Opel Rocks-e: Der Bonsai-Blitz – So fährt er sich!

Copyright Abbildung(en): Wolfgang Plank

Wenn es stimmt, dass große Städte kleine Autos brauchen, dann steht der Rocks-e am Start zu einer Triumphfahrt. Denn das Blitzwürfelchen ist der City-Champion schlechthin: einfach, winzig, frech. Mit 2,41 Metern 28 Zentimeter kürzer als der Ur-Smart und obendrein elektrisch. Ob Parklücke oder Gässchen – wo es an Platz mangelt, ist Opels Kleinster der König. Okay, der Zwergenkönig.

Auch wenn der Winzling in Marokko gebaut wird – im Grunde könnte er aus Sparta stammen. Schließlich das Teil ist die Genügsamkeit auf Rädern. Gerade mal 45 Stundenkilometer langsam, die Sitze aus Hartplastik – und sogar die Sonnenblende kostet Aufpreis. Früher hätte man über ein rollendes Hindernis im Design einer Seilbahn-Gondel schallend gelacht und wäre kopfschüttelnd in sein SUV gestiegen. Aber früher war eben früher.

Heute kann man sich einen Knirps wie den Rocks-e im Alltag tatsächlich vorstellen. Der Freiraum in den Städten schwindet und erste Metropolen starten Bremsmanöver. In Paris etwa, wo das Mini-Gefährt als Citroën Ami herumkurvt, gilt abseits der Magistralen flächendeckend Tempo 30. Wer braucht da noch ein Dickschiff, mit dem man im Wortsinn nicht in die Gänge kommt und obendrein keinen Stellplatz findet? Und wer glaubt, Frankreich sei weit weg, der fahre halt nach Mainz in die City.

Doch egal, was die deutsche Politik sonst noch mit dem Auto vorhat – im Opel Rocks-e kann man einigermaßen gelassen bleiben. Er ist nämlich gar kein Auto. Auch wenn er entfernt so aussieht. Offiziell steigt man in ein „Leichtes Vierradmobil für Personenbeförderung“ der Klasse L6e-BP. Heißt im Klartext: Es reicht ein Führerschein der Klasse AM, und man darf das Kistchen ab 16 Jahren fahren – in einigen Bundesländern sogar schon ab 15. Gleichsam ein E-Roller mit Glasdach. Nur eben sicherer und komfortabler. Nicht bloß bei Regen.

Der Einstieg ist so ungewöhnlich wie der ganze Wagen. Erstens, weil das Öpelchen von vorne aussieht wie von hinten – und dann, weil die Türen gegenläufig angeschlagen sind. Dem Fahrer öffnet sich der Flügel vorne, dem Beifahrer hinten. Das ist kein Gag und erst recht keine Schikane, sondern simple Mathematik. Was identisch ist, kostet nicht extra. Und so reichen dem Rocks-e um die 250 Bauteile. In „richtigen“ Autos steckt locker das Zehnfache.

Auch beim Rest haben sich die Krämerseelen gegen die Konstrukteure durchgesetzt. Von wegen Lenkradverstellung, ABS oder gar Airbag. Alles überflüssig. Statt Türgriffen gibt es Schlaufen wie im Rennsport, statt gefederten Sitzen hartplastikbeplankte Rohrrahmen, die an Gartenstühle aus dem Baumarkt erinnern. In den meisten Stadtbussen sitzt man gemütlicher. Anders jedoch käme der Rocks-e erst gar nicht in die Nähe der 7990 Euro, für die er seit November verkauft wird. Wenigstens haben sie bei Opel nicht auch noch die Gurte eingespart. Die nämlich wären gar nicht Vorschrift. Dafür gibt’s eine kleine Reminiszenz an die Stellantis-Schwester Citroën: Die Seitenfenster des Rocks-e klappen hoch wie bei der legendären „Ente“. Vor Jahrzehnten ebenfalls ein gnadenlos billiges Einsteigermodell.

Und vielleicht muss man sich genau diese Philosophie zu eigen machen und den Rocks-e als Starterkit für E-Mobilität begreifen. Schließlich taugt der Bonsai-Blitz nicht bloß für Menschen in der City, sondern auch – und womöglich noch viel besser – für Jugendliche auf dem Land, die nicht Moped fahren wollen oder dürfen. Und nicht wenige Eltern dürften froh sein, dem Zweitjob als Chauffeur eines Ruftaxis zu entkommen. Vier Räder sind für Fahranfänger dann doch irgendwie besser als zwei, vom Schutz des stählernen Gerüsts rundherum gar nicht zu reden. Und zur Entschleunigung erzieht Opels Kleinster obendrein.

Ein wenig Gelassenheit während der Fahrt kann jedenfalls nicht schaden. Man sitzt nicht nur gefühlt an der Heckscheibe und hat praktisch den ganzen Wagen vor sich. Wobei ganzer Wagen übertrieben klingt. Lenkrad, Tacho samt Reichweitenanzeige, Pedale für Vortrieb und Bremse – und links, neben dem Sitz, die Tasten für die Fahrtrichtung. Dazu Blinker, Lichtschalter, Mini-Rückspiegel, Hupe und ein Hauch von Heizung. Mehr ist nicht. Ach doch: eine Ablage zwischen Volant und Frontverglasung plus Haltehaken für Rucksack oder was auch immer. Anderes Gepäck muss in den Beifahrerfußraum oder die Türverkleidungen – nur für ein kleines Täschchen bleibt Platz hinter den Lehnen.

Wer sich ein klein wenig über den spartanischen Stand erheben will – für 8790 Euro lassen sich zwei Sondermodelle ordern. Mit schicken Radkappen, schwarzen Zierstreifen und Verkleidungen an Front- und Heckschürze sowie Farb-Akzenten im Innenraum. Beim „Klub“ in Kosmik-Grau, beim „TeKno“ in Elektro-Gelb. Ein Smartphone-Halter auf der Mittelkonsole ist ebenfalls dabei. Höhepunkt in Sachen Extras: eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung.

Beim Anfahren wird’s erst einmal laut statt schnell. Der Neun-kW-Motörchen (im Dauerbetrieb leistet es sechs) hört sich eher nach Akku-Mäher an, sorgt aber dann doch für einigermaßen Vortrieb. Schließlich bringt das Gefährt samt Batterie gerade mal 471 Kilo auf die Waage. Im Idealfall reicht der Stromspeicher für 75 Kilometer, realistisch sind eher 50. Vor allem, wenn die Strecke auch mal bergauf führt. Vom anschließenden Gefälle nämlich profitiert man kaum, weil der Rocks-e nur minimal rekuperiert. Aufwändigere Technik wäre schlicht zu teuer gewesen.

Geladen wird der Elektro-Floh an der ganz normalen Haushaltssteckdose – das drei Meter lange Kabel wird dazu einfach aus dem Holm der Beifahrertüre gezogen. Nach knapp dreieinhalb Stunden ist der 5,5-kWh-Akku wieder komplett voll. Für öffentliche Ladesäulen gibt’s einen Adapter.

Was der Elektrofex an Rasanz schuldig bleibt, macht er im innerstädtischen Wuselverkehr wieder wett. Keine rundblickstörende C-Säule, wenden klappt auf überschaubaren 7,20 Metern, und in freie Lücken kann man sich auch quer stellen. Hat was. Genau wie das Gokart-Gefühl. Und ja, man würde sich auch eine Version für Volljährige wünschen. Mit einem richtigen Sitz vielleicht – vor allem aber mit Tempo 60. Von letzterem allerdings ist die deutsche Bürokratie kein bisschen begeistert. Von wegen Versicherung und so. Aber vielleicht hat die künftige Regierung ja ein Einsehen…

Über den Autor

Wolfgang Plank ist freier Journalist und hat ein Faible für Autos, Politik und Motorsport. Tauscht deshalb den Platz am Schreibtisch gerne mal mit dem Schalensitz im Rallyeauto.

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Wenn zwei betrunkene Jugendliche damit abends auf die Autobahn fahren und der typische Tesla Rentner, der eh nichts mehr sieht, mit seinem Model Y mit 130 KMH auffährt, werden kaum Teile über DIN A4 Größe überbleiben.

1. Kein Alkohol im Straßeverkehr
… Das wäre dann natürliche Auslese.
2. Was ist der Unterschied vom Tesla Fahrer zum Porscherentner?
3. Mit 45 über die Autobahn?

😉

Da der Wagen nur 45 kmh fahren kann ist er ja überhaupt nicht für Autobahnen zugelassen. Und das ist auch ein Grund warum das Fahrzeug hierzulande keine große Verbreitung erleben wird. Wer wird sich hierzulande so ein Gefährt für zwei Jahre zulegen? Unser Twizy fährt wenigstens 80. Damit ist man auf stricken mit 70 kmh kein Verkehrshindernis und man kann notfalls auch kurze Autobahnabschnitte fahren.

In den Niederlanden sieht das wiederum anders aus. Dort können 45kmh Mobile je nach Stadt auch die Fahrradwege benutzen. Und damit kommt man dann in Bereiche in denen normale Autos längst ausgesperrt wurden.

Farnsworth

beim ersten Teil des Satzes war ich noch bei Ihnen, beim Rest ließt man so viel Neid und Missgunst heraus dass ich mich Frage ob es nicht Sinnvoll wäre ärztliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, haben Sie schon mal darüber nachgedacht?

Du darfst „Du“ zu mir sagen. Nicht, weil wir Kumpel wären, sondern weil das hier im Net üblich ist. Zu deiner Frage: Neid auf wen? Auf den Rentner oder die betrunkenen Jugendlichen? Die hohen Haftpflichtklassen der Tesla zeigen faktisch, das sind Autos, die eine Gefahr für andere sind. Es ist also in dem Punkt eine faktenbasierte Aussage. Wie sind denn deine Augen?

… zwei betrunkene Jugendliche (…) abends auf die Autobahn …

… der typische Tesla Rentner, der eh nichts mehr sieht, …

Geht‘s noch …?

Last edited 24 Tage zuvor by KleinFritzchen

Halt eben das übliche neidvolle Geschwätz eines jenigen der behauptet einen Taycan zu fahren (WZBW), David eben.

Ich wäre dafür, dass für alle, die sich hier über diese „Seilbahngondel“ oder „Missgeburt“ echauffieren sich eine Woche per Bus, Bahn, Rad, Zug oder zu Fuss fortbewegen müssen – am Besten beim übelsten November-Scheisswetter. Und nach dieser Woche werden sie dann gefragt, ob sie entweder eine weitere Woche per Öffis und Muskelkraft leiden oder ob sie wahlweise Rocks e fahren wollen.

Leute, das Ding bewegt einen ohne das man selbst Kraft aufwenden muss und man sitzt dabei trocken und warm. Und die Reichweite passt wahrscheinlich zu dem täglichen Fahrprofil von den meisten Menschen. Ja, er fährt nur 45 und ist ein Bremsklotz, und? Mir ist’s egal und was geht mich fremdes Elend (das hinter mir fährt und sich aufregt) an?

Back to the roots!

Last edited 24 Tage zuvor by Olli

Weniger ist mehr – Sie haben vollkommen recht!

Und ich wäre dafür, dass diese Gurke im Berufsverkehr 3 km lang mit 38 km/h vor dir fährt, während du es eilig hast, weil die Kinder abgeholt werden müssen….

Wie ich schon sagte: was geht mich fremdes Elend an. Tipp: Einfach mal früher losfahren und nicht damit rechnen, dass man mit dem 500PS SUV mit 259,8km/h Durschnittsgeschwindigkeit durch die City braten kann. Der öffentliche Verkehrsraum ist halt immer für Überraschungen gut – Staus, Unfälle, Critical Mass Demos und demnächst Rocks e’s…

Schon mal ausgerechnet wieviel Zeit er da „verloren“ hätte?

Für genau solche Fälle habe ich einen NIU NQI. Fährt auch 45 und ist wendiger und nimmt kaum Parkraum ein. Den Akku kann ich heraus nehmen und überall laden. Für schlechtes Wetter gibt es Kleidung. Der große Stauraum unter der Sitzbank und ein Topcase machen auch Einkäufe möglich. Einfach mal probieren. Es macht übrigens einen riesen Spaß damit zu fahren.

Ich bin einer von denen, die freiwillig auch um Winter mit dem Fahrrad fahren (20 km täglich in der Stadt).

hält mich fit und man friert durch die Bewegung weniger, als wenn man in einen eiskalten Verbrennunger einsteigt 😉

Willkommen im Club: Hab eine tägliche Radfahrstrecke von etwa 25km, ganzjährig, bei jedem Wetter und das seit mehr als 10 Jahren. Aber man wird nicht jünger und etwas Komfort bei den ganz üblen Wetterausreissern möchte ich mir schon demnächst gönnen. Da kommt mir der kleene Opel ganz recht. Da ich als Radfahrer es gewohnt bin, das sich hinter mir eine Schlange bildet und ich beim Überholen angepöbelt werde ist der Sprung zum Kleinstfahrzeug für mich kein Problem.

das Teil wird günstiger, noch 1 Jahr warten was da aus China kommt und dann zuschlagen – Idee und Konzept machen im städtischen Bereich mehr als nur Sinn!
Die 8.000€ ist es aber trotzdem nicht Wert…

Ich fand 30kmh in den Ortschaften in Österreich fasst schon entspannend. Da fällt dann der schleichende Rentner welcher zum einkaufen fährt, plötzlichen nicht mehr auf.
Wie stand auf dem Elbradweg in Dresden so schön : „Rücksicht macht Wege breiter“
Werden einige nie verstehen. Ist eben so.

Es gibt elektrische Motorroller mit 45km/h Höchstgeschwindigkeit, die mit großer Batterie locker 5-6.000€ kosten. Vollgefederte Lastenräder mit E Unterstützung kosten bis über 10.000€.
Im Verhältnis dazu ist der Wagen günstig.

Schlimmer geht immer. Aber das größere Hindernis für Autofahrer ist diese Missgeburt.

Nicht in der Stadt. Es geht auch mal ohne die allerletzen 0,1% zulässige Höchstgeschwindigkeit rauszuholen. Die 5% drüber werden sowieso langsam asozial. Ein Fahrrad nicht überholen zu können ist mit Sicherheit nerviger.

Das gibt es alles schon seit 2012 bei uns zum gleichen Preis zu kaufen. Und heißt Twizy 45. Sieht besser aus und verkauft sich schlecht.

Bei der Twizy ist der zweite Platz viel unbequemer. Ausserdem ist der Rocks komplett geschlossen und beheizt.

„Bei der Twizy ist der zweite Platz viel unbequemer.“

Den würde ich – nach eigener Mitfahrt! – nur einen »Notsitz« nennen!

Laut Renault-Webseite kostet der Twizy in der Version mit 45 km/h, aber ohne Türen …

UPE zzgl. Überführung ab 11.450,00 €

TWIZY 45 Life

___________________________

Renault Twizy: zzgl. monatlichem Mietzins von 50 € bei einer Jahreslaufleistung von 7.500 km und 36 Monaten Laufzeit. Der monatliche Mietzins deckt die Bereitstellungskosten für die Batterie sowie die Renault Z.E. Assistance ab. Angebot gilt nur bei gleichzeitigem Abschluss eines Mietvertrags für die Antriebsbatterie mit der Renault Bank, Geschäftsbereich der RCI Banque.

(Quelle: renault.de/elektromodelle/twizy/preise-versionen.html)

… und mit Flügeltüren halbhoch 12.040 Euro – Panoramadach 250 Euro plus Batteriemiete.

Renault: Keine Batteriemiete mehr bei Zoe und Kangoo Z.E.

Renault streicht in Deutschland die Option der Batteriemiete bei seinen Modellen Zoe und Kangoo Z.E. – und zwar ab dem 14. November. Ausgenommen ist der Renault Twizy, der bis auf Weiteres weiter ausschließlich mit Batteriemiete angeboten wird.

(Quelle: electrive.net – 13.11.2020)

12 x 50 Euro = 600 Euro im Jahr für die Batterie – in 5 Jahren 3.000 Euro und in 10 Jahren 6.000 Euro.

Von einem gleichen Preis wie der Opel Rocks-e kann da heute keine Rede mehr sein.

Das mit dem „besser Aussehen“ lasse ich mal dahingestellt sein. Aber der Nutzwert ist durch die nicht abschliessbare Kabine ungleich geringer: wenig Wetterschutz, man muss beim Verlassen des Fahrzeugs alle Gegenstände mitnehmen, ständig Dreck im Innenraum, im Winter kaum zumutbar. Der Twizzy ist m.E. mehr ein elektrisches Spassmobil als ein ernstzunehmendes Fortbewegungsmittel. Halt irgendwie ein sehr teurer Elektroroller auf vier Rädern.

Zuerst mal eine wichtige Info.

Moped-Führerschein ab 15 für alle

Jugendliche in ganz Deutschland können jetzt den Führerschein AM mit 15 machen. Das entsprechende Gesetz ist am 28.7.2021 in Kraft getreten.

Klasse AM für 15-Jährige jetzt in allen Bundesländern

• Bis zum 16. Geburtstag gilt AM nur in Deutschland

• Keine Fahrten ins Ausland vor dem 16.Geburtstag erlaubt

(Quelle: adac.de – 28.07.2021)

Die Jugendlichen können also 3 Jahre lang mit Opel Rocks-e und den kommenden E-Autos der L6e-Klasse fahren bevor sie auf L7e (autobahntauglich) oder die „normalen“ E-Autos umsteigen.

In den Städten dürften die Zeiten der breiten Autostraßen mit reichlich Parkplätzen am Straßenrand ein Ende finden, dann sind die kleinen 45-km/h-Fahrzeuge in den Tempo-30-Zonen schnell genug.

Bei den überdachten 4-Rad-Pedelecs (bis 25 km/h mit elektrischer Tretunterstützung) hoffe ich, dass die Startups ihre Fahrzeuge zu (hoffentlich) günstigen Preisen endlich in den Verkauf bringen.

Die Firma hinter Bio-Hybrid (überdachtes 4-Rad-Pedelec für 2 Personen oder 1 Person plus Transportkoffer) ging dieses Jahr in Konkurs. Deren Preis von knapp 10.000 Euro wäre auch zu hoch gewesen, wenn es L6e-Fahrzeuge schon für 7.000 bis 8.000 Euro gibt – hier sollten 5.000 bis 6.000 Euro genügen.

Nett wäre, wenn sie erwähnt hätten, dass es sich um einen Citroen Ami mit Opel Logo handelt und ein Wörtchen über einen evtl. Preisunterschied verloren hätten. Jetzt bin ich so schlau wie zuvor …

Ups … Sorry, hab’s überlesen. Aber Preisunterschied wäre trotzdem nett gewesen…

Warum schreibt jemand Artikel, bei denen man deutlich heraus hören kann, dass er lieber SUV fährt (oder eben Rallye-Autos !) und mit der ganzen Verkehrswende sowieso nichts am Hut hat überhaupt Artikel über neue Verkehrskonzepte und deren Fahrzeuge ?

Der rocks-e, wie natürlich ebenso der Ami, erinnern mich – mit ihrer kantigen Karosserie und ihrer Reduktion auf das absolut Notwendige – an ein in Europa kaum bekanntes, brasilianisches Elektro-Auto, das der Konstrukteur João Augusto Conrado do Amaral Gurgel bereits 1974 entworfen hatte und in Klein-Serie fertigte:
den Gurgel Itaipu E150, der aber wohl nicht nur wegen der damaligen Batterietechnologie nicht überzeugen konnte. Hier ein Link zu einem brasilianischen Zeitungsbericht mit einigen Bildern:
https://www.sabo.com.br/caderninho/curiosidades/primeiro-carro-eletrico-foi-brasileiro/

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