VW ID.3 1ST: Drei Monate nach Ankündigung noch immer zu haben

VW ID.3 - ein Fazit nach drei Monaten limitierte Auflage
Volkswagen AG
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Mitte Juli verzeichnet die VW ID.3 1ST-Edition 22.000 Vorbestellungen für das erste MEB-basierte Elektroauto von Volkswagen. Dahinter verbirgt sich die Pre-Booking-Sonderedition des ersten ID.3, welche auf 30.000 Exemplare limitiert ist und mit einer Reichweite von 420 Kilometern (WLTP) daherkommt. Während der Basispreis des ID.3 Serienmodells in Deutschland bei unter 30.000 Euro (Richtpreis) für die kleinste Version startet, liegt er für die exklusive Sonderedition ID.3 1ST bei unter 40.000 Euro, jeweils vor Abzug der staatlichen Förderung.

Nun könnte man in beide Richtungen argumentieren, zu einem, dass die Nachfrage eher gering ausfällt, zu anderem, dass dies nachvollziehbare Gründe hat. Sehen wir es Mal positiv, dass der VW ID.3 1ST bereits mehr als 2/3 der limitierten Auflage an Vorbesteller absetzen konnte.

Ob die restlichen achttausend Fahrzeuge auch noch einen Käufer finden wird man sehen müssen. Vor allem, da die Vorstellung des Serienfahrzeugs bei der IAA 2019 bevorsteht. Man kann derzeit davon ausgehen, dass die Nachfrage für die Serienversion mit einem Preis von unter 30.000 Euro höher ausfallen dürfte.

Mit einem aktuellen Clip von VW Niederlande wird es laut Volkswagen mögliche einen Blick in die Zukunft zu werfen. Zu sehen sind die Gäste des exklusiven ID.3 1ST Sneak Peek in Wolfsburg. Wer die Wartezeit auf die Serienversion des ID.3 verkürzen will, kann Mal einen Blick riskieren.

Quelle: Volkswagen AG – per Mail

26 Kommentare

  1. Hat VW das nicht pro Land limitiert? In Österreich ist er ja schon ausvekauft, die wollen nicht das alle ID.3 1st nur in einem Land fahren. Spätestens nach der IAA wird der 1st ausverkauft sein.

        1. https://www.volkswagen.at/elektroauto/id
          Das Kontingent der ID.3 1ST Sonderedition ist nach dem sehr großen Interesse in Österreich vergriffen. Darum haben wir für dich das reguläre Serienmodell des neuen ID.3 freigeschaltet. Einfach einen Händler aussuchen, und los geht’s.
          Jetzt reservieren
          In Österreich ist er nicht mehr verfügbar.

        2. Das Kontingent der ID.3 1ST Sonderedition ist nach dem sehr großen Interesse in Österreich vergriffen. Darum haben wir für dich das reguläre Serienmodell des neuen ID.3 freigeschaltet. Einfach einen Händler aussuchen, und los geht’s.
          In Österreich ist er nicht mehr verfügbar.

  2. Wieso ist ein Auto von VW, das sicherlich zu einer Grossserie werden soll, überhaupt limitiert ? Man will doch sicher nicht, dass sobald man die staatlichen CO2 Vorgaben erfüllt hat, einfach aufgeben und die restliche Zeit wieder Diesel verkaufen. VW meint es doch Ernst mit der Elektromobilität? So auf jeden Fall habe ich es verstanden!

    1. Die Limitierung ist nur auf die “erste Auflage” beschränkt und hat mit 420km eine etwas höhere Reichweite als das Basismodell für 30.000€. Keine Bange, nach den 30.000 Fahrzeugen ist nicht Schluss, sondern es wird fleißig weiter produziert und es wird in den nächsten Jahren auch noch mehr Modelle geben.

    1. Die Rechnung geht aber auch nur auf wenn man beim Model 3 die staatliche Prämie schon mit einrechnet. Die 40.000€ beim ID sind ohne Prämie gerechnet und auch nicht für das Basismodel sondern für ein gut ausgestattetes. Sollte man wenigstens, der Fairness halber, erwähnen.

    2. Fahre seit 8 Jahren einen Tesla Roadster und seit 7 Monaten ein Model 3 und finde beide Fahrzeuge echt top.

      VW hat meiner Ansicht nach als einziger Deutscher Autohesteller visionär den Blick in die Zukunft gerichtet. Wieso also nicht diese Vision unterstützen und einen ID3 in Betracht ziehen ?

      Vergleich mit Mercedes und BMW, die noch nicht im 21. Jahrundert angekommen sind und immer noch Hybride bauen.
      Ich frage mich oft, vor was hat man bei diesen beiden Unternehmen Angst?

      1. alleine schon wegen der jüngsten vergangenheit und auch gegenwart
        und der daraus ableitenden verachtung ihrer kunden gegenüber
        so verbietet es sich für mich, guten gewissens einen vw zu kaufen

      2. Also irgendwas scheinen Sie verpasst zu haben. Mercedes-Benz hat mit dem EQC doch ein vollelektrisches Fahrzeug im Programm und setzt da eine sehr hohe Erwartung darauf.

    3. Also wenn man alleine die Spaltmaße eines Teslas anschaut, würde ich dem VW eine deutlich höhere Qualität attestieren. Außerdem ist auch in Zukunft ein Händlernetz für Reparaturen dauerhaft gesetzt, bei Tesla bin ich mir da nicht so sicher, ob das noch lange Bestand hat. Ich denke ein VW ist da das vernünftigere Auto.

    4. Ich – ich will lieber einen VW als einen Tesla haben, denn ich will mich nicht dauernd ärgern müssen über schlechten feinschliff, fehlende Ersatzteile und vielleicht in 5 Jahren gar keine mehr, da …

  3. Vielleicht achten Kunden in diesem Segment mehr auf wirklichen Gebrauchsnutzen mit Reichweite, Heizungs -Wärmepumpe und LED Licht, als auf exklusive Sonderedition mit augmented reality? Und vllt ist die pure 77 kW Version gar nicht viel teurer.
    Bei der Marketingsprache der Newsletter frage ich mich auch, ob die Texter E-Autos fahren, so täglich, das geht ja schon.

  4. Ich habe als einer der ersten für den ID3 reservieren lassen und 1000 € eingezahlt.
    Da war für mich nicht zu erkennen, dass es sich nur um die 55kw-Batterie Version handelt. An dieser bin ich aber nicht interessiert, sondern nur an der 77kw Ausführung, da ich öfter weite Strecken zurücklegen muss.
    Insofern geht es sicher vielen anderen ebenso, die dann enttäuscht ihre Vorbestellung zurück genommen haben.
    Von daher ist es erklärlich, dass nicht 30.000, sondern nur noch 22.000 First Edition zu Buche stehen.

    1. Ich sollte noch erwähnen, dass ich seit 18 Monaten den e-Golf fahre und damit nahe der Schweizer Grenze an einem Tag bis Travemünde gefahren und jetzt in Finnland unterwegs bin.
      Diese Erfahrung hat mir gezeigt, dass mit dem e-Golf solche Reisen ausgesprochen zeitraubend sind, obwohl ich an den Ladestationen entlang der Autobahn nie warten, sondern stets sofort lade konnte.
      Von daher also nur den stärksten Akkupack!

  5. Anscheinend haben die Deutschen noch nicht vergessen wie sie von Politik und VW beschissen wurden, und Entschuldigung der Prototyp war um Welten schöner als der ID3 der aussieht wie ein Golf.

    1. Wo hast Du denn den ID.3 schon gesehen? Und daß VW mit Diesel getäuscht hat, ist mir wurst egal! Mir haben sie keinen Bären aufgebunden, da ich bis vor kurzem einen VW 2 ohne wesentliche Pannen gefahren habe …

  6. Von BMW sollte man keine Angst aber Freude haben, die liegen bei E Auto weit vorne. Weiter Hybrids zu bauen ist nicht daneben.Damit verdienen Toyota und Honda und auch die Koreaner Geld. Schliesslich vermag nicht jeder einen EV mit 80 KWh von Tesla, was eigentlich auf der Strasse praktisch wäre. Ist aber in der Mittelklasse noch zu teuer und zu sperrig schwer. BMW hat s auch gecheckt, dass PHEV s mit grösserem Akku gefragt sind.Schliesslich kann man nur so
    den verlogenen WLTP Verbrauch von 1,2 l /100 Km. (Mitsubishi Outlander) für die Praxis auf eine ehrliche Basis stellen.

      1. Zumindest ist es aber kurzfristig eine Möglichkeit, den Klimawandel zu verlangsamen. Würden heute alle Hersteller ausschließlich auf BEVs setzen, würde es (meiner Einschätzung nach) deutlichere Lieferengpässe geben als es sowieso schon der Fall ist. Langfristig muss man natürlich von PHEVs weggehen. Generell bin ich froh über jeden Hybriden der auf den Straßen unterwegs ist, weil stattdessen ein regulärer Verbrenner eingespart wurde.

      2. Fand ich zunächst auch, aber mittlerweilen bin ich da etwas anderer Meinung. Aus folgendem Grund:
        Verbrenner sind im Stop&Go, bzw. generell im Teillastbereich sinnlos, da sie dort nie in die Nähe ihrer höchsten Effizienz gelangen. Dort macht ein Elektroantrieb Sinn. Ab Autobahntempo schwinden aber die Vorteile immer mehr, zumindest solange EVs mit einer fixen Übersetzung gebaut werden. Hier macht ein KLEINER Verbrenner Sinn, der dann konstant bewegt werden kann. Insgesamt lässt sich so eine viel kleinere Maschine verbauen. Die ist dann auch günstiger im Unterhalt.
        Bedenken hätte ich aber bei der # Ladezyklen, durch die kleine Batterie…
        Wenn es da keine Garantie von mind. 8j / 160’000km gibt, lass ich die Finger davon.
        Dennoch sind kommende Fz z.B. mit 1.3l 4-Banger und einer Batterie für 50km recht interessant.

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