Tesla nimmt 1.000 deutschen Supercharger in Betrieb

Tesla nimmt 1000. deutschen Supercharger in Betrieb

Copyright Abbildung(en): Tesla

Vor rund sieben Jahren wurde der erste deutsche Supercharger in Betrieb genommen. Nun hat Tesla Deutschland mit der Eröffnung der Schnellladestation in Illertissen südlich von Ulm einen weiteren Meilenstein erreicht und die nationale Marke von 1.000 Supercharger-Ladeplätzen übertroffen.

Tesla blickt somit in Deutschland mittlerweile auf mehr als 90 Tesla Supercharger-Stationen. Diese erstrecken sich landesweit auf der Nord-Süd Achse von Busdorf/Schleswig-Holstein bis nach Sindelsdorf/Bayern sowie von Uckerfelde/Brandenburg im Osten bis nach Wittlich/NRW im Westen. Es zeigt sich Supercharger-Stationen sind strategisch entlang der wichtigsten Verkehrsrouten platziert und ermöglichen es Tesla-Besitzern, Langstreckenreisen entspannt und mit einem Minimum an Ladestopps zu absolvieren.

Dabei versteht es Tesla Verfechter von Verbrenner aufzuzeigen, dass Model 3, Model S und Model X in Minuten statt Stunden geladen werden können. Ein großer Pluspunkt für die E-Mobilität. Der amerikanische Hersteller ordnet das Ganze mit einer Beispielrechnung ein: „Beispielsweise laden die Model 3 Varianten mit der größeren Batterie unter optimalen Bedingungen mit einer Spitzenrate von 250 kW, dem Äquivalent von 120 km Reichweitenzuladung in nur fünf Minuten.“

Der E-Autohersteller achtet darauf, dass deren Supercharger stets in der Nähe von Annehmlichkeiten wie Restaurants, Cafés, Wi-Fi-Hotspots und Einkaufszentren vorzufinden sind, um den Kunden den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Besitzer können die verfügbaren Supercharger über ihre Bordnavigationssysteme sehen und das Auto wählt die optimale Route aus, um die besten Ladeoptionen zur Minimierung der Reisezeiten vorzuschlagen. Der Clou an der Sache, wenn man das Navi nutzt, die Batterie wird automatisch auf die optimale Temperatur zum Laden gebracht. Diese Funktion wird „On-Route Battery Warmup“ genannt und reduziert die durchschnittliche Ladezeit um bis zu 25 %.

Seit der erste Supercharger in Europa im Jahr 2013 installiert wurde, ist das Netzwerk an mehr als 600 Stationen auf über 6.100 Supercharger-Schnellladeplätze in 27 Ländern verteilt über den Kontinent angewachsen. Alleine In den letzten zwei Jahren wurde am europäischen Supercharger-Netz Energie für das Reisen von über 2,6 Milliarden elektrischen Kilometern nachgeladen. Von Nordnorwegen bis Südspanien, von Irland bis Bulgarien können Besitzer mit dem Supercharger-Netzwerk emissionsfrei und sorgenfrei voll-elektrisch durch Europa reisen.

Quelle: Tesla – Pressemitteilung

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Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Gratulation! Ich bin wirklich neidisch auf die Supercharger! So etwas hätte ich auch gerne. Schade, dass die anderen irgendwie nicht in der Lage sind daran anzuknüpfen. Derzeit habe ich sogar den Eindruck man versucht es nicht mal mehr.

Der Zeitpunkt, wo die Supercharger für Tesla vom Alleinstellungsmerkmal zur Belastung werden, ist schon länger erreicht. Das liegt zum einen daran, dass das freie Ladenetzwerk gefühlt minütlich besser wird, zum anderen daran, dass Tesla durch katastrophale Modellpolitik den Umsatz pro Käufer halbiert hat.

wat????
das darfst du gerne genauer erklären….

wieso sollte der Supercharger der ja mittlerweile für die meisten kostenpflichtig ist eine Belastung darstellen? Tesla verdient damit doch ordentlich Geld und das wird in Zukunft wohl noch mehr werden dass TESLA ein eigenes Energieunternehmen gründen wird.

Und welche „katastophale Modelpolitik“ meinst du genau?

Das TESLA Kostenvorteile durch Verbesserungen oder Entwicklungen an den Kunden weiter gibt.
Man braucht schon einen besonderen Fetisch um sich ständig von Herstellern verarschen zu lassen und überteuerte Preise für verbaute Teile im E-Auto abknöpfen zu lassen und die Bauteile nicht mal das können was versprochen wird…. (siehe Wärmepumpe VW) 😉

oder übersehe ich da was offensichtliches?

jeder hat seinen Fetisch 😉

und auch von mir GW an TESLA zu dieser Leistung die andere Konzernzusammenschlüsse nicht zustande bringen.

es bleibt spannend

Last edited 4 Monate zuvor by neumes

Wieviel „ordentlich Geld“ verdient denn Tesla damit? Und warum weiß das dann der Chef nicht? Der ja unlängst zur Rolle des Supercharger Networks Stellung genommen hat.

Soso, Kostenvorteile weitergegeben. Tesla als NGO. Dieser Mittelklassewagen aus Plastik ist im Wettbewerbsvergleich nicht attraktiv genug, also musste trotz Förderung der Preis runter. Nur ist er inzwischen das einzige von sechs Modellen, die 2021 auf dem Markt sein sollten. X – Gigaflop, Fehlentwicklung. S – zu alt und in der Preisklasse schlicht nicht mehr konkurrenzfähig. Y – ist nicht da. Wenn es mal kommt, kauft es für ab 63k kaum einer. Roadster – nicht da. Cybertruck – nicht da.

FUD

FUD

Meines Wissens nach hat EnBW inzwischen deutlich mehr Schnellade-Standorte als Tesla in Deutschland.

Quelle?

Schon lustig, eure Argumente für Tesla tragt ihr immer ohne Quelle vor.

Aber mir auch egal, hier: https://www.enbw.com/unternehmen/presse/eroeffnung-flagship-ladepark-der-enbw-in-rutesheim.html

450 Standorte (Stand 2020) bei EnBW sind deutlich mehr, als die ca. 90 (die genauere Zahl hast du wahrscheinlich) bei Tesla.

Ionity hat knapp über 350 Standorte. Dass Tesla die Zahl 90 mal wieder versteckt und die Anzahl der Ladeplätze nennt, ist Stil der Firma.

Es ist schon noch etwas anderes, ob man ständig irgendwelche negativen Behauptungen gegen eine Firma aufstellt und diese dann nicht belegen kann
Ich muss nicht belegen, warum Tesla in sehr vielen Aspekten besser ist als manch andere Firma – die Daten sind auf der Homepage jedem frei zugänglich.
😉

Dito, bei EnBW sind sie ebenfalls auf der Homepage frei zugänglich.

Mensch Mike, manchmal glaube ich du checkst es einfach nicht – es geht nicht um die freie Zugänglichkeit von Daten, sondern darum dass du immer irgendwelchen Mist behauptest und diesen nicht belegen kannst.
Langsam glaube ich sogar, dass man dich dafür bezahlt FUD zu verbreiten.

Ich habe doch jetzt mehrmals belegt, dass EnBW mehr Schnellade-Standorte als Tesla in Deutschland hat. Wenn du das immer noch nicht einsehen willst, hast du die rosarote Teslabrille auf. Das ist ja noch schlimmer als wenn man mit Audi oder Mercedes Fans diskutiert, die akzeptieren wenigstens Fakten.

Last edited 4 Monate zuvor by Mike

Zwar ziemlich aufwendig dort die Standorte zu zählen, aber ich habe das mal auf der Tesla Homepage gemacht. Ich komme auf ca. 90 aktive Supercharger Standorte in Deutschland.

Also haut meine Aussage hin, EnBW hat mit 450+ bedeutend mehr Schnellade-Standorte als Tesla.

Last edited 4 Monate zuvor by Mike

Bei Enbw steht vielleicht 1 oder 2 Säule da, bei Tesla zwischen 6 und 24, im Schnitt 12 Ladepunkte. Bei EnbW laden alle anderen, bei Tesla nur Tesla und man kann die von EnbW auch noch nutzen… hui
Übrigens die Muggelkarre ID4 kostet auch über 60000…

Was nützen mir 450 Standorte, wenn dann die 2 Säulen dort beide belegt sind?

Wittlich liegt jetzt in NRW? Als ich vor Kurzem da war, lag es noch in Rheinland-Pfalz…

Habe ich mir auch beim Lesen direkt gedacht

1000 ladepunkte sind ca 100 Ladeorte. Das ist ziemich dürftig oder sogar unzureichend. Da man zwischen SoC 5/20 und 80% fahren sollte muss man Laden wenn es notwendig ist und nicht wenn gerade zufälligerweise mal einer dieser Tesla-Ladepömpel zu finden ist.
Das passt hinten und vorne nicht.
Ich fahre inzwischen häufig Langstrecke und es gibt jede Menge HPC und unpassenderweise auch mal einen Tesla-Lader. Der Begriff Supercharger verbietet sich, da daran nix super ist außer der Name.
Dagegen ist das Netz der alternativen Anbieter (von ionity über EnBW ….) um Welten enger und attraktiver. Hinzu kommt noch, dass diese 1000 T-Ladepunkte vielfach irgenwelche Schnecken-Lader sind, die sich die Ladeleistung teilen müssen.

Tesla entwickelt sich nicht nur im Fahrzeugprogramm sondern auch bei der Ladestruktur vom Marktführer weg zum Nischenanbieter für Nerds. Immer weniger Alltagstauglichkeit.

Lieber Herr Meier, ich stehe immer häufiger bei Ionity in der Schlange weil von den 4 Hyperchargern 1 x defekt ist und 3 x besetzt sind. Was die Zuverlässigkeit angeht ist uns Tesla leider noch immer voraus.

das ist eine dieser klassischen urban legends.
Ich lade inzwischen öfter unterwegs und höre immer nur von solche Märchen, erlebe sie aber nie als Realität.
Über die Zuverlässigkeit der Tesla-lader kann ich nichts sagen aber die von mir erlebte Zuverlässigkeit der ionity-Lader ist allererste Klasse und ich musste noch nie warten.
Sowas wird es aber geben .. wie auch bei Tesla.

Das komische bei den Erzählung über Ionity-Lader ist der Widerspruch:
Die einen schimpfen und die Preise und sagen, dass dort ernsthafterweise niemand laden würde und daher die Lader immer leer wären.
Die anderen behaupten, dass zu wenig da wären ..

Was stimmt denn nun?
Das ist wie bei VW – die können machen was sie wollen. Es ist immer verkehrt.

Ich kann auch nur bestätigen, dass die Ionity-ladestationen tadellos funktionieren, in ausreichender Zahl vorhanden sind (Luft nach oben ist immer – gerade an Brennpunkten) und gerne genutzt werden. Sie bieten Vielfahrern attraktive Konditionen.

Kleiner nachtrag:
Das einzige was nach meiner Wahrnehmung bei Tesla wirklich gut ist . das ist die Begeisterungsfähigkeit der Nerd-Truppe. Dagegen ist die Fankurve von Schalke ein Mädchenpensionat.

Leider passen Anspruch und Realität nicht zusammen. Tesla-Ladenetz gibt es nicht und die Tesla-Autos (die ich erlebt habe) sind reine Poser-Kisten. Sowas hat eben auch sein Publikum.

FUD

Sehe ich auch so. Das ist natürlich auch bitter vom Klassenprimus in allen Fächern langsam aber stetig abzurutschen. Weil der Chef nach 2017 nichts mehr investiert hat und lieber Raketen spielt. Da hilft es nur, einen engen Ring zu bilden und umso wütender aus allen Rohren zu feuern. Statt Argumenten schreibt man dann z.B.: FUD…

FUD in Perfektion

Was ein BS. Jeder Interessierte weiß, es wird einen Entwicklungssprung geben, sobald die neuen Zellen in ausreichender Menge produziert werden können. Semi, Cybertruck und Roadster sind fertigentwickelt, aber es gibt nicht genügend Zellen im neuen Format die Produktion zu sichern. Diese Fahrzeuge machen nur mit einer sehr hohen Akkukapazität Sinn. Abgesehen davon, dass gerade erst die Produktonsstätten für den Semi und Cybertruck in Texas errichtet werden.

Für Deutschland ist das aber sowieso egal. Hier interessieren sich die meißten Kunden für das Model Y und 3.

Das Model S wurde gerade neu gestartet. Vor dem Umbau der Linien war die Kapazität bei 110.000 Stück zusammen mit dem Model X. Das wird also sowieso kein Volumenmodell.

Nur weil gerade mal keine neuen News von Tesla kommen heißt das nicht, dass die Firma auf dem absteigenden Ast ist, Es heißt, dass es gerade keine neuen News gibt.
Ich finde, die anderen Hersteller sollten erst mal mehr als ein Modell auf den Markt bringen. Solange Tesla dort vier hat ist das noch die Führung.

der Klassenprimus könnte aber noch 3 Mal sitzen bleiben in der Schule und wäre dann so gut wie die anderen 😉

zu mindestens hat David erkannt dass es der Klassenprimus ist

es bleibt spannend

das kann VW noch besser…

die lügen trotz nachgewiesenem Schwachsinn weiter Ihre Kunden an und gaukeln eine „Weltmarktführerschaft in Wasauchimmer“ vor ….und das Beste kommt noch….
die sind so blöd und glauben das ….

zum Glück gibt es für alles Fakten 😉

*muhahahahhahahahaha*

das ist definitiv spannend

FUD

kleine Geschichte mit dem Etron GT, auf zu Ionity, ganze 4 Säulen, 1 ging mit ganzen unglaublichen 75kW und das an drei Standorten. Ionity ist vielleicht halb so dicht wie Tesla, da dort alle laden. Und funktionieren auch nicht sonderlich zuverlässig.
Übrigens Etron Karte wurde bei der Fahrt von keiner Ionity-Säule akzeptiert.

Immerhin gibt es für Teslafahrer immer 1000 Supercharger plus unzählige Destinations mehr, da Teslas überall laden können :-))))

So sieht es aus 🙂

Die „Informationen“ die hier ständig von Herrn VW-Meier, ?-David und BMW-Mike zum Besten gegeben werden finde ich irgendwie süß 😉

Ich, als bekennender Tesla Fan bin heute den ganzen Nachmittag einen Ioniq5 probegefahren – und Jungs, was soll ich sagen – da müssen sich Eure deutschen Lieblings-OEMs aber warm anziehen!

Der Ioniq ist für mich die einzige Alternative zum Tesla Model Y (und ja ich habe wenigstens schon einmal einen „Mitbewerber“ VW iD3 und BMW iX3 gefahren – habt Ihr drei „FUD-Verbreiter“ schon einmal einen Tesla von innen gesehen – ich denke Eure Kenntnisse von Tesla gehören doch eher in die Ecke „deutscher Stammtisch“

Aber immer wieder sehr lustig –
wenn man auf „postfaktisch“ steht 😉

Nach über 2 Jahren Tesla fahren kann ich nur sagen, auf Langstrecke gibt es nix besseres. Supercharger funktionieren IMMER, ich hab noch nie auf einen freien Lader warten müssen, muss mich nicht mit Ladekarten rumschlagen und ist inzwischen deutlich günstiger als die anderen HPCs. Was will man mehr? Mir tun die E-Fahrer leid, die sich mit Allego etc. rumschlagen müssen

Keine Zweifel, Hyundai hat eine durchaus brauchbare Plattform auf die Beine gestellt. Nur bei der Motorentechnik sind sie nicht ganz auf der Höhe der Zeit, dafür bei der Akkutechnik.Wenn mir die Fahrzeugklasse und das Design vom Ioniq 5 zusagen würden, wäre das bestimmt ein Fahrzeug was für mich in Frage kommen würde.
Ich brauche kein Auto von Innen zu sehen, welches mich schon von Außen nicht anspricht. Der einzige Tesla, der mir auf den ersten Blick gefallen hat, war das originale Model S (vor Facelift).
Seit dem Roadster verfolge ich übrigens auch die Entwicklung von Tesla und konnte da z.B. bei der Motorentechnik den propagierten Vorsprung gegenüber allen anderen nicht nachvollziehen. Sicher bei Infotainment und Akkutechnik waren oder sind Vorsprünge vorhanden, aber bei der wichtigsten Kompetenz eines Fahrzeugs, dem Motor, sehe ich jetzt keinen großen Vorsprung gegenüber allen anderen, im Gegenteil manche sind sogar schon weiter.

Wer hat dies schon wieder verbreitet?
Ausgerechnet Tesla liegt im Erfinderreichtum von Motoren ganz weit vorne, wenn nicht sogar an der Spitze.
Eine derartige Eigenentwicklung sucht jeder vergebens auf der Welt, und lassen E-Motorenfreaks wie mich erstrahlen.

Das muss keiner verbreiten, zu der Schlussfolgerung kommt man selbst, wenn man sich mit dem Thema beschäftigt.

Tesla hat bis zum Model 3 ganz einfache Asynchronmotoren verwendet, wie fast jeder Hersteller, als er mit Elektroautos angefangen hat. Im Model 3 haben sie dann einen Hybrid-Synchronmotor eingesetzt, eine Technik die BMW seit 2013 im i3 einsetzt.

Interessant könnten jetzt höchstens die Motoren des Model S Plaid werden, aber dazu findet man kaum detaillierte Informationen (hast du eventuell welche?)

https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/elektromotoren-auto-technik-vorteile-nachteile-synchron-asynchron/

Dann hast Du offensichtlich damit aufgehört die Entwicklung der Motortechnik bei Tesla zu verfolgen
erst informieren – dann kommentieren 😉

Quelle?
Ich bin gespannt, was an meiner Aussage falsch sein soll.

Last edited 4 Monate zuvor by Mike

Vor allem hat Tesla aufgehört die Entwicklung zu verfolgen. Sie setzen jetzt im Plaid auf 18650er Zellen wie 2010. Auch sonst ist da null Invest. Und nur ein Modell von Vieren gibt’s aktuell auf dem deutschen Markt. Läuft.

Wie kann man nur so uninformiert sein und sich damit auch noch in einem Forum der Lächerlichkeit Preis geben 😉

Die Zellchemie wurde komplett überarbeitet, 18650 steht für Bauraum…

Soso, manche sind schon weiter…
MMn. reicht es doch, wenn Tesla am schnellsten beschleunigt, die grösste Höchstgeschwindigkeit und den geringsten Verbrauch hat. Da ist es mir dann egal, ob da ein anderer Hersteller angeblich bessere Motoren hat. Wodurch sollen sich die denn noch auszeichnen?

Last edited 4 Monate zuvor by Silverbeard

Z.b. durch geringeren Drehmomentabfall im höheren Drehzahlbereich.

Silverbeard, bei Tesla das Model S Plaid wird auf der deutschen Seite mit 2,1s von 0-100 km/h angegeben. Jetzt frage ich mich: Glaubst du das wirklich? Zumal man indessen den fast doppelt so starken, deutlich leichteren und mit vier Motoren versehenen Rimac mit 2,1s gemessen hat….machen wir uns nichts vor: Der Taycan turbo S wird doch diese Gurke auch wieder abledern. Wenn ams und ADAC das Model 3 messen, kommt da über 20 kWh/100km raus. Aber, klar, die lügen alle, alle lügen. Nur Musk hat recht…

Ich finde es schon faszinierend, dass du wirklich zu glauben scheinst was du da schreibst 😉

Der IONIQ5 hat mit den Tesla zwei Sachen gemeinsam: teuer und häßlich. Eins hat er Tesla voraus: 800V Technik.

Das ist deine Meinung – Gottseidank haben 1,5 Million Tesla Fahrer offensichtlich eine andere
😉
und das beste ist – es werden täglich mehr 🙂

unser id3 Tour, war doch glatt ganze 1000Euro billiger als unser Model 3 LR AWD… uiuiui

Es ist schon interessant, wie sich die Fanboys und Hater hier gegenseitig an die Gurgel gehen. Gehen wir doch lieber sachlich an die Sache.

Ich bin schon mit einem Verbrenner, einem Ioniq electric 28 kWh und einem Model 3 LR auf Langstrecke unterwegs gewesen und es gibt bei allen drei Varianten Vorteile und Nachteile.

Der Ioniq ist zwar sehr effizient und lädt auch in deutlich unter 30 Minuten auf 80%, allerdings hat Tesla mit dem SUC Netzwerk einen echten Punkt. Das muss man einfach zugeben, auch wenn es andere Nachteile gibt. Mit dem Ioniq zahle ich z.B. an Ionity 79 Cent, weil es keinen Sondertarif für das Auto gibt, also fahre ich zu einem Lader mit EnBW Zugang und habe das Risiko, dass der besetzt/defekt/zugeparkt/etc. ist. Sowas passiert mir weder mit Tankstellen noch mit SUC Standorten mit 20 Ladeplätzen.

Mit dem Tesla habe ich auf meiner Urlaubsstrecke von NRW nach Österreich mittlerweile 12 Supercharger und einer steht neuerdings in fast perfekter Entfernung von ca. 400 km von meinem Wohnort. Das ist der neue V3 in Erlangen und dank des neuen Standorts muss ich nur noch 1 mal für etwa 1 Stunde, oder alternativ 2 mal für etwa 20 Minuten halten. Die Kosten und die Zuverlässigkeit sind einfach um längen besser, als mit anderen Elektroautos zu fahren. Dafür ist die Verarbeitungsqualität meines Model 3, nun sagen wir es mal freundlich, nicht ganz ideal. Es gab diverse Transportschäden, zu den Spaltmaßen spare ich mir jeden Kommentar und die Sitze haben einen unglaublichen Verschleiß.

Der Verbrenner, ein 2010er Passat Variant 2.0 TDI, also der mit der Schummelsoftware, hat den Vorteil, dass ich die 760 km Gesamtstrecke ohne Nachtanken schaffe und bei der Wahl meiner Pausenorte nicht eingeschränkt werde. Ja, ich mache auch mit dem Verbrenner mindestens eine Pause, allerdings nicht im Industriegebiet in Erlangen, sondern bei einem schönen Landgasthof etwas weiter südlich. Nur kann man dort nicht laden und zwei lange Pausen will ich auch nicht machen. Also hat auch der Verbrenner Vorteile, aber natürlich auch die verbrennertypischen Nachteile. Ich kann z.B. am Ziel gratis aufladen, allerdings nicht gratis auftanken und man ist natürlich nicht emissionsfrei unterwegs und auch die Rekuperation fehlt auf den Alpenpässen.

Fazit: Ich verstehe jeden, der sich aus einem bestimmten Grund für einen Tesla, ein anderes Elektroauto, oder auch den Verbrenner entscheidet. Also bitte Leute, lasst einander leben!

Schön und sachlich geschrieben, Daumen hoch!
Für jemanden wie mich, der so gut wie nie Langstrecke (bei mir wären das alles > 100km) fährt, wäre das Schnelladenetz sowieso relativ egal.

Last edited 4 Monate zuvor by Mike

Auch für mich ist die Langstrecke nicht unbedingt der Alltag. Wenn es so wäre, dann würde ich sicher beim Verbrenner bleiben, einfach weil es die schnellste Alternative ist und es ist bei manchen beruflichen Langstreckenfahrern einfach wichtig zügig voranzukommen, auch wenn es nur um eine Stunde geht. Bei mir geht es nur um Urlaubsfahrten nach Holland (ca. 300 km), nach Mecklenburg-Vorpommern (ca. 500 km) und nach Österreich (760 km). Die sind mit minimalen Einschränkungen möglich.

Bei den kurzen Strecken kommt es natürlich auf die lokalen Gegebenheiten an. Ich habe die Annehmlichkeit eines privaten Ladeplatzes direkt vor meiner Haustür. Aufgrund der preislichen Unberechenbarkeit und der schlechten Verfügbarkeit, wenn die Säule halt einfach belegt ist, würde ich auch Laternenparkern momentan eher abraten ein Elektroauto zu kaufen, außer man ist bereit auch diese Nachteile hinzunehmen.

Nur ein paar Fanboys verschweigen eben gerne die andere Seite der Medaille und stellen nur die Vorteile hin und die Hater gehen den umgekehrten weg.

Gleich nach der Autobahn-Maut der nächste bescheuerte feuchte Traum 😉
Dir ist schon bewusst dass im Moment gerade Wahlkampf ist, oder hast du das auch nicht verstanden?

Ist doch egal, exklusive Ladenetzwerke sind unterm Strich nicht förderlich, egal von welchem Hersteller. Die Exklusivpläne von Porsche und Audi heiße ich auch nicht gut.

Selbst wenn exklusive Ladenetze nicht förderlich sind, sind sie zumindest nicht hinderlich, oder?
Tesla hat schließlich mit sehr viel Eigenkapital und refinanziert durch den Fahrzeugverkauf diese Infrastruktur aufgebaut. Andere Hersteller haben in der Zwischenzeit nichts gemacht und die öffentlichen Anbieter haben Milliarden Subventionen für den Aufbau erhalten.
Warum sollte Tesla nicht exklusiv nutzen, was sie ohne fremde Hilfe aufgebaut haben?

Elon Musk behauptet immer er will hauptsächlich die E-Mobilität fördern, mit exklusiven Ladestation fördert er eher die Verkäufe eigener Fahrzeuge. Das ist legitim, dann soll aber aber nicht solch scheinheilige Behauptungen machen.

Generell halte ich es für falsch, dass ein Ladenetzwerk vom Autohersteller gebaut und betrieben wird, ja auch Ionity sehe ich da kritisch. Im Endeffekt ist dass das Aufgabenfeld der Energiewirtschaft, das hat EnBW eingesehen.

Mike: Jetzt aber bitte nicht wieder postfaktisch

Tesla hat oft genug angeboten, das Netzwerk zu öffnen wenn man sich an den entstandenen Kosten beteiligen würde.
Die deutsche Automobilindustrie war einfach zu arrogant das zu wollen, und jetzt versucht Scheuer hier eine nachträgliche Schadensbegrenzung

Wie schon gesagt, es ist nicht Aufgabe der Automobilindustrie ein Ladenetzwerk hochzuziehen. Das ist Sache der Energiewirtschaft und anscheinend haben dieser die Forderungen von Tesla nicht gepasst.

Du hast offensichtlich das Henne-Ei Prinzip in der zeitlichen Entwicklung der Elektromobilität bereits erfolgreich verdrängt- oder nie verstanden.
Laut Deiner Meinung hätten ja auch alle Ölkonzerne bereits ein ausreichend großes H2 Netz in Europa installieren müssen – dann such doch mal 😉

Tesla hat aber auch viele Subventionen für den Aufbau der Lade-Infrastruktur bekommen. Man hat auch stark von den Strafzahlungen profitiert die VW in den USA leisten musste.

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