Mercedes-Benz-eSprinter-Wintertest

Nächste Generation des eSprinter in der Wintererprobung

Copyright Abbildung(en): Mercedes-Benz

Kunden stellen an batterie-elektrische Transporter dieselben Anforderungen wie an ihre Pendants mit Verbrennungsmotor. Ganz vorne mit dabei: volle Zuverlässigkeit, auch bei schwierigsten Witterungslagen. Denn gewerbliche Kunden sind darauf angewiesen, dass ihr Transporter sie auch bei Eis und Schnee nicht im Stich lässt. Daher testet Mercedes‑Benz Vans alle elektrischen Transporter unter klimatischen Extrembedingungen, wie beispielsweise auf verschneiter und vereister Fahrbahn, schneidendem Wind und Temperaturen bis zu minus 30 Grad. Ein echter Härtetest sowohl für das Fahrzeug als auch das Entwicklerteam.

Auf dem anspruchsvollen Prüfgelände im schwedischen Arjeplog, nahe des Polarkreises, werden die Fahrzeuge einer Vielzahl an Tests unterzogen, unter anderem werden die Auswirkungen extremer Kälte auf Handling, Ergonomie, Thermomanagement und Innenraumkomfort untersucht. In Kältekammern werden die Fahrzeuge zusätzlich vor Fahrtbeginn heruntergekühlt, um so die Kälteabsicherung von Antriebskomponenten, Heizungssystemen, Software und Schnittstellen zu überprüfen. Und auch das Ladeverhalten sowie das Lademanagement werden dezidiert untersucht und optimiert.

Schon nach gut der Hälfte des mehrwöchigen Testzeitraums habe sich gezeigt: Die nächste Generation eSprinter trotze Eis und Schnee, extremer Kälte und meistere auch die anspruchsvollsten Testzyklen, so Mercedes-Benz in einer aktuellen Mitteilung.

Die Anforderungen an die nächste eSprinter Generation wurden in enger Zusammenarbeit mit Kunden, so zum Beispiel aus dem KEP-Sektor (Kurier-, Express- und Paketdienst), sowie Aufbauherstellern definiert.

Mercedes-Benz-eSprinter-Wintertest-Laden
Mercedes-Benz

Mit drei Batterie- und zahlreichen Aufbauvarianten vom Kastenwagen bis hin zum Fahrgestell für Kofferaufbauten soll die nächste Generation eSprinter nicht nur neue Kundensegmente erschließen, sondern auch neue Märkte, unter anderem die USA und Kanada. Die Reichweite werde sich im Vergleich zum aktuellen eSprinter je nach Konfiguration mehr als verdoppeln, stellt Mercedes-Benz in Aussicht. Es darf also mit Reichweiten oberhalb von 300 Kilometern gerechnet werden, die aktuelle Generation des eSprinter schafft bis zu 158 Kilometer im WLTP-Testzyklus.

Die Produktion der nächsten Generation eSprinter startet sukzessive, beginnend im zweiten Halbjahr 2023 in Charleston (South Carolina, USA), anschließend in Düsseldorf und in Ludwigsfelde. Ein zentrales Leitprinzip bei Mercedes-Benz sei Nachhaltigkeit: Die nächste Generation des eSprinter werde CO2-neutral produziert.

Rund 350 Millionen Euro hat Mercedes-Benz in die nächste Generation eSprinter investiert. Für die Anpassung der Produktion in den drei Werken werden jeweils rund 50 Millionen Euro investiert.

BEV-Strategie von Mercedes-Benz Vans – Transformation in Richtung „all electric“

Mercedes-Benz ist laut eigener Aussage von den ökologischen und ökonomischen Vorteilen batterie-elektrischer Vans überzeugt, habe den Führungsanspruch bei Elektromobilität fest in seiner Strategie verankert und elektrifiziere konsequent alle Baureihen. Schon heute können Aufbauhersteller und Kunden unter vier batterie-elektrischen Vans wählen: dem eSprinter, dem eVito Kastenwagen sowie dem eVito Tourer und dem EQV.

Außerdem sollen in diesem Jahr der neue eCitan, der elektrische Small Van für den gewerblichen Einsatz, sowie die elektrifizierte Variante der T-Klasse, dem Small Van für Familien und Freizeitaktive, das lokal emissionsfreie Produktportfolio von Mercedes‑Benz Vans erweitern.

Die Weichen für eine vollelektrische Zukunft sind gestellt. Bis zum Ende des Jahrzehnts will die Marke mit dem Stern bereit sein, vollelektrisch zu werden – überall dort, wo es die Marktbedingungen zulassen. Das bedeute: Ab 2025 sollen alle neuen Fahrzeug-Architekturen ausschließlich elektrisch sein. Dementsprechend werde auch Mercedes-Benz Vans eine neue, rein elektrische Fahrzeugarchitektur für die dritte eVans Generation entwickeln. Sie trägt den Namen VAN.EA, erste Vans basierend auf VAN.EA sollen ab der Mitte des Jahrzehnts auf den Markt kommen.

Quelle: Mercedes-Benz – Pressemitteilung vom 11.02.2022

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Hoffentlich auch als Grundlage für ein Womo.

Anstatt die Reichweite zu verdoppeln sollten die lieber die Zuladung um 700kg erhöhen, das wäre Sinnvoller!

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