CleverShuttle feiert fünf Millionen Wasserstoff-Kilometer mit dem Toyota Mirai

Copyright Abbildung(en): Toyota

Der RidePooling-Fahrdienst CleverShuttle hat mit seiner Toyota Mirai Flotte innerhalb von zweieinhalb Jahren mehr als fünf Millionen Kilometer emissionslos abgespult. Dies entspricht der sechseinhalbfachen Distanz von der Erde bis zum Mond und zurück. Gestartet wurde die Kooperation im September 2017 mit zunächst 20 Toyota Mirai in Hamburg. Im weiteren Verlauf wurde die Flotte an mehreren Standorten auf bis zu 45 Fahrzeuge ausgebaut. CleverShuttle hat somit die meistgenutzte Toyota Mirai Flotte der Welt im Einsatz.

CleverShuttle ist Deutschlands führender Anbieter beim RidePooling. Dieser Fahrservice kombiniert den individuellen Chauffeurdienst mit umweltfreundlichen und bezahlbaren Fahrgemeinschaften zwischen Fahrgästen. Den Fahrdienst, an dem neben der Deutschen Bahn seit 2019 auch das japanische Unternehmen Mitsui beteiligt ist, nutzen besonders technikinteressierte und umweltbewusste Menschen, die CO2-neutral transportiert werden möchten. Gebucht wird per App, die Kunden werden am gewünschten Ort abgeholt und zum gewünschten Ziel gefahren. Durch die Bündelung von Fahrgästen mit ähnlichen Routen sorgt der Fahrdienst für günstige Preise, die bis zu 40 Prozent unter den üblichen Beförderungspreisen konventioneller Taxis liegen.

„Die Erfahrungen nach fünf Millionen gefahrenen Kilometern zeigen, dass Brennstoffzellenautos bereits heute vollkommen alltagstauglich sind. Keinerlei technische Defekte und die weiterhin uneingeschränkte Leistungsfähigkeit der Brennstoffzelle, mit Spitzenlaufleistungen von nahezu 200.000 Kilometern je Fahrzeug, belegen, dass gerade auch die Dauerhaltbarkeit zu jedem Zeitpunkt gewährleistet ist.“ — Ferry M. M. Franz, Direktor Toyota Motor Europe

Der Toyota Mirai wurde im Jahr 2014 präsentiert und ist seit 2015 in Deutschland verfügbar. Er kann sowohl von privaten als auch von gewerblichen Kunden bestellt werden. Als Fahrzeug der Oberklasse bietet die Brennstoffzellen-Limousine seinen Insassen durch die vier Einzelsitze hohen Komfort und viel Umweltfreundlichkeit: Der emissionslos fahrende Mirai benötigt für den Vortrieb ausschließlich Wasserstoff, der in der Brennstoffzelle in elektrische Energie umgewandelt wird und den 113 kW/154 PS starken Elektromotor antreibt. Dabei entsteht lediglich Wasserdampf. Mit einer Tankfüllung fährt der Toyota Mirai bis zu 500 Kilometer weit und der Tankstopp dauert lediglich knapp drei Minuten.

Quelle: Toyota — Pressmitteilung vom 05.03.2020

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30 Antworten

  1. Das ändert aber leider nichts an der desaströsen Energiebilanz eines derartigen Fahrzeugs.
    Dies in Kombination mit extrem schwierigen Handling des Mediums – zeigt realistisch gesehen, keine Zukunft dieser Technologie für den Individualverkehr.

    1. Da sag ich nur – abwarten. Die Herstellung von Batterien ist auch nicht so ganz nachhaltig, geschweigedenn ressourcenfreundlich oder wirtschaftlich. Zeig mir mal, wie tausende von 40t LKW jeden Tag mit Batterien über die Autobahn sausen. Oder wie Passagierjets mit Batterien über den Atlantik kommen sollen. Da bist auch du schnell am Ende mit deinem physikalischen Latein. An der Wasserstofftechnologie wird man bei allen Nachteilen, die es allerdings auch bei der Batterietechnologie gibt nicht mehr vorbeikommen.

    2. Wenn die Umstellung auf Wasserstoff-/Brennstoffzellenantrieb mit der volkswirtschaftlichen Gesamtumstellung auf erneuerbare Energien einhergeht sehe ich soviel Positives und Nachhaltigkeit, die die fossile Energiegewinnung, einschliesslich der atomaren Energiegewinnung als nur eine kleine, aber sehr teure Episode der volkswirtschaftlichen Entwicklungen erscheinen lässt. Das einzige Problem ist: die klimatischen Schäden/Entsorgungskosten und die damit verbundenen Kosten werden uns noch lange begleiten.

    3. Haben Sie eigentlich schon bemerkt, worum es bei der Wasserstofftechnologie wirklich geht? E-Autos (FCV) fahren ist dabei nur ein Teilsegment. Das Handling ist längst gelöst und was den Individualverkehr betrifft kommen viele weitere Faktoren ins Spiel…. Was zur Zeit mit dem Strom allgemein los ist, ist nur das übliche “Spiel” mit gigantischen Subventionen, mit dem man der Masse an Stromkunden auferlegt die so genannte Energiewende zu finanzieren. Bis 2038 basiert ein hoher Anteil des Strom aus Kohle- und Kernenergie und wer sich mit der wahren Herkunft befasst, der bemerkt, dass es dabei nur um Börsengeschäfte geht. Suchen Sie dazu bitte im Internet nach “Die Strompreis-Lüge: Warum wir Verbraucher draufzahlen” , einer Sendung des WDR. Ferner ist bis heute völlig offen, was man mit den alten Li-Akkus später macht und was mit den Menschen passiert, die in der Nähe von Li-Abbaugebeiten wohnen MÜSSEN. Sogar in der EU, um nicht nur über die längst bekannten “Probleme” zu nennen. Ein interessanter Bericht zum Thema: “Europas größtes grünes Wasserstoffprojekt NortH2 startet in Groningen” . … Ich glaube die nahe Zukunft bleibt sehr spannend, auch was Stromspeicher und viele andere Anwendungen betrifft….

    1. Die Autos kosten 70.000€ und benötigen gut 1,2kg H2 zu 9,50€ pro kg, ich bezweifel das es ein wirtschaftlicher Erfolg ist, das Model 3 was der Anbieter ebenfalls nutzt kostet mit großem Akku gut 46.000€ und benötigt 15 ~ 20kWh auf 100 KM, das sind Zuhause gut 30Cent, am Supercharter gut 33Cent und wenn man viel Strom Zuhause benötigt mit dem richtigen Anbieter nur 25 Cent pro kWh.
      H2 wird sich nie rechnen, es geht hier nur um’s ausprobieren.

  2. Tja die Japaner und Koreaner machen es vor und richtig die Zukunft ist der wassersoff. Lasst uns von der Öl Gesellschaft zur Wasser Stoff Gesellschaft wandeln

    1. Das wird nur nicht geschehen da der Energieverbrauch identisch ist. Die Zukunft gehört dem E-Auto. H2 wird man eventuell Mal im Flugverkehrs oder Fernverkehr nutzen

      1. Doch, das wird geschehen. Schließlich geht es darum die bisherigen Abhängigkeiten von Multis so lange es irgendwie geht beizubehalten, da kommt jede Subvention durch geschickte Lobbyarbeit gerade recht.

        Solange der Strom aus der Steckdose kommt, hat H2 im PKW-Sektor ohne Subventionen keine Chance, und wenn überhaupt, dann nur als PlugIn-Hybrid.

  3. Und immer wieder die Unwahrheiten:
    “Mit einer Tankfüllung fährt der Toyota Mirai bis zu 500 Kilometer weit und der Tankstopp dauert lediglich knapp drei Minuten.”

    In echt schafft er mal so 400km…. nicht sportlich gefahren. 500km waren eh NEFZ…

    Und der Tankstopp braucht nur 3min wenn vorher keiner getankt hat. Ansonst 10-15min. Und länger wenn der Tankstutzen festfriert.

    Und es schaut ganz mau aus wenn die einzige Wasserstofftankstelle in 150km Umkreis defekt oder leer ist…..

    1. Und BEV sowie die Akkuherstellung werden nicht stark Subventioniert?

      Bei der Betrachtung der Wirtschaftlichkeit sollte man zudem nicht nur Anschaffungskosten und Lade-/Tankkosten berücksichtigen:
      Vor allem die schnelle Betankung der FCEV bringt einen Vorteil bei der Wirtschaftlichkeit gegenüber den BEV (Unter der Annahme das die Reichweite gleich ist). Dieser Vorteil der FCEV wird umso größer, je höher die tägliche Laufleistung bzw. die Anzahl der Tankvorgänge des Fahrzeugs ist. Das Laden des BEV kostest nun mal deutlich mehr Zeit. In dieser Zeit kann das Fahrzeug keinen Umsatz erwirtschaften.
      Zudem sind die Schnelllademöglichkeiten in Städten, wo Clevershuttle nun mal unterwegs ist, stark begrenzt, und werden es, aufgrund technischer Grenzen, aller Voraussicht nach auch bleiben, sodass das Nachladen dort besonders lange dauert.

      Zu ihrer Aussage, das man nur alle 15 min Tanken könne. Auch bei den Wasserstofftankstationen gibt es technischen Fortschritt. Moderne Stationen schaffen mittlerweile deutlich mehr und in Zukunft wird es sich weiter verbessern. Ist halt wie bei den Ladesäulen, da gibt es ja auch schnelle und langsame.

      1. Gehen wir mal davon aus, dass das Fahrzeug mit 200000 km pro Jahr gefahren wird. Pro Tag sind das ca. 550 km pro Tag. Das macht bei einer durchschnittsgeschwindigkeit von 35 km/h ca. 16 h. Das Auto hat dann 8 h Zeit geladen zu werden. Macht bei einer lade Leistung von 11 kW 88 kWh. Bei 550 km pro Tag einen Verbrauch von 16 kWh je 100km – Also machbar. Ein Wasserstoff Auto muss bei dieser laufleistung also 1 bis 2 mal am Tag extra zu einer Tankstelle gefahren werden, was Zeit und km kostet. Einsetzbar ist eine solche flotte nur, wenn auch eine H2 Tankstelle im Umkreis von 20 km liegt. Also nix für Städte von unter 200000 Einwohnern.

  4. 10 Jahre hat Toyota die Hybridtechnik als Nische
    angeboten und wurde von deutschen Herstellern
    verspottet. Heute gehört die Technologie zum Alltag mit kräftigen Zuwachsraten.
    Ich bin überzeugt das die Wasserstofftechnologie in 10 Jahren zum Standard auf unseren Straßen gehört.

  5. In den modernten U-Booten der Welt,die in deutschen Werften entwickelt wurden,arbeiten Brennstoffzellen, die mit Wassetstoff betrieben werden.Dadirch können dies Schiffe monatelang im Tauchmodus fahren.In Japan und Korea fahren dutzende LKW und Busse die durch Brennstoffzellen elektrisch angetrieben sind.Experten sind sich einig,Wasserstoff wird das Öl der Zukunft.

    1. So ein Schwachsinn, die meisten dort fahrenden Busse und LKW’s fahren mit Akkus, da gibt es Wechselstationen und Schnellader noch und möchte. Und dann kommt der meiste Wasserstoff aus der Erdgas Dampfreformation, es ist unmöglich so viel Strom her zu stellen, das würde den Strombedarf fast verdoppeln!

      1. Was denken Sie wo der Strom für die ganzen Elektroautos her kommt? Und ich wette mit Ihnen, gibt es genügend EMobile, dann steigt der Preis für Strom gewaltig, denn Angebot und Nachfrage regelt den Preis.

  6. Ich fahre seit sechs Jahren BEV, seinerzeit noch ohne Förderung, aus Űberzeugung komplett selbst bezahlt aber ich würde mich gerne mal wieder einfach so in mein Auto setzen wollen und ohne aufwendige Planungen unbekümmert losfahren. Allein das Wirrwarr mit den Ladekarten, unterschiedlichen Grundgebühren, dto Kosten pro KWh, Ladeleistungen, dementsprechenden Wartezeiten,…
    Beim FCEV gibt es eine Ladekarte, einen Preis /Kg und keine Wartezeiten. Aber weil man jetzt erst mal BEV’s fertig hat, will man die erst auf-Teufel-komm-raus verkaufen.
    Ich hoffe nur, dass die Verbraucher sich weiter beharrlich zurückhalten damit man so gezwungen ist, die Alternative FCEV zu bauen und anzubieten.

  7. Das Wasserstoffauto bzw. die Brennstoffzelle ist sicher die Zukunft da die sonst zu kurzen Reichweiten bei Dienstfahrten von 800Km pro Tag (kommt immer wieder vor) niemals mit einem Batteriefahrzeug erreicht werden können!
    Auf den neuer Mirai von Toyota warten der läuft dann 700km !!

  8. Jeder der davon überzeugt ist, soll ein Wasserstoffauto kaufen. Bei jeder Tankrechnung wird man dann sehen, dass sich die Physik nicht betrügen lässt. Wer noch mehr Geld “investieren” möchte, kann 2021 auch ein Methanol-Brennstoffzellen-Auto für lumpige 400.000 EUR kaufen.

  9. Bin schon vor, ja tatsächlich, 20zig Jahren in München, Flughafen, mit Wasserstoff betriebenen Bussen gefahren.
    Will das alles nicht verstehen, wie unsere
    so hochgelobten, Hersteller, diese Technik in ihren Schubladen, versteckt haben.
    Die Automobilindustrie der Gegenwart hat
    schon längst in Asien begonnen. Deutschland schläft weiter und unsere Politiker sind ihre Weisungsempfanger

  10. Mag schon sein dass zur Zeit Wasserstoffbetriebene Fahrzeug noch Nachteile gegen Akkufahrzeuge haben, aber sie werden kommen. Das Problem der Akkuherstellung, der Umweltschäden bei der Lithium und Kobaltproduktion, freilich interessiert das nicht weil es ja in einem anderen Kontinent stattfindet, die Akkuherstellung mit riesigem Energieaufwand und großteils mit Kohlestrom, der notwendigen Entsorgung, die Probleme mit der riesigen Anzahl von Ladestellen, die Probleme der Bereitstellung des benötigten Stroms zwingt uns zu einer anderen Lösung,die Probleme mit langen Ladezeiten und geringen Reichweiten, vor 100 Jahren mußte Benzin auch noch in der Apotheke gekauft werden wegen mangelnder Tankstellen, heute spricht man von fehlenden Wasserstofftankstellen. Der Lohner Porsche fuhr auch schon 1898 elektrisch, mit geringer Reichweite und 2 Jahre später als Hybrid mit Benzinmotor zum Laden der Akkus

  11. Wir werden die benötigten Mengen an regenerativ erzeugter Energie zur Gewinnung von grünem Wasserstoff für eine saubere Mobilität in Deutschland weder kurz noch mittelfristig zur Verfügung stellen können.
    Wasserstoff-Autos werden wahrscheinlich eine Rolle spielen aber bestimmt werden Sie keinen signifakanten Beitrag zur CO2 Reduzierung leisten. Wenn das den BEVs schon abgesprochen wird, wie soll das dann eine Technologie können die mindestens 3-4x mehr Energie pro gefahrenen km benötigt.
    Brennstoffzellen im Auto bringen uns nur von einer Abhängigkeit in eine andere OHNE einen Nutzen für die Natur, was ja der eigentliche Grund für die Abkehr von fossilen Brennstoffen ist bzw. sein sollte.

  12. Fahrzeugtechnik:
    Das Verhältnis Nutzlast zu Kraftstoffgewicht mit Tank ist bei Diesel i.O. – Reichweite 600 km vorausgesetzt
    Dto. bei Benzin und Gasantrieben
    Bei Akkuladung versorgen E-Antrieben bis zum eBike auch i.O
    Bei mehr Nutzlast beginnt das Problem – E-Bus geht nur mit Oberleitungen – siehe Straßenbahn oder Brennstoffzellen mit Wasserstoff
    Der PKW ist nicht so wichtig – hier geht auch Tretauto – für unsere …

  13. wir werden aber auch nicht grüne elektrische Energie zum Laden der Akkus für E-autos haben, auch nicht zur Erzeugung der Akkus, in China und Indien werden reihenweise Kohlekraftwerke gebaut um die Akkus erzeugen zu können. Wind und Sonnenenergie kann ausgebaut werden um
    Wasserstoff zu erzeugen wenn die ihre Leistung haben, aber für E-Autos die Ladekapazitäten herzubringen, vor allen zu Zeiten wenn keine Sonnenenergie zur Verfügung steht wird schwer, aber dann haben wir ja unsere Kohle die dann wieder zum Einsatz kommt, das soll dann positiv für die Umwelt sein ?

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