Toyota Mirai: Zahl der Verkäufe steigt spürbar

Toyota Mirai: Zahl der Verkäufe steigt spürbar
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Wolfgang Plank
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Die Stückzahlen an sich sind gering – doch im Verhältnis entwickelt sich der neue Toyota Mirai zu einem Bestseller. Im März 2021 begannen in Deutschland die Fahrzeugauslieferungen der zweiten Generation – und in den vergangenen sechs Monaten wurden bereits 222 Mirai zugelassen. Das geht aus einer Pressemitteilung des Unternehmens hervor. Noch nie wurden so viele Fahrzeuge mit Wasserstoffantrieb in diesem kurzen Zeitraum auf die deutschen Straßen gebracht, heißt es. Insgesamt sind aktuell 525 Brennstoffzellen-Fahrzeuge von Toyota in Deutschland unterwegs.

Der Toyota Mirai ist für Privatpersonen, gewerbliche Kunden sowie Kommunen und Behörden ab 63.900 Euro bestellbar und als wasserstoffbetriebenes Elektrofahrzeug mit dem Umweltbonus in Höhe von 7500 Euro förderfähig. Die Leasingrate für gewerbliche Kunden beginnt bei 399 Euro (netto; Laufzeit: 48 Monate/10.000 Kilometer jährlich). Die zweite Generation bringt es auf hohe Reichweiten und kurze Betankungszeiten von fünf Minuten. Weil das Tankstellen-Netz zumindest entlang der Hauptsverkehrsachsen akzeptabel ausgebaut ist, sind dort auch Fahrten über lange Strecken möglich.

Der Mirai trägt seinen Namen, der übersetzt „Zukunft“ heißt, nicht zu unrecht. Als Emission entsteht lediglich Wasserdampf. Die knapp fünf Meter lange Limousine mit Brennstoffzellen-Technologie verdeutlicht laut Toyota auf dem Weg zu einer wasserstoffbasierten Gesellschaft – und dass umweltfreundliche Fahrzeuge nicht mit einem Verzicht bei Reichweite, Komfort oder Wartezeit einhergehen müssen. Durch die Inbetriebnahme der neuen Produktionsstätte im Werk Motomachi in Toyota City, Japan wurde die jährliche Fertigungskapazität deutlich ausgebaut.

Der Toyota Mirai ist ein wichtiges Element der Vision „Let’s Go Beyond Zero“. Dabei sind null Emissionen nicht allein das Ziel. Neben der Elektrifizierung, die vor annähernd 25 Jahren mit der Vorstellung der Hybridtechnologie im Toyota Prius begann und mit Plug-in Hybriden, batterieelektrischen Modellen und Brennstoffzellenfahrzeugen fortgesetzt wird, strebt Toyota an, die Mobilität und das Leben der Menschen, die Gesellschaft als Ganzes und den Planeten zu verbessern. Das Thema Wasserstoff bekommt in diesem Zusammenhang eine bedeutsame Rolle, denn neben dem Mirai erhalten auch Busse, Lastwagen, Boote und Stromgeneratoren den sauberen Brennstoffzellen-Antrieb.

Quelle: Toyota – Pressemitteilung vom 10. September 2021

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Wolfgang Plank

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Wolfgang Plank ist freier Journalist und hat ein Faible für Autos, Politik und Motorsport. Tauscht deshalb den Platz am Schreibtisch gerne mal mit dem Schalensitz im Rallyeauto.

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