Serienfertigung der Swobbee Batterie-Wechselstationen gestartet

Produktionsstart-Swobbee

Copyright Abbildung(en): GreenPack

Ende September vergangenen Jahres sind die ersten Wechselstationen für Elektrofahrzeugakkus ans Netz gegangen. Zwei Wochen nach Start des Projektes ist Hermes, Logistik-Dienstleister als Partner eingestiegen. Für 2019 steht nun der bundesweite Ausbau des Akku-Wechselsystems des Berliner Start-Ups auf dem Plan. Mittlerweile ist man zudem in die Serienfertigung der Swobbee Batterie-Wechselstationen gestartet.

Hierzu hat man bekannt gegeben, dass man sich anderen Akku-Anbietern öffnen wird. Somit geht man einen weiteren Schritt zum Battery-as-a-Service (BaaS) Provider, wie Katharina Fölsche, im gemeinsamen Interview, bereits Anfang März in unserem Podcast verlauten ließ.

Bis 2023 über 1.100 Swobbee Stations in 85 Städten

Am gestrigen Montag ist die Serienproduktion der innovativen Swobbee Sharing Points angelaufen. Die intelligenten Akku-Wechselstationen werden am Firmensitz von GreenPack in Berlin auf einer eigens errichteten Montagelinie zusammengebaut. Pro Woche laufen zu Beginn zwei Swobbee Sharing Points vom Band, bis zum Jahresende sollen 30 bis 50 Stationen die Montagehalle in Berlin verlassen haben.

Mit den ersten Sharing Points wird man Kunden und Partner in Berlin, Freiburg, Stuttgart, Frankfurt und Bochum beliefern. Bis Ende 2020 peilt man an bis 150 Swobbee Stationen gefertigt zu haben. Ab 2023, so der Plan, könnten bundesweit bereits über 1.100 Swobbee Stations in 85 Städten stehen, mit insgesamt 40.000 Akkus im Netzwerk.

Hierfür entwickelt man mittlerweile die zweite Version des Sharing-Points, welcher noch offener gestaltet sein soll als die erste Version. Künftig sollen dann auch Akkus anderer Hersteller – insofern diese den Spezifikationen entsprechen – im System von GreenPack geladen werden können.  Noch weiter in die Zukunft gedacht soll es auch möglich sein mit dem GreenPack System entsprechende Lastenspitzen im Netz auszugleichen, hierzu habe ich nachfolgend einen Clip eingebunden.

Ladezeiten adé: In wenigen Minuten den Akku getauscht, statt geladen.

Standardmäßig verfügen die Swobbee Wechselstationen über einen einheitlichen Aufbau mit jeweils 8 Fächern, die dank des speziellen technischen Designs mit unterschiedlichen Akkus bestückt werden können. Aktuell können an den Swobbee Stationen die standardisierten Akkus von GreenPack sowie die „Kraftpaket“-Batterien des Elektroroller-Herstellers Kumpan geladen werden. Das System ist offen für die Integration weiterer Akkus.

„Auf diesen Tag haben wir die letzten Jahre hingearbeitet. Der Start der Serienproduktion markiert das Ende unserer erfolgreichen Testphasen und den Anfang des Aufbaus eines städteweiten Swobbee-Netzwerkes in Deutschland und Europa. Wir sind sicher, dass dies die urbane Mobilität grundlegend verändern wird.“ – Tobias Breyer, CMO bei GreenPack und Swobbee

Breyer gibt ebenfalls zu verstehen, dass man mit einer eigenen Montage und Qualitätskontrolle sicherstellt, dass Kunden und Partner einwandfreie Technologie erhalten. Als Battery-as-a-Service Provider gewährleistet man zudem einen zuverlässigen Betrieb, sodass die eigenen Kunden und Nutzer des Systems alle Vorzüge der Elektromobilität ohne Einschränkungen genießen können.

Quelle: GreenPack – Pressemitteilung per Mail

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Was ist daran neu? RENAULT war schon vor 6 Jahren bereit solche Wechselstationen zu bauen und zu betreiben.

Wunderbares Projekt und sollte ausgebaut werden, spielt hoffentlich auch mal für normale E-Autos eine Rolle!

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