VW ID.3 Pro Power setzt neue Maßstäbe beim MEB-Stromer

VW ID.3 Pro Power setzt neue Maßstäbe beim MEB-Stromer

Copyright Abbildung(en): Volkswagen AG

Der ID. steht für E-Mobilität „made in Germany“.  So sind an der Entwicklung und Produktion der ersten Elektroautos auf MEB-Basis die meisten Volkswagen Standorte in Deutschland beteiligt. Trotz deutscher Wertarbeit stand zunächst ein Einstiegspreis von knapp unter 25.000 Euro im Raum, der widerlegt und auf knapp unter 30.000 Euro –  29.990 Euro für einen ID.3 mit einem 48-kWh-Akku – angepasst wurde. Nach oben scheint es keine Grenzen zu geben. Gilt sowohl für den Preis, als auch die Leistung.

VW verleiht dem ID.3 mehr Power

Wie der Branchendienst Electrive.net nun erfahren hat, wird es neben den drei VW ID.3-Antriebsoptionen künftig eine Vierte geben. Diese orientiert sich an den Daten der ID.3 1st limitierten Launch-Edition. Die Informationen selbst entstammen aus einer Mail, welche an skandinavische Vorbesteller versendet wurde. Hinsichtlich der Preise ist zu beachten, dass diese nicht direkt mit deutschen Preisen zu vergleichen sind, da in Dänemark hohe Zulassungssteuern zum Tragen kommen.

Der sogenannte ID.3 Pro Power wird für umgerechnet 42.841 Euro beworben und soll sich von der Pro-Version in puncto Ausstattung nicht unterscheiden. Wohl aber hinsichtlich seiner Leistung. Kam bisher der ID.3 Pro als höchste Leistungsvariante mit 110 kW daher setzt der ID.3 Pro Power auf 150 kW Leistung. Kennen wir so bereits von der limitierten Sonderedition, welche 150 kW leistet und ein maximales Drehmoment von 310 Newtonmetern liefert. Damit erreicht der Fünftürer eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. Der Preis des ID.3 1st liegt unter 40.000 Euro.

ID.3 Pro Power auch mit mehr Power in puncto Reichweite?

Hinsichtlich Reichweite des ID.3 Pro Power kann man derzeit nur Vermutungen anstellen. Daher eine Mutmaßung unsererseits: Zu Beginn wird der VW ID.3 mit drei unterschiedlichen Batteriegrößen angeboten. Man unterscheidet hierbei in die Basisvariante, welche einen nutzbaren Energiegehalt von 45 kWh mit sich bringt und eine elektrische Reichweite von bis zu 330 Kilometern (WLTP) ermöglicht. Darauf folgt eine Batterievariante mit 58 kWh; in diesem Fall bietet der ID.3 eine Reichweite von bis zu 420 Kilometern (WLTP). Bei der größten Batterievariante des ID.3 bekommt man ein 77 kWh-Akku, der eine Reichweite von bis zu 550 km nach WLTP ermöglicht.

Da der ID.3 Pro Power wohl als Flagschiff des MEB-Stromer angesetzt wird, wäre es nur konsequent diesem den großen 77 kWh-Akku, der eine Reichweite von bis zu 550 km nach WLTP ermöglicht, zu spendieren. Des Weiteren sollte man davon ausgehen, dass er über eine 100 kW-Schnellladefähigkeit verfügt. Gegebenenfalls auch 150 kW. Schließlich kann man diese Leistung durch den Antrieb auch abgeben.

Quelle: Electrive.net – Volkswagen kündigt ID.3 Pro Power an / Software-Probleme

Über den Autor

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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Im Prinzip finde ich den id3 Preis / Leistungsmäßig schlechter als den Tesla Model 3. Wenn die mittlere Reichweite eh auch 40k kostet ist er uninteressant.

Das Problem mit der schnellen Beschleunigung (unter ~10 sec) oder der Geschwindigkeit über 130 km/h haben nur die deutschen Automobil-Journalisten und ein paar Verhaltensauffällige. Ich kenne in meiner ganzen grossen Bekanntschaft und Verwandtschaft niemanden, der über 130 km/h fahren will. Es gibt ja in Europ kaum mehr Strecken, wo über 120 erlaubt sind und auch dort überholen mich mit Tempo 130 nur ein paar Freaks. Also bitte, hört auf Autos zu designen, die den Phantasieträumen von pubertierenden Schulversagern entsprechen und baut Autos, welche verantwortungsvolle normale Bürgerinnen und Bürger gerne fahren wollen, Autos in guter Qualität, zuverlässig, robust und mit vernünftiger Breite (max. 1.80). Auch für solche Autos gibt es verschiedene Käufer-Schichten, solche die nicht mehr als 20’000 Euro zahlen wollen und andere, die für den entsprechenden Gegenwert gerne auch 40’000 Euro oder mehr auf den Tisch legen. Der gewünschte Mehrwert der teureren Modelle besteht aber nicht aus 2.5 Tonnen Gewicht, 2 Meter Breite, Beschleunigung von 3 sec. auf Tempo 100 und 200 km/h Höchstgeschwindigkeit, sondern aus Qualität und gutem Design.

Karl
Die Preise kan man in Skandinavien sehr wohl vergleichen da in einigen Laendern keine Staatssteuer zu bezahlen ist, unter anderem fahren wir schon 1 Jahr lang elektrisch mit viel Erfolg und Spass.

Würde die Politik endlich ein allgemeines Tempolimit von 120 oder 130kmh auf allen deutschen Autobahnen beschließen, wäre es nicht mehr relevant ob das Auto 150 oder 250kmh max. Speed kann. Ein Beschleunigung von 0-100 in unter 5 sek. ist nett aber nicht relevant. Um die 10 sek. ist ausreichend für flottes Vorankommen.
Ich bin von einem Z4 mit über 300 PS auf einen i3 umgestiegen und abgesehen von den Geschwindigkeiten über 120 – welche ich auch mit dem Z4 nur sehr selten gefahren bin – fühlt sich das nicht langsamer an, das Gegenteil ist oft der Fall wenn man sich bei viel Verkehr mal wo mit reinzwicken möchte.
Die hohen Leistungen sind wirklich nicht nötig. Klar machen die Spaß, trotzdem sollte man wieder zu kleineren leichtern Autos zurückkehren.
Die meisten Fahrer brauchen den Platz im Alltag auch nicht. Wie viele der über 40 Mio Autos in Deutschland fahren den eigentlich wie oft voll beladen oder besetzt?
Problem dabei ist, dass der Gewinn pro Fahrzeug für den Hersteller mit dem Preis steigt und mehr verlangen kann man nur, wenn man mehr bietet. Dabei bezieht sich das „mehr“ meist auch auf die Größe der Fahrzeuge – vergleiche Golf I und Golf VIII.
Der Kunde will aber auch – bzw. wird es im suggeriert – die eierlegende Wollmilchsau auf 4 Rädern um damit 1 oder 2x im Jahr 1.200 km am Stück mit über 200kmh mit 4 Personen und dem Hausstand für 14 Tage in den Urlaub fahren zu können, wo man doch die meiste Zeit wegen des Verkehrs nicht schneller als 120-150 fahren kann, während man die restlichen 350 Tage alleine im Auto sitzt und 15-20km mit 70-90kmh im Berufsverkehr das Pausenbrötchen ins Büro schaukelt.
Kleinere Autos zu günstigeren Preisen sind in großen Stückzahlen mit Sicherheit auch rentabel produzierbar, alleine die Aktionäre würden dabei nicht ausreichend profitieren und was denkt sich denn mein Nachbar von mir wenn mein neues Auto nicht größer als das alte ist.
Manchmal ist weniger mehr 😉
In diesem Sinne wünsche ich allen – unabhängig der bevorzugten Antriebsart oder Leistung – frohe Weihnachten, besinnliche Feiertage und ein gutes neues Jahr 2020 🙂

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