Tesla nimmt 1000. deutschen Supercharger in Betrieb

Tesla nimmt 1.000 deutschen Supercharger in Betrieb

Copyright Abbildung(en): Tesla

Vor rund sieben Jahren wurde der erste deutsche Supercharger in Betrieb genommen. Nun hat Tesla Deutschland mit der Eröffnung der Schnellladestation in Illertissen südlich von Ulm einen weiteren Meilenstein erreicht und die nationale Marke von 1.000 Supercharger-Ladeplätzen übertroffen.

Tesla blickt somit in Deutschland mittlerweile auf mehr als 90 Tesla Supercharger-Stationen. Diese erstrecken sich landesweit auf der Nord-Süd Achse von Busdorf/Schleswig-Holstein bis nach Sindelsdorf/Bayern sowie von Uckerfelde/Brandenburg im Osten bis nach Wittlich/NRW im Westen. Es zeigt sich Supercharger-Stationen sind strategisch entlang der wichtigsten Verkehrsrouten platziert und ermöglichen es Tesla-Besitzern, Langstreckenreisen entspannt und mit einem Minimum an Ladestopps zu absolvieren.

Dabei versteht es Tesla Verfechter von Verbrenner aufzuzeigen, dass Model 3, Model S und Model X in Minuten statt Stunden geladen werden können. Ein großer Pluspunkt für die E-Mobilität. Der amerikanische Hersteller ordnet das Ganze mit einer Beispielrechnung ein: „Beispielsweise laden die Model 3 Varianten mit der größeren Batterie unter optimalen Bedingungen mit einer Spitzenrate von 250 kW, dem Äquivalent von 120 km Reichweitenzuladung in nur fünf Minuten.“

Der E-Autohersteller achtet darauf, dass deren Supercharger stets in der Nähe von Annehmlichkeiten wie Restaurants, Cafés, Wi-Fi-Hotspots und Einkaufszentren vorzufinden sind, um den Kunden den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Besitzer können die verfügbaren Supercharger über ihre Bordnavigationssysteme sehen und das Auto wählt die optimale Route aus, um die besten Ladeoptionen zur Minimierung der Reisezeiten vorzuschlagen. Der Clou an der Sache, wenn man das Navi nutzt, die Batterie wird automatisch auf die optimale Temperatur zum Laden gebracht. Diese Funktion wird „On-Route Battery Warmup“ genannt und reduziert die durchschnittliche Ladezeit um bis zu 25 %.

Seit der erste Supercharger in Europa im Jahr 2013 installiert wurde, ist das Netzwerk an mehr als 600 Stationen auf über 6.100 Supercharger-Schnellladeplätze in 27 Ländern verteilt über den Kontinent angewachsen. Alleine In den letzten zwei Jahren wurde am europäischen Supercharger-Netz Energie für das Reisen von über 2,6 Milliarden elektrischen Kilometern nachgeladen. Von Nordnorwegen bis Südspanien, von Irland bis Bulgarien können Besitzer mit dem Supercharger-Netzwerk emissionsfrei und sorgenfrei voll-elektrisch durch Europa reisen.

Quelle: Tesla – Pressemitteilung

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Gratulation! Ich bin wirklich neidisch auf die Supercharger! So etwas hätte ich auch gerne. Schade, dass die anderen irgendwie nicht in der Lage sind daran anzuknüpfen. Derzeit habe ich sogar den Eindruck man versucht es nicht mal mehr.

Wittlich liegt jetzt in NRW? Als ich vor Kurzem da war, lag es noch in Rheinland-Pfalz…

1000 ladepunkte sind ca 100 Ladeorte. Das ist ziemich dürftig oder sogar unzureichend. Da man zwischen SoC 5/20 und 80% fahren sollte muss man Laden wenn es notwendig ist und nicht wenn gerade zufälligerweise mal einer dieser Tesla-Ladepömpel zu finden ist.
Das passt hinten und vorne nicht.
Ich fahre inzwischen häufig Langstrecke und es gibt jede Menge HPC und unpassenderweise auch mal einen Tesla-Lader. Der Begriff Supercharger verbietet sich, da daran nix super ist außer der Name.
Dagegen ist das Netz der alternativen Anbieter (von ionity über EnBW ….) um Welten enger und attraktiver. Hinzu kommt noch, dass diese 1000 T-Ladepunkte vielfach irgenwelche Schnecken-Lader sind, die sich die Ladeleistung teilen müssen.

Tesla entwickelt sich nicht nur im Fahrzeugprogramm sondern auch bei der Ladestruktur vom Marktführer weg zum Nischenanbieter für Nerds. Immer weniger Alltagstauglichkeit.

Immerhin gibt es für Teslafahrer immer 1000 Supercharger plus unzählige Destinations mehr, da Teslas überall laden können :-))))

Die „Informationen“ die hier ständig von Herrn VW-Meier, ?-David und BMW-Mike zum Besten gegeben werden finde ich irgendwie süß ;-)

Ich, als bekennender Tesla Fan bin heute den ganzen Nachmittag einen Ioniq5 probegefahren – und Jungs, was soll ich sagen – da müssen sich Eure deutschen Lieblings-OEMs aber warm anziehen!

Der Ioniq ist für mich die einzige Alternative zum Tesla Model Y (und ja ich habe wenigstens schon einmal einen „Mitbewerber“ VW iD3 und BMW iX3 gefahren – habt Ihr drei „FUD-Verbreiter“ schon einmal einen Tesla von innen gesehen – ich denke Eure Kenntnisse von Tesla gehören doch eher in die Ecke „deutscher Stammtisch“

Aber immer wieder sehr lustig –
wenn man auf „postfaktisch“ steht ;-)

Es ist schon interessant, wie sich die Fanboys und Hater hier gegenseitig an die Gurgel gehen. Gehen wir doch lieber sachlich an die Sache.

Ich bin schon mit einem Verbrenner, einem Ioniq electric 28 kWh und einem Model 3 LR auf Langstrecke unterwegs gewesen und es gibt bei allen drei Varianten Vorteile und Nachteile.

Der Ioniq ist zwar sehr effizient und lädt auch in deutlich unter 30 Minuten auf 80%, allerdings hat Tesla mit dem SUC Netzwerk einen echten Punkt. Das muss man einfach zugeben, auch wenn es andere Nachteile gibt. Mit dem Ioniq zahle ich z.B. an Ionity 79 Cent, weil es keinen Sondertarif für das Auto gibt, also fahre ich zu einem Lader mit EnBW Zugang und habe das Risiko, dass der besetzt/defekt/zugeparkt/etc. ist. Sowas passiert mir weder mit Tankstellen noch mit SUC Standorten mit 20 Ladeplätzen.

Mit dem Tesla habe ich auf meiner Urlaubsstrecke von NRW nach Österreich mittlerweile 12 Supercharger und einer steht neuerdings in fast perfekter Entfernung von ca. 400 km von meinem Wohnort. Das ist der neue V3 in Erlangen und dank des neuen Standorts muss ich nur noch 1 mal für etwa 1 Stunde, oder alternativ 2 mal für etwa 20 Minuten halten. Die Kosten und die Zuverlässigkeit sind einfach um längen besser, als mit anderen Elektroautos zu fahren. Dafür ist die Verarbeitungsqualität meines Model 3, nun sagen wir es mal freundlich, nicht ganz ideal. Es gab diverse Transportschäden, zu den Spaltmaßen spare ich mir jeden Kommentar und die Sitze haben einen unglaublichen Verschleiß.

Der Verbrenner, ein 2010er Passat Variant 2.0 TDI, also der mit der Schummelsoftware, hat den Vorteil, dass ich die 760 km Gesamtstrecke ohne Nachtanken schaffe und bei der Wahl meiner Pausenorte nicht eingeschränkt werde. Ja, ich mache auch mit dem Verbrenner mindestens eine Pause, allerdings nicht im Industriegebiet in Erlangen, sondern bei einem schönen Landgasthof etwas weiter südlich. Nur kann man dort nicht laden und zwei lange Pausen will ich auch nicht machen. Also hat auch der Verbrenner Vorteile, aber natürlich auch die verbrennertypischen Nachteile. Ich kann z.B. am Ziel gratis aufladen, allerdings nicht gratis auftanken und man ist natürlich nicht emissionsfrei unterwegs und auch die Rekuperation fehlt auf den Alpenpässen.

Fazit: Ich verstehe jeden, der sich aus einem bestimmten Grund für einen Tesla, ein anderes Elektroauto, oder auch den Verbrenner entscheidet. Also bitte Leute, lasst einander leben!

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