BMW erdenkt den MINI der Zukunft komplett neu

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Copyright Abbildung(en): BMW

Mit dem „MINI Vision Urbanaut“ hat die Marke MINI im Rahmen von #NEXTGen eine vollkommen neue Ausprägung einer Raumvision präsentiert. Das digitale Visionsfahrzeug soll einen so großen und vielseitig veränderbaren Innenraum wie noch nie bieten – und das weiterhin auf minimaler Verkehrsfläche. „Die Marke MINI steht seit jeher für ‚Clever Use of Space‘. Im MINI Vision Urbanaut erweitern wir den privaten Raum weit in den öffentlichen hinein und dadurch entstehen vollkommen neue und bereichernde Erlebnisse“, erklärt Adrian van Hooydonk, Leiter BMW Group Design.

MINI begreift sich zukünftig vor allem als Enabler und Begleiter für unvergessliche Erlebnisse – die sogenannten MINI Moments. Der MINI Vision Urbanaut zeigt anhand von drei kuratierten MINI Moments ‚Chill‘, ‚Wanderlust‘ und ‚Vibe‘, wie verschiedenste Nutzungsszenarien aussehen könnten“, sagt Oliver Heilmer, Leiter MINI Design. „Der Moment ‚Chill‘ ermöglicht es, innezuhalten und im Hier und Jetzt zu verweilen. Das Fahrzeug wird zum Rückzugsort, dient der Entspannung oder auch dem konzentrierten Arbeiten unterwegs. ‚Wanderlust‘ ist der einzige MINI Moment, in dem der MINI Vision Urbanaut gefahren wird oder automatisiert fährt. Der Moment ‚Vibe‘ stellt die gemeinsame Zeit mit anderen Menschen in den Vordergrund, in all ihren Facetten“, führt Heilmer weiter aus. Je nach MINI Moment verändern sich Exterieur und Interieur, um dem Erlebnis eine optimale Bühne zu bieten. Ein ganzheitliches User Experience Design, nachhaltige Materialien und ein rein elektrischer Antrieb ergänzen das Gesamtkonzept.

Neue Innenraummöglichkeiten dank E-Antrieb und automatisierten Fahrfunktionen

Als innovatives Raumkonzept wurde der MINI Vision Urbanaut sprichwörtlich von innen nach außen gestaltet. Noch vor der Entwicklung des Exterieurs konzipierten die Designer das großzügige Innenraumerlebnis mithilfe von Grundrissen, Möbeln sowie einem Modell aus Holzspanten als Größenreferenz. Im Laufe des Projekts wurde ein digitales Modell in Augmented Reality erstellt und systematisch optimiert. Dank der neuartigen Bauhöhe realisiert der MINI Vision Urbanaut auf nur 4,46 Meter Gesamtlänge ein vielfältig nutzbares Raumvolumen mit vollkommen neuartiger Bewegungsfreiheit.

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Durch die konsequente „Purpose built“-Auslegung auf den Elektroantrieb und automatisierte Fahrfunktionen entstehen beim MINI Vision Urbanaut zusätzliche Designfreiheiten in Exterieur und Interieur. „Bereits der allererste Mini leitete 1959 durch seinen quer eingebauten Motor eine kleine Revolution im Fahrzeugbau ein. Mit dem MINI Vision Urbanaut konnten wir das Layout des gesamten Innenraums und damit die nutzbare Grundfläche im Innenraum in Relation zum Footprint komplett neu denken“, führt Oliver Heilmer, Leiter MINI Design, weiter aus.

Ein Raum – viele Möglichkeiten

Das Interieur des MINI Vision Urbanaut ist ebenso ideale Fahrumgebung wie Ziel der Reise, das direkt nach der Ankunft mit nur wenigen Handgriffen zum Wohnzimmer werden kann. Betreten wird der innovative Innenraum durch eine große Schiebetür in der Seite. Die innovative Schiebe-Schwenk-Mechanik ist ideal für städtische Gegebenheiten mit wenig Raum. Weitere Türen auf Fahrer- oder Beifahrerseite gibt es nicht.

Ein hoch flexibles, viersitziges Layout bildet die Grundlage des hellen Innenraums. Die vorderen beiden Sitze sind drehbar ausgelegt, während die Rückenlehnen der großzügigen Sitzfläche im Fond hinten links manuell umklappbar und hinten rechts schwenkbar sind. Im Stand senkt sich das Dashboard ab. Der Fahrerbereich wird zu einer gemütlichen Sitzecke – dem sogenannten Daybed. Außerdem lässt sich im Stand die Frontscheibe nach oben öffnen, sodass ein „Street Balcony“ entsteht. Er sorgt für Interaktion mit der Umwelt und ein noch großzügigeres Raumgefühl.

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Einen eher stilleren Ort bietet der dunkler gehaltene Fondbereich, „Cosy Corner“ genannt. Dieser Bereich lädt dazu ein, für sich zu sein. Ein mit Stricktextil bezogener Bogen („Loop“) spannt sich über die Sitzbank und kann dank LED-Hinterleuchtung bespielt werden. Zwischen Cosy Corner und Fahrerbereich liegt der offen und luftig gestaltete Mittelbereich. Er bietet schnellen Zugang zu allen Sitzbereichen. Bei offener Tür lässt es sich hier sogar auf dem Boden sitzen. Dem Einstieg gegenüberliegend rundet ein kleiner, integrierter Tisch mit Pflanze die Inneneinrichtung ab. Der Tisch definiert das neue Zentrum des Fahrzeugs – der Ort, an dem sich die Passagiere begegnen und einander zugewandt in Austausch gehen können.

„Analogue Love – Digital Connection“ als Leitprinzip

Intuitive, dezente User-Interface-Lösungen lassen übliche Bedienelemente wie Schalter oder Taster entfallen. Somit entsteht ein reduziertes, wohnliches Raumerlebnis bei gleichzeitiger vollständiger Vernetzung. Das Prinzip der möglichst unkomplizierten Bedienung „natural interaction“ betont das „analoge“, haptisch taktile Erlebnis bei der Auslösung, wie beispielsweise mit der Direct-Touch-Bedienung im Loop über der Rücksitzbank. Das Rundinstrument befindet sich nun in der Mitte des Fahrzeugs, dem neuen Zentrum des Fahrzeugs, und bringt die Informationen an den Ort, an dem sich die Menschen begegnen.

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Der sogenannte MINI Token ist Kern der Erlebniswelten des MINI Vision Urbanaut. Er besitzt in etwa die Größe eines Handschmeichlers und initiiert durch Einbringen in die dafür vorgesehenen Aussparungen im Tisch der Fahrzeugmitte einen der drei vorkonfigurierten MINI Momente „Chill“, „Wanderlust“ oder „Vibe“. Darüber hinaus sind weitere MINI Momente vorstellbar, wie z. B. „My MINI Moment“. Hier kann der MINI Token auf ein weiteres personalisiertes Erlebnis programmiert werden, indem der Nutzer sein persönliches Lieblingsszenario aus Duft, ambientem Licht, Musik usw. selbst konfiguriert und direkt abrufen kann.

Das Exterieurdesign – der Spirit der Marke in einer neuen Form

Das puristisch gestaltete Mono-Volumen des MINI Vision Urbanaut gibt dem Motto „Creative Use of Space“ eine neue Gestalt. Die bündige, nahezu fugenlose Flächenarbeit soll eine moderne Grundstimmung schaffen. Hochwertige Details setzen gestalterisch bewusst ausgewählte Akzente. MINI typisch sitzen die Räder an den äußeren „Ecken“ der Karosserie, kurze Überhänge runden das kompakt-agile Erscheinungsbild ab.

Die Front des MINI Vision Urbanaut zeigt eine klare Weiterentwicklung der klassischen MINI Design-Ikonen „Scheinwerfer“ und „Kühlergrill“. Die Frontleuchten liegen hinter einer gefrästen Aluminiumstruktur mit Langlochmuster. Sie werden erst sichtbar, wenn sie aktiviert sind. Durch die Umsetzung als Multicolor Dynamic Matrix Light erlauben sie die Darstellung unterschiedlicher, mehrfarbiger Grafiken und damit eine neue Form der Kommunikation des Fahrzeugs mit der Umgebung – individuell für jeden Moment. Gemeinsam mit dem „Grill“ zeichnen die Leuchten die sympathische Frontgrafik, die jeden MINI auszeichnet. Der geschlossene Grill ist nun achteckig ausgeführt und entwickelt damit die traditionelle hexagonale Form weiter. Da beim MINI Vision Urbanaut kein Verbrennungsmotor verbaut ist, der Kühlluft benötigt, übernimmt der Grill nun eine neue Funktion: Er dient als Intelligenzfläche für das automatisierte Fahren.

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Analog zur Front sorgt im Heck die Darstellung der Leuchten als Dynamic Matrix Light hinter einer gefrästen Aluminiumblende für eine neue Ästhetik sowie eine unterschiedliche Darstellung der Leuchten in den verschiedenen Fahrmodi oder den MINI Moments. Auf den zweiten Blick sind die typischen überwölbten Flächen ebenso eine Reminiszenz an die bisherigen MINIs und auch den Classic Mini. Als kleines Detail zitiert die Kontur der Heckscheibe die Form des „Frontgrills“ und unterstreicht das durchgängige Erscheinungsbild.

Die klare Form des Exterieurs gibt Farben, Materialien und Details eine ideale Bühne. Die matte Außenfarbe Zero Gravity changiert zwischen einem metallischen Grün mit blauem Flop bis hin zu leicht farbig abgetöntem Grau. Auf den Scheiben soll ein Muster in Wagenfarbe, das von unten nach oben im Farbverlauf abnimmt, einen harmonischen Übergang von Fahrzeugkörper zu Fenster- und Dachbereich erzeugen. Gleichzeitig sorgt es für einen gewissen Blickschutz und Privatsphäre, ohne dafür die Scheiben dunkel tönen zu müssen – der Innenraum bleibt hell.

Optisches Highlight in der Seite sind die Räder des MINI Vision Urbanaut in der Farbe Ocean Wave, einem Türkisblau, das Assoziationen an Meeresrauschen und Strand wecken soll. Das abstrahierte Union-Jack-Profil zitiert das britische Heritage, während die Form der Räder an die von Skateboards erinnert. Sie stellen damit die Wendigkeit ebenso wie den nonkonformen Twist von MINI weiter heraus. Gleichzeitig sind die Räder Teil der Fahrzeugkommunikation nach außen. Transparent und von innen beleuchtet variiert ihre Bespielung je nach MINI Moment.

MINI Moment „Chill“ – eine Oase in der Hektik der Stadt

Im MINI Moment Chill soll der MINI Vision Urbanaut zum privaten Rückzugsort werden, zu einer urbanen Oase. Während die hintere Sitzbank (Cosy Corner) verschiedene Sitz- und Liegepositionen ermöglicht, erzeugt der hinterleuchtete Loop darüber eine dimmbare, von einem grünen Blätterdach inspirierte Umgebung. Dazu werden Ambiente-Musik und atmosphärische Klänge aus der Natur eingespielt. Im zentralen Bereich klappt das Rundinstrument herunter und wird zur Tischleuchte, sodass kein Display und kein Schalter mehr an die automotive Umgebung erinnern. Von außen zeigt sich der MINI Moment „Chill“ durch die Darstellung eines abstrahierten Blätterdachs im Scheinwerferbereich, Heckbereich und den Felgen.

MINI Moment „Wanderlust“ – die Freude, gemeinsam unterwegs zu sein

„Wanderlust“ ist der einzige der drei MINI Momente, in denen der MINI Vision Urbanaut fährt. Hier wird der Innenraum zum idealen Ort für das Fahren bzw. Gefahrenwerden und lässt die Insassen die Romantik des Reisens wiederentdecken. Das User Interface auf dem zentralen Rundinstrument ändert seine Anmutung in eine Reisewelt, die von Tourismusplakaten der 1950er- und 1960er-Jahre inspiriert ist. Neben einer Animation des Weges sind hier auch weiterführende Reiseinformationen wie z. B. Sehenswürdigkeiten oder Ankunftszeit für alle Mitfahrer sichtbar. Der Loop über der Rücksitzbank verbildlicht das Gefühl von Bewegung durch ein angedeutetes Verwischen der Umgebung in einer orangetürkisen Farbwelt. Möchte man selbst steuern, fahren mit einem Fingertipp auf das MINI Logo Lenkrad und Pedalerie aus. Eine minimale Verschiebung der Anzeige im Dashboard gibt Richtungshinweise oder weist auf Hindernisse hin. Weitere fahrrelevante Anzeigen gibt es im Dashboard nicht. Bei automatisierter Fahrt sind Lenkrad und Pedalerie eingefahren, und auch die Fahranzeige verschwindet aus dem Dashboard. Im Exterieur weist eine unterschiedliche Darstellung der Scheinwerfergrafik in den Matrix-LED-Flächen in Front und Heck auf den automatisierten Modus oder das Selbstfahren hin.

MINI Moment „Vibe“ – Gemeinschaft feiern, Momente teilen

Im MINI Moment „Vibe“ öffnet sich der MINI Vision Urbanaut für Menschen und Umgebung. Er lässt Gemeinschaft und Interaktion erleben. Die geöffnete Tür in der Seite und die hochgeklappte Frontscheibe formen eine einladende Geste, mit der die Grenzen von innen und außen verschwimmen. In einer Farbwelt aus Magenta und Schwarz mit türkisen Akzenten bildet der MINI Vision Urbanaut ein Zentrum der Begegnung – von leise bis laut. Das zentrale Rundinstrument wird zur Medienbedienzentrale, und eine an Equalizer angelegte Animation der abgespielten Musik auf Flächen in Front, Heck, Felgen und dem Loop schafft eine angenehme Clubatmosphäre. Wenn man es möchte, wird das Fahrzeug sogar zur „Boombox“.

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Digitale Services, nachhaltige Materialien und „Responsible Mindset“

Zum Konzept des MINI Vision Urbanaut gehören auch digitale Services, die die Nutzung des Fahrzeugs zu einer bereichernden und nahtlosen Erfahrung machen sollen. So öffnet der Urbanaut per Smart Device und wird damit als Mobilitätsangebot der Zukunft jedem innerhalb eines definierten Zirkels von Familie oder Freunden zugänglich. Unterwegs im MINI Moment „Wanderlust“ lassen sich maßgeschneiderte Playlists, Audiobooks oder Podcasts zur Strecke und zum Moment passend entdecken. Der persönliche Reiseplaner unterbreitet individuell zugeschnittene Tipps und Points of Interest (POI), die vorgeschlagen und angesteuert oder auch als Empfehlungen aus der MINI Community angewählt werden können.

Der MINI Vision Urbanaut soll geprägt von einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen sein, so BMW in einer aktuellen Mitteilung. Neben dem maximalen Raumangebot auf kleiner Verkehrsfläche und dem rein elektrischen Antrieb setzt der MINI Vision Urbanaut auch im Hinblick auf Materialeinsatz auf einen verantwortungsvollen Umgang mit den Ressourcen. Dies geschieht nicht nur über eine reduzierte Anzahl an Bauteilen bei der Exterieur- und Interieurkonzeption, sondern auch über die Ermöglichung von Doppelfunktionen wie beispielsweise das Dashboard/Daybed.

Neben dem Einsatz von Rezyklaten bedeutet dies auch, auf eine chrom- und lederfreie Umsetzung zu achten. Das vorherrschende Material im Innenraum ist gestricktes Textil. Es soll Wohnlichkeit und Hochwertigkeit mit Weichheit und Komfort vereinen. Kork auf dem Lenkrad und auf Teilen des Bodens setzt dank seiner natürlichen Haptik einen besonderen Akzent und sorgt auf natürliche Art für ein angenehmes Raumklima.

Quelle: BMW – Pressemitteilung vom 17.11.2020

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Hat BMW jetzt das „Wohnzeug“ erfunden? Furchtbares „Marketinggeschwurbel“ – siehe „Intelligenzfläche“ beim INext. Bitte Herr Quandt sprechen sie einmal ein Machtwort!

Ich würde BMW auch raten sich nicht mit irgend welchem Marketing-Gesabbel von wegen Space & Chill aufzuhalten, sondern einfach einmal ein konkurrenzfähiges Fahrzeug auf den Markt zu bringen – und zwar ehe die um 5 Jahre verlängerte Elektroprämie auch noch ausgelaufen ist.

Schneewittchen Sarg 2.0

Ich möchte aber nicht von der Sonne gegrillt werden. BMW sollte Sono Motors mit ihrem Sion helfen, das der endlich in Serie Produziert wird. Der ist ein BEV, mit dem ich was anfangen kann. Nicht Lifestyle Phantasien, ohne echten Mehrwert.

Mittlerweile kommt bauch Fiat BMW gefährlich näher. Siehe die 3 Fiat e500, die gerade rausgekommen sind.

Kann BMW nicht den Fisker Karma 1:1 nachbauen ? Nur als BEV halt und in BMW Qualität. Der Karma ist das schönste Auto, was in den letzten 20 Jahren auf den Markt gekommen ist. Und da er eh wie ein BMW aussieht, hätte er eine 2 Chance verdient.

Fürchterlich. Grauslig. Jedes Freeware Software Renderprogramm spukt bessere Qualität aus. Höchst unprofessionel was BMW hier von sich gibt. Geht es nur um Clipping’s. Ist Medienpräsenz wichtiger als Inhalte. Die Hilflosigkeit von BMW ist offensichtlich. Von Dinosauriergrossen Wandernieren zu Schuhschachteln. OMG. Man meint schlimmer könne es nicht werden, aber BMW belehrt uns immer wieder eines Besseren. Es war ein weiser Entscheid, dass ich bereits vor Jahren geschworen habe – nie wieder BMW.

Wieso müssen eigentlich die Räder aussehen als wären es Plastikräder von Spielzeugautos?

Und warum braucht man ein Auto als Wohnzimmer auf Rädern, womöglich noch selbstfahrend?

Wie wäre es mal die Eisenbahn zu einem fahrenden Wohnzimmer oder Büro zu machen, natürlich müssten dafür die Zugverbindungen viel besser werden. In den Wagons könnte man dann kleine Abteile buchen mit 2,4 oder 6 Plätzen (bei Bedarf Trennwände entfernen für größere Abteile), der Zugang erfolgt mit einer Karte wie in Hotels. Damit hätte man sozusagen auch selbstfahrende und noch geräumigere „Autoinnenräume“.

Auch die Schlafwagen könnte die Bahn wieder anbieten, für Urlauber und Geschäftsreisende, abends in den Zug und morgens ausgeschlafen am Zielort – dafür braucht man keine automone Autos, in denen der Fahrer (und die Insassen) schlafend zum Zielort gelangen – natürlich mit vielen Annehmlichkeiten.

Dann noch eine bessere ÖPNV-Versorgung im ländlichen Raum bzw. Sammeltaxis für abgelegenere Ortsteile mit wenigen Einwohnern und es wären viel weniger Autos erforderlich, auch weniger E-Autos, die ja auch Platz in den Städten und auf dem Lande verbrauchen.

Ein Riesentwingo aus Bayern.

Sieht aus, wie ein MINI-Espace. Aber, warum nicht. Obwohl ich ein SUV-Feind bin und in meiner autumobilen Freizeit lieber Roadster fahre, würde ich für dieses Auto Geld in die Hand nehmen – und vielleicht sogar auf meinen Roadster verzichten. Möglich, dass da sogar mein Traumtesla, das Model 2, das Nachsehen haben könnte. Weiter so, mir gefällt er und das Konzept bietet eine Menge „Raum“. Allerdings wird er wohl zu teuer werden. Mehr als 35000 Euro bei einer Reichweite von 500 Kilometern dürfte er nicht kosten. Machbar ist das sicher, ob die Industrie das so will, ist fraglich.

eine moderne Interpreatation des E1/E2 der ja komischerweise in eienr Garage damals abfackelte … und wie so vieles bei BMW nix wurde … wie es der i3 auf die Straße schaffte ist heute noch rätselhaft

Tja, zumindest wieder mal eine ganz neue Idee, ein Auto noch vielseitiger einsetzen zu können. Wenn der wirklich bombensicher mal ein Stück autonom auf einer fast freien Autobahn fahren könnte, dürfte sich der Fahrer hinten schon mal flach legen und und die Mitfahrer eine Runde Karten spielen. Da bombensicher und autonom noch in weiter Ferne sind , hat BMW Zeit genug Anderes viel Wichtigeres anzugehen.

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