E-Auto fahren und Geld verdienen: Unternehmens-Trio aus Österreich macht es möglich

Elektroauto fahren und Geld verdienen
shutterstock / Lizenzfreie Stockvektornummer: 707854054
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Das Dreiergespann bestehend aus den Österreicher Unternehmen INSTADRIVE, go-e sowie aWATTar erlaubt es nicht nur zu vergleichsweise günstigen Preisen E-Auto zu fahren, sondern auch noch Geld damit zu verdienen. Geladen wird das eigene Auto dabei auch noch, kostenfrei!

Nachdem uns Gerhard, ein Leser unseres Portals/Newsletters, kontaktiert hat, der selbst Erfahrung mit dem Angebot der drei Unternehmen sammeln konnte, haben wir uns dies ein wenig genauer angesehen. Kurz zusammengefasst arbeiten die drei Unternehmen wie folgt zusammen, Details nachfolgend:

  • INSTADRIVE bietet eASING für Elektrofahrzeuge in Österreich und Deutschland an
  • Verweist hinsichtlich Lademöglichkeiten an go-e, deren Wallbox in eASING bereits inkludiert ist
  • go-e arbeitet seinerseits mit Awattar zusammen, welche es dem Fahrer des Fahrzeugs möglich macht Strom günstig zu laden; bzw. teilweise dabei noch Geld zu erwirtschaften

INSTADRIVE – “On A Mission For No Emission”

Damit man mit seinem Elektroauto Geld verdienen kann, braucht man zunächst einmal ein solches. Hier kommt INSTADRIVE ins Spiel, dieses Unternehmen hat sich auf Leasing von Elektroautos spezialisiert und bietet dieses als eASING am Markt an.

Dabei kann man eASING sowohl als “easy”-Leasing als auch “Electric”-Leasing deuten, denn eigener Aussage und den Erfahrungen von Gerhard nach, bietet man den Kunden ein Sorglos-Paket zur Anschaffung von Elektrofahrzeugen an.

Dieses inkludiert neben einer individuellen, markenübergreifenden Beratung auch Vollkasko-Versicherung, Service & Wartung, 24/7 Hotline & Pannenhilfe sowie die Förderungsabwicklung. Dazu bietet INSTADRIVE ein optionales Reifenpaket und Heimladekabel an. (hier besteht die Verbingung zu go-e). Bezahlt wird das Ganze monatlich, auf eine zuvor festgelegte Laufzeit, Laufleistung und daraus folgender Rate.

Auch als Deutscher eASING-Kunde kann man vom Angebot von INSTADRIVE profitieren. Diese bieten ihre E-Autos aktuell auf dem Heimatmarkt in Österreich (Wiener-Zulassung) als auch in Deutschland (Berliner-Zulassung) an. Das jeweilige E-Fahrzeug wird bundesweit ausgeliefert, zudem gibt es bei Auslieferung eine entsprechende Schulung vor Ort.

go-e: Vorteile einer High-End Ladestation im mobilen Umfang

INSTADRIVE arbeitet seinerseits mit go-e zusammen. Die go-eCharger HOME+ Wallbox des jungen Unternehmens aus Österreich ist bereits im eEASING-Angebot mit eingepreist und ermöglicht es im eigenen zu Hause die Vorteile einer High-End Ladestation zu nutzen und gleichzeitig mobil zu sein.

Die beiden Unternehmen verbindet der Fokus auf nachhaltiges Handeln zugunsten künftiger Generationen. Deren Hauptprodukt ist aktuell der go-eCharger Home+, eine mobile Wallbox zur Ladung von E-Fahrzeugen. Der Charger kann alles, was eine voll ausgestattete Ladestation kann, ist aber extrem kompakt und universell einsatzfähig.

RFID-Zugang, WLAN-Anbindung, eine eigene App, Smart-Home-Anbindung sowie Anbindung an die Strompreisbörse sind nur einige der Punkte, welche die Wallbox von go-e anbietet. Die Strompreisbörse ist zudem der Punkt, welcher go-e mit aWATTar verbindet.

aWATTar – Ökostrom laden und Geld sparen/verdienen

Durch die Zusammenarbeit von go-e und aWATTar sowie deren Partner Discovergy (dieser liefert den Smartmeter Stromzähler) bekommt man die Preise, wie sie an der Strompreisbörse gehandelt werden. Diese sind in den Nächten erheblich billiger als zum Beispiel am Abend oder tagsüber.

Eigener Aussage nach ist man der erste Energieversorger mit einem stündlich variablen Tarif für Privatkunden. Dieser belohnt eine Verlagerung des Stromverbrauches in die grünsten und günstigsten Stunden. Denn wenn die Sonne scheint oder der Wind weht wird viel erneuerbare Energie produziert und ins Netz eingespeist.

Ein Überschuss kann sogar zu negativen Preisen führen, die dann direkt und transparent an den Kunden weitergegeben werden um Angebot und Nachfrage an der Strombörse auszugleichen. Ist dies der Fall und das eigene Auto lädt, dann verdient man während dem Aufladen der eigenen E-Auto-Akkus noch bares Geld (die Netzentgelte und Umlagen muss man allerdings schon noch zahlen, so dass ein insgesamt negativer Arbeitspreis zwar möglich, aber recht unwahrscheinlich ist).

Zusätzlich zur Einsparung trägt man als Kunde so auch zur besseren Integration von erneuerbarer Energie ins Stromnetz bei und erhöht den eigenen Grünstromanteil quasi in Echtzeit. Weitere Vorteile sind die Visualisierung des Verbrauchs im Smart Meter Portal und die transparente monatliche Abrechnung, mit der die Angst vor Nachzahlungen der Vergangenheit angehört.

E-Auto fahren und Geld verdienen – Erfahrung aus der Praxis

Die Theorie der Zusammenarbeit des Dreiergespanns liest sich durchaus interessant. Beinahe zu schön um wahr zu sein. Aber Gerhard konnte aus eigener Erfahrung nachweisen, dass die Versprechen der Unternehmen eingehalten werden. Nachfolgend ein Zitat aus seiner Mail.

“Geh bitte mal auf awattar.de und scrolle runter. Da siehst du dann den Börsenpreis, den ich bezahle (ca. 4 ct in der Nacht und den frühen Morgenstunden). Und ich habe einen Stundentarif, kriege also monatlich meine Rechnung, und sehe auch jederzeit, was ich verbrauche und wie viel ich einspeise. Dazu braucht man ein Smartmeter, welchen aWATTar installiert.

Nun, da ich für den eingespeisten Strom deutlich mehr kriege, lade ich tagsüber nicht, sondern nachts zum günstigen Tarif – und den sucht mir meine Wallbox (wird mit dem Auto mitgeliefert) raus.

Über die App kann ich verfolgen, ob er lädt und wie voll er ist. Aber ich gebe schon vor, wann ich vollgeladen wegfahren will. Echt komfortabel. Und einmalig in Deutschland. Kein deutscher Stromanbieter bietet diese Option und bei keinem Leasinggeber hat man Zuschussbeantragung, Versicherung (Vollkasko mit 500€ SB) und Wallbox mit drin – in meinem Fall (NISSAN LEAF 40kWh) war das günstiger als ein “deutsches” Leasing”

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