XPeng und NIO überzeugen im November – trotz Halbleiterkrise

XPeng und NIO überzeugen im November - trotz Halbleiterkrise

Copyright Abbildung(en): NIO

Nach einem eher schwachen Oktober, geht es für NIO im November, hinsichtlich der eigenen Absatzzahlen wieder aufwärts. Deren Marktbegleiter XPeng Motors setzt die eh schon positive Reis aus dem Oktober unverändert fort und baut den Absatz am chinesischen Markt weiter aus.

XPeng hat das monatliche Auslieferungsziel trotz globaler Herausforderungen in der Lieferkette mit 15.613 ausgelieferten Smart EVs im November erreicht, was einer Steigerung von 270 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Auslieferungen im November umfassten 7.839 P7, die sportliche Smart-Limousine des Unternehmens. Dies alleine entspricht einer Absatzsteigerung von 187% im Vergleich zum Vorjahresmonat. Darüber hinaus konnte das Unternehmen 5.546 G3 und G3i smart SUVs sowie 2.154 P5 smart Familienlimousinen, die am 15. September offiziell eingeführt wurden verkaufen. Die im September 2021 eingeführten smart Familienlimousinen P5 zeigte somit im November ein deutliches Absatzwachstum gegenüber dem Vormonat.

Bis zum 30. November 2021 wurden im bisherigen Jahresverlauf insgesamt 82.155 Fahrzeuge ausgeliefert, was einer Steigerung von 285 % gegenüber dem Vorjahr entspricht, einschließlich 53.110 P7-Auslieferungen. Letzte Woche stellte das Start-up einen neuen elektrischen Geländewagen, den G9, vor.  Der als „Smart-SUV-Flaggschiff“ beworbene Stromer ist demnach das erste Xpeng-Modell, das von Anfang an nicht nur für den chinesischen Markt konzipiert wurde, sondern auch international antreten soll. Mit ersten Auslieferungen wird im dritten Quartal 2022 gerechnet. Für XPeng ein wichtiges Modell, um global Fuß zu fassen.

Denn das chinesische Elektroauto-Start-Up Xpeng plant, ein globaler Autohersteller zu werden und die Hälfte seiner Fahrzeuge in Länder außerhalb Chinas zu liefern. Einen konkreten Zeitrahmen für die Erreichung dieses Ziels nannte XPeng bisweilen aber nicht. Im Rahmen der Bekanntgabe der Zahlen für November 2021 ließ das Start-Up zudem verlauten, dass man mittlerweile 550 markengeschützte Ladestationen in Betrieb genommen habe. XPeng-Kunden können nun über ein Netz von 1.734 Ladestationen in ganz China kostenlose Supercharging- und Schnellladedienste nutzen.

Blicken wir auf Marktbegleiter NIO. Diese lieferten im November 2021 10.878 Fahrzeuge aus, was einem soliden Wachstum von 105,6 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Fahrzeugauslieferungen konnten im November deutlich gegenüber dem Vormonat aufholen. Wurde der Oktober doch erheblich durch die Verringerung des Produktionsvolumens infolge der Umstrukturierung und Aufrüstung von Fertigungslinien und der Vorbereitung der Einführung neuer Produkte getroffen.

Demnach gestaltet sich auch der Blick auf die Absatzzahlen, auf Modellebene, äußerst positiv. Die Auslieferungen umfassten 2.683 ES8, das 7-Sitzige Elektro-SUV-Flaggschiff der Marke, 4.713 ES6, das mittelgroße SUV, sowie 3.482 EC6, wie NIO sein SUV-Coupé nennt. Insgesamt hat NIO im Jahr 2021 bisher 80.940 Fahrzeuge ausgeliefert, was einem starken Anstieg von 120,4 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Bis zum 30. November 2021 erreichten die kumulierten Auslieferungen des ES8, ES6 und EC6 156.581 Fahrzeuge.

Quelle: Xpeng Motors – Pressemitteilung // NIO – Pressemitteilung

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Ich frage mich vor allen Dingen, ob die Strategie mit 08/15 Autos auf den europäischen Markt zu treten, erfolgreich sein wird. Und dann noch den Blödsinn mit den Wechsel-Akkus. Warum beginnt man nicht mit einzigartigen Autos, wie dem gezeigten Sportwagen EP9 in einer abgespeckten Version? So wird man sich doch wieder über den Preis irgendwo hinten einreihen müssen.

Man sollte sich in Deutschland langsam Gedanken über den extrem steilen Hochlauf der chinesischen Anbieter machen – sie werden den Markt in den USA und Europa in den kommenden Jahren mit bezahlbaren BEVs mit Top Ausstattung zu wahrscheinlich konkurrenzlosen Preisen überschwemmen.

Als in den 80er Jahren die Japaner – allen voran Toyota – auf den Weltmarkt drängte, hat daß die Marktanteile der „etablierten“ OEMs teilweise mehr als halbiert.

History repeats – dismal wird aber wahrscheinlich Japan das Nachsehen haben.

Zu Carpe diem würde ich daher einigen Verbrenner OEMs raten – die Tage werden kürzer 😉

Nio zeigt, wie man Autos baut. Die Deutschen müssen sich definitiv sehr warm anziehen. Wenn der ES6 nach Europa kommt – und er kommt – dann gibt es keinen einzigen Grund mehr einen BMW, VW, Audi oder was auch immer in der gleichen Kategorie zu kaufen. Preis, Leistung und Qualität bei Nio sind Top. Und die Tests zeigen es, auch Tesla, der eLeader, kriegt mit Nio wahrscheinlich zum ersten Mal ernste Konkurrenz.

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