Tesla nimmt 1.000 deutschen Supercharger in Betrieb

Tesla nimmt 1.000 deutschen Supercharger in Betrieb
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Tesla

Sebastian Henßler
Sebastian Henßler
  —  Lesedauer 2 min

Vor rund sieben Jahren wurde der erste deutsche Supercharger in Betrieb genommen. Nun hat Tesla Deutschland mit der Eröffnung der Schnellladestation in Illertissen südlich von Ulm einen weiteren Meilenstein erreicht und die nationale Marke von 1.000 Supercharger-Ladeplätzen übertroffen.

Tesla blickt somit in Deutschland mittlerweile auf mehr als 90 Tesla Supercharger-Stationen. Diese erstrecken sich landesweit auf der Nord-Süd Achse von Busdorf/Schleswig-Holstein bis nach Sindelsdorf/Bayern sowie von Uckerfelde/Brandenburg im Osten bis nach Wittlich/NRW im Westen. Es zeigt sich Supercharger-Stationen sind strategisch entlang der wichtigsten Verkehrsrouten platziert und ermöglichen es Tesla-Besitzern, Langstreckenreisen entspannt und mit einem Minimum an Ladestopps zu absolvieren.

Dabei versteht es Tesla Verfechter von Verbrenner aufzuzeigen, dass Model 3, Model S und Model X in Minuten statt Stunden geladen werden können. Ein großer Pluspunkt für die E-Mobilität. Der amerikanische Hersteller ordnet das Ganze mit einer Beispielrechnung ein: „Beispielsweise laden die Model 3 Varianten mit der größeren Batterie unter optimalen Bedingungen mit einer Spitzenrate von 250 kW, dem Äquivalent von 120 km Reichweitenzuladung in nur fünf Minuten.“

Der E-Autohersteller achtet darauf, dass deren Supercharger stets in der Nähe von Annehmlichkeiten wie Restaurants, Cafés, Wi-Fi-Hotspots und Einkaufszentren vorzufinden sind, um den Kunden den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Besitzer können die verfügbaren Supercharger über ihre Bordnavigationssysteme sehen und das Auto wählt die optimale Route aus, um die besten Ladeoptionen zur Minimierung der Reisezeiten vorzuschlagen. Der Clou an der Sache, wenn man das Navi nutzt, die Batterie wird automatisch auf die optimale Temperatur zum Laden gebracht. Diese Funktion wird „On-Route Battery Warmup“ genannt und reduziert die durchschnittliche Ladezeit um bis zu 25 %.

Seit der erste Supercharger in Europa im Jahr 2013 installiert wurde, ist das Netzwerk an mehr als 600 Stationen auf über 6.100 Supercharger-Schnellladeplätze in 27 Ländern verteilt über den Kontinent angewachsen. Alleine In den letzten zwei Jahren wurde am europäischen Supercharger-Netz Energie für das Reisen von über 2,6 Milliarden elektrischen Kilometern nachgeladen. Von Nordnorwegen bis Südspanien, von Irland bis Bulgarien können Besitzer mit dem Supercharger-Netzwerk emissionsfrei und sorgenfrei voll-elektrisch durch Europa reisen.

Quelle: Tesla – Pressemitteilung

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Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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