Seat und Cupra gehen in die Elektro-Offensive

Copyright Abbildung(en): Seat

Seat setzt seinen im vergangenen Jahr angekündigten Fahrplan für die Elektrifizierung der eigenen Fahrzeugflotte in die Tat um. Nach der Präsentation der neuesten Modelle des Seat Leon und des Cupra Leon, die beide auch in Hybridvarianten erhältlich sein werden, hat das Unternehmen die Serienversion des Cupra Formentor in einer Web-Videokonferenz vorgestellt. Der Formentor, das erste Fahrzeug, das exklusiv für die Performance-Marke Cupra entwickelt wurde, wird ebenfalls mit aktuellen Hybridtechnologien erhältlich sein.

Mit der Elektrifizierung der Modelle in seinem Sortiment bietet Seat seinen Kunden eine umweltfreundliche Fahroption: Alle Fahrzeuge der genannten Modellreihen mit Hybridantrieben zeichnen sich durch eine elektrische Reichweite von bis zu 60 Kilometern und entsprechend niedrigem lokalen CO2-Ausstoß aus. Der spanische Fahrzeughersteller intensiviert damit seinen Einsatz für mehr Umweltschutz sowie die Ziele des Pariser Klimaabkommens und hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 sowohl im Hinblick auf seine Fahrzeuge als auch bei der Produktion der Fahrzeuge Klimaneutralität zu erreichen.

„Die Botschaft ist eindeutig: 2019 war das beste Jahr in unserer Geschichte. Wir waren die am schnellsten wachsende Volumenmarke in Europa und haben das dritte Jahr in Folge ein Wachstum im zweistelligen Bereich erzielt, und das bei abflauender Konjunktur. Wir konnten unsere positive Entwicklung Anfang 2020 fortsetzen und sind trotz der vor uns liegenden Herausforderungen für die Zukunft gut aufgestellt.“ — Carsten Isensee, Vorstandsvorsitzender Seat

Seats Vorstand für Vertrieb und Marketing und Cupra CEO Wayne Griffiths betonte außerdem, dass Cupra auf „zwei spektakuläre Jahre“ Cupra zurückblicken könne. Seats Performance-Marke komme eine entscheidende Rolle bei der Erreichung des Ziels zu, den Schwerpunkt von Seat hin zu noch emotionaleren Modellen zu verschieben.

Sechs neue Modelle bis 2021

Die Produktion der verschiedenen Varianten des neuen Leon ist im Seat Hauptwerk in Martorell bereits angelaufen. Dazu werden sich gegen Mitte des Jahres die Varianten von Cupra Leon und Cupra Formentor gesellen. Die Fertigung dieser neuen Modelle in Martorell soll dazu beitragen, das Produktionsvolumen des Werks weiter auszubauen, das sich derzeit seiner maximalen Kapazität nähert. Zu den in Martorell gefertigten Hybriden kommen der Seat Tarraco Plug-in-Hybrid, der batteriebetriebene Seat Mii electric, den wir bereits einem ausführlichen Alltagstest unterzogen haben, sowie der Seat el-Born hinzu, der erste Stromer der Kompaktklasse der Spanier.

Der Seat Leon ist ebenso wie die gesamte Familie des Leon mit einer breiten Auswahl verschiedener Antriebstechnologien erhältlich: als Benziner (TSI), mit Dieselmotor (TDI), als CNG-Modell (TGI), als Mildhybrid (eTSI) und als Plug-in-Hybrid (eHybrid). Die Verbrauchs- und Emissionswerte für die breite Palette des neuen Seat Leon werden nach Abschluss des Typgenehmigungsverfahrens zur Verfügung stehen. In Deutschland wird der Seat Leon zum Einstiegspreis von etwa 20.000 Euro erhältlich sein.

Nach der Erneuerung der Organisationsstruktur des noch jungen Unternehmens und der kürzlich erfolgten Einweihung des neuen Firmensitzes, der Cupra Garage, präsentiert Cupra nun mit dem Formentor stolz sein erstes Modell. Die Marke, die von Autoliebhabern für Autoliebhaber entwickelt wurde, wie Seat in einer aktuellen Pressemitteilung schreibt, rückt außerdem ihre Produktoffensive ins Rampenlicht, zu der neben dem Formentor auch der Cupra Ateca und der neue Cupra Leon gehören.

Quelle: Seat — Pressemitteilung vom 04.03.2020

Newsletter abonnieren

Montag, Mittwoch und Freitag die neusten Informationen aus der Welt der Elektromobilität kostenfrei direkt ins eigene Postfach. Kuratiert aus einer Vielzahl von Webseiten und Blogs.

Dir gefällt dieser Beitrag? Teilen auf

Diese News könnten dich auch interessieren:

6 Antworten

  1. Noch mehr Hybride, die vom Kunden als Dreckschleudern eingesetzt werden, mit 0,5℅ Privatanteil für Geschäftskunden. Wenigstens werden nach ca. 5 Jahren größere Reparaturen unwirtschaftlich und die Teile landen da, wo sie hingehören – auf den Schrott !

    1. “Wenigstens werden nach ca. 5 Jahren größere Reparaturen unwirtschaftlich und die Teile landen da, wo sie hingehören – auf den Schrott !”

      Was ja soviel besser für die Umwelt ist…

  2. Lieber Kasch wann wirst du und deines Gleichen endlich kapieren, dass nicht unsere Kfz in Deutschland das Problem ist sondern die Umweltverschmutzer Indien USA, China usw. Wir haben die saubersten Fahrzeuge auf der Welt. Ihr lasst euch einfach von den Grünen Jahr ein Jahr aus immer mehr verblöden. Ihr seid ignoranten was das Weltgeschehen angeht.

  3. Lieber Peter, wann werden Ignoranten wie du und deinesgleichen endlich kapieren, dass Verbrennerfahrzeuge in absehbarer Zukunft in Europa und großen Teilen der Welt nicht mehr verkäuflich sind als Neuwagen? Mal ganz ab von damit verbundenen Umweltproblematiken: wie kann es sinnvoll sein einzig und allein auf einen endlichen Rohstoff zu setzen, ohne einen Plan B zu haben?

  4. Wann begreifen die Herrschaften, daß die Luftverschmutzer (jährlich 8 000 000 Vermeidbare Tote) auch Deutschesuperautos zur Vernichtung der menschlichen Lebensgrundlage ihren nicht unerheblichen Beitrag leisten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Deine Anmeldung zum Newsletter:
Ein letzter Schritt fehlt noch.

Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).