Peugeot bietet neuen 308 SW in zwei Plug-in-Hybridvarianten an

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Copyright Abbildung(en): Peugeot

Die französische Automarke Peugeot hat den neuen 308 SW präsentiert. Der sportliche Kombi trägt das neue Markengesicht und kommt unter anderem in zwei Plug-in-Hybridvarianten auf den Markt. Den neuen Peugeot 308 SW gibt es mit mehreren verschiedenen Motorisierungen: als Plug-In Hybrid HYBRID 225 mit 165 kW, als HYBRID 180 mit 133 kW sowie als Benziner und als Diesel.

Der neue Peugeot 308 SW gehört zum Kombi C-Segment, einem Markt, in dem Peugeot seit vielen Jahren laut eigener Aussage sehr erfolgreich ist. Obwohl von SUVs herausgefordert, sei dieses Segment seit 2010 konstant geblieben, die Nachfrage in Europa bleibe stark und die Verkaufsprognosen für die kommenden Jahre seien stabil. Der neue Peugeot 308 SW wird Anfang 2022 auf den deutschen Markt kommen. Er wird in Frankreich produziert, im Werk Mulhouse.

Die Kombi-Kundschaft ist laut Peugeot sowohl die jüngste als auch die dynamischste im C-Segment und stark an die Silhouette gebunden. Vertreten werde sie vor allem durch Paare, mit oder ohne Kinder, die ihr Fahrzeug intensiv nutzen. Die Kundinnen und Kunden seien anspruchsvoll und haben viele Erwartungen, wie z. B. Stil, Fahrspaß und Technologie, ohne dabei Kompromisse bei Volumen und Geräumigkeit einzugehen.

In diesem Zusammenhang sei der neue Peugeot 308 SW in der Lage, alle Bedürfnisse und alle Kundengruppen (70 Prozent beruflich und 30 Prozent privat) zu erfüllen und bereit, neue Kunden zu gewinnen. Der neue Peugeot 308 SW positioniert sich an der Spitze der Modellpalette mit einem Konzept, das auf diesen Schlüsselthemen basiert: Design, Effizienz, Technologie und Modularität.

Peugeot-308-SW-Plug-in-Hybrid-Cockpit
Peugeot

Der neue Peugeot 308 SW basiert auf einer optimierten Version der Efficient Modular Platform (EMP2), die eine große Variantenvielfalt ermöglicht. Ab Marktstart sind z.B. zwei Plug-In-Hybrid-Versionen verfügbar. Im Vergleich zur Limousine vergrößert der neue Peugeot 308 SW seinen Radstand (+55 mm) auf 2,73 Meter, mit 129 mm Kniefreiheit in der zweiten Reihe, und maximiert das Kofferraumvolumen. Der neue 308 SW ist länger, niedriger und schmaler als das Vorgängermodell: die Länge beträgt jetzt 4,64 Meter (+6 cm); die Windschutzscheibe ist weiter nach hinten gezogen; außerdem ist der neue 308 SW um 20 mm tiefer, die Höhe beträgt jetzt 1,44 Meter.

Gemäß der „Power of Choice“-Strategie der Löwenmarke werden für den neuen Peugeot 308 SW unter anderem zwei aufladbare Hybridmotoren angeboten:

  • Peugeot 308 SW HYBRID 225 / Frontantrieb / Kombination aus einem 180 PS starken PureTech-Motor (132 kW) und einem 81 kW starken Elektromotor / ab 26 g CO2 pro Kilometer und bis zu 59 km elektrische Reichweite
  • Peugeot 308 SW HYBRID 180 / Frontantrieb / Kombination aus einem 150 PS starken PureTech-Motor (110 kW) und einem 81 kW starken Elektromotor / ab 25 g CO2 pro Kilometer und bis zu 60 km elektrische Reichweite

Die Lithium-Ionen-Batterie hat eine Kapazität von 12,4 kWh und ermöglicht eine Leistung von 102 kW. Es stehen zwei Arten von On-Board-Ladegeräten zur Verfügung: Serienmäßig ein 3,7 kW On-Board-Charger 1-phasig und optional ein 7,4 kW 1-phasiger On-Board-Charger.

Peugeot-308-SW-Plug-in-Hybrid-Heck
Peugeot

Ein Ziel der Löwenmarke ist, den Umstieg in die Elektromobilität so attraktiv wie möglich zu gestalten. Die Gesamtbetriebskosten (Total Cost of Ownership, kurz TCO) sollten daher zwischen einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor gleichwertig mit denen eines Fahrzeugs mit Elektromotor sein. Die Anschaffungskosten eines Elektrofahrzeugs sind zwar höher, dennoch müssen alle Faktoren berücksichtigt werden. So haben Elektrofahrzeuge

  • einen besseren Restwert beim Wiederverkauf auf dem Gebrauchtwagenmarkt,
  • viele finanzielle Anreize (Umweltprämien, Boni, Zulassungsgebühren, Firmenzuschüsse, Versicherungen und Steuerabzüge)
  • geringere Wartungskosten (ca. 50 Prozent weniger über 48 Monate),
  • geringere Energiekosten (bis zu 70 Prozent weniger im Vergleich zu einem Verbrennungsmotor).

Quelle: Peugeot – Pressemitteilung vom 22.06.2021

Über den Autor

Michael ist freier Autor und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Aus dem Artikel:

„… Elektrofahrzeuge [haben] einen besseren Restwert beim Wiederverkauf auf dem Gebrauchtwagenmarkt,“

Ja, soweit es sich um reine Elektrofahrzeuge handelt – aber bei den Mengen von gewerblich genutzten PHEVs, die nach Auslaufen der vielen Leasingverträge (36/48 Monate?) schon bald auf der »Verbrenner-Schlachtbank der Restwerthalde« landen werden, erwarte ich eher ein Restwertgemetzel!

Die kleinere Zahl von PHEVs aus privater Hand werden ggf. etwas später – wenn die erhöhten Wartungs-/Reparatur-Kosten der doppelt komplizierten Technik »ruchbar« werden – abgestoßen werden!

Wo und wie sollen denn die Wartungskosten um 50 % geringer sein? Es ist einfach nur ein Verbrenner-Auto mit Ölwechselkosten, Steuerkettenersatz etc, was zusätzlich eine schwere Batterie und einen E-Motor mitschleppt und dann im Verbrenner-Modus (wird am häufigsten genutzt werden bei „Kunden die ihr Fahrzeug intensiv nutzen“) noch mehr Benzin verbrauchen als reine Verbrenner. So kann man sich die Welt auch schönreden.

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