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Audi e-tron-Prototyp: quattro-Antrieb weiß auf voller Linie zu überzeugen

Audi AG
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Der Audi e-tron Prototyp hat nach Aussagen von Audi die Fahrdynamik-Tests in der Salzebene und Savanne Namibias eindrucksvoll hinter sich gebracht. Verantwortlich hierfür ist eine neue Generation des quattro-Antriebs – der elektrische Allradantrieb. Im Zusammenspiel mit dem vielseitigen Fahrwerk, seinem tiefen Schwerpunkt und den starken E-Maschinen bietet der Elektro-SUV kraftvolle Traktion, hervorragende Dynamik und souveräne Stabilität auf den unterschiedlichsten Terrains.

Auf einer Fläche von zwei Mal 2,3 Kilometer – so viel misst der ausgetrocknete Salzsee am Rande der Kalahari-Wüste – war der Audi e-tron Prototyp unterwegs. Die dortige Landschaft bietet sich aufgrund der porös-harte Oberfläche mit feinkörnigem Kiesel optimale Bedingungen, um den Audi e-tron-Prototypen im kontrollierten Drift zu erleben und seine rasante Beschleunigung bei gleichzeitig hoher Traktion zu erfahren.

Des Weiteren lässt sich im dortigen unwegsamen Terrain auch die Bodenfreiheit des e-tron-Prototypen in der Praxis testen. Auf Knopfdruck erhöht sich diese um 50 Millimeter. Gleichzeitig optimiert die ESC die Traktions- und Bremsregelung und verstärkt die Wirkung der elektronischen Differenzialsperre für bestmöglichen Kraftschluss und Vortrieb.

Audi beschreibt die Vorzüge des E-Autos wie folgt:

„Der elektrische quattro vereint die Effizienz eines Einachsantriebs mit der Fahrdynamik und Traktion eines Allradantriebs. Er regelt permanent und variabel die ideale Verteilung der Antriebsmomente zwischen beiden Achsen. Zudem erreicht er ein neues Niveau an Variabilität, Dynamik und Präzision. Zwischen dem Zeitpunkt, an dem das System die Fahrsituation erkennt und die Antriebsmomente der E-Maschinen greifen, vergehen nur etwa 30 Millisekunden – das ist deutlich schneller als bei der konventionellen quattro-Technologie.“

Als Grund hierfür wird aufgeführt, dass beim elektrischen Allradantrieb keine mechanische Kupplung betätigt, sondern Strom verteilt wird. Dies geschieht blitzschnell. Hierdurch ist selbst bei plötzlichen Reibwertveränderungen und extremen Fahrsituationen die volle quattro-Performance gewährleistet. Auch die intelligente Vernetzung von zahlreichen Regelsystemen unterstützt das erste E-SUV von Audi.

So integriert das zentrale Fahrwerksteuergerät erstmals sowohl die Fahrdynamikregelung des quattro-Antriebs als auch die radselektive Momentensteuerung. Kündigt sich bei sportlicher Fahrweise Untersteuern an, bremst sie die entlasteten kurveninneren Räder sanft ab und lenkt damit die Antriebskraft nach außen. So dreht sich das Auto in die Kurve ein und folgt dem Lenkwinkel exakt. Außerdem sorgt eine neuartige Antriebsschlupfregelung für hohe Traktion und Fahrstabilität.

Aber keine Sorge, nicht nur auf unwegsamen Gelände weiß der Audi e-tron-Prototyp zu überzeugen. Durch das serienmäßige Fahrdynamiksystem lässt sich die Charakteristik des Fahrzeugs für unterschiedliche Terrains anpassen. Ob entspanntes Reisen, dynamische Kurvenfahrten oder Ausflüge abseits befestigter Straßen – der Fahrer kann je nach Fahrsituation, Straßenzustand oder persönlichen Bedürfnissen zwischen sieben Profilen wählen. Zusätzlich zur Antriebscharakteristik und Lenkunterstützung beeinflusst Audi drive select die serienmäßige Luftfederung adaptive air suspension mit geregelter Dämpfung.

So zeigt sich beispielsweise auf Autobahnetappen, dass sich die Karosserie bis zu 26 Millimeter absenkt, womit sie die Fahrstabilität sowie die Aerodynamik verbessert. Im Gelände kann sie den Aufbau um 50 Millimeter anheben. Unterstützt wird die hohe Querdynamik des E-SUV durch die tiefe Einbaulage der Antriebskomponenten und der Hochvolt-Batterie. Das Batteriesystem befindet sich in Form eines flachen, breiten Blocks zentral unter der Passagierzelle zwischen den Achsen. So liegt der Schwerpunkt des Audi e-tron-Prototypen auf einem ähnlichen Niveau wie bei einer Limousine. Die Achslast-Verteilung ist mit einem Verhältnis von annähernd 50:50 perfekt austariert.

Gegenüber einem konventionellen SUV bietet das rein elektrisch angetriebene Modell eine um 45 Prozent gesteigerte Torsionssteifigkeit – die Basis für präzises Handling und akustischen Komfort. Patrick Danau, Managing Director von Audi Brussels, gab kürzlich zu verstehen, dass das Produktionstempo des Audi e-tron bis Ende dieses Jahres seine volle Kapazität erreichen wird.

Quelle: Audi AG – Pressemitteilung vom 11.10.2018

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