Wer sich für ein kompaktes Elektro-SUV von Volvo interessiert, findet beim überarbeiteten EX40 eine neu geordnete Antriebspalette und bis zu 575 Kilometer elektrische Reichweite. Hinzu kommen eine neue Sensor- und Softwareplattform für zusätzliche Assistenzfunktionen, ein großer Touchscreen mit der aktuellen Benutzeroberfläche sowie Google Gemini als Sprachassistent. Produziert wird das Elektroauto im belgischen Gent.
Zur Wahl stehen drei Antriebe mit den Bezeichnungen P5 electric, P5 Long Range electric und P8 Performance AWD. Sie folgen dem neuen Benennungsschema für vollelektrische Antriebe, das Volvo beim EX60 eingeführt hat. Angaben zu Batteriekapazität, Leistung und Ladegeschwindigkeit enthält die Mitteilung des Herstellers bislang nicht. Parallel überarbeitet Volvo auch den XC40, der als Benzin-Mild-Hybrid erhältlich ist.
Im Zentrum des Updates steht ein weiterentwickeltes Sensor-Set. Es umfasst ein Frontradar, zwei vordere und zwei hintere Eckradare sowie eine Frontkamera, die mit dem neuen Active Safety Domain Master (ASDM) zusammenarbeitet. Gemeinsam mit diesem Sicherheitscomputer und der zugehörigen Software bildet die Hardware die Grundlage für neue und verbesserte Assistenzfunktionen. Ergänzt wird das Paket durch zwölf Ultraschallsensoren rund um das Auto, Parkkameras vorne, hinten und an den Seiten sowie ein separates Steuergerät für die Parkassistenz.
Zu den aktiven Sicherheitssystemen zählen ein automatischer Notlenkassistent, ein automatischer Notbremsassistent sowie Funktionen, die Kollisionen vermeiden oder deren Folgen mindern sollen. Ziel ist es, Unfälle von vornherein zu verhindern. Nach Angaben von Volvo sollen sich Fahrer:innen dank der neuen Plattform zudem entspannter und sicherer fühlen.

Neue Helfer für Alltag und Straßenverkehr
Neu im EX40 ist ein Door Opening Alert. Das System warnt vor dem Öffnen der Türen, sobald sich von hinten Radfahrer:innen oder andere Autos nähern. Wer das optionale Pilot Assist wählt, erhält künftig zusätzlich einen Spurwechselassistenten. Ebenfalls auf der Optionsliste steht eine 360-Grad-Kamera mit 3D-Ansicht.
Auch im Cockpit rückt der EX40 näher an die jüngeren Modelle der Marke heran. Ein Touchscreen im Tablet-Format mit 11,2 Zoll Diagonale bietet Zugriff auf die aktuelle Generation der Volvo-Benutzeroberfläche. Diese kommt bereits in den neuen Elektroautos des Herstellers zum Einsatz und soll das digitale Nutzungserlebnis an Bord verbessern.
Über Google Gemini lässt sich mit dem Auto in natürlicher Sprache kommunizieren. Der KI-Assistent hilft etwa beim Planen von Reisen, bei der Suche nach interessanten Zwischenstopps oder beim Verwalten von Nachrichten unterwegs. Wie alle neuen Volvo-Modelle erhält der EX40 regelmäßig Over-the-Air-Updates, mit denen er laut Hersteller im Laufe der Zeit besser werden soll.
Einen klaren Akzent setzen die neuen Matrix-LED-Scheinwerfer. Sie interpretieren das „Thors Hammer“-Motiv neu und reduzieren die bekannte Lichtsignatur auf eine schlichtere Form. Mit 15 Segmenten erzeugen sie ein breites, weit reichendes Lichtbild, ohne andere Verkehrsteilnehmer:innen zu blenden. So soll die Fahrbahn unter allen Bedingungen gut ausgeleuchtet werden.
Neues Gesicht, neues Heck, wärmerer Innenraum
Optisch tritt das Elektro-SUV selbstbewusster auf. An der Front hat Volvo Kühlergrill, Stoßfänger, Motorhaube und vordere Kotflügel neu gestaltet, was der skandinavischen Designsprache der Marke eine elegante Interpretation geben soll. Am Heck kommen neue LED-Rückleuchten, eine überarbeitete Heckklappe und ein neu geformter Stoßfänger hinzu.
Auch innen hat Volvo nachgeschärft. Das überarbeitete Interieur soll eine wärmere und modernere Atmosphäre schaffen. Dazu tragen neue Premium-Sitzbezüge, durchdachte Staufächer und Ablagen sowie eine angepasste Innenraumbeleuchtung bei.
Quelle: Volvo – Pressemitteilung









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