GM versechsfacht Produktionskapazitäten für E-Autos

GM versechsfacht Produktionskapazitäten für E-Autos

Copyright Abbildung(en): General Motor

Amerikaner fahren offenbar voll auf elektrifizierte Pick-ups und SUVs ab. Während Ford nach eigenen Angaben die Produktionskapazität für den vollelektrischen F-150 Lightning auf 150.000 Einheiten pro Jahr verdoppelt hat, plant nun Konkurrent General Motors (GM), die Produktion der E-Trucks und E-SUVs zu versechsfachen. Entsprechende Informationen sind zumindest an die Zulieferer ergangen. 2022 und 2023 sollen nach Angaben von GM CEO Mary Barra in Nordamerika 400.000 E-Autos von GM ausgeliefert werden. Bis Ende 2025 sind sogar 1 Million Fahrzeuge geplant.

Die Produktion des Cadillac SUV LYRIQ – bei Bestellbeginn im September 2021 in 10 Minuten ausverkauft – soll demnach von 7.000 auf 46.000 Einheiten erhöht werden. Unklar ist, in welchen Schritten. Die Produktion des rückrufgeplagten Chevrolet Bolt wird ebenfalls wieder anlaufen.  Vom elektrischen GMC Hummer sollen statt 3.800 nun 21.000 Fahrzeuge jährlich aus der Fabrik rollen. Das Volumen für den Cadillac LYRIQ wird von 3.200 ebenfalls auf 25.000 fast verachtfacht. Nur so können die bereits reservierten 59.000 Stück des GMC Hummer und Cadillac LYRIQ bedient werden.

Für den vollelektrischen Chevrolet Silverado liegen nach Barras Angaben bereits 110.000 Bestellungen vor. Die Produktion des Pick-us und F-150-Konkurrenten startet im nächsten Jahr. Auch Ford will die Produktionskapazität für alle E-Fahrzeuge bis 2023 auf 600.000 steigern. Diese Woche hat die Auslieferung des E-Transit begonnen, im Frühjahr soll dann der F-150 Lightning erstmals vom Band rollen. Ford bringt mit dem F-150 Lightning nicht nur einen der ersten vollelektrischen Großraum-Pick-ups auf den Markt, durch eine Kooperation mit Sunrun – Amerikas führendem Solarunternehmen – soll das Arbeitstier zukünftig auch als Notstromversorger fungieren können.

Und was macht der Rest der Amerikaner? Tesla bereitet gerade den Produktionsstart in der zweiten Gigafactory in Texas vor. Rivian und Lucid stehen ebenfalls am Beginn der Serienproduktion. Rivian peilte die Markteinführung seines R1T Pick-Up im Juni sowie des Rivian R1S E-SUV für März 2022 in großen Stückzahlen an. Weitere Auslieferungen folgen dann ab September 2022. In den Staaten hat die Auslieferung des Lucid im Oktober 2021 begonnen.

Quelle: reuters.com – REFILE-GM plans six-fold increase in 2022 electric truck, SUV production sources

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Die beiden US Riesen kommen. Das war klar. In den ersten Jahren wird es noch langsam gehen, aber der Zug rollt. Die Stammkundschaft wird garantiert nicht zu Tesla und Co. abwandern. Das war ja nur eine Vision der Tesla Gläubigen, dass die traditionellen Autohersteller nicht umstellen werden. Werden Sie. Und wenn man die Bestellzahlen vom Chevrolet sieht und die Preise für Verträge eines F-150 mitbekommt, sieht man, da ist echte Nachfrage. Aufpreise gab es für Tesla nie.

Time will prove you wrong, David ;-)

Die Erhöhung der Prämie auf 12500 $ macht viel möglich.

Mit 20k Hummer, 20k Lyric, und 20k Bolt sind das ca. 60k BEV für 2022 von GM.
Der Rest der 400k sind wohl Hybride.

Da ist Ford schon weiter. Nur der Mach-e hat schon mehr.

GMs Hoffnung ist wohl der Silverado im nächsten Jahr.

Lucid erwartet dieses Jahr 20k Verkäufe.

Rivian vielleicht etwas mehr.

Tesla 1,5 Mio.

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