Hopium Machina sieht sich als Wasserstoff-Alternative zum Tesla Model S

Französische Brennstoffzellen-Limo Hopium Machina wird in der Normandie gebaut

Copyright Abbildung(en): Hydrogen Motive Company (HMC)

Schon mal was von Hopium gehört? Nein, es geht nicht um ein bekanntes Suchtmittel, Hopium ist ein französisches Start-up, dass eine wasserstoffbetriebene E-Limousine („Machina“) bauen will. Anders als bei vielen anderen E-Start-ups wird es bei Hopium nun aber offenbar ernst: in der Normandie soll der Entwicklungs- und Produktionsstandort entstehen. Die Inbetriebnahme ist für 2024 geplant, 1.500 Mitarbeiter sollen beschäftigt werden.

Gegründet wurde das Unternehmen vom französischen Rennfahrer Olivier Lombard, dem bis dato jüngsten Sieger der 24 Stunden von Le Mans. Der Prototyp des Hopium Machina wurde im Juni 2021 vorgestellt. Mit über 500 PS (370 kW) und einer Reichweite von über 1.000 Kilometer, die in nur drei Minuten nachgeladen werden können, wollen die Franzosen eine echte Alternative zum Tesla Model S bieten – auch mit der sportlich-eleganten Optik, die vom Element Wasser inspiriert sein soll.

Für das Interieur zeichnet Félix Godard verantwortlich, der bereits für Porsche, Tesla und Lucid ikonische Designs abgeliefert hat. Ein echter Hingucker: das Display im Cockpit kann auf die gesamte Fahrzeugbreite „ausgefaltet“, auf Wunsch aber auch verkleinert werden. Nicht weniger als zehn Patentanträge wurden für das Innen- und Außendesign gestellt.

Nun geht das Projekt in die nächste Runde: Hopium hat ein 85 Hektar großes Areal in Vernon nördlich von Paris erworben, wo die Produktionslinien für 20.000 Fahrzeuge pro Jahr sowie ein Forschungs- und Entwicklungszentrum gebaut werden sollen. Man habe sich bewusst für einen französischen Standort in der Normandie entschieden, weil dieser „unserer Meinung nach alle Voraussetzungen für die Ansiedlung der Fabrik der Zukunft mitbringt„, erklärt Hopium-CEO Olivier Lombard. In unmittelbarer Nähe befinden sich bereits zahlreiche Unternehmen der Raumfahrtindustrie, die sich ebenfalls mit dem Thema Wasserstoff beschäftigen. Die Normandie hat 2018 als erste französische Region einen eigenen Wasserstoffplan verabschiedet.

Die ersten Hopium Machina sollen Ende 2025 vom Band laufen – 1.000 Exemplare sind bereits bestellt. Interessenten können sich aktuell nur mehr auf eine Warteliste setzen lassen. Der Kaufpreis wird bei etwa 120.000 Euro liegen.

Quelle: electrive.net – Hopium kündigt Produktionswerk samt F&E-Zentrum an

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Sehr schönes Auto, zumindest auf dem Foto. Aber Wasserstoff? Ich denke, da wird wohl leider nie genügend Absatz an Kunden gebracht werden können. Wasserstoff ist einfach ein Problem, vor allem als Massenware gesehen auf jeden Fall.

Der H2-Pkw ist tot, mausetot. Aber wie immer, nicht Jede/r hat es schon gemerkt.

Nomen erst Omen. Hopium, zwischen Hoffnung und Drogen. Vielleicht können sie den Markennamen an Sono Motors verkaufen? Da würde der auch passen. Aber, ach nee, die geben ja nur für eigene Gehälter was aus, nicht für das Produkt.

Wieviel Millionen hat das Unternehmen zur Verfügung denn eine Fabrik kostet nicht wenig, deswegen gehen andere zum bereits vorhandenen Produzenten.

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