Sono Motors ermöglicht einen Blick ins Inneren des SION

Sono Motors lässt in den Inneraum des SION blicken

Copyright Abbildung(en): Sono Motors

Seit Mai war es ein wenig ruhig um den SION von Sono Motors. Zuletzt haben wir erfahren, dass es Sono Motors nach Schweden zieht. Wo der SION in der Serienfertigung von NEVS vom Band laufen soll. Zum damaligen Zeitpunkt waren es gut 10.000 E-Autos, welche bereits eine Vorbestellung aufweisen konnten. Der Start der Serienproduktion ist für das zweite Halbjahr des nächsten Jahres geplant, insgesamt werden 260.000 Fahrzeuge produziert. Ein Jahr vorab wird nun der erste Blick ins Innere des SION möglich.

Reduktion auf das Wesentliche steht hierbei im Vordergrund. Sono Motors konzentriert sich auf Funktionalität, intuitive Bedienbarkeit, Anwenderfreundlichkeit und Konnektivität. Die Innenausstattung des Sion berücksichtigt die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten des Fahrzeugs durch ein entsprechend robustes und widerstandsfähiges Interieur. Im Mittelpunkt des Cockpits das 10-Zoll-Display, welches das Infotainmentsystem mit integrierter Connectivity-Anbindung beinhaltet.

Über dies lassen sich alle Mobilitätsdienstleistungen steuern; Alternativ auch über die goSono-App des Unternehmens. Das Hauptdisplay stellt die Verbrauchsdaten und Fahrzeuginformationen da und lässt die zentrale Fahrzeugfunktionen steuern. Daten zur Solar-Reichweite werden direkt über das 7-Zoll-Display im Lenkradbereich zur Verfügung gestellt. Über Apple CarPlay und Android Auto kann das eigene Smartphone in das Infotainmentsystem integriert werden. Telefonate und die Verfügbarkeit der eigenen Musik werden über eine Bluetooth Schnittstelle sichergestellt.

“Die Digitalisierung der Mobilität und die zunehmende Vernetzung von Fahrzeugen wird in Verbindung mit Sharing und autonomem Fahren eine zentrale Rolle spielen, um die Anzahl von Fahrzeugen, vor allem im urbanen Bereich, signifikant zu reduzieren. Der Verzicht auf überflüssigen Luxus in der Ausstattung und die Kostenersparnis durch Sharing begünstigen die Bereitschaft den Sion zu teilen. Dadurch tragen die Besitzer eines Sion und Sharing-Nutzer aktiv zur Verbesserung unseres Klimas bei.” – Roberto Diesel, CTO von Sono Motors

Der Innenraum des SION schränkt niemanden in seinen Belangen ein. Das Fahrzeug lässt sich weiterhin, wie angedacht, als Sharing-, wie auch als Privat- oder Geschäftsfahrzeug vielseitig einsetzen. Auch die Integration in Quartierskonzepte und Carsharing Flotten wurde von Beginn an bedacht. Der Innenraum verspricht viel Platz für die ganze Familie, im Kofferraum sind 650 Liter Volumen vorzufinden, welche mit wenigen Handgriffen auf 1.250 Liter erweitert werden können. Zentrales Design Element im Cockpit ist breSono, ein natürlicher Filter, der das Raumklima verbessert und die Feinstaubbelastung reduziert.

Der Sion ist das erste Serienfahrzeug, das Solar-Integration, Mobilitätsdienste und die Option über eine bidirektionale Ladefunktion Strom zu teilen, in einem Fahrzeug bündelt. Die nahtlose Integration von Solarzellen in die Fahrzeugoberfläche (viSono) macht das Fahrzeug auf kurzen Strecken unabhängig von der Ladeinfrastruktur. Über viSono können jährlich bis zu 5.800 Kilometer kostenlose und klimaneutrale Reichweite erzielt und so Betriebskosten gesenkt werden.

Quelle: Sono Motors – Pressemitteilung vom 29. August 2019

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8 Antworten

    1. Das Versprechen sollte gehalten werden: 16.000 € plus Batterie. Durchaus machbar und wenn es wirklich bis 2022 dauern sollte, dann hat das eher einen Preisspareffekt auf die Batterie. Ich schätze, dass vergleichbar große Elektrowägen dann für knapp unter 30.000 € zu haben sein werden.

      Nächstes Jahr kommen ja erstmals Kleinstwägen aus dem VW Konzern für unter 20.000 € auf den Markt (Skoda und Seat). Allerdings ohne Schnellladefunktion im Basismodell und mit nur 4 Sitzen. Die Schnelladung soll bei den baugleichen Modellen von Seat/Skoda eine Stunde für 80 % Ladung dauern. Sion verspricht uns derzeit noch die halbe Zeit. Es wird auf jeden Fall spannend ab 2021.

      1. Die Solarzellen finde ich spektakulär und die wartungsfreundliche DoItyour Self Strategie. Da mein Weg zur Arbeit 16Km beträgt, komme ich im Sommer mit den Solarzellen klar. Und die Sion zu Sion Ladefunktion ist pfiffig. VW baut ja doch nur eAutos, bei denen man wieder von VW Werkstätten abhängig ist. Die Offenlegung der Werstattbücher ist vorbildlich.

  1. Die Inneneinrichtung gefällt. Die Solarzellen sind leider nur ein Gag in unseren Breiten. Was aber durchaus ziehen kann, ist die V2G-Fähigkeit. Die Großen ignorieren V2G noch hochnäsig. Sollten die Energieversorger ein Geschäftsmodell im Sion entdecken, dann könnten sie auf die Idee kommen, ein Mietangebot für die Batterie zu machen. Im Gegenzug würde der Fahrzeughalter Zugriff auf die Batterie gewähren. Bleibt nur noch, dass das WEG endlich der Installation von Wallboxen in den Tiefgaragen den Weg frei macht. Dann, ja dann, könnte der Sion die Konkurrenz noch kalt erwischen

    1. Also Solarzellen die pro Jahr für ca. 4000 bis 5000 Km kostenlose Energie auch in unseren Breiten liefern, bezeichnet nur ein Ignorant als Gag.
      Wenn ein Sion also 12 Jahre Gesamtlebenszeit hinter sich hat, hat er Energie für ca. 54.000 Km kostenlos vom Himmel geholt.
      Ich bezeichne das als REVOLUTION und nicht als Gag.

  2. @weotui,
    => Solarzellen
    hätte es den Sion schon letztes Jahr gegeben, ich hätte für die 2 x 5km/Tag von/zur Arbeit (Mainz) lediglich 2 mal im Jahr laden müssen und an sonnigen Tagen im Sommer heftige Überschüsse gehabt. Jetzt brauch ich kein Auto mehr => bin jetzt Rentner…

  3. Produktionsstart 2. Hälfte 2020!?
    Wie lange ist es schon her dass ich in Wien einen fahren durfte, gefühlt ewig!
    Hoffentlich hat das endlose Warten nichts mit dem Namen des CTO – Roberto DIESEL – zu tun!

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