Mit Magna-Technik zum E-Transporter

Mit Magna-Technik zum E-Transporter
Copyright:

Magna

Wolfgang Plank
Wolfgang Plank
  —  Lesedauer 2 min

Der kanadisch-österreichische Zulieferer Magna treibt die Elektrifizierung des Antriebsstrangs weiter voran und will damit Automobilhersteller auf ihrem Weg in eine emissionsfreie Zukunft unterstützen. Mit der neuen, skalierbaren „eBeam-Technologie“ könnten Pick-ups und leichte Nutzfahrzeuge jetzt elektrifiziert werden, ohne auf den klassischen Nutzwert und die Funktionalität dieser Fahrzeugklasse zu verzichten, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. eBeam lasse sich nahtlos in ein batterieelektrisches oder hybrides Antriebsstrang-System integrieren und biete ein spezielles Design für Fahrzeuge mit hoher Nutzlast und entsprechender Leistung für den Dauerbetrieb.

eBeam wurde laut Magna speziell für die Umstellung von Pick-ups und leichten Nutzfahrzeugen auf Hybrid- oder vollelektrischen Antrieb entwickelt. Es lässt sich in bestehende Fahrzeug-Architekturen integrieren, ohne dass andere Aufhängungs-, Fahrwerks- oder Bremssysteme erforderlich sind. Dieser Ansatz stelle eine kostengünstige Lösung dar, um elektrifizierte leichte Nutzfahrzeuge schneller auf den Markt zu bringen.

Es ist ein mutiges Unterfangen, Pick-up-Trucks zu elektrifizieren, deren Besitzer die gewohnten Anhänge- und Nutzlasten dieser Fahrzeugklasse benötigen, und das haben wir mit unserer eBeam-Technologie geschafft„, sagt Tom Rucker, Präsident von Magna Powertrain. „Achsen sind ein Kernelement der Stärke eines Nutzfahrzeuges, und wir sind stolz, dass wir die erste signifikante Verbesserung der Starrachse seit über 100 Jahren entwickelt haben.

Mit Leistungsbereichen zwischen 120 und 250 kW können Automobilhersteller aus drei Varianten innerhalb der eBeam-Familie von Magna wählen – ein Motor mit Ein-Gang-Getriebe, ein Motor mit Zwei-Gang-Getriebe oder zwei Motoren mit Ein-Gang-Getriebe und Torque Vectoring.

Quelle: Magna – Pressemitteilung vom 12. März 2021

worthy pixel img
Wolfgang Plank

Wolfgang Plank

Wolfgang Plank ist freier Journalist und hat ein Faible für Autos, Politik und Motorsport. Tauscht deshalb den Platz am Schreibtisch gerne mal mit dem Schalensitz im Rallyeauto.

Artikel teilen:

Wird geladen...

Weiteres in Automobilindustrie

Tozero gewinnt in Bayern Lithium aus alten Batterien zurück

Tozero gewinnt in Bayern Lithium aus alten Batterien zurück

Sebastian Henßler  —  

Tozero verarbeitet jährlich 1500 Tonnen Batterieabfälle und gewinnt daraus Lithium, Graphit und Nickel-Kobalt zurück. Die Kosten liegen unter Bergbauniveau.

Mehrheit der Deutschen wünscht sich bessere Förderung für E-Autos

Mehrheit der Deutschen wünscht sich bessere Förderung für E-Autos

Michael Neißendorfer  —  

Eine aktuelle Befragung zeigt: Die Deutschen wechseln verstärkt vom Verbrenner zum Elektroauto – und fordern von der Politik mehr Initiative für E-Mobilität.

SolidCore: Was hinter MGs Batterieversprechen steckt

SolidCore: Was hinter MGs Batterieversprechen steckt

Sebastian Henßler  —  

MG will als erster Automobilhersteller eine Semi-Solid-State-Batterie in Großserie nach Europa bringen. Der Hochlauf läuft, doch manche Fragen bleiben offen.

Experten und Verbände watschen „Klimaschutz“-Programm der Regierung ab

Experten und Verbände watschen „Klimaschutz“-Programm der Regierung ab

Michael Neißendorfer  —  

Verbände und Experten lassen kein gutes Haar am neuen „Klimaschutzprogramm“ der Bundesregierung. Wirklich neues habe es gar nicht zu bieten.

VDIK: Ladeinfrastruktur entscheidet über E-Auto-Hochlauf

VDIK: Ladeinfrastruktur entscheidet über E-Auto-Hochlauf

Sebastian Henßler  —  

VDIK-Präsidentin Labbé schlägt eine staatliche Ladekarte mit Guthaben vor. Damit ließen sich Tarifchaos und umständliches Laden auf einen Schlag beseitigen.

Streit im ADAC: Technologieoffenheit findet keine Mehrheit

Streit im ADAC: Technologieoffenheit findet keine Mehrheit

Daniel Krenzer  —  

Alles auf Elektromobilität oder neutrale Haltung zu allen Antriebsformen? Im größten deutschen Automobilclub gibt es einen Richtungsstreit.

Lyten plant 1000 Jobs auf Northvolt-Gelände bei Heide

Lyten plant 1000 Jobs auf Northvolt-Gelände bei Heide

Sebastian Henßler  —  

Das US-Unternehmen Lyten will auf dem Northvolt-Gelände bei Heide rund 1000 Jobs schaffen und 2028 die Produktion mit grüner Energie starten.