Grüne Wasserstoff-Siedlung in Gütersloh geplant

Grüne Wasserstoff-Siedlung in Gütersloh geplant

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Wasserstoff gilt als Alternative zu Batterien als ein nachhaltiger Energieträger der Zukunft. Nicht nur in Autos und anderen, weitaus größeren Fahrzeugen wie etwa Schiffen, sondern auch für Industrie und Bauwirtschaft. In letzterem Bereich ist Dimotrios Tassikas aktiv. Schon ab 2021 will er in Gütersloh Deutschlands erste Wasserstoff-Siedlung aufbauen, genannt „H2 Revier”. Mit dem Bauvorhaben will er zeigen, „dass klimaneutrales Wohnen mit Wasserstoff machbar und bezahlbar ist“.

Im Ortsteil Avenwedde sollen auf einem gut 32.500 Quadratmeter großen Grundstück 120 Wohneinheiten in Mehr- und Einfamilienhäusern, sowie ein Geschäfts- und Bürogebäude, eine Kita mitsamt Spielplatz und eine Wasserstofftankstelle entstehen. Das Projekt soll an die 40 Millionen Euro kosten, plus gut 13 Millionen Euro für die Wasserstoff-Anlage. Dennoch liegen die Preise der Häuser und Wohnungen „im normalen Rahmen“, versichert Tassikas. Bis alle Wohnungen bezogen werden können, dauert es jedoch noch ein wenig, Tassikas rechnet mit einer Bauzeit von fünf bis sieben Jahren.

Wir wollen Energie aus Biogas, Photovoltaik-Anlagen und Windkraft gewinnen, in einem Elektrolyseur in Wasserstoff umwandeln und speichern. So kann die Siedlung quasi klimaneutral versorgt werden“, erklärt Tassikas über die Strom- und Wärmeversorgung des Quartiers. Forscher der Universitäten Aachen und Münster begleiten das Projekt.

Der Bund habe als Antwort auf eine erste beim Bundeswirtschaftsministerium eingereichte Projektskizze bereits Fördermittel in Höhe von bis zu 80 Prozent in Aussicht gestellt: Für den Aufbau von drei Windkraft- und mehreren Photovoltaikanlagen sowie Anlagen für die Elektrolyse von Wasserstoff, der in dem Quartier komplett klimaneutral erzeugt werden soll.

Tassikas müsse zwingend auf Sonne und Wind parallel setzen, um eine ganzjährige Versorgung mit Wasserstoff gewährleisten zu können. Das Ingenieurbüro Ben-Tec, beauftragt mit der Klärung technischer Details, plant mit einem Tank, der täglich 360 Kilo Wasserstoff aufnehmen kann. Dieser Wasserstoff soll auf die Brennstoffzellen in den Kellern der Gebäude verteilt werden: Jeweils vier für das Büro- und Geschäftshaus und jeweils eine für die zehn Wohnblocks seien ausreichend.

Um die Versorgung der Gebäude sicherzustellen, planen die Verantwortlichen sogar eine Energie-Überproduktion von 180 Prozent ein. Nicht benötigter Wasserstoff soll an einer H2-Tankstelle für die Versorgung von Wasserstoff-Autos und -Bussen verwendet werden.

Quelle: Haller Kreisblatt – Deutschlands erste Wasserstoff-Siedlung soll in Gütersloh entstehen // Neue Westfälische – So könnte Deutschlands erste Wasserstoff-Siedlung in Gütersloh aussehen

Über den Autor

Michael ist freier Autor und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Für Techniker sicher eine interessante Spielwiese. Machbar aber niemals wirtschaftlich. Die Kernenergie lässt grüßen. 80% Förderung . Euch allen ein gesundes neues Jahr.

Die Wasserstoffanlage produziert den Strom und die Wärme. Wenn die Siedlung Strom autark ist, kostet sie keine Anschlussgebühren, Netzdurchleitungsgebühren und EEG Umlage.

Ich bin aber für einen Netzanschluss. Gerade die letzten Prozent Autarkie kosten am meissten.

Ich würde mir kein Wasserstoffauto kaufen, wenn ich dort wohnen würde. Trotz Wasserstofftankstelle. Was bringt die mir in der Nachbarschaft, wenn ich ausserhalb Deutschlands nicht tanken kann? Soll ich mein Auto für den Urlaub nach Japan verschiffen?

Die Förderung ist übertrieben. Es gibt bereits solche Anlagen ‚von der Stange‘ für Einfamilienhäuser. Da geht es auch mit viel weniger Förderung. Umso mehr Wohneinheiten zusammengeschlossen sind, umso weniger Speicher muß für den einzelnen eingeplant werden.

edit: traurig, dass scheinbar keine PV auf den Gebäuden geplant ist. Für 20/21 nicht OK.

Last edited 3 Monate zuvor by Silverbeard

Vermutlich reicht bei den geplanten 360 kg Wasserstoff pro Tag die Fläche auf den Dächern nicht.

Kleine Rechnung:

360 kg Wasserstoff x 55 kWh pro kg = 19.800 kWh x 183 Tage (April – Sept.) = 3.623.400 kWh.
Externe Info: 5 kWp-Anlage (40-50m²) in Gütersloh im Sommer (April – Sept 2008) 2.880 kWh.
Ergäbe bei 40m² pro 5 kWp eine Fläche von 50.325 m² (ca. 224 m x 224 m) an Solarpanelen.

Es könnten geschätzt 10.000 m² an Dachflächen zusammen kommen, Wind- und Biogasstrom würden Dachflächen sparen, aber scheinbar ist es günstiger Solaranlagen auf die „grüne Wiese“ zu setzen.

Fußball (Standard) 105,00 m x 68,00 m = 7.140,00 m² (Quelle: Wikipedia)

Für 360 kg Wasserstoff pro Tag (6 Monate im Sommer mit PV-Anlage) mindestens 7 Fußballfelder.

Nachtrag:

Gerade ist mir ein gravierender Nachteil bei dem Projekt aufgefallen, die Käufer der Wohnungen müssen ja den Wasserstoff und wohl auch den Strom von einem „Monopolisten“ beziehen und können nicht wie normale Kunden einfach so den Strom- oder Wasserstoff-Anbieter wechseln.

Wenn mit rund 15 Mio. Euro (Kostensteigerungen eher die Regel) kalkuliert wird, dann wären es bei 150 Einheiten (120 Wohnungen plus Geschäftsräume und Kita) ungefähr 100.000 Euro pro Jahr.

Bei 25 Jahren Abschreibung im Jahr 4.000 Euro pro Einheit und da sind Wartungskosten u.ä. noch nicht dabei. Würden die 80% an die Käufer weitergereicht (was nicht sicher ist) dann 800 Euro pro Jahr.

Für meine Zukunftversion (PV-Anlage, Pufferbatterie und Wärmepumpe) rechne ich mit 10.000 kWh Strombedarf im Jahr für ein 1-Familienhaus (4.500 – 5.500 kWh Haushaltsstrom, 2.000 – 2.400 kWh für Wärmepumpe und 2.400 kWh für E-Auto).

Meine Zukunftversion lohnt sich bei den heutigen Batterepreisen noch nicht.

Bei heutigen Strompreisen (30 Cent/kWh, ohne PV-Anlage, ohne Sondertarif) würden 10.000 kWh ca. 3.000 Euro plus 800 Euro für Wärmepumpe (bei 25 Jahren Abschreibung), also 3.800 Euro pro Jahr kosten.

Wasserstoff-Heiz-und-Stromanlagen für 1-Familienhaus mit 900 kWh-Wasserstoffspeicher kosten ca. 90.000 Euro – bei 25 Jahren Abschreibung 3.600 Euro pro Jahr (ohne Wartungskosten u.ä.).

+1

Bei der Wasserstoffanlage für Einfamilienhäuser kommen noch ca. 10.000€ für PV dazu.
Das könnte aber für Inselanlagen interessant sein. Als Alternative zum Dieselgenerator.

Die Wärmepumpe kann man auch mit PV ohne Batterie betreiben. Die Energie vom Tag wird im Warmwasserspeicher aufbewahrt. Dann halbiert man die Stromkosten mindestens und die PV amortisiert sich trotzdem innerhalb von ca. 7-11 Jahren.

Ein paar Zahlen dazu.

Wärmepumpe und Photovoltaik: Strom-Autarkie bei verschiedenen Energiestandards.

PV-Anlage + Wärmepumpe, Effizienzhaus 70 = 32% (Passivhaus = 35%).

PV-Anlage + Wärmepumpe + Speicher, Effizienzhaus 70 = 60% (Passivhaus = 71%).

PV-Anlage + Wärmepumpe, normales Gebäude 26% (mit Speicher 43%).

Setting: Stromverbrauch Elektrogeräte 3.000 kWh, Photovoltaikanlage mit 7 kWp, Luft-Wasser-Wärmepumpe, Stromspeicher mit 6 kWh, Wohnfläche von 160qm.

(Quelle: polarstern-energie.de)

Mit PV-Anlage + Wärmepumpe etwa 1/3 Strom-Autarkie und mit kleinem Batteriespeicher etwa 2/3 Strom-Autarkie, also in etwa eine Verdoppelung. Das letzte Drittel muss noch aus dem Netz bezogen werden, damit die Kosten erträglich bleiben.

Und auch hier zeigt sich, dass neben guter Wärmeisolierung weiter sinkende Batteriepreise der Schlüssel sind, um in Zukunft den Autarkieanteil bis auf 100% zu steigern.

Man denken, aber Manche denken eben WEITER. Viel weiter. So wie hier z.B. https://www.woven-city.global/

Habe mal den englischen Text mit Google übersetzen lassen.

Woven City ist ein vollständig vernetztes Ökosystem, das mit Wasserstoffbrennstoffzellen betrieben wird und am Fuße des Berges errichtet werden soll. Fuji in Japan.

Dieses „lebende Labor“ wird Vollzeitbewohner und Forscher umfassen, die Technologien wie Autonomie, Robotik, persönliche Mobilität und Smart Homes in einer realen Umgebung testen und entwickeln werden.

Wir begrüßen alle, die inspiriert sind, unser zukünftiges Leben zu verbessern, dieses einzigartige Forschungsökosystem zu nutzen und gemeinsam mit uns eine immer bessere Lebensweise und Mobilität für alle zu schaffen.

(Quelle: woven-city.global – übersetzt mit Google)

Wenn man das Ganze so anlegen würde, dass kein Wasserstoff aus fossiler Energie genutzt wird und in 10-20 Jahren auf Batteriespeicher umgestellt werden könnte, und wenn die Autos BEVs sind und die Heizung der Gebäude mit Wärmepumpen geschieht, dann wäre es ein Zukunftsprojekt – sonst dürfte es ein teuerer Versuch bleiben und spätestens in 20 Jahren unwirtschaftlich werden.

Geschickt, eine Industrieanlage mit Wohnungsbau zu verknüpfen. Stärkt sicher gegen (vermeintliche) Naturschützer und sonstige Vereine. Dass 80% wieder vom Steuerzahler zu berappen sind, kennt man ja schon aus vielen anderen unwirtschaftlichen und somit letztlich unsinnigen Förderprojekten.

Ja, und warum nicht, da sitzt auch die Industrie, Miele, Class etc.
H2 im Winter zum Heizen ja, aber nicht über Brennstoffzellen die sich in jedem Haus befinden müssen. Die Stromspeicheung ( vor allem Uebrigstromm im Sommer) gehört dahin wo er entsteht und nicht gebraucht wird. Was von den sauberen Energien im Sommer nicht direkt verbraucht werden kann, gehört zurück gespeichert zum Energieversorger, zu einem anständigen Preis, mindestens so hoch wie die Verbraucher dann im Winter wieder zum Antrieb der Wärmepumpe zurückkaufen können.Oder auch Mal in der Nacht um sein E Auto zu laden, falls man mal leer ankommt am Abend.
Nur der Wasserstoff der vom Schwerverkehr im Sommer nicht direkt verbraucht wird, soll gespeichert werden. Und zwar eben zentral wo das Kapital liegt. Auch dort gehört die Brennstoffzelle hin, sodass im Winter wieder dosiert nach Bedarf Strom zurück produziert und wieder eingespeist werfen kann.

„Das Ingenieurbüro Ben-Tec, beauftragt mit der Klärung technischer Details, plant mit einem Tank, der täglich 360 Kilo Wasserstoff aufnehmen kann.“

Flüssigwasserstoff hat ein spezifisches Gewicht von 70,99 g/l.

(Quelle: tuvsud.com)

360 kg = 5.071 Liter flüssiger tiefgekühlter Wasserstoff = 5,071m³.
8 Monate = ca. 243 Tage = ca. 1.232 m³ (ca. 1,2 Mio. Liter) flüssiger Wasserstoff.

Das wären 10 Tanks zu je mit 10 m Länge und 4,47m Durchmesser – wenn ich richtig gerechnet habe.

360 kg Wasserstoff x 55 kwh Strom pro kg Wasserstoff = 19.800 kWh.
19.800 kWh x 365 Tage = 7.227.000 kWh = 7.227 MWh = ca. 7,2 GWh Jahresleistung mit Wind und Solar.

Soweit mal meine Zahlenspiele.

Nachtrag:

Die höchste Speicherdichte bezogen auf das reine Speichervolumen hat Wasserstoff, wenn er vor der Speicherung verflüssigt wird. Flüssig wird Wasserstoff bei -253 Grad Celsius.

(Quelle: tuvsud.com)

Bei halbem Durchmesser (2,235m) der Tanks wären es 40 Tanks (gekühlt auf -253°C) mit 10m Länge.

Der Bund habe als Antwort auf eine erste beim Bundeswirtschaftsministerium eingereichte Projektskizze bereits Fördermittel in Höhe von bis zu 80 Prozent in Aussicht gestellt: Für den Aufbau von drei Windkraft- und mehreren Photovoltaikanlagen sowie Anlagen für die Elektrolyse von Wasserstoff, der in dem Quartier komplett klimaneutral erzeugt werden soll.

Die 80% Subventionen für die Windkraft- und PV-Anlagen sowie die komplette Wasserstoffanlage sind wohl auch dringend nötig, wenn die Strom- und Heizkosten der Wohnungen bezahlbar bleiben sollen.

Im Ortsteil Avenwedde sollen auf einem gut 32.500 Quadratmeter großen Grundstück 120 Wohneinheiten in Mehr- und Einfamilienhäusern, sowie ein Geschäfts- und Bürogebäude, eine Kita mitsamt Spielplatz und eine Wasserstofftankstelle entstehen.

Rechnen wir mal mit 150 Einheiten zu je 10.000 kWh für Strom und Heizung = 1.500.000 kWh.
Bei Einzelwasserstoffanlagen rechnet man mit 1/10 als Wasserstoffspeicher = 150.000 kWh.

150.000 kWh x 200 Euro pro kWh (Batterieverkaufspreis) = 30.000.000 Euro für Batterien heute.
150.000 kWh x 10 kg = 1.500.000 kg für Batterie (1.500 Tonnen) heute.

Zum Vergleich:
360 kg Wasserstoff pro Tag x 243 Tage =87.480 kg (87 Tonnen) Wasserstoff plus 40 große Stahltanks.

Das Projekt soll an die 40 Millionen Euro kosten, plus gut 13 Millionen Euro für die Wasserstoff-Anlage.

Wenn der Batterieverkaufspreis auf 87 Euro pro kWh sinkt, dann wären es auch 13 Mio Euro. Es ginge in Zukunft auch mit Batterien statt Wasserstoff. Meine Zukunftsvision ist also gar nicht so abwegig und es dürfte wohl auch nicht mehr allzu lange dauern bis Batterien den Wasserstoff als Langzeitspeicher ablösen.

Nachtrag 2:

Flüssigwasserstoffspeicherung.

Für große Mengen werden Flüssiggasspeicher eingesetzt. Weil oberhalb des kritischen Punktes (−240 °C, 1,3 MPa = 13,0 bar) keine Druckverflüssigung mehr möglich ist, wird der Wasserstoff zur Verflüssigung stark gekühlt und verdichtet (LH2).

Der Energieaufwand dazu lässt sich in folgende Anteile gliedern[3], jeweils bezogen auf den gespeicherten Energieinhalt:

28…46 % für die Verflüssigung je nach Menge und angewandter Methode[6]

6 % Transport zwischen Verflüssigungsstation und Tankstelle (Diesel- und Ottokraftstoffe 0,2 %)

Bis zu 3 % je Tag durch boil-off Verluste (s. u.)

Um einen Druckaufbau zu vermeiden, muss dieser Wasserstoff, bei unstetiger oder Nicht-Abnahme des entstehenden Wasserstoffgases, abgelassen werden (sogenannte Boil-Off-Verluste). Durch weitere Maßnahmen (boil off management) lassen sich die Verluste durch Verdunstung minimieren, bei stationären Anwendungen z. B. durch Kopplung mit einem Blockheizkraftwerk (BHKW).

(Quelle: Wikipedia)

Bei Verflüssigen entstehen größere Verluste (28…46 % – laut Wikipediai), die noch obendrauf kommen müssen be der Stromerzeugung – die Verluste sind höher als beim Laden von Batterien.

Die bis zu 3% boil-off Verluste je Tag – sozusagen das Wasserstoffgas das beim flüssigen Wasserstoff verdampft und das abgelassen werden muss – kann mit den Brennstofffzellen für Strom und Warmwasser genutz werden und wäre nicht verloren.

Bei einer gasförmigen Drucktankspeicherung.

Gasförmiger Wasserstoff lässt sich nach dem Verdichten bei hohem Druck in einem Tank speichern. Im Verkehr hat sich beispielsweise ein Druckniveau von 350 bar für Nutzfahrzeuge und 700 bar für PKW durchgesetzt. Bei 700 bar beträgt die Dichte ca. 40 kg/m³ (24 kg/m³ bei 350 bar).

(Quelle: emcel.com)

Bei 350 bar 24 kg / m³ – bei 360 kg Wasserstoff pro Tag entspricht das 15 m³ Wasserstoff pro Tag.
243 Tage x 15 m³ = 3.645 m³ Wasserstoff in 8 Monaten

Ein Bündel sind 12 Wasserstoff-Stahlflaschen (die bei kleinen Wasserstoffanlagen genutzt werden) mit insgesamt 0,6 m³.

Bei 3.645 m³ wären 6075 Bündel á 12 normale 50-Liter-Stahlflaschen, also 72.900 normale 50-Liter-Stahlflaschen für den Wasserstoff erforderlich.

Pro Bündel 1900 mm x 770 mm = 1,463 m² x 6075 Bündel = ca 8.888 m² Fläche ohne Zwischengänge.

Gewicht pro Bündel mit Inhalt ca. 1,5 Tonnen x 6075 Bündel = ca. 9.112 Tonnen.

Um die Versorgung der Gebäude sicherzustellen, planen die Verantwortlichen sogar eine Energie-Überproduktion von 180 Prozent ein. Nicht benötigter Wasserstoff soll an einer H2-Tankstelle für die Versorgung von Wasserstoff-Autos und -Bussen verwendet werden.

Würden sie die Wasserstofftankstelle einsparen und nur mit 120% planen, dann könnten sie 1/3 an Wasserstoff sparen und auch 1/3 der Wasserstofftanks einsparen.

Die 20% Plus an Strom dürften ohne verlustreiche Wasserstoffumwandlung locker für die rein elektrischen Autos der Bewohner reichen und wenn es doch mal knapp wird, dann eben an der Ladestation aufladen.

Ich bin ja mal gespannt was für eine Speicherlösung sie für den Wasserstoff planen und was in einigen Jahren unter Strich heraus kommt – ich vermute, dass es ohne Subventionen kein 2.Projekt geben wird.

Daniel, das sind etwas viele Zahlen die für die Praxis, ob nur Batterie- oder aber auch H2 Speicherung für die Zukunft sich durchsetzten werden, sehr wenig aussagen. Es hängt jetzt vor allem davon ab, wie sich die Weiterverwendung von Wasserstoff im Schwerverkehr im gesamten Handling, sowie mit den Vorteile beim schnellerem Auftanken, auswirkt.
Auch ob grosse stationäre Speicher besser nur mit Strom gemacht werden, ist noch sehr fraglich.
Mit preisgünstigeren Akkus ohne Li Material hat man schlechte Erfahrungen gemacht bezüglich Haltbarkeit.
Je mehr Wind- und vor allem PV Anlagen besser gefördert werden (müssen) desto mehr sauberer Strom kann vom Sommer her auf den Winter auch längerfristig gespeichert werden. Dafür ist jedes Stausee-Kraftwerk sowie Wasserstoff besser geeignet als jegliche Art von reinen AKKU s.

Hallo David, ich glaube du machst einen Fehler, wenn du den ganzen Wasserstoff speichern willst. Beim dem Projekt soll die Energie auch aus Windrädern und Biomasse kommen. Die liefern übers ganze Jahr Energie, die Biomasse kontinuierlich und die Windräder stoßweise, bei Teillast etwas gleichmäßiger. Ich glaube, dass das mit den 360kg Wasserstoff, die mögliche Tagesleistung des Elektrolyseurs ist. Das muss also nicht jeden Tag so sein. Wenn man bei 120 Wohneinheiten zu je 3 Personen und 1500kWh pro Person und Jahr rechnet, wäre man bei 540MWh für den Strombedarf der Haushalte. Wenn man den gleichen Betrag für E-Fahrzeuge und den doppelten für Heizung und Warmwasser hochrechnet, wäre man 2160MWh pro Jahr. Den Bedarf des Wohn- und Geschäftshaus und der Kita kenne ich nicht. Das könnte man bilanziell mit einer Windkraftanlage von 3MW bei 2000 Volllaststunden locker decken und hätte auch den höheren Aufwand für die Wasserstoffspeicherung mit drin in der Bilanz. Man müsste kaum mehr als 14Tage puffern für Windflaute, wenn man es zu 100% ohne Netzunterstützung schaffen will. Das ist ein journalistischer Artikel, inwieweit da alle Details berücksichtigt sind kann man nicht sagen. Ich glaube, dass man beim Wasserstoff nicht aufhören kann, sondern zum Methan oder Methanol weitergehen muss, da die Technologien dort schon da sind. Ob die Gewinnung des Kohlenstoffs aus der Luft effektiv ist, weiß ich nicht. Ich denke, man könnte jeglichen sowieso vorhandenen Abfall aus Landwirtschaft und anderen Bereichen als Kohlenstoffquelle erschließen und damit einen Kreislauf konstruieren. Da ich kein Chemiker bin, weiß ich nicht, ob diese Idee gut umsetzbar ist.

Kleiner Rechenfehler:

Falsch:
Pro Bündel 1900 mm x 770 mm = 1,463 m² x 6075 Bündel = ca 8.888 m² Fläche ohne Zwischengänge.

Richtig:
Pro Bündel 1000 mm x 770 mm = 0,77 m² x 6075 Bündel = ca 4.678 m² Fläche ohne Zwischengänge.

@Strauss: Bei Stauseekraftwerken könnte der Klimawandel einen Strich durch die Rechnung machen, deshalb würde ich eher nicht auf Wasserkraft setzen, weder als Stausee noch an Flüssen.

Was Wasserstoff und Akkus betrifft, da sehe ich eher Akkus als Speicher der Zukunft.

Lithium-Eisenphosphat-Akkumulator.

Die größten Zellblöcke bis 30.000 Ah werden in U-Booten verwendet, in unterbrechungsfreien Stromversorgungen und bei der Speicherung regenerativer Energie. Aufgrund der hohen Zuverlässigkeit hat der Lithium-Eisenphosphat-Akkumulator bei neuen stationären Speichern zur Netzstabilisierung eine herausragende Stellung: gemessen an der Leistung in MW aller 2014 geplanten Li-Ionen-Speicherkraftwerke basierten 39 % davon auf Lithiumeisenphosphat. 40 MWh werden in einem Batteriespeicherkraftwerk in Hongkong eingesetzt.

(Quelle: Wikipedia)

@Hannes Bader: Wie sich das Projekt entwickelt bleibt abzuwarten. Ich bin gespannt was daraus wird – wenn es gut läuft, dann wäre Wasserstoff zumindest für die nächsten Jahre eine Überlegung wert.

Allerdings habe ich meine Zweifel, ob die Projektplaner das mit den hohen Verlusten beim Wasserstoff, z.B. bei Elektrolyse, bei evtl. Wasserstoffverflüssigung und bei H2-Autos, in den Griff bekommen, so dass die Kosten für die Kunden auch ohne Subventionen im erträglichen Rahmen bleiben.

Ich sehe bei sinkenden Batteriepreisen auch ein Sinken des Wasserstoff-Wundersterns.

53 Millionen für 11 Häuser, wobei die Wohnhäuser je 12 Wohneinheiten haben, wenn sich die Kosten gleichmäßig auf die Häuser aufteilen würden, wären das knapp 400.000 Euro pro Wohnung…kommt mir nicht günstig vor. Aber 20 % = 80.000 Euro passt schon eher

Im Artikel steht:

Der Bund habe als Antwort auf eine erste beim Bundeswirtschaftsministerium eingereichte Projektskizze bereits Fördermittel in Höhe von bis zu 80 Prozent in Aussicht gestellt: Für den Aufbau von drei Windkraft- und mehreren Photovoltaikanlagen sowie Anlagen für die Elektrolyse von Wasserstoff, der in dem Quartier komplett klimaneutral erzeugt werden soll.

Wenn ich das richtig lese, dann gibt es die „bis zu 80%“ nur für Windkraft-, PV- und Elektrolyse-Anlage, die gut 13. Mio Euro kosten soll und mit 80% Subvention noch 2,6 Mio Euro kosten würde – zusammen wäre das immer noch ca. 43 Mio. Euro.

120 Wohneinheiten in Mehr- und Einfamilienhäusern, sowie ein Geschäfts- und Bürogebäude, eine Kita…

Rechnen wir mit 150 Einheiten, dann wären es rund 287.000 Euro pro Einheit – dafür dürfte es in Gütersloh normale Neubauwohnungen mit 70 – 80m³ geben – laut immobilienscout24.de.

Eine kleine Wasserstoffanlage plus PV-Anlagenanteil kämen auf etwa 70.000 Euro je Einheit. Also 287.000 Euro – 70.000 Euro = 217.000 Euro oder ca. 60 m² Neubauwohnung.

Preis: Wasserstoffanlage + Speicher sehr teuer. Ja also, die teure Speicheranlage gehört nicht in die Privathäuser, sondern dahin wo Geld verdient wird. UND DAS IST DER ENERGIE-ANBIETER. UEBRIGSTROM rückspeichern zu vernünftigen Preisen, und den wieder zurückholen im Winter. Alle Leitungen sind dafür vorhanden.

Sicher ist es besser, wenn ein größerer Anbieter den Speicher verwaltet, dann können mehr verschiedene Energieanbieter und -nutzer vereint werden und die Speicherkosten pro Nutzer sinken.

Viele Leute wollen umweltfreundlich und unabhängig sein, keinen Kohlen- und Atomstrom nutzen.

Und vielleicht trauen sie der Politik auch nicht, wer weis was die sich an Umlagen noch alles einfallen lassen – wer autark ist, der zahlt kein Netzentgelt und vermutlich auch keine EEG-Umlage.

Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz – EEG 2017)

§ 61a Entfallen der EEG-Umlage.

Der Anspruch nach § 61 Absatz 1 entfällt bei Eigenversorgungen,

1.

soweit der Strom in der Stromerzeugungsanlage oder in deren Neben- und Hilfsanlagen zur Erzeugung von Strom im technischen Sinn verbraucht wird (Kraftwerkseigenverbrauch),

2.

wenn die Stromerzeugungsanlage des Eigenversorgers weder unmittelbar noch mittelbar an ein Netz angeschlossen ist,

3.

wenn sich der Eigenversorger selbst vollständig mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgt und für den Strom aus seiner Anlage, den er nicht selbst verbraucht, keine Zahlung nach Teil 3 in Anspruch nimmt oder

4.

(Quelle: gesetze-im-internet.de)

Ich bin kein Jurist und weis nicht, ob da nicht noch Fallstricke im Gesetz sind, aber das liest für mich so, dass ohne Netzanschluss auf den selbst erzeugten und verbrauchten Strom keine EEG-Umlage zu zahlen ist und sich autarke Strom- und Energieversorgung noch mehr lohnt – und in Zukunft bei fallenden Batteriepreisen mit Zukunftversion der Renner werden könnte.

Man sollte sich wirklich nicht an die Angaben in diesem Zeitungsartikel klammern. Wenn die 3 Windkraftanlagen eine Einspeisevergütung von 5ct je kWh bekommen, finanzieren sie sich selbst, egal wo der Strom hingeht und wie schon weiter oben erwähnt, würde eine WEA mit 3MW bilanziell komplett reichen. Die Formulierung „Förderung in Aussicht gestellt“ sollte man sehr ernst nehmen. Das heißt, wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, kann das Projekt zu 80% gefördert werden. Muss aber nicht. Wieviel von den 13 Millionen wohin gehen, ist auch nicht gesagt. Alles vage. Die Infos müssen nicht falsch sein, aber sie können verschieden interpretiert werden.

Tassikas rechnet mit einer Bauzeit von fünf bis sieben Jahren„.

In 7 Jahren tut sich noch viel – auch bei der Batterietechnik.

Die Einnahmen der Stromrückspeisung müssen versteuert werden. Eigenstromverbrauch meistens nicht. Im Garten produziertes Gemüse ja auch nicht.

Wenn eine Hausanlage ans Netz angebunden ist muss für selbst erzeugten und verbrauchten Strom eine EEG Umlage gezahlt werden.
D.h. es ist wie Mehrwertsteuer auf Gemüse aus dem eigenen Garten, ausser man kauft nie zusätzlich im Supermarkt.

Daniel, vorläufig läuft sogar zu viel Gletscherwasser in die Stauseen.Corona und der vermehrte Energiewandel bringen hier Vorteile und machen das Klima wieder langsam so wie es früher war. Im weiteren wird ein Teil des Abwassers nach den Turbinen, wieder mit Uebrigstrom vom Sommer hochgepumpt.
Die Eisenphosphat – Speicher kennt man seit Jahren in den Schulhäusern wo so PV Strom gespeichert wird.Lebensdauer und Wirtschaftlichkeit sind aber unbefriedigend. Dies haben auch schon Eigentümer solcher Anlagen hier im Forum bestätigt.

Tesla Model 3 in China.

Kampfpreis dank brandsicherer Billig-Batterien.

Lithium-Eisen-Phosphat-Batterien könnten den E-Automarkt nachhaltig durcheinander wirbeln. Ihre Verwendung im BYD Han ist bislang noch schwer zu prüfen. Aber dass Tesla sie jetzt auch in chinesische Model 3 einbaut und das offiziell bestätigt, macht klar: Die Technik ist nicht nur serienreif, sondern in Serie. Ihr spürbar niedriger Preis und ihre Brandungefährlichkeit könnten europäische Hersteller bald alt aussehen lassen.

(Quelle: auto-motor-und-sport.de – Oktober 2020)

So schlecht scheinen Lithium-Eisen-Phosphat-Batterien (LiFePO4) nicht zu sein, scheinbar haben die Eigentümer sie falsch genutzt bzw. das BMS war nicht gut.

Normalerweise haben LiFePO4-Akkus eine höhere Zyklenzahl als Lithium-Ionen-Akkus und müssten eigentlich viel länger halten. Ein Nachteil ist das höhere Gewicht, weshalb sie bei E-Autos (bisher) selten verwendet werden.

@Strauss: Gibt es ausser einigen „Eigentümer solcher Anlagen hier im Forum“ andere Quellen, die von einer kurzen Lebensdauer bei LiFePO4-Akkus berichten?

Zu viel Gletscherwasser? Momentan? Woher haben Sie Daten dazu? Hier findet man Abflussdaten für Bayern vom Strom aus den Alpen: https://www.hnd.bayern.de/pegel/meldestufen/ Mal hat man zu viel (Hochwasser-) Wasser, dann wieder viel zu wenig – und wie kann man Strom speichern bis man ihn braucht? Was man deutlich feststellt ist, dass Extreme deutlich zunehmen und was man weiß ist, dass man mit Pump-Speicherkraftwerken nie im Leben auskommt, um den Überschuss zu „bunkern“. Wie lange das mit den Gletschern überhaupt noch geht steht in den ****. Die schmelzen längst wie Butter in der Sonne.

Silverbeard: EEG-Umlage für eigenverbrauchten Strom fällt nur bei PV-Anlagen mit mehr als 10 kWp an. Deshalb sind die meisten privaten PV-Anlagen kleiner.
Wenn ich einen Gärtnerbetrieb im eigenen Garten habe und mein Gemüse verkaufe, muss ich auch Steuern zahlen. Irgendwo gibt es halt mal Grenzen.

@bergfex
Da hast Du mich missverstanden. Steuern auf verkauften Strom sind OK. EEG Umlage auf selbstverbrauchten Strom nicht. Egal wie groß die Anlage ist. Das ist nur ein Mittel um die Anlagen möglichst klein zu halten, ohne das direkt ins Gesetz zu schreiben.
Wenn in Deutschalnd ernsthaft Energie ökologisch erzeugt werden soll, sind die Zeiten der zentralen Energieversorgung vorbei.

Um diesen Wasserstoff wird viel geschrieben und noch mehr geredet. In YT fand ich das hier: https://youtu.be/9ZuRamCqj1I Was meit man zum Irrttum Nr. 8: Zeiger: 26:18

Im Video geht es bei Irrtum Nr. 8 um die abgeschalten Windkraftanlagen.

Natürlich könnte man den Strom zur Wasserstofferzeugung nutzen anstatt die Windkraftanlage abzuschalten, aber das Problem des Windstromüberschusses könnte schneller vorbei sein als gedacht – Dank Herrn Altmaier und seinen Lobbyisten.

Bis zum Jahr 2025 benötigen 23 Prozent aller deutschen Windenergieanlagen eine neue Vermarktungsform für den erzeugten Strom, anderenfalls müssen sie stillgelegt werden.

(Quelle: windkraft-journal.de)

Politik und Lobbyisten aus der Wirtschaft bremsen so sehr beim Ökostrom, dass man es sich ganz einfach nicht leisten kann, den Strom für Wasserstoff zu verschwenden.

Mit 55 kWh aus der Stromerzeugung kommt ein E-Auto mit Brennstoffzelle etwa 100 km weit, aber bei reines E-Autos kommen 3 Fahrzeuge jeweils 100 km weit.

Nachtrag:

Es ist paradox – die Wasserstoff-Industrie und ihre Lobbyisten wollen überschüssigen Ökostrom möglichst kostenlos, damit der Wasserstoff günstig ist, während zugleich die allgemeine Wirtschaft-Lobby versucht dem Ökostrom den Hahn zuzudrehen.

Vielleicht sind auch beide Lobbyisten im gleichen Lager und versuchen über den dann knapper werdenden Ökostrom dem Elektroauto und dem Strom in Bürgerhand den Saft abzudrehen, damit Verbrenner-Industrie und Strom-Industrie weiterhin fette Renditen für die Großaktionäre und dicke Boni für die Vorstandsetage einfahren können.

Die Zukunft sind für mich rein strombasierte Fahrzeuge und Heizungen auf Wärmepumpenbasis, entweder autark beim einzelnen Hausbesitzer oder als Zusammenschluss von mehreren Haushalten bzw. Häusern oder Stadtteilen, Ortschaften bzw. Kreisen.

Also dezentrale Stromversorgung und das Überlandstromnetz dient dann als Reserve für Notfälle oder für Großverbraucher, die den Windstrom von den Küsten oder Solarstrom von Solarparks nutzen und dann die Netzentgelte zahlen.

Ganz allgemein sollte der Staat die Grundversorgung bei Strom, Wasser, Glasfaser, im Gesundheitswesen (Krankenhäuser), Strassen- und Schienenbau übernehmen und die Rendite-Abzocker daraus ganz verbannen – für diese bleibt noch genug übrig.

Klingt auf den ersten Blick nach einer coolen Idee.
Aber:

  • Ich mache mir Sorgen um die Effizienz, wenn mit Strom Wasserstoff erzeugt wird, aus dem über die Brennstoffzelle wieder Strom entsteht. Warum den regenerativ erzeugten Strom nicht direkt nutzen? Heizen geht auch mit Thermie und Erdwärme, wofür ich dann auch nur noch Strom brauche.
  • 80% Förderung klingt ein wenig nach Bazooka-Scholz!? Erst denken, dann fördern!!
  • Photovoltaik auf den zur Verfügung stehenden Dachflächen sollte erste Wahl sein!

Den Wasserstoff kannst Du z. Zt. noch schlecht benützen zum Direkt Heizen. H2 dient nur als Energieträger bei Stromeinsatz.Auch wenn man fast auf jedem Dach eine PV anlage hätte, im Winter reichts trotzdem nicht.Dann schon eher mit Windrädern, alles direkt. Aber die sind im Wohnbereich verboten. Also weg zu den Stromleitungsenden.Und Speichern zentral.

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