Toyota Mirai: Zahl der Verkäufe steigt spürbar

Toyota Mirai: Zahl der Verkäufe steigt spürbar

Copyright Abbildung(en): Toyota

Die Stückzahlen an sich sind gering – doch im Verhältnis entwickelt sich der neue Toyota Mirai zu einem Bestseller. Im März 2021 begannen in Deutschland die Fahrzeugauslieferungen der zweiten Generation – und in den vergangenen sechs Monaten wurden bereits 222 Mirai zugelassen. Das geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens hervor. Noch nie wurden so viele Fahrzeuge mit Wasserstoffantrieb in diesem kurzen Zeitraum auf die deutschen Straßen gebracht, heißt es. Insgesamt sind aktuell 525 Brennstoffzellen-Fahrzeuge von Toyota in Deutschland unterwegs.

Der Toyota Mirai ist für Privatpersonen, gewerbliche Kunden sowie Kommunen und Behörden ab 63.900 Euro bestellbar und als wasserstoffbetriebenes Elektrofahrzeug mit dem Umweltbonus in Höhe von 7500 Euro förderfähig. Die Leasingrate für gewerbliche Kunden beginnt bei 399 Euro (netto; Laufzeit: 48 Monate/10.000 Kilometer jährlich). Die zweite Generation bringt es auf hohe Reichweiten und kurze Betankungszeiten von fünf Minuten. Weil das Tankstellen-Netz zumindest entlang der Hauptsverkehrsachsen akzeptabel ausgebaut ist, sind dort auch Fahrten über lange Strecken möglich.

Der Mirai trägt seinen Namen, der übersetzt „Zukunft“ heißt, nicht zu unrecht. Als Emission entsteht lediglich Wasserdampf. Die knapp fünf Meter lange Limousine mit Brennstoffzellen-Technologie verdeutlicht laut Toyota auf dem Weg zu einer wasserstoffbasierten Gesellschaft – und dass umweltfreundliche Fahrzeuge nicht mit einem Verzicht bei Reichweite, Komfort oder Wartezeit einhergehen müssen. Durch die Inbetriebnahme der neuen Produktionsstätte im Werk Motomachi in Toyota City, Japan wurde die jährliche Fertigungskapazität deutlich ausgebaut.

Der Toyota Mirai ist ein wichtiges Element der Vision „Let’s Go Beyond Zero“. Dabei sind null Emissionen nicht allein das Ziel. Neben der Elektrifizierung, die vor annähernd 25 Jahren mit der Vorstellung der Hybridtechnologie im Toyota Prius begann und mit Plug-in Hybriden, batterieelektrischen Modellen und Brennstoffzellenfahrzeugen fortgesetzt wird, strebt Toyota an, die Mobilität und das Leben der Menschen, die Gesellschaft als Ganzes und den Planeten zu verbessern. Das Thema Wasserstoff bekommt in diesem Zusammenhang eine bedeutsame Rolle, denn neben dem Mirai erhalten auch Busse, Lastwagen, Boote und Stromgeneratoren den sauberen Brennstoffzellen-Antrieb.

Quelle: Toyota – Pressemitteilung vom 10. September 2021

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Man darf davon ausgehen, dass diese unglaublich vielen Fahrzeuge allesamt von Toyota Händlern angemeldet wurden :-)

Der Mirai verdeutlicht dass umweltfreundliche Fahrzeuge nicht preiswert sein müssen. Ich frag mich wie hoch wohl die Servicekosten sind. Kraftstoff dürfte so bei leicht über 10€ auf 100km liegen.

Ich kann diese Meldung leider nicht lesen, ohne laut aufzulachen.
da fackeln ja im gleichen Zeitraum mehr Verbrenner in Deutschland ab ;-)

Eigentlich sollte Toyota für die Wasserstoff
Ladeinfrastruktur aufkommen – ähnlich wie Tesla das bei der Elektromobilität zu Anfang auch getan hat- dann würde sich dieser H2 PKW Irrsinn auch ganz schnell von selbst erledigen.

Was man so liest …

Toyota kann nicht kostendeckend mit Wasserstoffantrieb produzieren, hofft jedoch, den Weg für den Einsatz in Bussen, Lieferwagen und ähnlichen Autos zu ebnen, wo Wasserstoff als attraktive Alternative zum Diesel gehandelt wird.

(Quelle: efahrer.chip.de – 04.03.2021)

… und …

Insbesondere die westlich orientierten Länder Südkorea und Japan setzen stark auf Wasserstoff für Autos und Nutzfahrzeuge, für die Produktion setzen sie mit Gas-Reformierung und Atomstrom allerdings auf nicht wirklich umweltfreundliche Verfahren. Für die Unabhängigkeit von Ölimporten akzeptieren sie dabei hohe Treibstoffpreise.

Toyota dagegen will mit der Neuauflage des Mirai die Brennstoffzelle endlich massentauglich machen und sechsstellige Stückzahlen erreichen – gleichwohl arbeitet Toyota mit Hochdruck an der Alternative Festkörper-Akkus.

Die Brennstoffzellen-Stacks in den neuesten Auto-Modellen kosten in der Herstellung fünfstellige Dollar- oder Eurobeträge, unter anderem deshalb, weil teure Edelmetalle wie Platin dafür nötig sind.

… Soll die Zelle Minusgrade aushalten, müssen Wasserreste aus dem Stack geblasen werden. Damit die Reaktion starten kann, muss die Zelle vorgeheizt werden, in Betrieb ist dafür eine Kühlung nötig, weil die Reaktion Abwärme erzeugt. Die angesaugte Luft muss sehr aufwendig gefiltert werden: …

Der technische Aufwand für den Brennstoffzellen-Antriebs bedingt, dass ein solches Auto kaum billiger werden kann als ein reines E-Auto mit Lithium-Ionen-Akku. Dazu kommt, dass auch die Tanks aufwendig, schwer und teuer sind: …

(efahrer.chip.de – 24.03.2021)

Toyota will wohl eher aus poltischen Gründen bzw. im Interesse der Gas-Lobby seinen Mirai unter die Leute bringen und so deren Gas-Umsatz auch im E-Auto-Zeitalter sichern – umweltfreundlich ist das nicht.

Wer über dieses Auto lacht hat nichts verstanden.

jaja klar, BEVS werden sich durchsetzen. Dennoch wird Wasserstoff eine wichtige Rolle im LKW Bereich spielen und sicher auch zum Teil im Luxus Segment der PKW.

ich bin den Vorgänge Mirai schon gefahren und habe ihn auch betankt. Super Auto. Und die hier genannten Leasingraten sind absolut akzeptabel bereits heute für einen breiten Kundenkreis.

Für mich käme zwar definitiv nur ein BEV in Frage, aber es gibt eben einen Markt fpr Wasserstoff PKW – das steht doch ganz offensichtlich außer Frage

Hallo Toyota
wenn Ihr den Preis von ca 67000 € auf 20000 € runter kriegt das könnte der kleine Mann auch ein Wasserstoff Fahrzeug kaufen
Ach so ganz nebenbei es gibt schon BEV Fahrzeuge mit ca 15000 €
Da kann der kleine Mann zugreifen

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