General Motors baut über lokale Händler 40.000 Ladepunkte in Nordamerika auf

GM-Ultium-Charger-Elektroauto-USA-Kanada

Copyright Abbildung(en): General Motors

Der US-Autokonzern General Motors hat angekündigt, sein umfassendes Händlernetz in den USA und Kanada zu nutzen, um ein flächendeckendes Netz an Ladestationen aufzubauen. Geplant ist, ab 2022 insgesamt gut 40.000 Ladestationen mit Level 2 Charging aufzubauen, also AC-Lader mit bis zu 19 kW Leistung. Diese Initiative ist Teil der kürzlich angekündigten Verpflichtung von GM, über sein Ultium Charge 360-Ökosystem gut 750 Millionen Dollar (etwa 650 Millionen Euro) in den Ausbau Ladeinfrastruktur zu investieren.

Der Autohersteller will zusammen mit seinen Händlern vorrangig dort Ladepunkte aufbauen, wo der Zugang zum Laden von Elektrofahrzeugen momentan oft noch eingeschränkt ist. Im Rahmen des Dealer Community Charging genannten Programms sollen die Ladepunkte an wichtigen Standorten in den jeweiligen Gemeinden des Händlers aufgebaut werden, wie etwa Arbeitsplätzen, Mehrfamilienhäusern, Sport- und Unterhaltungsstätten sowie Hochschulen und Universitäten. Diese Ladestationen sollen allen E-Fahrern zur Verfügung stehen, und nicht nur exklusiv GM-Kunden vorbehalten sein. GM zufolge leben gut 90 Prozent der US-Amerikaner weniger als zehn Meilen (etwa 16 Kilometer) von einer GM-Niederlassung entfernt.

GM kündigte zudem den Start einer neuen Linie von drei intelligenten Ladestationen der Marke Ultium Level 2 an, die Interessenten über Händler oder online erwerben können. „Wir wollen den Kunden die richtigen Werkzeuge und den Zugang zum Laden geben, wo und wann sie sie brauchen. Gleichzeitig arbeiten wir mit unserem Händlernetz zusammen, um den Ausbau des barrierefreien Ladens in den USA und Kanada, vor allem in unterversorgten, ländlichen und städtischen Gebieten, zu beschleunigen“, sagte GM-Präsident Mark Reuss.

In den USA und Kanada gibt es in vielen städtischen und ländlichen Gebieten immer noch Ladewüsten, wo es an einer E-Auto-Ladeinfrastruktur fehlt, die für die breitere Einführung von Elektroautos erforderlich ist. Im Rahmen seines Dealer Community Charging Programms stellt GM jedem seiner EV-Händler bis zu 10 Level 2-Ladestationen zur Verfügung, um diese an wichtigen Standorten in den lokalen Gemeinden einzusetzen. Dabei arbeitet GM laut eigener Aussage auch mit politischen Entscheidungsträgern, Gemeindeleitern und Branchengruppen zusammen, um Ladestationen und Infrastruktur schneller bereitzustellen und den Zugang für diejenigen zu verbessern, die möglicherweise keine Ladesationen in ihren Häusern installieren können, wie etwa Bewohner von innenstädtischen Mehrfamilienhäusern.

Quelle: General Motors – Pressemitteilung vom 26.10.2021

Über den Autor

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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