Hyundai startet mit Top-Bilanz bei CO2

Hyundai startet mit Top-Bilanz bei CO2

Copyright Abbildung(en): Hyundai

Hyundai ist in Sachen Emissionen gut ins Jahr gestartet. Nach zwei Monaten belegen die Koreaner mit einem durchschnittlichen CO2-Ausstoß aller Neuzulassungen von 95,9 Gramm pro Kilometer Platz eins unter allen Marken auf dem deutschen Automobilmarkt (ausgenommen reine E-Auto-Hersteller). Das geht aus einer Mitteilung des Unternehmens hervor. Demnach hat Hyundai den durchschnittlichen CO2-Ausstoß im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um mehr als 30 Prozent reduziert – und damit mehr als jeder andere Hersteller auf dem hiesigen Markt. Der Branchen-Durchschnitt beim CO2-Ausstoß liegt zum Jahresbeginn bei 126,2 Gramm pro Kilometer und damit 16 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum.

Wie aus der Meldung weiter hervorgeht, beträgt der Anteil alternativer Antriebe an den Verkäufen bei Hyundai in diesem Zeitraum rund 70 Prozent und liegt damit fast doppelt so hoch wie der Anteil im Gesamtmarkt (36 Prozent). Gut ein Viertel dieser Verkäufe entfallen demnach auf die batterieelektrischen Modelle, die übrigen rund 45 Prozent auf Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Varianten.

Die beliebteste Baureihe ist wie im vergangenen Jahr der Kona mit knapp 3800 Zulassungen im Jahr 2021. Rund 2500 Zulassungen und damit zwei Drittel aller Kona-Verkäufe entfallen auf das E-Modell, der Kona Hybrid erreicht 19 Prozent. Unter allen in Deutschland angebotenen SUV mit verschiedenen Antriebsvarianten belege die Kona-Baureihe mit einem durchschnittlichen CO2-Ausstoß von 46,9 Gramm pro Kilometer Platz eins der Neuzulassungen in den Monaten Januar und Februar, heißt es.

Hyundai-Deutschland-Chef Jürgen Keller will diese Spitzenposition halten. „Mit weiteren emissionsarmen Varianten, wie den elektrifizierten Versionen des Tucson und Santa Fe und dem neuen E-Modell Ioniq 5 werden wir auch 2021 Kunden für unsere Produkte mit alternativem Antrieb begeistern können.“ Bereits 2020 habe sich die E-Mobilität in Deutschland bei den Zulassungszahlen stärker durchgesetzt als je zuvor. Alternative Antriebe machten im Gesamtmarkt rund 25 Prozent der Gesamtzulassungen aus, die rein elektrisch betriebenen Fahrzeuge verzeichneten ein Plus von 207 Prozent im Vergleich zum Jahr 2019.

Hyundai Deutschland habe diesen Trend sogar getoppt, so Keller. Knapp 31 Prozent der Käufer hätten sich 2020 für einen alternativen Antrieb entscheiden – 220 Prozent mehr als im Vorjahr. Der emissionsfreie Kona Elektro sei mit 14.000 Zulassungen zum Kundenliebling avanciert.

Quelle: Hyundai – Pressemitteilung vom 18. März

Über den Autor

Wolfgang Plank ist freier Journalist und hat ein Faible für Autos, Politik und Motorsport. Tauscht deshalb den Platz am Schreibtisch gerne mal mit dem Schalensitz im Rallyeauto.

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„95,9 Gramm pro Kilometer“ wären etwa 3,6 Liter Diesel auf 100 km.

„Wer sparen will, muss zahlen.“ So schrieb AUTO BILD am 16. Februar 2001 über den Audi A2 1.2 TDI 3L. … Audis Sparwunder: Der A2 1.2 TDI 3L begnügte sich im AUTO BILD-Test mit 3,3 Liter Diesel.

(Quelle: Autobild)

… Normverbrauch von 2,99 l auf 100 km … Luftwiderstandsbeiwert (cW) von 0,25 … 81 g/km …

(Quelle: Wikipedia)

Schon vor 20 Jahren konnte man den Wert unterbieten, auch ohne Anrechnung von E-Autos, aber die Kunden wollten PS-starke und immer größere Autos, der Verbrauch war dabei meistens nebensächlich.

Jetzt wird ein neuer Anlauf unternommen, diesmal mit Elektromotor, aber von Politik und Lobby wird geschummelt mit doppelter E-Auto-Anrechnung und Schummel-E-Autos (PHEV).

Auch bei Hyundai dürften vermutlich nur soviel E-Autos angeboten werden, dass es mit Tricksereien gerade so für eine Vermeidung von Strafzahlungen reicht – hier sind sich wohl fast alle Autohersteller einig.

Vermeidung von Strafzahlungen ist natürlich ein wichtiger Punkt. Das kann ganz schön ist Geld gehen. Und ganz dumm wird es, wenn man in einer Emissionsgemeinschaft mit einem grossen amerikanischen Autohersteller landet. Dann zahlt man dem de facto die neuen Fabriken. Das ist mehr als die Höchststrafe!
Da ich den Kona 2018 selber seit April 2019 fahre, glaube ich eher, dass auch dieser Umbau die Kunden elektrisch überzeugt. Zwei meiner Kollegen haben sich auch so einen zugelegt. Und ich liege nach gefreuten 23’563 km mit 13.335 kWh/100 km „tank to wheel“ ganz gut unter dem WLTP Wert von 14.3 (ohne Ladeverluste). Der alte hatte noch eine WLTP Reichweite von 449 km. Ich habe derzeit im Schnitt 478.1 km.
Die Koreaner kämpfen mit unfairen Mitteln. Sie sind besser als sie zugeben 🙂

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