Aiwanger, stellv. bayerischer Ministerpräsident: “Wasserstoff spielt als Zukunftstechnologie eine tragende Rolle”

Proton Motor setzt auf neuartige Produktionsmaschine

Copyright Abbildung(en): Proton Motor Fuel Cell GmbH

Das Zentrum Wasserstoff.Bayern (H2.B) hat im September 2019 das Licht der Welt erblickt. Mit dem neu geschaffenen Kompetenz-Cluster am Energiecampus in Nürnberg sollen die enormen Potenziale der Wasserstoffwirtschaft in Bayern gehoben werden. Prägende Unternehmen kommen hierbei aus dem eigenen Bundesland.

Im Rahmen der Inbetriebnahme der neuen Wasserstoff-Brennstoffzellen-Produktionsmaschine von Proton Motor Fuel Cell GmbH war Hubert Aiwanger, der stellvertretende bayerische Ministerpräsident und Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, zugegen, um die Bedeutung der Brennstoffzelle für die ins Leben gerufene Initiative zu betonen.

“Wasserstoff spielt als Zukunftstechnologie eine tragende Rolle bei der Bewältigung der Energie- und Mobilitätswende. Deshalb haben wir in Nürnberg das Zentrum Wasserstoff.Bayern (H2.B) gegründet. Um Brennstoffzellen konkurrenzfähiger anbieten zu können, brauchen wir eine massentaugliche Fertigung. Proton Motor zeigt, dass dies heute schon möglich ist.” – Hubert Aiwanger, stellvertretender bayerischer Ministerpräsident

Vonseiten Proton Motor zeigte man sich ebenfalls sehr erfreut und stolz zugleich den bayernweit einzigen Stackroboter in Betrieb genommen zu haben. Beim innovativen Brennstoffzellen-System von Proton Motor wird der Brennstoffzellen-Stack (englisch für „Stapel“) als Kern- bzw. maßgebliches Herzstück in ein Modul eingebettet. Durch den Stackroboter kann die Produktionskapazität auf 5.000 bis 10.000 Brennstoffzellen-Einheiten je nach Stackgröße pro Jahr erhöht werden.

Mit der Entwicklung und nun letztendlich durchgeführten Inbetriebnahme des Wasserstoff-Brennstoffzellen-Roboters reagiert das Unternehmen auf die gestiegene Nachfrage seitens der Industrie.

Entwickelt und realisiert wurde der Fertigungsroboter im Rahmen des Projektes „Fit-4-AMandA“ (Fit for Automatic Manufacturing and Assembly) und von der europäischen Agentur „FCH-JU“ (Fuel Cells and Hydrogen Joint Undertaking) finanziert. Künftig wird es möglich, durch ein leicht geändertes Maschinenlayout, die Produktion auf 30.- 50.000 Stackeinheiten Maximalkapazität jährlich ausweiten. Somit kann man auch auf weitere Nachfragesteigerungen entsprechend reagieren.

“Wir freuen uns über diesen wichtigen Meilenstein unseres Unternehmens, da er wesentlich zur Fertigungsfähigkeit beiträgt und Proton Motor in die Lage versetzt, größere Mengenbestellungen vor Ende 2020 zu erhalten.” – Helmut Gierse, Proton Motor-Chairman

Das sogenannte „Gen4“-Stackmodul der modularen und standardisierten Wasserstoff-Brennstoffzelle soll für mobile (Busse, Lastwagen u.s.w.), stationäre (Stromerzeugung, Standby- und Dauerstrom) als auch für maritime (Jachten, Schiffe) sowie für Rail-Anwendungen bereitgestellt werden.

Quelle: Proton Motor Fuel Cell GmbH – Pressemitteilung vom 23. Oktober 2019

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2 Antworten

  1. Ein Ausschnitt aus der Publikation (Pressetext) der “Zeit” von “!2004!”
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    »Wir wissen längst, dass technisch sehr viel funktioniert«, sagt Helmut Geipel, der zuständige Abteilungsleiter im Bundeswirtschaftsministerium. »Aber niemand kann uns sagen, woher einmal all der Wasserstoff zu vertretbaren Preisen kommen soll.« Dass die Vision von der Zukunftsenergie auch in neuen Strategiepapieren immer wieder auftaucht, lässt Helmut Geipel folgern: »Das Gas ist ungiftig, verwirrt aber die menschlichen Sinne.«

    Zur Verwirrung trägt bei, dass Brennstoffzellentechnik und Wasserstoff häufig als Einheit dargestellt werden. Doch auch dieses Klischee ist falsch. Denn Brennstoffzellen können auch mit anderen wasserstoffhaltigen Stoffen betrieben werden – vom Erdgas über Kerosin bis zum Methanol. Die Brennstoffzellen-Heizungen, die derzeit in größeren Versuchen getestet werden, nutzen normales Erdgas. Möglicherweise ersetzen solche fossil befeuerten Brennstoffzellen tatsächlich einmal heutige Erdgasheizungen und vielleicht sogar Ottomotoren. Mit Wasserstoffwirtschaft hätte das aber nichts zu tun.
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    1. Es hat sich grundsätzlich NICHTS getan.
    2. Immer noch die selben die Förderungen aus Steuermitteln fordern , und es wird noch immer NICHT wirklich
    neues daraus hervorgehen.
    3. Wer jetzt immer noch nach den Erfolgen in der Batterietechnik das “Wasserstoffauto für alle” fordert ist
    anscheinend in 2004 stehengeblieben.
    4. Wer meint sich eine “technologieoffene Mobilität” leisten zu können … bitte Steuern auf Co2-Produkte um 400% erhöhen…denn das wird teuer….

    Wenn Wasserstoff dann ggf. in Zügen, in Weitverkehrs-Lkw (solange Batterien das nicht leisten können) oder als
    Syn-Fuels in Flugzeugen… sofern das ausschließlich mit erneuerbaren Energien realisiert werden kann.

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