Volkswagen soll e-Golf-Produktion bis November fortführen

Volkswagen soll e-Golf-Produktion bis November fortführen

Copyright Abbildung(en): North Monaco / Shutterstock.com

Autohersteller müssen ihre Produktion und den Verkauf von Elektroautos steigern, um die strengeren CO2-Vorschriften der EU erfüllen zu können. Volkswagen hat mehreren Medienberichten zufolge allerdings bei seinem neuen Elektro-Modell ID.3 weiterhin mit Softwareproblemen zu kämpfen, welche den für den Sommer geplanten Marktstart verzögern könnten. Einem internen Dokument zufolge soll Volkswagen deshalb die Produktion des e-Golf bis Anfang November verlängert haben, wie Nextmove in einem Youtube-Video berichtet.

Die letzte Produktionswoche für den e-Golf ist derzeit in der Kalenderwoche 45/2020 geplant“, zitiert Nextmove aus dem Dokument. Bestellungen sollen noch bis Anfang Oktober entgegengenommen werden. Im vergangen Dezember feierte Volkswagen die Produktion des 100.000sten e-Golf. Seine Fertigung sollte demnächst eingestellt werden, um den Weg für die Einführung des ID.3 im Sommer 2020 zu ebnen. Wann genau die e-Golf-Produktion eingestellt werden würde, war bislang noch nicht bekannt.

Dem Bericht zufolge bietet der Volkswagen den e-Golf mit großzügigen Rabatten an, um den Preis unter 25.000 Euro zu senken. Das ist auch das Preisniveau des ID.3 abzüglich der staatlichen Förderprämie.

Quelle: Electrek — Volkswagen extends E-Golf production until September, according to VW internal document

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19 Antworten

  1. Bin sehr froh, dass der E-GOLF weiterhin produziert wird. Eine der Erhöhung der Reichweite wäre sicher das beste für zusätzliche Käufer
    Dazu bewegen.
    Ich habe inzwischen einen neuen E-GOLF bestellt, vielleicht gibt es jetzt noch Nachahmer.
    Fg Bruno

    1. Würde ich gerne! Leider ist mein Ioniq erst ein Jahr jung! Du hast aber eine wirklich gute Wahl mit dem Golf getroffen! Herzlichen Glückwunsch

    2. Glückwunsch! Haben unseren im Oktober bestellt und im Januar noch abgeholt. Auch Ende 2019 gab es schon jede Menge Rabatte. Auch der neue Umweltbonus wurde nachträglich gewährt. Wenn ich mal alle Rabatte und Prämien zusammenrechne, hat unser gut ausgestatteter E-Golf (CCS, Assistenzpaket, Winterpaket, LED-Rückleuchten, etc.) “nur” rund 26.000€ gekostet. Selbst Gebrauchte mit rund 40.000km waren teurer.
      Es wird natürlich auch Leute geben, die sagen: “Ja aber der ID.3 kommt ja und der hat mehr Reichweite und ist aktueller etc.” Das muss ja jeder selber wissen, was er will. Das Neueste vom Neuesten mit der Gefahr von diversen Kinderkrankheiten (ich vermute die wird es mit Sicherheit geben bei dem ganzen Software Theater, dazu komplette Neuentwicklung) oder ein Auto dessen Bugs am Ende seiner Produktionszeit ausgebügelt sind. Zudem gibt es ihn eben noch nicht.
      Mehr Reichweite wären beim E-Golf natürlich schön, aber wenn man sich vorher Gedanken macht, was man wirklich fährt, passt das schon. Bei uns tut es das. Und Leistung ist allemal ausreichend. An der Ampel muss da erstmal jemand hinterher kommen ;-).

      1. Ganz genau! Der Ioniq hat ja eine ähnliche Reichweite wie der Golf und die ist für den Alltag mehr als ausreichend! Ich hatte letzten Oktober meinen ersten großen Roadtrip über 1000 km, problemlos! Die Leistungsentfaltung ist mir gar nicht so wichtig! Ich liebe dieses leise Rollen durch die Landschaft. Die E-Mobilität hebt das Reisen im Auto auf ein ganz neues Niveau!

  2. Es stellt sich die Frage, ob VW nicht wie PSA mit dem 208 er, den neuen Golf sowohl als Verbrenner, als auch als E mit grösserer Reichweite hätte weiter bauen sollen ? Opel machts auch so und die können alle liefern.

  3. Der ursächliche Zusammenhang mit angeblichen ID.3 Problemen ist reine Spekulation eurerseits.
    Ihr erwähnt die Probleme (zweifelhafte und faktisch widerlegbare Gerüchte) und schreibt dann “einem internen Dokument zufolge soll Volkswagen _DESHALB_ die Produktion des e-Golf bis Anfang November verlängert haben, wie Nextmove in einem Youtube-Video berichtet.”
    Das ist nicht korrekt. Das interne Dokument kündigt lediglich an, dass der eGolf länger gebaut wird – darin ist von keinen ursächlichen Problemen beim ID.3 die Rede. Selbst nextmove erwähnt dies im Video so nicht. Der ID.3 wird seit gut einem Jahr für “Sommer 2020” angekündigt und es gibt haufenweise Bestätigungen von VW dazu. Zuletzt vor ein paar Tagen von Vertriebsvorstand Stackmann, der sein Versprechen (trotz Corona) weiter halten möchte.

    1. Naja, Spekulationen hin oder her. Fakt ist, dass der e-Golf Anfang des Jahres 2020 eingestellt werden sollte. Das sich Volkswagen mit dem ID3 und der doch ungewöhnlich schnellen Umsetzung der Produktion vielleicht ein bisschen übernommen hat, steht außer Frage! Was die wahren Gründe dieser Spekulationen sind, werden wir wohl nie herausfinden. Bleibt abzuwarten, ob VW im Sommer mit einem „fertigen“ ID3 in Serie gehen kann. Der e-Golf ist der einzige Kompakte Stromer, den VW derzeit tatsächlich liefern kann. Und sie müssen liefern, denn das Jahr ist schneller rum, als es Volkswagen lieb ist!

  4. Aus oben angeführten Gründen haben wir nochmsls einen E Up gekauft. Bestellt 9/19 und im Februar geliefert. Einfaches und bewährtes Grundfahrzeug. Bis die Zweifler E Auto fahren haben wir schon viel Freude daran. Kostete nach allen Prämien und Rabatten 14800€.

  5. Ich hätte parallel zum ID.3 auf alle Fälle den Golf 8 elektrifiziert – in der Entwicklung der Unikarosse E-spezifisches, soweit nicht aufwendig, berücksichtigt. Alles auf eine reine E-Plattform zu setzten, ist für einen Massenhersteller extrem riskant.

    1. Einen e-Golf in der Entwicklung zu berücksichtigen, wäre nicht mal besonders aufwändig gewesen, denn es ist ja kein Geheimnis, dass die Golf VIII-Plattform (MQB) gegenüber dem VII die gleiche geblieben ist. Das merkt man auch deutlich an den vertrauten Größenverhältnissen – die aber auch nach wie vor völlig in Ordnung sind.

      Ich verstehe aber, dass man den ID.3 nicht kannibalisieren will. Zunächst einmal ist er durch die Spezialisierung sicher günstiger herzustellen, weil er z.B. weniger “hochgeschwindigkeitsfest” sein muss. Sowas schlägt sich in mehr Punkten nieder, als man denkt. Der e-Golf wird derzeit nur weiter gebaut, weil man nicht ohne lieferbares E-Auto in dieser Klasse dastehen will. Derzeit zahlt VW wohl eher drauf, und das wäre bei einem e-Golf VIII nicht anders. Auch Verbrauch und Reichweite sind ohne andere Plattform kaum noch zu verbessern.

      Nicht zuletzt soll der ID.3 in der Zulassungsstatistik möglichst gut einschlagen. Der Anspruch für VW als Marktführer MUSS es sein, dass er das meistverkaufte E-Auto überhaupt wird, sprich der Golf der Zukunft. Da wäre es sehr hinderlich, wenn die altgedienten Golf-Fahrer “sicherheitshalber” zum gewohnten Modell greifen.

  6. Ich habe Ende Februar einen E-Golf bestellt. Unverbindlicher Liefertermin 4. Quartal 2020. Wenn ich jetzt lese, dass KW 45 mit der Produktion Schluss ist, frage ich mich wann diejenigen Ihren E Golf bekommen, die Anfang Oktober bestellen.
    Ich bin gerade recht frustriert, da ja die Produktion gestoppt ist, und ich mich daher nicht vor Anfang 2021 elektrisch fahren sehe. Aber vielleicht wird ja alles gut.

  7. Mein E Golf hat 20.000 € gekostet (alte E Auto Förderung schon abgezogen), plus CCS, Wärmepumpe und Tempomat; serienmässig gut ausgestattet, Navi, CD etc. Jetzt gab s noch 1.000 plus vom bafa. Kann man nicht meckern

    1. Genau, ich noch weniger bezahlt und durfte mich noch zusätzlich über zwei Wochen Karibikurlaub, einen Lottogewinn und eine Badeente freuen.

  8. Ich bin seit nov.2019 mit meinem egolf als Firmenwagen unterwegs(damals noch richtig teuer) und bin bis jetzt begeistert. Ich kann den Wagen auch immer mit erneuerbarer Energie laden (sagt zumindest der STROMANBIETER)
    Einzig die extreme Reichweiteneinbuße im Winter ist frustrierend.
    Der Komfort, die Laufruhe und die Durchzugskraft entschädigen dies aber bei jeder Fahrt immer wieder…

  9. Der e-Golf hat sich zu einem zuverlässigen und umweltgerechten Fahrzeug entwickelt und passt in die Landschaft der Fahrzeuge, ohne damit aufzufallen, ein Stück Normalität kommt zurück. Volkswagen kann sich glücklich schätzen, das sie daran festgehalten haben und damit auch die Käufer auf längere Sicht, ohne Wertverlust, an die Marke binden. Mich macht das glücklich. Michael Kalweit

  10. Die Verlängerung der E-Golf-Produktion ist ein peinlicher Rückschlag für die Deutsche Automobilindustrie und deren Mitarbeiter. Sollte Tesla innerhalb der kommenden zwei Jahre einen Kleinwagen für annähernd wenig Geld aus dem Ärmel zaubern, dann kann VW einpacken. Bis dahin wird es genug Alternativen weltweit geben. Schon heute scheint die Steuerung des ID3, sprich Elektronik, von gestern zu sein.
    Vielleicht wird VW ja mal ein herausrangender Zulieferer.

  11. Richtig, nicht nur Zulieferer auch Autohersteller die alles in Europa produzieren und bauen, sollten von der EU künftig reichlich mit Geld gefördert werden. Lasst die Chinesen dort wo sie sind , weiter Wildtiere mästen und Masken bauen für sich selbst. Gilt vor allem auch für die Italiener im Norden. Hört auf mit Bosch Hydr. Steuerventile zu kopieren und in China gebaut als “made in Italy“ zu verkaufen. Diese billige Chinaware kommt der EU jetzt teuer zu stehen.

  12. der E-Golf verkauft sich recht gut. Wie auch der BMW i3. Beide sollten eingestellt werde und wurden verlängert. Macht man sicherlich
    nicht wenn die nicht gut genug verkauft werden würden. Nur traurig das überhaupt von Top Manager darüber nachgedacht wurde.
    Zeigt mal wieder wie gut diese Personen die Energie- und Mobilitätswende verstanden haben – bis heute!!!

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