VW verstärkt personell und strukturell Konzernvorstand

VW verändert personell und strukturell Konzernvorstand

Copyright Abbildung(en): Volkswagen AG

Bereits im Vorfeld der Planungsrunde 70 des VW Konzern ging es heiß her. Nicht zuletzt wegen der Personalie Herbert Diess, welche ein wenig Entspannung erfahren hat. Über die Pläne zum Weltmarktführer bis 2025 bei E-Mobilität zu werden hatten wir bereits berichtet. Nun widmen wir uns den personellen Veränderungen. Somit auch der Zukunft von Herbert Diess im VW Konzern.

Volkswagens Konzernchef Herbert Diess hatte keinen leichten Stand, im Vorfeld der Planungsrunde 70, im VW Konzern. Mit dem Betriebsrat gab es Zwist wegen einer Äußerung zum Stellenabbau. Genauer gesagt, ging es seitdem ziemlich wild her im VW Konzern. Mittlerweile ist Ruhe eingekehrt. Vor allem da man sich in der Planungsrunde 70 darauf verständigt hat personelle und strukturelle Veränderungen im Konzernvorstand vorzunehmen. Hierdurch wolle man das Unternehmen noch schlagkräftiger für die Herausforderungen der kommenden Jahre machen.

„Der Volkswagen Konzern und seine Belegschaft stehen jetzt vor den entscheidenden Jahren der Transformation. Die Startposition ist grundsolide. Nun gilt es, diesen historischen Wandel hin zu den Zukunftsthemen weiter fair und damit vorbildlich für die gesamte Branche zu realisieren. Das erfordert ein Höchstmaß an Fokus und Tempo – und dem trägt der künftige Konzernvorstand Rechnung.“ – Jörg Hofmann, stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende VW Konzern

Für den Vorstandsvorsitzende Herbert Diess bedeutet dies, dass er ab Beginn 2022 innerhalb des Konzernvorstands die Zuständigkeit für die Automotive Software-Sparte CARIAD von Markus Duesmann übernehmen wird. Zeitgleich zieht der CEO der Marke Volkswagen Pkw, Ralf Brandstätter, in den Konzernvorstand ein und wird im Gremium die Tätigkeit der Kernmarke verantworten. Verantwortlicher Vorstand für die Markengruppe Volumen bleibt Herbert Diess.

Zudem sei geplant, dass ab dem 1. Februar 2022 Manfred Döss im Bereich „Integrität und Recht“ auf Hiltrud Werner folgen wird. Hauke Stars wird ebenfalls zum 1. Februar 2022 in den Konzernvorstand einziehen und das Ressort „IT“ übernehmen. Ebenso gibt es Veränderungen, welche auf Hildegard Wortmann zukommen. Denn Wortmann wird zusätzlich zu ihrer Rolle als Vorständin Vertrieb bei Audi in gleicher Funktion zu diesem Datum in den Konzernvorstand berufen. Mit der Verankerung des Ressorts auf Konzernebene wird Volkswagen dem Umstand gerecht, dass die Transformation eine fundamentale Weiterentwicklung des konzernweiten Vertriebs erfordert, die unter anderem neue digitale Vertriebsformen und eine direkte und kontinuierliche Kundenansprache über alle Marken hinweg beinhaltet.

Aufsichtsratsvorsitzende Hans Dieter Pötsch ordnet die Entscheidung zur Veränderung wie folgt ein: „Mit den heute getroffenen Beschlüssen stellen wir den Konzern-Vorstand auf eine noch breitere Basis. Gleichzeitig werden alle Bereiche von zentraler strategischer Bedeutung verstärkt und personell fokussierter bearbeitet. Damit verfügt der Konzernvorstand über eine noch höhere Durchschlagskraft, um die strategischen Aufgaben der kommenden Jahre erfolgreich anzugehen.“

Zu den beschlossenen Veränderungen gehört auch eine neue Zuordnung des Ressorts „China“ im weiteren Jahresverlauf. Dieses soll ab dem 1. August 2022 von Ralf Brandstätter geleitet werden. Nachfolger Brandstätters wird dann der derzeitige Vorstandsvorsitzende der Škoda Auto a.s, Thomas Schäfer. Er soll sich in dieser Aufgabe ab 1. April als COO der Marke Volkswagen Pkw einarbeiten und ab dem 1. Juli 2022 in den Konzernvorstand aufrücken.

Zudem hat der Aufsichtsrat den im Vorstand für die Bereiche Personal und Truck & Bus zuständigen Gunnar Kilian mit einem neuen Vertrag ausgestattet, um ihn bereits jetzt längerfristig als bis zum Ende seiner derzeitigen Bestellung, die im April 2023 endet, als Vorstandsmitglied an die Gesellschaft zu binden.

Quelle: Volkswagen AG – Pressemitteilung

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Vielleicht ändert diese Transformation ja auch was an der Unternehmens Ethik. Historisch ist Volkswagen hier stark belastet und es ist schwer zu ertragen, das VW bei dem Uiguren Drama in China so wenig tut.

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