Februar: Deutlich mehr E-Autos und weniger Verbrenner als im Vorjahr

Februar: Deutlich mehr E-Autos und weniger Verbrenner als im Vorjahr
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Audi

Daniel Krenzer
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Das Kraftfahrtbundesamt (KBA) hat die Zulassungszahlen für Februar veröffentlicht. Demnach wurden zwar im Vergleich zum Vorjahr insgesamt 6,4 Prozent weniger neue Autos in Deutschland zugelassen, die Zahlen für Elektroautos und auch Plug-in-Hybride stiegen aber signifikant an. Mit knapp 36.000 Elektroautos machten diese 17,7 Prozent aller Neufahrzeuge aus. Insgesamt wurden 30,8 Prozent mehr Elektroautos zugelassen als noch ein Jahr zuvor.

77.687 Neuwagen verfügten der Pressemitteilung zufolge im Februar über einen hybriden Antrieb, wobei das KBA hier auch sogenannte Mild-Hybride mitzählt. Das entsprach einem Anteil von 38,2 Prozent und einem Plus von 12 Prozent zum Vorjahreszeitraum. Darunter fielen auch 19.534 Plug-in-Hybride, die 9,6 Prozent aller Neuwagen ausmachten, was einem Plus von 34 Prozent entspricht.

56.911 neue Pkw waren mit einem Benzinmotor ausgestattet, das waren 26,2 Prozent weniger als vor einem Jahr.  Ähnlich sieht der Rückgang bei Diesel-Autos aus, die mit 32.116 Stück um 23,8 Prozent hinter dem Vorjahreswert liegen. Neue Wasserstoffautos kamen im Februar bundesweit keine hinzu.

CO2-Ausstoß sinkt um knapp 11 Prozent

Der durchschnittliche CO2-Ausstoß der Pkw-Neuzulassungen im Februar betrug 109,7 g/km, was 10,7 Prozent weniger waren als noch im Vorjahr. Zuletzt war der Wert immer wieder gestiegen. Es ist noch zu früh, von einer Trendwende zu sprechen, doch die Anzeichen für eine Antriebswende sind positiv. Allerdings mussten die Hersteller bislang auch noch von Strafen bei Nichterreichung der CO2-Flottenziele in diesem Jahr ausgehen, was nun offenbar zeitlich entzerrt wird. Wirklich erlauben können es sich die Hersteller dennoch nicht, weiterhin viele Autos mit hohem CO2-Ausstoß unter die Leute zu bringen.

Ein deutliches Zulassungsplus im Vorjahresvergleich verzeichnen die Hersteller Ford (+22,1 Prozent) und Audi (+11,3 Prozent). Bei den Importmarken mit mindestens fünfstelligen Neuzulassungszahlen legte Seat mit +8,7 Prozent und einem Anteil von 6,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat am deutlichsten zu. Rückläufige Neuzulassungszahlen verzeichneten hingegen die Marken Smart (-76,7 Prozent), Porsche (-45,3 Prozent), Opel (-33,9 Prozent) und Mini (-25,6 Prozent). Bei den Importmarken schwächelten im Jahresvergleich Hyundai (-10,7 Prozent), Toyota (-14,9 Prozent) und Dacia (-17,6 Prozent). Den größten Rückgang musste Tesla hinnehmen, mit einem Minus von 76,3 Prozent.

Zudem wurden deutlich weniger kleine und kompakte Autos als vor einem Jahr neu zugelassen, während die größte Gruppe der SUV stabil blieb. Zuwächse gab es hingegen bei Hochdachkombis und der Oberen Mittelklasse.

Quelle: KBA – Pressemitteilung vom 5. März 2025

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Daniel Krenzer

Daniel Krenzer

Daniel Krenzer ist als studierter Verkehrsgeograf und gelernter Redakteur seit mehr als zehn Jahren auch als journalistischer Autotester mit Fokus auf alternative Antriebe aktiv und hat sich zudem 2022 zum IHK-zertifizierten Berater für E-Mobilität und alternative Antriebe ausbilden lassen.

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