KIA Niro Hybrid und Niro Plug-in Hybrid warten für 2020 mit Modell-Update auf

KIA

Zum Modelljahr 2020 werden der KIA Niro Hybrid – unser Testbericht – und Niro Plug-in Hybrid überarbeitet. Das Modellupdate der beiden Fahrzeuge präsentiert sich mit einem modifizierten Außendesign, einem grundlegend neu gestalteten und aufgewerteten Interieur sowie mit dem neuen Kia-Telematiksystem UVO CONNECT.

Eingeführt werden die beiden überarbeiteten Modelle Ende des zweiten Quartals 2019. Des Weiteren greift wie üblich die 7-Jahre-Kia-Herstellergarantie, die auch die Antriebsbatterie mit einschließt.

270.000 verkaufte Einheiten des KIA Niro Hybrid und Niro Plug-in Hybrid seit September 2016

Im September 2016 wurde der Niro Hybrid am Markt eingeführt, ein Jahr später die PHEV-Variante des Fahrzeugs. Über 270.000 Einheiten verkaufte KIA bereits davon, mehr als 100.000 in Europa. Hier wuchs der Absatz des kompakten Crossovers 2018 um 33 Prozent auf über 45.000 Einheiten, darunter knapp 35.000 Hybride und rund 10.000 Plug-in-Hybride.

„Der Kia Niro trägt maßgeblich zum Wachstum unserer Marke in Europa bei und ist ein Grundpfeiler unserer Elektrifizierungs-Strategie. Mit seinem coolen Crossover-Design, der hohen Variabilität sowie den niedrigen Emissionen und Betriebskosten ist er sowohl für private als auch für gewerbliche Kunden ein äußerst attraktives Angebot, das durch die jetzigen Neuerungen noch reizvoller wird.“ – Emilio Herrera, Chief Operating Officer von Kia Motors Europe

Inspiration durch KIA e-Niro für Außendesign der Hybrid und PHEV-Variante

Das Außendesign der beiden Modelle des Modelljahrs 2020 wurde in Anlehnung an den neuen Kia e-Niro überarbeitet. Während der markante Kühlergrill („Tigernase“) unverändert geblieben ist, lassen die neuen Stoßfänger vorn und hinten die beiden Hybrid-Varianten noch entschlossener auftreten.

Auffälliger sind hierbei schon eher die neu designten, standardmäßigen Projektionsscheinwerfer, LED-Scheinwerfer (Abblend- und Fernlicht) sind optional erhältlich. Unterhalb der Scheinwerfer befinden sich das LED-Tagfahrlicht in markanter Doppelpfeil-Form und die LED-Nebelscheinwerfer (optional).

Das Heck des Niro als Hybrid beziehungsweise Plug-In-Hybrid wartet mit neu gestalteten LED-Rückleuchten auf. Die diesem eine charakteristische, moderne Lichtsignatur verleihen. Des Weiteren hat man in den hinteren Stoßfänger ein silberfarbener Unterfahrschutz sowie neue Reflektoren und Nebelschlussleuchten integriert.

Deutliche Unterschiede im Interieur zur Vorgängerversion

Im Interieur unterscheidet sich der überarbeitete Niro besonders deutlich von seinem Vorgänger. Neue, hochwertige Materialien und zahlreiche optische Veränderungen schaffen hier eine kultivierte, qualitätsorientierte Atmosphäre.

So lässt sich festhalten, dass das Armaturenbrett oben mit Soft-Touch-Material beschichtet ist, während neue Applikationen in Glanzschwarz sowie Akzente in Silber oder mattem Chrom die Stirnseite und die Instrumenteneinheit veredeln.

KIA Niro Hybrid MJ 2020 Heckansicht

Optional ist beim Modell-Upgrade ein 10,25-Zoll-Touchscreen und eine Instrumenteneinheit mit 7-Zoll-LCD-Anzeige. Standardmäßig setzt KIA hier auf ein Infotainmentsystem mit 8-Zoll-Bildschirm, eine Smartphone-Schnittstelle (Android Auto™, Apple CarPlay™) und eine Supervision-Instrumenteneinheit mit 4,2-Zoll-LCD-Anzeige.

Das Navigationssystem mit 10,25-Zoll-Touchscreen ermöglicht standardmäßig Bluetooth-Mehrfachverbindungen. Dadurch können gleichzeitig zwei mobile Geräte in das System eingebunden werden. Außerdem lässt sich der Bildschirm per Split-Screen-Funktion unterteilen, wobei die Teilbereiche mit Hilfe zahlreicher Widgets ganz individuell konfiguriert werden können.

Technologische Aufrüstung bei Assistenzsystemen zum Modelljahr 2020

Zum Modelljahr 2020 hat KIA auch in puncto Assistenzsysteme technologisch aufgerüstet. So wurde die adaptive Geschwindigkeitsregelanlage um eine Stop-and-Go-Funktion erweitert. Dadurch verlangsamt das System den Niro bei Bedarf bis zum Stillstand und beschleunigt ihn wieder, sobald die Verkehrssituation es zulässt.

Mit der „Level 2“-Stufe des autonomen Fahrens ist es den beiden Modellen künftig möglich die Fahrbahnmarkierung zu erkennen und den Niro mittig in seiner Fahrspur zu halten. Zugleich orientiert sich der Stauassistent per Radar am vorausfahrenden Verkehr und übernimmt das Beschleunigen, Bremsen und Lenken, während der Fahrer das Fahrumfeld überwacht.

Bis zu 65 Kilometer rein elektrisch unterwegs im City-Zyklus

Der Niro Plug-in Hybrid hat nach dem neuen Prüfverfahren WLTP eine durchschnittliche CO2-Emission von 31,3 Gramm pro Kilometer und eine kombinierte elektrische Reichweite von 49 Kilometern, die im City-Zyklus auf bis zu 65 Kilometer wächst. Auch der Niro Hybrid gehört mit einer CO2-Emission ab 99,8 Gramm pro Kilometer zu den besonders sparsamen Fahrzeugen in seinem Segment.

Nach dem Marktstart von e-Niro und e-Soul am 6. April folgen im Laufe des Jahres viele weitere Neuheiten mit alternativem Antrieb, darunter die Mildhybrid-Versionen von Ceed und Ceed Sportswagon. Sowie das Modell-Update für das Modelljahr 2020 der in diesem Artikel vorgestellten teilelektrifizierten Fahrzeuge.

Quelle: KIA – Pressemitteilung vom 28. Februar 2019

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