EnBW baut Schnellladenetz an Trigema-Standorten aus

Copyright Abbildung(en): EnBW

Mit dem schwäbischen Familienunternehmen Trigema hat der Energieversorger EnBW einen starken Partner für den Ausbau des Schnellladenetzes in Deutschland gewonnen. Als größter deutscher Hersteller von Sport- und Freizeitbekleidung und Betreiber eigener Testgeschäfte verfügt Trigema deutschlandweit über Standorte, an denen E-Fahrer bequem und schnell Strom laden und währenddessen ihre Einkäufe erledigen können. Dafür wird das Unternehmen gemeinsam mit der EnBW als Betreiberin eines der deutschlandweit größten Schnellladenetze zukünftig an bis zu 21 Trigema-Standorten Ultraschnellladestationen mit Leistungen von bis zu 300 Kilowatt bereitstellen. Dort laden Elektroautos je nach Fahrzeugmodell in fünf Minuten Strom für 100 Kilometer Reichweite. So verbinden Trigema-Kunden den Ladevorgang einfach mit ihrem Einkauf.

Das EnBW-Netz bietet schon heute mit mehr als 40.000 Ladepunkten eines der größten Ladenetze in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dieses erweitert die EnBW nun um bis zu 21 Ultraschnellladestandorte, sodass auch Kunden von Trigema während ihres Einkaufs schnell vor Ort laden können. „Wir möchten, dass E-Mobilität für alle einfach und überall nutzbar ist“, erläutert Timo Sillober, Vertriebschef der EnBW. „Für uns ist es ein starkes Signal, dass Trigema dieses Verständnis teilt und seinen Kund*innen und allen E-Autofahrer*innen mit uns zusammen einfache E-Mobilitätslösungen zur Verfügung stellt.“

Noch in diesem Jahr sollen die ersten Trigema-Testgeschäfte mit je bis zu vier öffentlich zugänglichen Ultraschnellladepunkten der EnBW ausgestattet werden. So schaffen die beiden Unternehmen gemeinsam weitere Möglichkeiten für E-Autofahrer, um von kurzen Ladezeiten zu profitieren. Je nach Größe und Lage der Trigema-Testgeschäfte sollen einzelne Standorte später zu Ladehubs ausgebaut werden, an denen bis zu acht Elektroautos gleichzeitig laden können.

„Wir wollen unserer Kundschaft das bestmögliche Einkaufserlebnis bieten. Dazu gehört heutzutage auch die Möglichkeit, sein E-Auto während des Einkaufs vor Ort zu laden. Wir freuen uns, dass wir diesen Mehrwert zukünftig bieten können und mit der EnBW den Marktführer in Sachen E-Mobilität an unserer Seite haben.“ — Wolfgang Grupp, Geschäftsführer und Inhaber Trigema

Ihre Verantwortung als Vorreiterin einer e-mobilen Zukunft nimmt die EnBW ernst und gestaltet die nachhaltige Mobilitätswende aktiv mit, so das Unternehmen in einer aktuellen Pressemitteilung. Als Teil des EnBW-Netzes hat das Energieunternehmen mit mehr als 350 Schnellladestandorten eines der größten Schnellladenetze Deutschlands errichtet und baut dieses konsequent weiter aus. Anfang 2021 sollen bundesweit 1000 EnBW Schnellladestandorte in Betrieb sein. „Dabei setzen wir auf die enge Zusammenarbeit mit unterschiedlichen, namhaften und attraktiven Partnern aus den Bereichen Handel, Tankstellen und Raststättenbetrieb“, so Tobias Sailer, Vertriebsmanager Elektromobilität bei der EnBW.

Den in Deutschland eingeschlagenen Kurs beim Ausbau der flächendeckenden Ladeinfrastruktur möchte die EnBW künftig auch über Ländergrenzen hinweg verfolgen. Vorbehaltlich der kartellrechtlichen Prüfung wird sie mit dem Joint Venture SMATRICS mobility+ auch in Österreich den Ausbau der Schnellladeinfrastruktur vorantreiben.

Die Hochgeschwindigkeitsladesäulen an Trigema-Standorten werden allen E-Autofahrern rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Wer die EnBW mobility+ App und Ladekarte nutzt, startet und bezahlt den Ladevorgang kontaktlos – und das im gesamten EnBW-Netz. Überall dort laden E-Autofahrer auch an zahlreichen Ladesäulen anderer Betreiber und zahlen immer den gleichen Preis je Kilowattstunde – fair und transparent.

Quelle: EnBW — Pressemitteilung vom 07.07.2020

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ich muss da mal ne „Lanze brechen“ für EnBW
der Ausbau läuft da sehr gut und ich hatte dort noch nie Probleme zu laden.

Top – weiter so

Bei Säulen von Innogy oder E-On betrieben gibts immer Probleme, diese meide ich so gut es geht.

Ich habe hier die selben Erfahrungen gemacht.
Wenn es geht lade ich bei EnBW. Auch wenn ich dort nicht mehr Stromkunde bin, überlege ich mir aufgrund des einzigen Betreibers in Deutschland dem ich es abnehme, dass ENBW das Thema wirklich voran bringen will, dort auch wieder den Haushaltsstrom zu beziehen.

habe gehört das die E-On Ladesäulen von den E-Fahren als E-OFF Ladesäulem bezeichnet werden

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