XPeng P5 – Kleine E-Limousine mit LiDAR-Technologie – über 10.000 Vorbestellungen

XPeng P5 - Kleine E-Limousine mit LiDAR-Technologie - über 10.000 Vorbestellungen

Copyright Abbildung(en): XPeng Motors

XPeng hat vor wenigen Tagen sein drittes Serienmodell die kleine Elektro-Limousine XPeng P5 vorgestellt. Innerhalb von 53 Stunden seien über 10.000 Reservierungen eingegangen, wie das chinesische Start-Up mitteilte. Der XPeng P5 ist der weltweit erste Serien-Smart Stromer, der mit LiDAR-Technologie in Automobilqualität ausgestattet ist.

Vorgestellt wurde die „familienfreundliche Limousine“ P5 auf der Internationalen Automobilausstellung 2021 in Shanghai. Somit ergänzt die E-Limousine das Portfolio des Start-Ups um ein weiteres Modell. Gesellt sich hierbei zu XPengs Sportlimousine P7 und dem kompakten Geländewagen G3, um den Kunden in China eine umfassende Palette an Mobilitätslösungen anzubieten. Der P5 baut auf den Vorgängermodellen auf, nicht nur in seiner klassenbesten autonomen Fahrfunktionalität, sondern auch in seinen technologiegestützten Smart-Cockpit-Funktionen der dritten Generation, die das Auto als dritten Lebensraum als Ergänzung zum Wohn- und Arbeitsbereich sehen.

„Wir forschen weiter, weil wir davon überzeugt sind, dass Technologie unseren Lebensstil bereichern und eine große Transformation der Mobilität herbeiführen wird. Wir glauben an die Zukunft des autonomen Fahrens und bleiben ihr verpflichtet. Das Transportwesen hat einen immensen Einfluss auf unser tägliches Leben und die Technologie ermöglicht unsere Lebensentscheidungen und treibt eine grundlegende Revolution der Mobilität voran.“ – He Xiaopeng, Chairman und CEO von XPeng

Wie XPeng Motors erläutert werde der P5 die Fähigkeiten des Navigation Guided Pilot (NGP) zum ersten Mal in einem Serienfahrzeug auf die Straßen bringen. Hierbei setzt das System auf XPengs eigenentwickeltem autonomen Fahrsystem XPILOT 3.5 – der stärksten Architektur für autonomes Fahren in seiner Klasse – auf, wie der Hersteller aufzeigt. Die neue Architektur umfasst 32 Wahrnehmungssensoren (darunter 2 LiDAR-Einheiten, 12 Ultraschallsensoren, 5 Millimeterwellen-Radare und 13 hochauflösende Kameras) und eine hochpräzise Positionierungseinheit (GNSS + IMU), die in eine 360°-Dual-Perception-Fusion integriert sind, um anspruchsvolle und komplexe Straßenbedingungen zu bewältigen.

„Der P5 verwirklicht unsere Vision des navigationsgestützten autonomen Fahrens mit dem Ziel, die Konzentration und den Aufwand des Fahrers von der Plackerei des manuellen Fahrens zu befreien“, so Chairman He weiter. „Wir wollen autonomes Fahren bei jedem Wetter und unter den schwierigsten Fahrbedingungen ermöglichen.“

Wie eingangs bereits erwähnt wird der smarte Stromer auch mit dem Cockpit der dritten Generation aufwarten. Dieses präsentiert sich hierbei mit einem neuen Niveau an reichhaltigen und anpassbaren Funktionen – eine Erweiterung des dritten Raums zu Hause und im Büro, ermöglicht durch eine umfassende Sprachunterstützung und leistungsstarke Konnektivität. Das Xmart OS 3.0 des P5, die neueste Generation des XPeng-Bedienungssystems im Fahrzeug, unterstützt die All-Voice-Interaktion in allen Szenarien.

Hinsichtlich des Platzangebots im Innenraum des P5 soll dieser das größte Platzangebot der Limousinen der A+ Kategorie bieten. Dies äußert sich unter anderem dadurch, dass das E-Auto über voll verstellbare Vordersitze, die den Innenraum optimieren und einen komfortablen Schlafmodus ermöglichen, verfügt. Für ein privates Kinoerlebnis ist auch der Kinomodus über die optionale Projektionsleinwand in voller Breite mit Karaoke- und Multimedia-Unterhaltungsoptionen verfügbar. Zu den weiteren Komfort- und Lifestyle-Merkmalen gehören ein geräumiger 18-Liter-Kühlschrank und eine volle 220-Volt-Stromversorgung für Zubehör und Geräte anderer Hersteller.

Ausgeliefert wird der XPeng voraussichtlich im vierten Quartal 2021. Frühbucher-Kunden haben Anspruch auf lebenslange kostenlose Lade- und Supercharging-Dienste.

Quelle: Xpeng Motors – Pressemitteilung vom 20. April 2021

Über den Autor

Sebastian hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere Alternative Antriebe werden betrachtet.

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… klingt bombastisch… 😉

Ich bin gespannt wohin die immer deutlichere Gewichtung der Fahr-Assistenten künftig führen wird.
Ist hier mehr wirklich immer mehr?

Wieviele unterschiedliche Systeme da wirklich sind nötig?
Vor allem aber: Welches dieser Systeme hat das Sagen und trifft die finale Entscheidung?

Menschen haben kein LIDAR , keine Ultraschallsensoren und auch nur 2 Augen – sie dürfen aber trotzdem ein Fahrzeug steuern (sogar ohne Matrix LED oder bei Nebel oder Schneetreiben) – wie kann das erlaubt sein?

Unfälle produzieren sie täglich zuhauf – trotzdem fahren wir – ob unaufmerksam, abgelenkt, übermüdet, mehr oder weniger betrunkenen oder bekifft, altersfehlsichtig, oder reaktionsschwach – egal, Hauptsache wir fahren und lenken – und wir bestimmten selber, ob wir (angeblich) (noch?) fahrtüchtig sind.
Da kommen noch spannende Diskussionen auf die Gesetzgeber zu.

Kameras sind keine Augen.Ich denke, dass je mehr Daten vorhanden sind ein immer besseres Gesamtbild der Umgebung erstellt werden kann. Es ist eher nur sinnvoll, die Umgebung nicht nur im normalen Spektralbereich zu erkennen. Im Radar und IR Bereich sieht man Dinge, die der Mensch nicht sehen kann. Das Ziel ist ja reproduzierbar besser zu reagieren sie der Mensch. Wenn die Objektprädiktion sagt, dass dieser Mensch gleich höchstwahrscheinlich auf die Straße tritt, dann kann man schon mal langsamer werden. Und das Lidar bestätigt das Objekt als physikalisches Objekt und nicht fälschlicherweise ein Objekt, was irgendwo draufgemalt ist und nur so aussieht.

Farnsworth

Kameras sind keine Augen – das stimmt wohl, aber mit mehreren Kameras kann man wohl 3 Dimensionen ausreichend abbilden / analysieren.
Die Frage welches System dann die letzte Entscheidung trifft bleibt aber bestehen.

Stichwort: Phantombremsungen bei Tesla

Viel besser ist jedes Assistezsystem schon wegen der Reaktionszeit im Millisekundenbereich und wegen der ständig 100%igen Aufmerksamkeit.

Ein solches System muß zuerst einmal nur besser sein als der / die durchschnittliche AutolenkerIn.

Ob dann Systeme mit unterschiedlichen Sensoren wirklich bessere Ergebnisse liefern, bleibt wohl den Beweis solange schuldig, bis diese Systeme in realen, alltäglichen Fahrsituationen gegeneinander antreten werden.

Ich muss sagen, dass beim menschlichen Fahren für den Bremsweg hohe Rekuperation (One Pedal Driving) schon echt nützlich ist. Bevor man das Bremspedal auch nur berührt verzögert der Wagen schon.

Ich vermute mal, dass bei einem solchen System ein Gesamtbild der Situation erstellt wird. Und aufgrund dessen entschieden wird. Ich denke nicht, dass mehrere Systeme gegeneinander arbeiten. Und solange es keine Vollbremsung ist, ist langsamer werden im Zweifelsfall die sichere Option. Macht man als Mensch ja auch, wenn man um die Ecke kommt, die Sonne so blöd blendet, dass man nichts mehr sieht.

Farnsworth

Gibt es zu diesem Auto auch andere Angaben als zum Fahrassistenten? Größe, Reichweite, Batteriekapazität, Ladestromstärke, Preis etc.? Ein Loblied auf den Fahrassistenten reicht mir nicht, um ein Auto einschätzen zu können.

Konstruktiver Beitrag. Geschwafel vom PowerWall-T-Age können wir uns sparen. Wie wohl auch LIDAR. Was soll der Quatsch? Schafft erst einmal PHEV ab – den zweitgrößten Betrug an der Menschheit.

Ich bin gespannt, wann man solche Autos in Deutschland kaufen kann. Dann wird es eng für VW und Co,

denke ich auch. TESLA ist da wohl besser gerüstet.
Nun ja, die hiesigen Hersteller haben ja noch Zeit und die aktuell aufgebotenen Assistenten bei VW, BMW, MB sind ja auch nicht schlecht.

es bleibt spannend

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