ŠKODA ENYAQ RS iV: Nachhaltigkeit trifft auf Performance

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Stefan Grundhoff
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Bereits Anfang des Jahres stellte Skoda mit dem Enyaq RS Coupé sein neues Topmodell mit Stecker vor. Keine Überraschung, dass die Tschechen nunmehr auch die Version ohne Fließheck nachlagen. Die technischen Daten sind nahezu identisch mit dem Enyaq Coupé.

Damit müssen die Elektrofans von Skoda jedoch nach wie vor auf einen Leistungsnachschlag warten, der im Volkswagen Konzern schon längere Zeit durch die Gänge wabert. Mittelfristig soll es mit den 220 kW / 299 PS, die auch VW ID4 / 5 sowie der Audi Q4 Etron leisten, nicht getan sein. Im Gespräch sind nicht nur jene 245 kW / 333 PS, die das sportliche Einzelstück des VW IDX leistete, sondern bis zu 265 kW / 360 PS, um den Leistungsrückstand zu verschiedenen Konkurrenzmodellen aus Europa und den USA nicht zu groß werden zu lassen. Doch erst einmal bleibt es auch beim neuen Skoda Enyaq RS bei den bekannten 220 kW / 299 PS / 460 Nm. Das macht den Crossover 180 km/h schnell und aus dem Stand spurtet der Allradler in 6,5 Sekunden auf Tempo 100.

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Ein cW-Wert von 0,27 sorgt für eine maximale Reichweite von 500 Kilometern. Während die neuen VW ID4-Modelle mit gleicher Leistung bis zu 170 kW schnell nachladen können, soll beim sportlichen Skoda Enyaq bereits bei 135 Kilowatt Schluss sein. Damit lädt das 82-kWh-Akkupaket im Unterboden von 10 auf 80 Prozent in knapp 40 Minuten. Dimensionen und Ausstattung sind zwischen Skoda Enyaq RS und Enyaq RS Coupé nahezu identisch. Beide Modelle sind 4,65 Meter lang, 1,88 Meter breit und 1,61 Meter hoch. Der Radstand von 2,77 Metern sorgt für ansprechende Platzverhältnisse im Innern. Das Kofferraumvolumen ist mit 585 Litern nur 15 Liter größer als das der Coupéversion. Wer die Rücksitze umklappt, kann bis zu 1.710 Liter nutzen.

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Wahlweise gibt es bei dem Enyaq RS 20- bis 21 Zoll große Räder, Matrix-LED-Scheinwerfer und LED-Rückleuchten. Auf Wunsch ist für den Elektrocrossover ebenfalls das markante Crystal-Face zu bekommen, bei dem 131 LEDs die vertikalen Rippen sowie die horizontale Leiste des Grills illuminieren. Optional ist der Enyaq RS mit einem großen Panoramaschiebedach erhältlich, das sich im vorderen Bereich zur Hälfte öffnen lässt.

Serienmäßig an Bord sind das zentrale Infotainment-Display mit einer Bildschirmdiagonale von 13 Zoll und das nur 5,3 Zoll große Digitalcockpit, das optional durch ein Head-up-Display mit Augmented-Reality-Funktion ergänzt werden kann. Einen offiziellen Preis gibt es noch nicht, jedoch dürfte das neue Topmodell auf dem Niveau des Skoda Enyaq RS Coupé liegen, der bei 61.550 Euro startet.

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Stefan Grundhoff

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Stefan Grundhoff ist seit frühester Kindheit ausgemachter Autofan. Die Begeisterung für den Journalismus kam etwas später, ist mittlerweile aber genau so tief verwurzelt. Nach Jahren des freien Journalismus gründete der Jurist 1994 das Pressebüro press-inform und 1998 die Beratungsfirma press-inform consult.

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