Ab 2022: Keine Kaufprämie für dicke Doppelherzen

Ab 2022: Keine Kaufprämie für dicke Doppelherzen
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Wolfgang Plank
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  —  Lesedauer 2 min

In der Öffentlichkeit steht die hohe staatliche Förderung beim Kauf großer Doppelherz-Autos schon lange in der Kritik. Nun hat die Bundesregierung reagiert und die Kriterien für Plug-in-Hybride verschärft. Audi Q8, Volvo XC90, VW Touareg und andere Fahrzeuge ähnlichen Kalibers werden Stand jetzt ab dem kommenden Jahr nicht mehr mit der Kaufprämie subventioniert, meldet „automobilwoche.de“. Um weiterhin die Unterstützung des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zu bekommen, müssten Plug-in-Hybride zukünftig ihre elektrische Reichweite um 50 Prozent steigern. Darauf weist in diesem Zusammenhang das Neuwagen-Vergleichsportal Carwow hin.

Plug-in-Hybride erfreuen sich in Deutschland zuletzt großer Beliebtheit – vor allem als Firmenwagen. Ein Grund dafür ist der niedrigere Steuersatz. Zudem werden sie mit stattlichen staatlichen Prämien gefördert. Dafür gelten jedoch klare Bedingungen. Aktuell darf ein Hybrid-Fahrzeug maximal 50 Gramm CO2 pro Kilometer emittieren oder muss eine rein elektrische Mindestreichweite von 40 Kilometern haben. Ab 2022 werde diese Mindestreichweite auf 60 Kilometer erhöht, ab 2025 auf 80 Kilometer, heißt es. Die Grenze bei den Emissionen bleibe hingegen gleich.

Die aufgelisteten Fahrzeuge, darunter unter anderem auch Ford Explorer, Ford Transit, Jeep Wrangler 4xe und Range Rover Velar sind damit nach aktuellem Stand ab nächstem Jahr nicht mehr für den verringerten Steuersatz für Firmenfahrzeuge zugelassen. Zukünftige Käufer müssen damit selbst dann auf bis zu 6750 Euro BAFA-Förderung samt Herstelleranteil verzichten, wenn der gewünschte Hybrid unter 40.000 Euro kostet. Plug-in-Hybride, die mehr als 40.000 Euro kosten, werden aktuell mit bis zu 5625 Euro gefördert. Stichtag, ob das neue Auto noch gefördert wird, ist laut Carwow der Tag der Auslieferung, nicht der Bestellung.

Carwow-Chef Philipp Sayler sagt, die strikteren Bedingungen zur BAFA-Förderung führten zwar dazu, dass manche Fahrzeuge ab nächstem Jahr nicht mehr unterstützt werden, könnten aber gleichzeitig dafür sorgen, dass das Interesse bei Menschen steigt, die nicht in Gegenden wohnen, in denen es ein dichtes Netz aus Ladesäulen gibt.

Quelle: automobilwoche.de – Strengere BAFA-Förderrichtlinien: Diese Plug-ins fallen 2022 durchs Subventions-Raster

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Wolfgang Plank

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Wolfgang Plank ist freier Journalist und hat ein Faible für Autos, Politik und Motorsport. Tauscht deshalb den Platz am Schreibtisch gerne mal mit dem Schalensitz im Rallyeauto.

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