Volkswagen Passat soll ab 2023 auch als Elektroauto erhältlich sein

Volkswagen Passat soll ab 2023 auch als Elektroauto erhältlich sein

Copyright Abbildung(en): Anastasiia Moiseieva / Shutterstock.com

Ab 2023 soll es eine rein elektrische Variante des VW Passat geben, berichtet die britische Autocar unter Berufung auf Insider. Geplant sei, das Elektroauto nicht auf der dezidierten Elektro-Plattform MEB aufzubauen, sondern den Modularen Querbaukasten MQB zu nutzen, den VW 2012 eingeführt hat und gleichermaßen für Benziner, Diesel sowie Plug-in-Hybride nutzt.

Das Design des neuen Modells, intern als B9 bekannt, sei bereits abgeschlossen, zitiert Autocar VW-Insider. Der neue Passat, der neben der Elektro-Variante weiterhin auch als Verbrenner und Teilzeitstromer erhältlich sein wird, dürfte ein etwas konservativeres Designkleid tragen als ähnlich große Modelle wie etwa die Serienversion des MEB-Kombis ID Space Vizzion, der für Ende 2021 erwartet wird und bis zu 590 Kilometer Reichweite schaffen soll.

Dank eines längeren Radstands und ein paar Zentimetern mehr in der Breite soll auch der Innenraum wachsen sowie etwas mehr Platz für den Akku geschaffen werden. Eine ähnlich hohe Reichweite wie bei der auf Elektroautos optimierten MEB-Plattform für die ID-Modelle wird VW mit dem MQB-Stromer allerdings kaum erreichen können.

Der Passat ging erstmals 1973 in Produktion und knackte kürzlich die Marke von 30 Millionen verkauften Fahrzeugen. Damit ist er nach dem Golf das zweit erfolgreichste VW-Modell. Zuletzt hieß es, dass VW den Passat möglicherweise einstellt. Schließlich gibt es demnächst mit dem ID Space Vizzion und dessen Limousinen-Variante ID Vizzion sowie dem Arteon mehrere Modelle im selben Segment. Außerdem greifen Kunden in dieser Fahrzeugklasse immer mehr lieber zu SUV und Crossover.

Der neue Passat soll sich Plattform, Antriebe und Elektroarchitektur mit dem Skoda Superb teilen, berichtet Autocar weiter. Bei der tschechischen Volkswagen-Tochter soll der Passat künftig auch produziert werden, nachdem die Fertigung des Modells am deutschen VW-Standort Emden ausläuft. Dort sollen zukünftig Elektroautos wie der Crossover ID.4 in hohen Stückzahlen vom Band surren.

Quelle: Autocar – 2023 Volkswagen Passat to move upmarket, gain EV version // Ecomento – VW Passat soll weiter gebaut werden, auch als Elektroauto

Über den Autor

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Ob an den Gerüchten was dran ist, bleibt mal abzuwarten. Warum sollte VW einen vollelektrischen Passat bringen, wenn bereits 2 Jahre vorher der Space Vizzion (also die MEB Version des Passat) eingeführt wird? Das macht ja irgendwie keinen Sinn. Da muss dann schon ein gewaltiges Unterscheidungsmerkmal da sein. Also an den Insider Infos darf sicherlich gezweifelt werden. Vielleicht wurde der Passat auch parallel mit reinem E-Antrieb entwickelt, falls es beim Space Vizzion Probleme gibt? Wer weiß…
Jedenfalls super, dass VW dann auch bald mal einen BEV Kombi bringen will. Damit wären sie dann mal die einzigen, die sowas im Portfolio haben.

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