Wolfgang Ufer: smart #1 als urbaner E-Weggefährte mit Pionier-Status

Wolfgang Ufer: smart #1 als urbaner E-Weggefährte mit Pionier-Status

Copyright Abbildung(en): smart

Im April 2022, bei der Weltpremiere des smart #1gesprochen smart Hashtag One – durfte ich Wolfgang Ufer, CEO von smart Deutschland kennenlernen. Dieser hat bereits am Abend der Premiere erste Einblicke hinter die Kulissen von smart offenbart. Hat es sich nun aber auch nicht nehmen lassen, bei uns im Podcast vorbeizuschauen, um ein wenig über smart, den smart #1 und künftige Entwicklungen der Marke zu sprechen.

Der smart #1 gilt für die Marke als Wegbegründer. Nicht nur weiter in Richtung Elektromobilität, sondern vor allem auch in Hinblick auf die die Neuausrichtung der Marke smart, auf deren Produktportfolio und die Nomenklatur für deren neue Fahrzeuggeneration. Diesen Status als Wegbegründer bringt die Marke einfach mit sich. Wie sonst kann man es sich erklären, dass smart von Beginn an, mit E-Autos gestartet ist. 2007 brachte man den ersten Stromer auf die Straße. Bevor man dann 2019 Vollendens den Wandel hin zur reinen E-Automarke vollzogen hat.

Wolfgang gab im Gespräch zu verstehen, dass der Wandel zur reinen E-Automarke bereits beschlossen war, bevor man mit Geely in Gespräche über das heutige Joint-Venture getreten ist. Auch, wenn es zeitlich ganz gut gepasst hat. Denn 2019 gab die Mercedes-Benz AG 50% seines Anteils an smart an die Zhejiang Geely Holding Group (Geely Holding), um gemeinsam ein global ausgerichtetes 50:50 Joint Venture ins Leben zu rufen. Ziel war es, smart, den Pionier urbaner Mobilität, als führende Marke für Elektromobilität weiter zu entwickeln.

Generell setze man bei smart viel auf Partnerschaften. Dies zeigt sich bereits an der Basis (dem E-Auto selbst), welches aus der Zusammenarbeit von smart, Mercedes-Benz und Geely hervorgegangen ist. Dabei sei das Design stark von smart geprägt und an den europäischen Markt ausgerichtet, während Geely seinerseits die Technik und vor allem die Plattform des Stromers zur Verfügung stellt.

So baut der smart Hashtag One auf Basis der SEA-Plattform (Sustainable Experience Architecture) von Geely auf. Er besitzt eine Länge von 4.270mm, Breite von 1.822mm sowie eine Höhe von 1.636mm. Der Radstand wird mit 2.750mm angegeben, bei einem Leergewicht von 1.820kg. Bereift mit maximal 19-Zoll-Felgen. Seine Energie bezieht das Elektro-SUV aus einer 66 kWh-NMC-Batterie. Aus dieser soll Strom für eine Reichweite von 420- 440 km nach WLTP-Zyklus fließen.

Die gebotenen 150 kW Ladeleistung am DC-Ladepunkt oder standardmäßige 22 kW AC-Ladeleistung sind in dieser Klasse eher die Ausnahme. Auch die Leistung des E-Autos von smart braucht sich nicht zu verstecken. So kommt der #1 von smart mit einer Leistung von 200 kW/ 272 PS sowie einem maximalen Drehmoment von 343 Nm daher. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 180 km/h erreicht und abgeriegelt.

Vier Ausstattungslinien, zwei zusätzliche Ausstattungsoptionen, wie beispielsweise eine optionale Anhängerkupplung (bis zu 1.600 kg Zuglast), Leasing-Raten zwischen 250 bis 300 Euro für die Premium-Linie sowie die Launch-Edition als auch das Versprechen, dass smart lieferfähig ist, wurde uns bereits im April in Aussicht gestellt. Einige der Punkte konnte Wolfgang im gemeinsamen Gespräch nochmals ausführen und entsprechend einordnen.

Im Detail haben wir uns auch über deren durchdachten Omnichannel-Ansatz im Vertrieb unterhalten. Mit der eigenen eco.plattform sei es egal wo ein künftiger smart #1-Fahrer mit der Konfiguration (On-/ Offline) beginnt und wo er diese beendet. Der Übergang ist nahtlos und in dieser Form beinahe einzigartig. Profitiert hierbei auch vom Händlernetzwerk von Mercedes-Benz, in welchem der #1 nicht nur zu erwerben, sondern auch später zu warten ist. Darüber hinaus seien alleine in Deutschland um die 100 smart Stores in Planung/ Aufbau.

Nun aber genug der einführenden Worte, erste weitere Details findest du in den im Artikel verlinkten Beiträge. Oder hörst einfach direkt in das Gespräch mit Wolfgang Ufer, CEO smart Deutschland rein. Es lohnt sich.

Gerne kannst du mir auch Fragen zur E-Mobilität per Mail zukommen lassen, welche dich im Alltag beschäftigen. Die Antwort darauf könnte auch für andere Hörer des Podcasts von Interesse sein. Wie immer gilt: Über Kritik, Kommentare und Co. freue ich mich natürlich. Also gerne melden, auch für die bereits erwähnten Themenvorschläge. Und über eine positive Bewertung, beim Podcast-Anbieter deiner Wahl, freue ich mich natürlich auch sehr! Danke.

Newsletter

Erhalte jeden Montag, Mittwoch und Freitag aktuelle Themen wie „Wolfgang Ufer: smart #1 als urbaner E-Weggefährte mit Pionier-Status“ sowie die neusten Informationen aus der Welt der Elektromobilität kostenfrei direkt ins eigene Postfach. Kuratiert aus einer Vielzahl von Webseiten und Blogs.
Ja, ich möchte den gratis E-Mail-Newsletter von Elektroauto-News.net abonnieren. Die Datenschutzerklärung habe ich gelesen. Die Einwilligung zum Versand des Newsletters kann jederzeit widerrufen werden. Hierzu reicht es auf den Abmeldelink zu klicken, welcher sich in jedem Newsletter befindet.

Fakten & MeinungenDiskutiere mit der E-Community

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
8 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

4,27 m Länge und 1,8 Tonnen Leergewicht. Wieso wird das Teil mit „Smart“-Logo verkauft? Mit dem ursprünglich unter diesem Namen verkauften Fahrzeug, hat es nichts gemeinsam, da wäre ein neuer Name besser gewesen.

Ein mit diesen Maßen und bei 180 km/h abgeregeltes (lässt sich doch bestimmt freischalten?) Fahrzeug als „urbanen E-Weggefährten“ anzudienen, zeugt zudem von ziemlicher Weltfremdheit der Marketingabteilung…

Ich will nicht sagen, dass der Wagen sich nicht verkauft. Denn alle Elektroautos verkaufen sich. Aber was hat ein wuchtiges Fahrzeug von der Breite und Höhe eines ID.4 mit der Marke Smart zu tun? Richtig, nichts. Das kann man durch noch so häufige Einflechtungen des Wortes „Urban“ nicht herbeiquatschen. Die bisherigen Smartfans werden sich abwenden und neue Billigkunden kommen.

War das schlau? Dabei hätte gerade Mercedes mit seinem Image die Chance gehabt, ein winziges und trotzdem teures Auto in den Markt zu bringen. Aus meiner Sicht hätte nichts dagegen gesprochen, einen Fortwo mit zeitgemäßem Verbrauch und größerem Akku in China fertigen zu lassen. Und die Designabteilung mal an ihre Studien zum Smart zu erinnern, wo wirklich schöne Entwürfe zu sehen waren und dann noch sinnvolles Zubehör wie Heckbox oder Radträger mitentwerfen.

Das hätte man machen können. Jetzt ist es ein x-beliebiger chinesisch aussehender SUV geworden.

Der Ur-Smart war als günstiger Kleinstwagen mit E-Motor geplant, aber Daimler wollte unbedingt einen Verbrenner haben und das Fahrzeug als Luxus-Wägelchen vermarkten, also wurde es ein kleiner teuerer Stinker.

Jetzt hat der Smart als „Smart # 1“ zwar einen E-Motor, aber er leidet massiv an Übergewicht.

Für den Verkehr der Zukunft sehe ich im Umkreis von 30 km um fast jede größere Stadt ein gut ausgebautes Radstraßennetz und überdachte Pedelecs für Personen- und Lieferverkehr sowie für den Nah- und Fernverkehr ein gut ausgebautes Schienennetz mit 365-Euro-Ticket oder ähnlich günstigen Angeboten.

Die SUVs stehen die Woche über am Stadtrand, damit es in der Innenstadt genug Platz für Fußgänger, spielende Kinder, Radfahrer und reichlich Stadtgrün gibt. Am Wochenende machen die SUVs eine Landpartie.

Das ist doch nun wirklich kein Smart mehr. 1,8 t und > 4m lang. Nein, ich bin da komplett raus. Aus China schon mal gar nicht! Ich hab mir noch einen aus Hambach bestellt, danach war es das für mich mit Smart.

Dieses geheule wenn sich eine Marke neu erfindet. Unmöglich.
Viel interessanter find ich ja angeblich 300€ Leasing Rate. Wie auch immer das realisierbar sein soll bei knapp 50.000€ für die launch Edition…

Tolles Auto, tolles Konzept. suche das kleinstmögliche e-auto, mit dem man auch mal zu viert und mit ein paar sporttaschen im Kofferraum fahren kann und welches etwas Dampf hat.

Diese News könnten dich auch interessieren:

Evetta Openair: Elektro-Cabrio von Isetta inspiriert
Mercedes startet Produktion des Hypercars AMG ONE
NIO plant Batteriewechselstationen in Deutschland entlang der Hauptreiserouten

Deine Anmeldung zum Newsletter:
Ein letzter Schritt fehlt noch.

Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).