Easelink präsentiert konduktive Lösung Matrix Charging zum automatisierten Laden von Elektroautos

Copyright Abbildung(en): Easelink

Easelink, ein österreichisches Start-Up, konzentriert sich auf konduktive Lösungen zum automatisierten Laden von Elektroautos. Mittlerweile ist das Start-Up soweit, dass es auf der eMove360° in München einen BMW i3 präsentieren kann, der mit der neuesten Version des Systems Matrix Charging von Easelink ausgestattet wurde und somit automatisiert laden kann. Hierzu wurde der i3 von BMW mit einem Matrix Charging Connector ausgestattet. Fährt das E-Auto nun auf die Parkfläche, auf der ein 60 x 60 Zentimeter großes und nur vier Zentimeter hohes Lade-Pad liegt, beginnt der Ladevorgang.

Hierzu senkt sich aus dem Unterboden des BMW i3 ein Konnektor ab, welcher automatisch am Lade-Pad andockt. Der Konnektor selbst wiegt weniger als fünf Kilogramm. Eine Matrix aus sechseckigen, metallischen Kontaktflächen sorgt flexibel – unabhängig vom genauen Parkpunkt und von der Ausrichtung des Fahrzeugs – für die Verbindung zwischen Konnektor und Pad. Die Ladeleistungen soll nach aktuellen Angaben bei 50 kW (DC) beziehungsweise 22 kW (AC) liegen.

Für die Technologie des Unternehmens spricht, dass diese eigener Aussage nach, in jedes beliebige Serienfahrzeug integriert werden kann. Die dafür notwendigen Patente und die Unabhängigkeit von Automobilbauern seien vorhanden, so Easelink-Gründer Hermann Stockinger, der ausführt, dass sein Unternehmen mit zahlreichen Automobilproduzenten zusammenarbeite, darunter auch mit einem chinesischen Premiumhersteller. „Die Bereitschaft in innovative Technologien zu investieren ist da“, folgert Stockinger.

Verweisen möchten wir in diesem Zusammenhang auf einen weiteren Artikel aus unserem Archiv. Dieser setzt sich mit einem typischen Ladeproblem auseinander, welches durch die konduktive Lösung Matrix Charging gelöst werden könnte.

Denn um allen Elektroauto-Fahrern, die schon einmal bei Regen oder Schnee eine eher unkomfortable Erfahrung mit einem nassen oder schneematschigen Kabel gemacht haben, das Leben künftig einfacher zu machen, arbeiten Hersteller und Zulieferer bereits fieberhaft an Alternativen. Auch das Deutsche Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) betreibt Forschung zum induktiven Laden von Elektroautos im Alltag. Erste Erkenntnisse erfährst du hier.

Quelle: Electrive.net – Easelink zeigt Matrix Charging am Beispiel des BMW i3

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