Volvo und Polestar bieten Vorzugspreise fürs Schnellladen bei Ionity

Volvo-Ionity-Polestar-Plugsurfing

Copyright Abbildung(en): Polestar

Volvo und sein Performance-Ableger Polestar wollen das Aufladen ihrer rein elektrisch angetriebenen E-Auto-Modelle zukünftig noch einfacher, komfortabler und vor allem günstiger machen. Dank einer neuen und erweiterten Zusammenarbeit mit dem Ladeservice-Anbieter Plugsurfing können die beiden Marken ihren Kunden an den Ionity Ladepunkten in ganz Europa künftig deutlich niedrigere Preise anbieten.

Ab dem 1. Juli 2021 zahlen E-Fahrer von Volvo und Polestar an den derzeit mehr als 350 Schnellladestationen, die Ionity in 24 europäischen Ländern betreibt, nur 35 Cent je kWh. Dieser Vorzugspreis gilt für Neukunden in den ersten zwölf Monaten sowie für Bestandskunden für zwölf Monate ab dem 1. Juli 2021. „Wir freuen uns, unseren Kunden einen der wettbewerbsfähigsten Preise für das Aufladen bei Ionity anzubieten, einem der größten öffentlichen Schnellladenetze in Europa“, sagt Olivier Loedel, Leiter Electrification Ecosystem bei Volvo Cars in Göteborg.

Die Kunden wünschen sich einen einfachen Zugang zur öffentlichen Ladeinfrastruktur“, ergänzt Tatu Kulla, der CEO von Plugsurfing. „Kosten und Qualität der digitalen Infrastruktur sind wesentliche Faktoren für ein herausragendes Nutzererlebnis. Wir schätzen die strategischen Partner, die dieses Bestreben mit uns teilen und an gemeinsamen Lösungen arbeiten.“

Um seinen Kunden ein problemloses Ladeerlebnis zu ermöglichen, entwickelt Volvo seine erneuerte Volvo Cars App zu einer digitalen Ladeplattform weiter. Darin integriert sind Funktionen wie eine Navigation zu Ladestationen, die Fernsteuerung des Ladevorgangs, Ladehinweise und Bezahlmöglichkeiten. Jeder Schritt des Ladevorgangs soll einfacher und bequemer werden – und die Reise mit einem vollelektrischen Volvo komfortabler denn je.

Volvo will die derzeit fragmentierte öffentliche Ladeinfrastruktur in ein ganzheitliches Erlebnis verwandeln, das mühelos und entspannt ist“, so Olivier Loedel weiter. „Um dies zu erreichen, bieten wir unseren Kunden eine integrierte digitale Ladeplattform und einen praktischen Zugang zu den größten Ladenetzen der Welt.“ Die Volvo Cars App ist eine aktualisierte Version der Volvo on Call App und soll den Volvo Kunden als leicht zu handhabende und kontinuierlich weiterentwickelte Plattform mit zahlreichen Funktionen und Services dienen.

Bei Polestar ermöglicht die Nutzung der mitgelieferten Plugsurfing-Karte oder der verknüpften, aktualisierten Plugsurfing App an Ionity Ladesäulen den Vorzugstarif ohne zusätzliche Anforderungen für Polestar 2 Besitzer. Zusätzliche Abonnements, Apps, Authentifizierungsmethoden oder das Abscannen von QR Codes werden nun unnötig. „Dies ist ein Paradebeispiel dafür, wie die Zusammenarbeit im ständig wachsenden freien Markt der öffentlichen Ladeinfrastruktur zum Vorteil unserer Kunden genutzt werden kann, ähnlich wie unsere jüngste Partnerschaft mit ChargePoint in Nordamerika“, sagt Thomas Ingenlath, CEO von Polestar. „Da wir nicht auf unser eigenes exklusives Ladenetz beschränkt sind, können wir vom Ausbau und der Weiterentwicklung der Infrastruktur profitieren, wenn die Branche wächst und der Wandel zur Elektromobilität Fahrt aufnimmt. Wir sind bestrebt, mehr Lösungen wie diese für unsere Kunden zu finden.“

Quelle: Volvo – Pressemitteilung vom 09.06.2021 / Polestar – Pressemitteilung vom 09.06.2021

Über den Autor

Michael Neißendorfer ist E-Mobility-Journalist und hat stets das große Ganze im Blick: Darum schreibt er nicht nur über E-Autos, sondern auch andere Arten fossilfreier Mobilität sowie über erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit im Allgemeinen.

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Für ein Jahr ist das ja ganz schön. Aber was passiert nach 12 Monaten? Kommen dann monatliche / jährliche Fixkosten auf die Kunden zu? Wenn ja, in welcher Höhe?

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