte Mitarbeiter bescheidener ist, als der andere mit seinen 123 Tonnen.
      Im anderen Artikel ist davon die Rede, dass das Fahrzeug ein umgebauter Komatsu ist. Was steht hier im Artikel im Foto auf dem Kühlergrill? Lesen!

    1. vermutlich ist hier eher autonomes Elektro-Fahrzeug gemeint welches keiner Energiezuführung in E-Form bedarf, nicht elektrisch angetriebenes Fahrzeug wie E-Fahrzeug lt. Wikipedia-Definition. 😉
      immerhin müssen die Titel solcher Artikel möglichst kurz aber prägnant sein, auf das möglichst viele Leser annehmen was vermutlich gemeint ist und ihn anklicken zum weiterlesen. Eine exakt akkurate Wortwahl wird da schwierig. AkkuRate 🙂 gibts das Wort? hab ich gerade erfunden.. die Anzahl der E-Artikel mit Akku-Anteil wird immer größer .. gesteigerte Akkurate. 🙂
      E-gal!
      stromlose Grüße

  7. Keep it simple
    Die füllen seit ewig das obere Vehikel mit Wasser und ziehen mit einem Drahtseil über eine Rolle das untere Fahrzeug nach oben.
    Unten kommt das Wasser in den Tank der Kleingaertner-Anlage
    2 Fahrzeuge ohne Batterie und ohne Motor sind sicherlich sauberer und billiger

    All the best, Gerardo

  8. Kurze Anmerkung: Auf der Schiene fahren schon seit mehr als 100 Jahren wesentlich schwerere und leistungsfähigere Elektrofahrzeuge, die ebenfalls nicht geladen werden müssen (kontinuierliche Stromzuführung über Oberleitung). Es ist wieder einmal typisch, dass unter “Elektromobilität” wieder nur der Straßenverkehr gesehen wird.

  9. Fact ist und das ist bewiesen, dass der Mensch alleine ca 1% an der Klimaerwärmung beiträgt. Das andere kommt von Tiere, das Meer, Sonne und andere kleinere Faktoren.
    Da ich in der aufstrebenden Branche arbeite, welche davon profitiert, sollte ich das hier eigentlich nicht kommunizieren. Aber es kann ja auch nicht sein, immer alles dem Autofahrer zuzuschreiben.

    1. Ich will nicht sagen, dass sie lügen, unrecht haben oder sonst was, aber Zahlen in den Raum zu werfen und Behauptungen aufstellen ohne Belege sind meistens recht schwer glaubhaft. Wenn Sie nicht darüber sprechen dürfen, dann ist das natürlich so. Aber erhoffen Sie sich nicht allzu viele mit der Aussage zu überzeugen. Ich persönlich denke übrigens auch nicht, dass es ausreichend ist nur die KFZ und LKW mit Verbrenner zu verteufeln. Da wird vieles unter den Tisch gekehrt. *Achtung ich habe hierfür keinen Beleg* Mir hat ein bekannter mal gesagt, dass es Studien gibt, dass in Stuttgart ein Großteil der Feinstaubbelastungen nicht durch den Verbrenner, sondern durch die Bremsanlagen aller Fahrzeuge (ÖPNV eingeschlossen) entsteht. Hier wird aber auch nur von Dieselfahrverboten gesprochen.

    2. Das ist volkommen korrekt, aber unsere Politiker halten uns ja für dumm und das leider zurecht, weil die meißten Lemminge einfach hinterherrennen … Wenn man sich mal mit der Materie beschäftigt kann man das alles nachlesen ! solche Dokumente sind nur höchst unpupulär und werden schön denunziert und klein gehalten wobwohl Teilweise von renomierten Wissenschaftlern.

  10. Für diejenigen, die sich am Perpetuum Mobile des Teils “Aufhängen”, Sie haben leider nichts verstanden…!
    Nein, es ist kein Perpetuum Mobile, den ein solches würde min. die selbst benötigte Energie selbst erzeugen.
    Das ist aber in keinster Weise der Fall – einfach mal klar nachdenken! Das Fzg. wird jedesmal geladen!!!
    Bei der Abfahrt durch die Bremsenergie, wie geschrieben, diese benötigt es, um LEER den Berg wieder
    hoch zu kommen. Dort ist das Fzg. wieder LEER (Akku und LKW). Nun beginnt der eigentliche Ladevorgang.
    Es wird mit zig Tonnen Steinen beladen. Die könntest auch einfach den Berg runter rollen lassen – tun die auch,
    ohne vorher in der Steckdose geladen worden zu sein. Allerdings recht unkontrolliert und daher nicht ganz
    ungefährlich. Das Teil erlaubt nur eine Kontrollierte Nutzung der Lageenergie, um den Abraum zu Tal zu
    bringen. Physik klever eingesetzt also. Das ist der ganze Spuk. Die Ladeenergie verursachen die Maschinen,
    die den Abraum abbauen und in den LKW laden – sind sozusagen die eigentlichen Verbraucher – und die müssen sehr wohl mit Energie versorgt werden…

    Und weil ich den Nonsens mit 90iger und Waldsterben, dass das ein “Fake” war, gelesen habe: Einfach mal das Heile Welt-Bild beiseite legen, damalige Dokumentationen recherchieren und überlegen, was damals passierte…!
    Abgestritten hatte das die DDR (Märchen des Westens) – wieviel davon Märchen war, sah man nach dem Mauerfall…
    Was passierte danach? Kann mich noch entsinnen, wie Waldflächen mit Kalk von Hubschraubern und Flugzeugen gelöscht wurden, um den Sauren Regen zu binden. Das waren Sofortmaßnahmen. Langfristige Maßnahmen waren Kat-Pflicht-Einführung und Nachrüstaktionen für Kat´s. Womit dieses Problem Verkehrsseitig langsam in Griff kam – Industrieseitig einfach mal nachschauen, was für Filteranlagen, die früher 0 vorhanden waren, heute verbaut werden. Wäre schlimm, wenn das Waldsterben in der Form so weiter gegangen wäre…
    Also, nur weil das Problem bekämpft wurde, es weg zu leugnen ist da schon etwas arg einfältig, oder? Wenn ich mir einen Fuß gebrochen habe, hatte ich Ihn gebrochen, wenn er wieder verheilt ist, oder muß ich Ihn immer wieder brechen, um zu beweisen, dass er gebrochen war? Recht schizophrene Logik – aber schön bequem, @Nikki!

  11. >>> Leon M 21. August 2019 um 20:49 Uhr
    Wenn doch nur mehr Leute im Chemie und Physikunterricht aufgepasst hätten, hätten wir heutzutage keine Klimawandel-leugner und Anti-Grüne-Verschwörungstheoretiker. <<<
    Antworten:
    Das Problem ist doch der mangelnde Chemie- bzw. Physikunterricht an div. Schulen !
    Da können die meisten nix für . . .

    1. Hatte auch keine Ahnung und kein Interesse an Physik und Chemie, aber jeder Mensch, der Augen hat und ein Gespür für die Natur (und sich weiterbildet über seriöse Quellen) bekommt mit, was los ist! Oft sind es alte Leute oder Rechtsgesinnte oder extrem “Dumme”, die das leugnen und nicht wahr haben wollen. Sie wollen auf nichts verzichten oder irgendetwas ändern in ihrem Leben. Ausserdem können sie dadurch immer ein Feindbild aufrecht erhalten…”die linksversifften Berliner, linksgrüne Fanatiker”und noch allerlei abwertende Bezeichnungen, für Menschen, die an ihre Kinder und Enkel denken! Klimaleugner, Fremdenhasser, Nationalisten können sich nicht reflektieren und lenken ihren Hass auf andere Gruppen (lügen, leugnen, denunzieren, verachten, beleidigen, töten), da sie in sich nichts tragen, was sie befriedigt-es sind Angsthasen! Wir haben nur eine Welt und die ist für alle da-nur durch Zusammenhalt kann man sich gegen die Spalter und Ignoranten wehren-solidarisch sein mit Menschen aller Nationen, das ist Menschlichkeit (Menschen ertrinken lassen sicher nicht) und neue umweltfreundlichere Wege gehen! Vorwärts statt rückwärts!

  12. Sehr coole Sache, aber funktioniert nur, weil die Abbaustelle über der Entladestelle liegt. Aber schön, dass das so genutzt wird!
    Ein dickes Lob!!!

  13. Eines vorweg, das ist eine sehr coole Idee. Allein schon das man daran gedacht hat. Ich möchte aber dennoch anmerken das dieses Fahrzeug von der Funktion nicht wirklich weit weg ist von einem konventionellen, d.h. Diesel betrieben, Fahrzeug dieser Art. Denn in den meisten anderen Anwendungsfällen werden auch die Diesel betrieben Fahrzeuge elektrisch angetrieben, der Dieselmotor erzeugt mittels eines Stromgenerators nur den Strom dafür, also eigentlich ein serieller Hybrid – Manche Diesel Züge funktionieren so oder auch der amerikanische Abrahams Kampfpanzer, der hat jedoch eine Turbine und keinen Diesel – Man hat sich hier für den Muldenkipper ausgerechnet, dass man den Dieselmotor und den Generator für diesen speziellen Anwendungsfall einsparen kann und mit eine größeren Batterie auskommt. Wahrscheinlich ist das Fahrzeug sogar günstiger als ein konventioneller Kipper.
    So cool ich die Idee auch finde, aber wahrscheinlich kann nicht so viel CO2 einsparen wie hier angeben, ohne es nachgeprüft zu haben. Wenn es stimmt, was in dem Artikel steht, dann hat man den Durchschnittsverbrauch führ solche Fahrzeuge als Vergleich herangezogen. Richtig wäre aber zu vergleichen was ein konventionelles Dieselfahrzeug für diesen speziellen Anwendungsfall an CO2 erzeugen würde und das wäre deutliche weniger als der Durchschnittsverbrauch. Die potenzielle Energie die die Batterien für den wideraufstieg des leeren Fahrzeugs lädt würde auch einem konventionellen Dieselfahrzeug dabei helfen sehr viel Kraftstoff zu sparen.

    1. Stimmt das wird im Artilel ignoriert. Ein Dieselkipper speist zwar beim abwärtsrollen keinen Diesel zurück, verbraucht aber auch quasi keinen Treibstoff.

  14. Warum gibt es Leugner des menschengemachten Klimawandels?
    Weil es um Milliarden Dollars der Öl- und Gasindustrie geht.
    Die Zusammenhänge werden deutlich beschrieben in dem Artikel über das selbsternannte
    “Europäische Institut für Klima & Energie e. V[4] (EIKE e. V.) ”
    https://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4isches_Institut_f%C3%BCr_Klima_%26_Energie
    Dort steht unter anderem:
    “Eine Offenlegung der Finanzierung des Vereins oder der Einkünfte der Mitglieder findet allerdings nicht statt. CFACT Europe ist jedoch Mitglied von EIKE e. V. EIKE und CFACT Deutschland teilen sich eine Postfachadresse in Jena. CFACT und CFACT Europe werden durch Konzerne finanziert.[6] Zwischen 1998 und 2007 erhielt CFACT Spenden von der ExxonMobil Foundation und vom Ölkonzern ExxonMobil in Höhe von insgesamt 582.000 US-Dollar.[24] Nach Angaben der Süddeutschen Zeitung gehörte das CFACT 2008 mit fast 600.000 Dollar zu den größten Spendenempfängern des Ölkonzerns ExxonMobil.[25] ”

    Da haben einige wohl einen gutbezahlten Job um Fake-News zu verbreiten. Nur dumm daß sie damit den Ast absägen, auf dem sie selber sitzen, nämlich dazu beitragen uns allen, unseren Kindern und Enkeln die Lebensgrundlage auf diesem Planeten zu zerstören.

  15. Mal ganz generell! WO soll denn der ganze Strom herkommen? – Tatsache ist:
    Tagessumme Windertrag in Deutschland am 21.08.2019: 85Gwh, entspricht 5,9% (!) des mittleren tägl. Stromverbrauchs in D. Katastrophal ist zudem das Verhältnis zwischen installierter Leistung und erbrachter Leistung: liegt bei 01 % – 11 %! – Bei der Solarenergie sieht es etwas besser aus (wir haben ja auch lange Tage!): Tagessumme Solarstrom am 21.08.2019 = 240 GWh, entspricht 16,7% des mittleren tägl. Stromverbrauchs in D.
    Wo kann man das nachlesen? Gaaaanz einfach und ohne Physikstudium : ARD TEXT, Seite 189: mit täglicher Aktualisierung.
    PS: Im Moment versammelt sich die FFF-Fraktion auf der GAMESCOM: 210.000 Quadratmeter Fläche, 1150 Aussteller aus mehr als 50 Ländern, mehrere Hunderttausend Besucher! Energieverbrauch spielt natürlich keine Rolle….. Oder kommt doch noch eine DEMO vor den Hallen?

  16. Da reden wir hier also über das weltweit erste Perpetuum mobile – der Dumper verrichtet permanent schwere Arbeit und speißt die zusätzliche Energie ins Netz?
    Für wie dumm hält die Redaktion die Leser? Es kann doch keiner mit gesundem Menschenverstand behaupten, dass ein Elektroauto auf alle Ewigkeit ohne Energiezufuhr fährt. Das wäre die Lösung für alle Energie- und Klimaprobleme.

    1. die Kraft wird aus dem Höhenunterschied gewonnen – das Fahrzeug ist Berg ab schwerer als Berg auf
      (Kraft ist gleich Masse mal Beschleunigung).
      Hast du was in der Schule gelernt oder nur deine Mitschüler verprügelt?

      1. Naja, dass die Energie durch Umwandlung der potentiellen Energie der Ladung ensteht, kann man zwar aus dem Artikel interpretieren, aber wird nicht explizit erwähnt. Dann wird auch jedem klar, dass das Fahrzeug nicht wirklich mit erneuerbarer Energie fährt, weil halt ein Berg abgebaut wird. 😉

        Man muss halt schon sagen, die einen Leute sind wissenschaftlich begabt, die anderen für andere Themen (z.B. Soft-Skills sind ja ehe gerade stark im Trend).

        Da so ein Artikel für die Allgemeinheit gilt, kann man nicht erwarten, dass jeder Leser ohne richtigen Gedankenanstoß zur gleichen Schlussfolgerung kommt.

        1. Elektroautofahrer mit einem Bewusstsein für energieeffizientes Fahren wissen genau, dass die Energie, die frei wird beim Bremsen in Wärme umgewandelt wird und somit per se eine verschwendet wird. Die Kinetische Energie wird dann dazu benutzt, um einen Strom im Motor zu erzeugen, der dem Magnetfeld entgegenwirkt, und den Motor in den Generator Modus versetzt, um Energie in die Batterie zu einzuspeisen.

          Da müssen keine grossen Theorien angestellt werden, um zu verstehen, dass dies in zweierlei Hinsicht ein Gewinn ist: Diesel Kraftstoff wird eingespart, Kinetische Energie wird zusätzlich in der Batterie gespeichert. Wie in diesem Beispiel, wird sogar noch ein Überschuss wieder ins Netz eingespiesen.

          1. Da sprechen sie ja im besten Fall von 2-3% an Neuzulassungen, als Gesamtanteil sicherlich deutlich unter 0,5%. Der Rest der Bevölkerung (deutlich über 95%, egal wie man Elektromobilität gutrechnen will), hat meistens mit Themen wie Rekuperation und wo Energie herkommt nicht viel Erfahrung. Daher mein Kommentar: man hätte es deutlicher formulieren können für die Allgemeinheit.

  17. Hier wird von “klimaschädlichen CO²” berichtet.
    Warum ist CO² “klimaschädlich”?
    Wie äußert sich “geschädigtes Klima” ?
    Und vor allem: Gibt es eindeutige wissenschaftliche Beweise dafür, dass CO² Einfluss auf ein sog. “Klima” hat?
    “Beweise” von abhängigen “Wissenschaftlern”, welche Ergebnisse lierfern müssen, zählen nicht.
    Ihr würdet die ersten sein, die das beantworten können.

  18. Trotz meines Alters mit Lebenserfahrung erstaunt es mich doch immer wieder, wie Menschen miteinander und mit ihnen angeblich wichtigen Themen umgehen.

    Ich bin KEIN Wissenschaftler. Die, die sich hier so selbstbestätigend auf die Schultern klopfen und sinnlose, wirklich völlig sinnlose Sätze im Stil “hätte man mal besser in Chemie und Physik aufgepasst” ablassen, sollten sich ggf. vor Augen führen, dass Menschen unterschiedliche Interessen und Begabungen haben und der Schlüssel vielmehr darin liegt, gemeinsame Ziele mit diesen Individualitäten zu verfolgen und zu erreichen, statt sich selbst in dieser Art und Weise als Halbgott profilieren zu wollen.

    1. Der Bericht ist interessant, aber AUCH er wird einer ganzheitlichen Betrachtung nicht gerecht. Das mag nicht das Ziel des Autors sein, schafft also AUCH hier dann nur eine reine Spot-Betrachtung. – Wo gibt es überhaupt Betrachtungen weltumfassender Themen von A bis Z, insbesondere für Elektro? Wie seriös und unbelastet sind diese Quellen? Erfährt die Öffentlichkeit nur das Positive, nicht aber die gesamte Bilanz am Ende des Tages? Gäbe es weitere Alternativen oder wird stets nur alles und jeder in eine Richtung manipuliert? Wie frei sind angestellte Wissenschaftler wirklich, handeln sie in purem Idealismus oder letztlich doch nur so, wie der große Boss darüber vorgibt, der wirtschaftliche Ziele und Macht verfolgt?
    Bekannt ist, dass wichtige Bestandteile aller Batterien aus schlechten Arbeitsbedingungen gewonnen werden – häufig Kinderarbeit – und eine Sache nie vollständig durchdacht oder gelöst ist. Alle Elektro? – Wohin mit den hochgiftigen Stoffen danach? Wie beim Atommüll? – Verbuddeln, am liebsten beim Nachbarn!?! Oder wie die ungeheuerliche Entsorgung von Bomben in Ost- und Nordsee im großen Stil, während darüber kein Wort verloren wird und der Blick lieber auf Nazi-Deutschland und vermeintlich heldenhafte Erfolge gelenkt ist!?!
    Werdet wach! Die Anwendung “nach mir die Sintflut” findet permanent statt! – Aus welchem Grund soll ein mündiger Mensch nun annehmen, dass es jetzt bei Elektro auf einmal anders laufen wird?

    2. Für eine sachlich, wissenschaftliche Betrachtung ist dieses ständige Fordern nach Vergleichen völlig unerheblich. Hier in Beiträgen wird verbissen um die Anerkennung der eigenen Sichtweise gekämpft, anders Denkende teilweise sogar beleidigt. Dabei geht es um weitreichende Entscheidungen und nicht die tausendste, halbgegorene Idee, die später an anderen Stellen immense Probleme schafft.

    3. Einem gemeinsamen Ziel wäre Klarhheit, Verständnis, Überzeugung auf Basis sachlicher Argumentation, (besseres Sozialverhalten) etc. sicherlich weitaus dienlicher als diese Scharmützel hier. Es entspricht exakt dem Stil der Selbstdarstellung reiner Geldgier, Politikern und Medien. Da macht eine Farbe (Rot, Grün, Schwarz, Gelb, …) und seitliche Ausrichtung überhaupt keinen Unterschied. Alle labern und stellen nur punktuell das dar, was IHREM persönlichen Ziel dienen soll. Das erfolgt mit Hilfsmitteln der Rhetorik, Marketing im Rahmen der Instrumentalisierung. Wo ist dieses gemeinsame Interesse in der Öffentlichkeit? – Alle arbeiten überwiegend gegeneinander.

    Viele Autoren hier erwecken zumindest mir den Eindruck, dass sie die große Aufgabe nicht wirklich verstehen – nur abgedroschene Phrasen verwenden. – Weshalb der Eindruck? – Weg von diesen Mickey-Mouse-Betrachtungen, weg mit dem Beweihräuchern einzelner “Micro-Insellösungen” und Fingerzeig auf das vermeintlich Schlechtere. Ohne Sarkasmus, Beleidigungen, … über die Gesamtheit mit Argumenten überzeugen.
    Grundsatz: selber machen, wenn man sich für befähigt erachtet – dabei sein, statt aus der Ferne nur zu unken und andere Menschen kleiner zu reden und herunterziehen zu wollen. – Dadurch wächst man selbst nämlich nicht automatisch in den Himmel.

  19. Was soll daran besonders groß sein? Das größte Elektrofahrzeug ist das nicht annähernd. Vielleicht das größte Batteriefahrzeug? Jede gewöhnliche Ellok ist größer, von einem ICE ganz zu schweigen.

  20. Hallo, ich hab da mal ne Frage?

    1 Mio Km mit nem Tesla?
    Das sind bei einer Durchnittsgeschwindigkeit von 50km/h genau 20.000h.
    D.H., da war dann Jemand 13,698 Jahre lang, jeden Tag (7 Tage die Woche!) 4h mit dieser
    Durchnittsgeschwindigkeit unterwegs! OK 2h zur Arbeit, 2h zurück, das geht!
    Gibt es die Tesla schon so lange? den Roadster seit 2008, Model S seit 2012!
    Kann eigentlich nur ein Mietwagen sein, aber die werden ja mit wenigen Kilometern abgestossen.
    Also entweder Schwachsinnige Aussage oder FakeNews.
    Beste Grüße

    1. Lassen Sie das Fahrzeug mal ein Taxi sein, welches 8h am Tag gefahren wird, dann ist das ganze schon plausibler. Ich kannte die Nachricht mit einem Tesla S Taxi aus Helsinki, welches vor ein paar Jahren schon bei ca. 500tkm lag. Da sehe ich schon für gewisse Ausnahmefälle so ein Fahrzeug zumindest als plausibel.

  21. Ich hoffe mal, dass hier kein Normaler Lithium Ionen Akku verwendet wird. Bei 20 Mal Laden am Tag wäre der in weniger als einem Jahr kaputt und gibt dann 4 Tonnen Sondermüll.
    Aber irgendwie trotzem sehr eindrücklich, wie man mit “wenig” Mitteln so viel Treibstoff einsparen kann, dank der Rekuperation im vollen Zustand versus zu Berg fahren im leeren Zustand…

  22. Ein Leuchtturmprojekt, wie so viele in der DACH Region.

    Um die Jahrtausendwende gab es ein paar wenige e-mobility Pioniere und man hat sie nur belächelt. E-Mobile sind klapprige Schuhschachteln mit so gut wie keiner Power und einer Reichweite, die gerade mal um das Quartier reicht.

    Tesla hat dann mit dem Roadster bewiesen, dass dies nicht so sein muss und hat 2500 Stück gebaut ( wovon ich auch eins habe ). Nur für die Superreichen Schnösel hat es damals geheissen. Aber so lange es nur 2500 sind, können wir uns ganz beruhigt zurück lehnen.

    Diese paar Tausend haben aber in kaum mehr als 2 Jahren so irgendwie ein Feuer angefacht und es sind plötzlich der Nissan Leaf, Renault Zoe, BMW i3, e-Golf etc. auf den Markt gekommen oder auch schon etwas früher. Und wieder hat man gesagt, zu wenig Platz, zu teuer, zu wenig Reichweite, zu lange Wartezeiten beim Laden, und und und. Immer noch nur ein paar Idioten, die so etwas kaufen. Immer noch Outnumbered. Noch keine Rede von Batterien, welche so sehr die Umwelt verschmutzen. Man hat sich wiederum zurückgelehnt.

    Dann kamen plötzlich diese Tesla Model S / X und jetzt das Model 3 sowie die KIA Familie auf den Markt. Autos, die eigentlich sehr viele Argumente aus der Welt geschlagen haben, die vorher als negativ angeführt wurde. Und ganz plötzlich haben Ford, Peugeot, Mercedes, BWM etc. Marktanteile verloren.

    Man konnte nicht mehr dieselben Argumente gegen die Elektromobilität ins Feld führen, die vorher so wunderbar gezogen hatten, um die Gruppe dieser Querköpfe klein zu halten. Ganz plötzlich haben dann Journalisten aus Europa die Abbaugebiete von Kobalt und Lithium besucht, die vorher nie irgend jemanden interessiert haben. Und sofort hat sich Herr Prof. Dr. Werner Sinn der Sache angenommen und mit falschen Berichten krampfhaft versucht herauszufinden, warum die Elektromobilität so gefährlich ist für die Umwelt und uns Menschen generell und man doch besser wieder auf den Diesel zurückgreifen sollte. Klar, da war Alles wieder im Lot. Die Trendwende ist gestoppt, Hurra !!!

    Aber die Verkaufszahlen von immer mehr Elektrofahrzeugen zeigt klar ein anderes Bild. Eine jährliche Zuhname, die mir persönlich zwar auch viel zu klein ist zeigt einen konstanten Trend nach oben. Das hat die Gemüter wiederum erzürnt. Dann kommt auch noch die Politik und gibt diesem zarten Plänzchen Elektromobilität mit Subventionen und besseren Rahmenbedingungen Aufwind. Zumindest VW und Volvo haben die Message verstanden und geben mehr oder weniger starke Commitments Pro Elektromobilität ab. China erscheint auch plötzlich als Gefahr am Himmel und Bob Lutz hat es noch nicht geschaft Tesla mit dem Volt und Bolt zu erledigen. Ui, die Gefahr wird immer ernster.

    Jetzt darf sich die Verbrenner Gemeinde nicht mehr zurückhalten und scharfes Geschütz wird aufgefahren.
    Ladesäulen werden demoliert, Pick-up Trucks belegen demonstrativ die markierten Ladeplätze usw usf.

    Ich habe wärend 8 Jahren, die Elektromobiltät dahingehend unterstützt, indem ich Autos von visionären Firmen kaufte und mit vielen Leuten einen offenen Diskurs führte. Ich liess die Leute selber fahren um so Erfahrungen zu sammeln. Orte wir Anwil im Baselland, oder andere Orte in den Bergen, die sich vollständig autark mit Strom versorgen sind eben solche Leuchttürme. Touren, die bei den Schulen vorbeifahren und den Schülern aufzeigen, dass es Alternativen gibt zur Verbrennertechnik, deren Energieeffizienz so miese ist. Aber wir fahren seit 100 Jahren so Energieineffizient, und die Wenisten stört das wirklich.

    Mein Votum an diejenigen, die Zukunft gestalten wollen, lasst Euch nicht beirren, denn Die E-Mobility Gemeinde wächst stetig und wird je länger je mehr eine Gefahr für die Verbrennergemeinde. Die vielen Texte in diesem Blog zeigen Angst vor der Elektromobilität und das zeigt mir, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden. Also die Richtung mit Projekten wie dem Bagger und vielen mehr stimmt. Geben wir nicht auf und gehen unseren Weg beharrlich weiter.

  23. Echt cooles Konzept. Man muss hier nur verstehen, dass die Energie trotzdem nicht aus einer erneuerbaren Quelle stammt. Es ist lediglich die potentielle Energie, die der ganze Abbau vom Bergwerk hat, und die bei der Runterfahrt in Strom umgewandelt werden kann. Viel schlauer, als die Energie durch Bremskraft zu verschwenden, und dafür Öl zu verbrennen. Daher ist auch diese Technik für den Einsatzzweck optimal, besonders, wenn noch mehr Strom produziert werden kann, als der LKW insgesamt verbraucht.

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