General Motors will in China E-Mobilität massiv nach vorne bringen

Copyright Abbildung(en): General Motor

General Motors Vision ist eine Welt ohne Unfälle, ohne Emissionen und ohne Staus. Der Schlüssel dazu ist ein Zusammenspiel von einer Elektrifizierung der Antriebe, autonomen Fahrzeugen sowie Konnektivität und Mobilitätsdiensten. Für die notwendige Ladeinfrastruktur möchte der Hersteller ebenfalls seinen Teil beitragen. „Als General Motors größter Markt und globales Innovationszentrum wird China eine entscheidende Rolle bei der Verwirklichung unserer Vision spielen“, so Mary Barra, Vorsitzende und CEO des Unternehmens. Was der Automobilhersteller im Detail geplant hat, betrachten wir nachfolgend.

Was die Elektrifizierung betrifft, so werden mehr als 40% der Neueinführungen von General Motors in China in den nächsten fünf Jahren elektrifizierte Modelle sein. Diese sollen nach Aussage des Automobilherstellers alle in China hergestellt werden, wobei fast alle Teile von lokalen Zulieferern stammen. Des Weiteren wird man auf das hochmoderne Ultium-Batteriesystem und die globale Elektroplattform der dritten Generation setzen. Diesen technologischen Fortschritt mit einer hochgradig lokalisierten Fertigung und die Lieferkette in China zu verbinden, um die Qualität und Kostenwettbewerbsfähigkeit zu verbessern, sei eines der obersten Ziele des Unternehmens.

Das erste Modell, welches als Serienfahrzeug auf der modularen Elektrofahrzeug-Plattform der nächsten Generation von General Motors aufbauen wird und auf Ultium-Akkus setzt, ist der Cadillac LYRIQ. Hierdurch wird es Cadillac Kunden möglich sein aus einer breiten Auswahl von Reichweiten- und Leistungsoptionen zu wählen. Und der Hersteller selbst kann erste Erfahrungen sammeln, bevor er weitere Modelle auf der Plattform in China auf die Straße bringt.

„Wir werden die lokale Integration und die globale Zusammenarbeit verbessern, indem wir von den führenden Markttrends in China profitieren und die Stärken der lokalen Industrie ausnutzen. Wir sind bereit, eine neue Ära einzuleiten.“ – Julian Blissett, GM Executive Vice President und Präsident von GM China

Im Bereich intelligentes Fahren wird das Unternehmen dazu beitragen, das Vertrauen der Verbraucher in China durch die weitere Einführung und Aufrüstung des Super Cruise Fahrerassistenzsystems zu stärken, das bis Mitte des Jahrzehnts in der gesamten Cadillac-Produktpalette zu finden sein wird und auf die Modelle Buick und Chevrolet ausgeweitet wird. Das Unternehmen wird auch die Entwicklung von China-spezifischen Lösungen für intelligent vernetzte Fahrzeuge beschleunigen. Was die Konnektivität betrifft, so werden fast alle GM-Fahrzeuge in China über flexible Plattformen und in branchenweit führendem Maßstab miteinander verbunden sein. GM wird Megatrends wie 5G, künstliche Intelligenz, intelligente Städte und große Daten nutzen

Quelle: General Motor – Pressemitteilung vom 19. August 2020

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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GM „will“, Tesla „macht“. Wollen tun viele

Wie Egon Meier schon sagte: „Diese GM-Windbeutel, Meister des Bullshit-Bingos“. Man wird den Verdacht nicht los, daß die Auto-Industrie sich in ihren Herstellungs-Szenarien auf China (und andere ‚Billiglohnländer‘) kapriziert. Und der ewige Tesla-VW-Kapitalertrags-Aktien-Vergleich – wie lange hält Bernd Osterloh (der „heimliche Chef in Wolfsburg“) noch durch? Diese Betriebsrats-Manager sollte man austauschen oder besser: abwählen.

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