Seat und Cupra gehen in die Elektro-Offensive

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Michael Neißendorfer
Michael Neißendorfer
  —  Lesedauer 3 min

Seat setzt seinen im vergangenen Jahr angekündigten Fahrplan für die Elektrifizierung der eigenen Fahrzeugflotte in die Tat um. Nach der Präsentation der neuesten Modelle des Seat Leon und des Cupra Leon, die beide auch in Hybridvarianten erhältlich sein werden, hat das Unternehmen die Serienversion des Cupra Formentor in einer Web-Videokonferenz vorgestellt. Der Formentor, das erste Fahrzeug, das exklusiv für die Performance-Marke Cupra entwickelt wurde, wird ebenfalls mit aktuellen Hybridtechnologien erhältlich sein.

Mit der Elektrifizierung der Modelle in seinem Sortiment bietet Seat seinen Kunden eine umweltfreundliche Fahroption: Alle Fahrzeuge der genannten Modellreihen mit Hybridantrieben zeichnen sich durch eine elektrische Reichweite von bis zu 60 Kilometern und entsprechend niedrigem lokalen CO2-Ausstoß aus. Der spanische Fahrzeughersteller intensiviert damit seinen Einsatz für mehr Umweltschutz sowie die Ziele des Pariser Klimaabkommens und hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2050 sowohl im Hinblick auf seine Fahrzeuge als auch bei der Produktion der Fahrzeuge Klimaneutralität zu erreichen.

„Die Botschaft ist eindeutig: 2019 war das beste Jahr in unserer Geschichte. Wir waren die am schnellsten wachsende Volumenmarke in Europa und haben das dritte Jahr in Folge ein Wachstum im zweistelligen Bereich erzielt, und das bei abflauender Konjunktur. Wir konnten unsere positive Entwicklung Anfang 2020 fortsetzen und sind trotz der vor uns liegenden Herausforderungen für die Zukunft gut aufgestellt.“ — Carsten Isensee, Vorstandsvorsitzender Seat

Seats Vorstand für Vertrieb und Marketing und Cupra CEO Wayne Griffiths betonte außerdem, dass Cupra auf „zwei spektakuläre Jahre“ Cupra zurückblicken könne. Seats Performance-Marke komme eine entscheidende Rolle bei der Erreichung des Ziels zu, den Schwerpunkt von Seat hin zu noch emotionaleren Modellen zu verschieben.

Sechs neue Modelle bis 2021

Die Produktion der verschiedenen Varianten des neuen Leon ist im Seat Hauptwerk in Martorell bereits angelaufen. Dazu werden sich gegen Mitte des Jahres die Varianten von Cupra Leon und Cupra Formentor gesellen. Die Fertigung dieser neuen Modelle in Martorell soll dazu beitragen, das Produktionsvolumen des Werks weiter auszubauen, das sich derzeit seiner maximalen Kapazität nähert. Zu den in Martorell gefertigten Hybriden kommen der Seat Tarraco Plug-in-Hybrid, der batteriebetriebene Seat Mii electric, den wir bereits einem ausführlichen Alltagstest unterzogen haben, sowie der Seat el-Born hinzu, der erste Stromer der Kompaktklasse der Spanier.

Der Seat Leon ist ebenso wie die gesamte Familie des Leon mit einer breiten Auswahl verschiedener Antriebstechnologien erhältlich: als Benziner (TSI), mit Dieselmotor (TDI), als CNG-Modell (TGI), als Mildhybrid (eTSI) und als Plug-in-Hybrid (eHybrid). Die Verbrauchs- und Emissionswerte für die breite Palette des neuen Seat Leon werden nach Abschluss des Typgenehmigungsverfahrens zur Verfügung stehen. In Deutschland wird der Seat Leon zum Einstiegspreis von etwa 20.000 Euro erhältlich sein.

Nach der Erneuerung der Organisationsstruktur des noch jungen Unternehmens und der kürzlich erfolgten Einweihung des neuen Firmensitzes, der Cupra Garage, präsentiert Cupra nun mit dem Formentor stolz sein erstes Modell. Die Marke, die von Autoliebhabern für Autoliebhaber entwickelt wurde, wie Seat in einer aktuellen Pressemitteilung schreibt, rückt außerdem ihre Produktoffensive ins Rampenlicht, zu der neben dem Formentor auch der Cupra Ateca und der neue Cupra Leon gehören.

Quelle: Seat — Pressemitteilung vom 04.03.2020

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Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über Stromnetze, erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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