KIA gibt Preise & Ausstattungsdetails für e-Niro bekannt: Start ab 34.290 Euro

KIA gibt Preise & Ausstattungsdetails für e-Niro bekannt: Start ab 34.290 Euro
Copyright:

KIA

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 3 min

Anfang Dezember 2018 gibt KIA nun einen Blick auf die Ausstattungsdetails und Preise des neuen e-Niro preis. Ab dem 10. Dezember kann der e-Niro in Deutschland bestellt werden, seine Marktpremiere wird er am 6. April 2019 feiern. Den KIA Niro EV – mit 450 Kilometer Reichweite nach WLTP – sowie erste Fotos haben wir euch bereits im Mai vorgestellt. Mit dem e-Niro bringt KIA nun die dritte Variante des speziell für elektrifizierte Antriebe konzipierten Modells auf den Markt.

„Die Kombination von coolem Crossover-Design und innovativen Antriebssystemen hat den Niro zu einem äußerst erfolgreichen Wettbewerber im deutschen Hybridmarkt gemacht. Der neue e-Niro, der die Modellfamilie jetzt komplettiert, nimmt durch seine Reichweite, die praktischen Qualitäten und das attraktive Design unter den kompakten Elektrofahrzeugen eine einzigartige Position ein.“ – Steffen Cost, Geschäftsführer von Kia Motors Deutschland

Der e-Niro, wird in zwei Motorisierungen angeboten und besitzt eine kombinierte Reichweite von bis zu 455 Kilometern und fährt mit einer Batterieladung nach dem neuen Testverfahren WLTP im City-Zyklus sogar bis zu 615 Kilometer weit. Der sportliche und vielseitige Stromer kombiniert dieses Langstreckenpotenzial mit einem markanten Design, viel Platz, großem Gepäckraum, eindrucksvoller Fahrdynamik sowie modernsten Assistenz- und Energiespartechnologien.

Auffällig im Design ist vor allem der geschlossene Kühlergrill in der KIA-typischen „Tigernasen“-Form, der sich von den Hybridversionen abhebt. Im modernen Interieur fällt vor allem auf, dass der Gangwahl-Drehschalter (Shift by Wire), den konventionellen Wählhebel ersetzt. Seine volle Alltagstauglichkeit beweist der neue KIA-Stromer auch durch das großzügige Raumangebot. Dank der platzsparend in den Fahrzeugboden integrierten Batterie hat das Interieur nahezu die gleichen Dimensionen wie der Innenraum des Hybrids, den der e-Niro beim Gepäckraumvolumen mit 451 Litern sogar noch überflügelt.

KIA e-Niro Interieur

Kommen wir zu den technischen Fakten, das Basismodell wartet mit 100 kW/136 PS auf und besitzt eine Batteriekapazität von 39,2 kWh und eine kombinierte Reichweite von 289 Kilometern. Die stärkere Version mit 150-kW-Motor (204 PS), 64-kWh-Akku und 455 Kilometern Reichweite sprintet in nur 7,8 Sekunden von null auf Tempo 100. Dabei sorgt bei beiden Varianten der tiefe Fahrzeugschwerpunkt und der „Sport“-Modus der vierstufigen Fahrmodus-Wahl für gesteigerten Fahrspaß. Über den Schnellladeanschluss (CCS-Stecker) lässt sich die Batterie an einer 100-kW-Station in nur 42 Minuten von 20 auf 80 Prozent aufladen.

Angeboten wird der KIA e-Niro in den drei Ausführungen Edition 7, Vision und Spirit. Dabei muss man schon in der umfassenden Grundausstattung auf fast nichts verzichten. So beinhaltet diese bereits ein Audiosystem mit 7-Zoll-Touchscreen, Smartphone-Integration, Klimaautomatik und Smart-Key. Hinzu kommen je nach Ausführung und Sonderausstattung unter anderem LED-Scheinwerfer, 7- oder 8-Zoll-Kartennavigation, Premium-Soundsystem, induktive Smartphone-Ladestation, 220-Volt-Steckdose, Lederausstattung, elektrischer Fahrersitz, Sitzventilation vorn und Glasschiebedach.

In der Basisausführung Edition 7 kostet die 100-kW-Version des KIAe-Niro 34.290 Euro. Die Preise der 150-kW-Version starten bei 38.090 Euro. Im Kaufpreis inbegriffen ist wie bei KIA üblich die 7-Jahre-Kia-Herstellergarantie, die auch für die Batterie gilt. Damit ist der e-Niro neben dem KIA Soul EV das Elektroauto mit der umfassendsten Herstellergarantie auf dem europäischen Markt.

Quelle: KIA – Pressemitteilung vom 05. Dezember 2018

Worthy not set for this post
Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Weiteres in Elektroauto Hersteller

Bidirektionales Laden (V2G): Polestar arbeitet an virtuellem Kraftwerk

Bidirektionales Laden (V2G): Polestar arbeitet an virtuellem Kraftwerk

Felix Katz  —  

Polestar entwickelt für das bidirektionale Laden ein virtuelles Kraftwerk. So sehen die Potenziale und Herausforderungen der Vehicle-to-Grid-Technologie aus.

Caterham Project V: bildschön und leicht, aber teuer

Caterham Project V: bildschön und leicht, aber teuer

Felix Katz  —  

Caterhams Project V soll 2026 auf die Straßen kommen – für mindestens 90.000 Euro. Das Konzeptmodell kommt von einem bekannten Designer.

VW setzt auf lokale Kooperationen in China

VW setzt auf lokale Kooperationen in China

Maria Glaser  —  

Um sich weiterhin erfolgreich auf dem chinesischen Markt für Elektroautos zu behaupten, arbeitet VW eng mit Unternehmen vor Ort zusammen.

EnBW feiert 1000 Schnellladestandorte für E-Autos

EnBW feiert 1000 Schnellladestandorte für E-Autos

Michael Neißendorfer  —  

1000 Standorte in ganz Deutschland: EnBW betreibt eines der größten Schnellladenetze für Elektroautos bundesweit.

Zeekr 001 und X: Bestellstart in Schweden und den Niederlanden

Zeekr 001 und X: Bestellstart in Schweden und den Niederlanden

Felix Katz  —  

Die Zeekr-Modelle 001 und X können in Schweden und den Niederlanden vorbestellt werden. Der Auslieferungsstart ist im Herbst.

„Kaum erfüllbar und realitätsfern“: Widerstand gegen Euro 7 wächst

„Kaum erfüllbar und realitätsfern“: Widerstand gegen Euro 7 wächst

Felix Katz  —  

Die geplante Euro-7-Abgasnorm scheint auf der Kippe zu stehen. Mehrere EU-Staaten und Autohersteller wollen eine weitere Senkung der Grenzwerte verhindern.

Batterieproduktion in Europa in Gefahr?

Batterieproduktion in Europa in Gefahr?

Hannes Dollinger  —  

Eine neue Studie besagt, dass bis zu 68 Prozent der bis 2030 in der EU geplanten Lithium-Ionen-Batterie-Produktionen gefährdet sind.