Mercedes-Benz will E-SUVs für mehr Effizienz neu erfinden

Mercedes-Benz will E-SUVs für mehr Effizienz neu erfinden

Copyright Abbildung(en): Symbolbild | Artur_Nyk / Shutterstock.com

Mit dem Mercedes-Benz EQS schafft der spannungsgeladene Bruder der S-Klasse offiziell schon 784 Kilometer – die Studie EQXX soll den vierstelligen Bereich erobern. Gibt zeitgleich einen Ausblick darauf wie wichtig die Aerodynamik für Elektrofahrzeuge ist, und dass SUVs den gleichen Weg gehen müssen, um künftig am Markt mithalten zu können.

Aus diesem Grund werde Mercedes-Benz das Konzept des traditionellen SUVs neu erfinden, um die Effizienz seiner nächsten Generation von Elektroautos zu verbessern. Dies deutete Daimler-Chef Ola Källenius bei der Vorstellung des EQXX an. Diese Überlegungen sollen in einem aerodynamisch effizienteren Design für deren Modelle im wichtigen und immer beliebteren SUV-Segment münden, um den Kunden eine größere Reichweite pro Akku-Ladung zu bieten.

Markus Schäfer, Chief Technology Officer, wurde von Autocar darauf angesprochen, ob das Streben nach größerer Effizienz zu einer Abkehr von SUVs zugunsten kleinerer Autos führe. Seine Antwort darauf: „Tatsache ist, dass der größte Faktor für die Effizienz die Aerodynamik mal der Größe des Fahrzeugs ist. Wir werden auf jeden Fall verschiedene Formen von SUVs sehen. Ich glaube wirklich, dass sich die Form von SUVs ändern wird, zumindest wenn Effizienz für ein Automobilunternehmen wichtig ist, und das ist sie für uns.“

Konkret gibt Schäfer zu verstehen, dass „das Auto nach hinten etwas abfallen muss, und die Breite der Vorder- und der Hinterachse ist vielleicht nicht die gleiche. Es gibt einige kleine Optimierungen, die an einem Fahrzeug vorgenommen werden können, um die Effizienz und den Verbrauch drastisch zu verändern.“ Dabei dürfe man den Kunden nicht aus dem Auge verlieren, denn der liebe SUVs, wie man auch am steigenden Marktanteil aus verschiedenen Reports sieht.

Die traditionell größeren Frontpartien von SUVs und die flachen Heckpartien im Schrägheckstil seien einer optimalen Effizienz nicht förderlich, erklärte Chefdesigner Gordon Wagener. So können „SUVs nie so effizient sein wie diese niedrigeren Autos“, damit zielt Wagener auf Limousinen ab. All diese Überlegungen nimmt man für die Entwicklung künftiger Modelle mit: „Sie werden so viel effizienter sein als alle bisherigen SUVs: ein bisschen ‚fließender‘, weniger kastenförmig“, so Wagener weiter.

Quelle: Autocar.co.uk – Mercedes-Benz to reinvent electric SUVs for improved efficiency

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Nichtssagendes blabla Geschwätz einer offenbar ziemlich verzweifelten Führungscrew. Ist Mercedes der erste Dino, der die Segel streicht oder von den Chinesen übernommen wird?

Die Erkenntnis hört sich nach MY an :-)

Tja, schwierig, wenn man den Kunden jahrzehntelang eingeredet hat, cw-Wert fressende Ecken, Kanten, Sicken usw. seien unabdingbar für ein Markenauto.
Und wenn jetzt der überwiegende Teil der Kundschaft aus ‚das war schon immer so‘ besteht…

What goes up, must go down…
In der Ära der Ressourcenschonung (sprich: Effizienz) haben die SUVs, die zu 99,9% nie dem Asphalt verlassen- keine rosige Zukunft vor sich…Bis auf wenige Crossovermodelle (zurzeit nur durch MY, oder?) vertreten schaffen sich (hoffentlich bald) von selbst ab…
3lateBMW,2late…

Ich siehe schon die fliegenden Tomaten ;)

Mich erinnert diese Texte ziemlich gut an das Ableben der Marke smart. Dort wurde auch reihenweise so ein Schmarrn publiziert und irgendwelche „Visionen“ gezeigt.
Man hatte nichts mehr und man wollte nichts mehr.

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