Fisker hat Festkörperbatterien „vollständig fallen gelassen“

Mitte November startet Serienfertigung des Fisker Ocean bei Magna

Copyright Abbildung(en): Fisker

Der Fisker Ocean SUV, der ab November 2022 im Magna-Werk im österreichischen Graz gebaut wird, soll noch dieses Jahr in Europa und den USA ausgeliefert werden. Trotz der aktuellen Lage am Markt scheint man diesen Zeitplan einhalten zu können. Die ersten 55 Prototypen des Fisker Ocean seien bereits vom Band gelaufen. Wenn diese nun verschiedene Tests absolviert haben, wird ab dem 17. November 2022 mit Anlauf der Serienfertigung des E-SUV gerechnet.

Der Konkurrent des VW ID.4 und Tesla Model Y wird in drei verschiedenen Versionen mit zwei Batterietypen gebaut. Eine davon basiert auf günstigeren Lithium-Eisen-Phosphat-Zellen, die von den aktuellen Preisanstiegen bei Rohmaterialien wie Nickel nicht so stark betroffen ist. Die sogenannte First Edition, mit einer Auflage von 5.000 Einheiten, sei mittlerweile vollständig ausverkauft. Die Interessenten mussten hierfür bereits in der Reservierungsphase eine Vorauszahlung von 5.000 US-Dollar leisten.

„Die Qualität des Prototyps muss noch noch verbessert werden, bevor wir in die Serienproduktion gehen, da es sich bei einigen Teilen um frühe Prototypenteile handelt, aber das gibt uns die Zeit, noch mehr zu verfeinern. Nachdem ich Testwagen auf einer Hochgeschwindigkeitsstrecke in Italien und auf den Straßen von L.A. gefahren bin, bin ich begeistert von all den Funktionen, die wir im Fisker Ocean bieten werden und wie großartig sich der Fisker Ocean fahren wird.“ – Henrik Fisker, CEO von Fisker Inc.

Insgesamt belief sich die Anzahl der Reservierungen für den Fisker Ocean über das Sondermodell hinaus zum 1. August 2022 auf über 56.000 Exemplare. Ab dem 18. November, dem Tag nach dem Produktionsstart des Ocean in Graz, wird Fisker die Vorbestellungen für die Variante Ocean Extreme öffnen, gefolgt von den Ausstattungen Ultra und Sport im ersten Quartal 2023.

Gute Nachrichten für das Magna-Werk im österreichischen Graz: der Fisker Ocean SUV, der dort ab November 2022 gebaut wird, verkauft sich besser als gedacht. Deshalb hofft Fisker, dass das Werk in der steirischen Landeshauptstadt die Produktion ab 2024 auf 150.000 Stück steigern kann. Das wäre eine Verdreifachung, bisher waren nur 50.000 Stück pro Jahr vorgesehen.

Fisker behauptet, dass Europa für das Auto und den Erfolg des Unternehmens „entscheidend“ sein wird, und prognostiziert, dass bis zu 50 % des Gesamtvolumens in Europa verkauft werden wird. Dies scheint sich zu bewahrheiten, betrachtet man die Vorbesteller des Ocean One, welche aus neun Ländern stammen: Österreich, Kanada, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Norwegen, Schweden, Großbritannien und den Vereinigten Staaten. Fisker hatte das Fahrzeugs in Europa erstmals Ende April in Barcelona auf dem Mobile World Congress ausgestellt.

Quelle: Electrive.net – Magna baut erste Produktions-Prototypen des Fisker Ocean

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Fiskers scheint mit seinem projekt weiter zu sein als man ihm zugetraut hat.
Jetzt bin ich auf die echte Produktion und dann – wenn es denn so weit kommt – auf die ersten Berichte gespannt.
Es wird garantiert kein Highlight aber Wettbewerb ist immer gut.

Wers glaubt

Solche Auto können den die Trendwende beschleunigen. Ich drücke Fisker die Daumen, dass sie genügend ROI erwirtschaften um die erste Finanzierungsrunde zu schaffen. Ich drück die Daumen.

Ich war einer der Ersten bei den Reservierungen für den Fisker Ocean und hätte ihn bestellen können. Ich habe es nicht getan, weil ja nun wirklich bei der Technik wie Batteriegrösse, Ladeleistung etc. nichts oder fast nichts vorlag. Zudem fanden auch keine wirklich größeren Testfahrten statt. Ich habe daher vorerst auf eine Bestellung verzichtet. Ich lass mich überraschen wo die technischen Werte tatsächlich liegen werden. Zumindest wird in Europa das Auto von einem renommierte Autobauer hergestellt.

Fisker schafft es. Der Ocean wird gebaut, da bin ich mir doch recht sicher. Ich bin froh den Schritt mit der Reservierung und auch Vorbestellung für den Ocean One gegangen zu sein. Klar 5000 Scheine mal so hinlegen für ein Auto was man nur aus Bildern und Videos kennt ohne alle technischen Fakten zu haben ist ein Risiko. Aber ich bin mir auch sehr sicher das das Auto durchaus Erfolg haben kann. Ich bin mir auch sicher das FISKER die Preise so nicht dauerhaft halten kann. Somit werde ich mich freuen den One zu dem Preis zu bekommen. Ich Wette 2023/2024 wird das Auto deutlich in die Nähe der 100.000 € rutschen. Manchmal muss man was riskieren um was zu gewinnen. :-) Das Konzept mit den California-Mode und der drehbare Display find ich hammer. Und dann bin ich auf alles weitere noch gespannt.

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