Sind Tesla E-Autos wirklich so viel besser für die Umwelt?

Tesla E-Autos wirklich umweltfreundlicher?
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Eine Frage, welche man nicht einfach so beantworten kann. Viel Recherche ist notwendig, da man sich die gesamte Energiekette ansehen sollte und die sich stetig anpassenden Gegebenheiten berücksichtigen müsste. Man kann daher nicht einfach sagen, dass Tesla Elektroautos wie das Model 3, Model S oder Model X besser für die Umwelt sind, da sie keine Abgase ausstoßen. Eine pauschale Aussage ist für jeden Standort bzw. Einsatzort eines Tesla anders zu bewerten.

Es gilt daran zu denken, dass der Strom für die E-Autos, egal ob Tesla oder andere Automobilhersteller irgendwo herkommen muss. Er erscheint nicht einfach so und ist da. Mit Veränderung der Energiequelle verändert sich auch die Auswirkung auf die Umwelt. Engineering Explained wirft einen tiefen Blick darauf, um uns eine gut recherchierte Antwort zu geben.

Festhalten lässt sich aber eines schon ganz sicher. Das Tesla Model 3, Model S und Model X sowie andere E-Autos sind besser für die Umwelt als Verbrenner. Und mit sich änderndem Mobilitäts- und Energiegewinnungsverhalten, werden die Fahrzeuge immer umweltfreundlicher. Aber lassen wir zunächst einmal Jason Fenske vom Youtube-Kanal Engineering Explained zu Wort kommen.

Wann ist ein Elektroauto wirklich umweltfreundlich? Worauf gilt es zu achten? Das hat dir hoffentlich das zuvor eingebundene Video aufgezeigt. Weitere Antworten gibt’s in diesem verlinkten Artikel. Nach dem Video und dem Lesen des Artikels gehörst du wahrscheinlich nicht mehr zu den 4 von 10 Befragten die laut einer Studie der Meinung sind, dass Elektroautos schlecht für die Umwelt sind.

Ansonsten vielleicht einfach Mal auf VW-Chef Diess hören. Dieser ist der Meinung, dass das Elektroauto „die beste Wahl bei Unterhaltskosten, Vernetzung, Modernität und Umweltfreundlichkeit“ ist. Aber auch eine Studie besagt, dass selbst ein hoher Kohlestrom-Anteil wie etwa in Polen nichts daran rütteln kann, dass der Elektroantrieb der umweltfreundlichste ist.

10 Kommentare

  1. Leider werden bei diesem Video die Umweltschäden, die durch die Produktion von Autos und Batterien erzeugt werden, völlig außer acht gelassen. Deshalb ist dies nur die halbe Wahrheit. Bekanntlicherweise erzeugt die Produktion von Batterien recht hohe Umweltschäden. Diese können nur dann größtenteils kompensiert werden, wenn ein Elektrofahrzeug sehr lange gefahren wird. Aber gerade hier gibt es das Problem, dass die Lebensdauer einer Batterie und somit eines Elektrofahrzeugs nicht sonderlich hoch ist. Zumindest verglichen mit einem Fahrzeug, das einen konventionellen Antrieb hat. Wenn man diese Fakten mitberücksichtigt, sieht die Umweltfreundlichkeit des Elektroantriebs schon wieder ganz anders aus.

    1. Also ich weiss nur, dass gewisse Medien behaupten, es gäbe besonders hohe Umweltschäden.

      Wenn ich mir aber im Verhältniss die Rohöl Suche, Förderung und Raffinierung zu Kraftstoff ansehe habe ich da sehr grosse Zweifel, ob diese Erzählung stimmt.

      1. @Silverbeard stimme Dir zu, es hat gar keiner mehr im Blick wieviel aufwand die Ölproduktion macht, alleine die ganzen zubringer Flüge rund um die Welt, zu den Bohrinseln, die Versorgungsschiffe derselbigen, die Spezialtransporte etc. etc. etc und die ganzen Toten (Syrien, Iraq, Iran) …

    2. Andererseits lassen Sie sämtliche Umweltschäden des Ölabbaus nun außen vor. Schauen Sie nur mal die vielen Pannen und Katastrophen der letzten Jahren. Deep Water Horizon hat den Großteil eines unwiederbringlichen Naturschutzgebietes zerstört und selbst heute ist allein diese Katastrophe noch für Fischsterben verantwortlich. Die Aussage, dass die Umwrlrschäden der Akkuproduktion vernachlässigt werden finde ich allein betrachtet dann äußerst engstirnig.

  2. Schon allein die Frage ist dumm und spielt den Sprit-und Fossillobbyisten in die Hände. Von denen kommt die dumme Frage ja auch. Auch diese ständige Verbindung des Autos mit der Stromherstellung ist Unfug. Erst ein beschissenes System aufbauen und dann alles daran messen.
    Spriter emittieren deutlich mehr co2, sogar wenn das e-auto Kohlestrom fahren sollte, was niemand tut.
    Rohstoffe werden zum Bau benötigt und nicht zum Betrieb. Sie sind hermetisch eingeschlossen und können vollständig recycelt werden.
    Was gleich bleibt, sind Reifen.
    Also wie kommt man auf so eine dumme Frage, außer man will unter Laien und das sind fast alle, Verwirrung stiften.

    1. Ich finde den Aufbau des Artikels auch etwas unglücklihc. In der unteren Hälfte wird die Frage richtig aufgelöst. Aber ich befürchte, dass es da Einige gibt, die schon vorher aufhören zu lesen.

  3. Sind Kriege ums Öl und die dafür nötigen Regiremchanges und das ganze Blut was daran dann klebt so viel besser als die Elektroautos die uU. noch ggf. Kohlestrom laden müssen? Batterien halten ca. 20 bis 30 Jahre und sind zu 96 % Resyclebar! Hat das schon jemand mit einberechnet in diesen bis jetzt schwachsinnigen Studien die immer zitiert werden?

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